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Recent Articles
Search Articles„Klarheit, Ordnung und viel Empathie“
Engin Çatik ist Lehrer, Schuldirektor, gerade 40 geworden und er wird in deutschen Medien „Schul-Retter“ genannt. Anfang letzten Jahres hat er in Berlin die Friedrich-Bergius-Schule übernommen, die 2024 als „schlimmste Schule Deutschlands“ und als „Schule der Schande“ berüchtigt war.
„Parallelgesellschaften muss es geben“
Heute geht es um ein Gespräch, auf das ich mich seit langem gefreut habe: Ich habe Barbara Coudenhove-Kalergi getroffen, die große Journalistin und Osteuropa-Kennerin und eine Frau, die ich schon sehr lange bewundere. Ich kenne Barbara seit dem 18. November 1989. Am Vorabend war ich – als 23jähriger ORF-Radioreporter – in Prag eingetroffen, um über die Demonstrationen zu berichten, die dort wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer begonnen hatten. Barbara Coudenhove war schon da.
Woher kommt die ganze Wut?
„Die Demokratie befindet sich in einer der tiefsten Krisen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“, schreiben Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey in ihrem jüngsten Buch. Und seit Jahren versuchen die beiden deutschen Soziologen, die an der Universität Basel lehren, zu ergründen, was die Ursachen für diese Krise sind. Gefunden haben sie sehr viele Menschen, die enttäuscht, aber auch sehr wütend sind.
„Das hilft ja nur der FPÖ“
Gestern habe ich im ZiB2-Studio Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker befragt – zu den Ergebnissen der Regierungsklausur und zu einer Bilanz der ÖVP nach dem ersten Jahr Dreier-Koalition (hier nachzusehen). Gleich nach der Sendung bekam ich von Frau S. dieses Mail: „Wenn Sie Interviews in dieser Form halten, ist es kaum verwunderlich, wenn die ÖVP weiterhin Stimmen verliert und die FPÖ an Stimmen gewinnt. Die Medien stärken damit sehr effizient die FPÖ.
„Ich bin nicht Marco Wanda“
Seit Anfang 2026 darf ich einmal pro Monat Gastgeber der fabelhaften Ö1-Radioreihe „Im Gespräch“ sein – einer Sendung, die einst Peter Huemer nach seinem (unfreiwilligen) Abschied vom Club2 begründet hat. Als ersten Gesprächspartner habe ich mir jemanden ausgesucht, den man vielleicht nicht unbedingt mit meiner sonstigen Arbeit assoziieren würde: Marco Wanda, den Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rockband Wanda.
All you need is love – und ev. eine Behilfe › Blog von Armin Wolf
Der aktuelle Bericht Familien in Zahlen 2025 enthält viele interessante Statistiken und Grafiken, aber diese hier ist mein absoluter Favorit – wegen des steilen Zackens in der Mitte. Der zeigt, dass in Österreich 1987 so viele Paare geheiratet haben wie nie vorher seit 1945 und wie nie wieder seither. Exakt 76.205 waren es – gut 30.000 mehr als im Jahr davor und rund doppelt so viele wie im Jahr danach. Aber was war 1987 so besonders? Es ging … um Geld.
Ich glaube, Elon Musk merkt es nicht, aber…
… trotzdem ist mir nicht egal, wie seine Hate Speech– und Fake News-Schleuder X mit Hass-Postings umgeht. Deshalb habe ich dem Berliner TAGESSPIEGEL in einem ausführlichen Interiew erklärt, warum ich X angezeigt habe. Konkret wegen des Strafdelikts der „Begünstigung“ (§ 299 StGB) weil X die Strafverfolgung eines anonymen Nutzers beharrlich verhindert (mehr dazu auch hier im Blog). Ich freue mich, dass der TAGESSPIEGEL das gesamte Interview ohne Paywall online gestellt hat.
Die Texte des Jahres
Jedes Jahr Anfang Dezember darf ich in Berlin an der großen Jury-Sitzung für den deutschen Reporter:innen-Preis teilnehmen, eine der renommiertesten Auszeichnungen für Journalist:innen im deutschen Sprachraum. Teilnehmen können deutschsprachige Texte, Podcasts und Webprojekte in elf verschiedenen Kategorien – von Newcomern über Wissenschaftsreportage, Essay und Interview bis zu großen investegativen Recherchen und zur „Königsdisziplin“ Reportage.
Der Himmel könnte noch blauer sein
Vor genau einem Jahr habe ich meinen X-Account stillgelegt und bin – gemeinsam mit vielen anderen Journalist·innen – auf Bluesky gewechselt. Hat sich der #eXit gelohnt? Ich muss gestehen, meine Bilanz ist ein wenig durchwachsen. Meinen Entschluss, X/Twitter zu verlassen, habe ich nicht eine Sekunde bereut. Die Plattform ist unter Elon Musk derart toxisch geworden, dass es schlicht keinen Spass mehr gemacht hat, meinen Account dort zu öffnen.
Aktenzeichen X › Blog von Armin Wolf
Ich habe X jetzt angezeigt. Ich weigere mich einfach, zu akzeptieren, dass X (vormals Twitter), eine der größten und einflusrseichsten Social-Media-Plattformen der Welt, einschlägige Gesetze in Österreich und der EU nicht nur ignoriert, sondern ganz offen verhöhnt und sich der Justiz entzieht.