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Recent Articles
Search ArticlesBIZ-Chef setzt im Zahlungsverkehr auf tokenisierte Einlagen
Stablecoins sind nach Einschätzung von Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), im großen Stil keine glaubwürdige Zahlungsmethode. Bei einem Auftritt am 28. August 2026 beim Wirtschaftspolitischen Symposium der US-Notenbank in Jackson Hole, Wyoming, sprach er sich stattdessen für tokenisierte Einlagen aus. Diese sollten seiner Ansicht nach den Großteil des täglichen Zahlungsverkehrs abwickeln.
Cosmos-EVM-Fehler setzt sechs Netzwerke monatelang einem Angriff aus
Eine als produktionsungefährlich eingestufte Schwachstelle im Cosmos-EVM-Modul wurde nach monatelanger Fehleinschätzung auf sechs Netzwerken ausgenutzt, darunter MANTRA, TAC und KiiChain. Angreifer schleusten laut einem Postmortem von Cosmos Labs rund 2,87 Millionen US-Dollar über dezentrale Börsen und geschätzte 2,85 Millionen US-Dollar über zentrale Handelsplätze ab, zusammen also rund 5,7 Millionen US-Dollar. Konten mit Bezug zur CEX-Aktivität wurden mittlerweile eingefroren.
CLARITY Act könnte US-Kryptoaufsicht neu ordnen
Seit über einem Jahrzehnt ringen US-Regulierer mit einer simplen, aber folgenreichen Frage: Wann ist ein Krypto-Token ein Investment, und wann verhält er sich eher wie ein Rohstoff, ähnlich Gold. Der CLARITY Act soll genau diese Grenze ziehen und damit festlegen, welche Behörde zuständig ist, welche Offenlegungspflichten Projekte treffen und nach welchen Regeln Handelsplattformen einen Token listen dürfen.
US-Aufsicht genehmigt Trumps geplante Stablecoin-Bank bedingt
Die US-Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency hat Anfang August World Liberty Financial eine bedingte Genehmigung erteilt, eine bundesrechtlich zugelassene Trust-Bank zu betreiben. Sie soll den dollarbesicherten Stablecoin USD1 ausgeben, einlösen und verwahren.
500 Bitcoin nach zehn Jahren bewegt – Zugriff bleibt rätselhaft
Eine Wallet, die seit dem 23. Januar 2016 ruhte, hat sich am 28. August 2026 bewegt: 500 BTC im Wert von 38 Millionen US-Dollar wurden von einer alten P2PKH-Adresse an eine neuere P2SH-Adresse transferiert. Die Coins standen zuvor mit dem irischen Cannabis-Händler Clifton Collins in Verbindung, und die On-Chain-Bewegung wurde von btcparser.com entdeckt. Es handelt sich offenbar um die vierte Rückgewinnung in dem jahrelangen Fall.
US-Schulden treiben Bitcoin in Richtung Gold – vorerst
Bitcoin handelt derzeit weniger wie eine Tech-Aktie und stärker wie ein monetäres Reserveasset – zumindest laut den Korrelationsdaten, die Grayscale am 27. August veröffentlicht hat. Während die Bindung an den Nasdaq 100 in den vergangenen Monaten spürbar nachließ, zog die Korrelation zu Gold deutlich an. Der zeitliche Zusammenfall mit der Überschreitung der 40-Billionen-Dollar-Marke bei den US-Staatsschulden rückt den sogenannten Debasement Trade erneut in den Fokus.
Bitcoin-Verfall rückt näher: Diese Kursmarken stehen im Fokus
Bitcoin steuert auf einen der größten Optionsverfälle des Jahres zu. Am Freitag um 10:00 Uhr MESZ laufen an der Kryptobörse Deribit insgesamt 81.700 Bitcoin-Optionskontrakte im Wert von 6,44 Milliarden US-Dollar aus. Der Termin folgt auf eine rasante Rallye, die den Kurs innerhalb einer Woche von knapp 62.000 auf zeitweise über 81.000 US-Dollar getrieben hat. Die Struktur der auslaufenden Kontrakte weist mit einem Put-Call-Verhältnis von 0,83 eine bullische Schlagseite auf.
Dalio setzt auf Gold – und sieht Bitcoin nur als Beimischung
Bridgewater-Gründer Ray Dalio rät Anlegern in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag, Staatsanleihen im Portfolio unterzugewichten und stattdessen 10 bis 15 Prozent in Gold sowie einen kleinen Anteil in Bitcoin zu halten. Eine exakte Bitcoin-Quote nennt er nicht. Die Frage, die sich daraus ergibt: Handelt es sich um ein institutionelles Bitcoin-Signal oder in erster Linie um eine Absicherung gegen eine von Dalio erwartete US-Schuldenkrise?
On-Chain-Repo mit USDM1: Test für die Finanzmärkte
Virtu Financial, M1X Global und Tradeweb haben eine On-Chain-Repo-Transaktion abgeschlossen, bei der eine nativ ausgegebene souveräne Digitalanleihe als Sicherheit diente. Der gesamte Repo- und Rückkaufzyklus wurde auf dem Canton Network in unter zehn Minuten abgewickelt. Die entscheidende Frage lautet nun, ob daraus ein skalierbares Modell für institutionelle Finanzierung entsteht oder ob es bei einem frühen Praxisbeispiel bleibt.
Tokenisierte Einlagen könnten Kredite in den USA verteuern
Zwei Ökonomen der Federal Reserve Bank of Dallas zeichnen ein unbequemes Bild: Werden Bankeinlagen tokenisiert und sofort abwickelbar, könnten sie zinssensitiver werden und schneller die Bank wechseln. Das Ergebnis wäre laut ihrer Szenarioanalyse eine geschwächte Fähigkeit der Banken, langfristige Kredite zu finanzieren – mit potenziell höheren Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen in den USA.