DStGB - Deutscher Städte- und Gemeindebund
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Wir vertreten die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden. Auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene geben wir den Kommunen eine starke Stimme. Wir greifen die Themen auf, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegen. Source
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| Language | German |
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Search ArticlesKabinettsklausur: Klare Aussagen zu konkreten Schritten fehlen
Die Bürgerinnen und Bürger haben die klare Erwartungshaltung, dass die Bundesregierung nach der Sommerpause konsequent und geeint die Umsetzung der angekündigten Reformen angeht. Der Fokus auf Wachstum und Wohlstand ist auch aus kommunaler Perspektive von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unseres Landes. Mit Blick auf die heute vorgestellten Ergebnisse der Koalitionsklausur fehlen uns allerdings klare Aussagen zum Zeitplan und zu den nächsten konkreten Schritten.
Waldbrände – Paradigmenwechsel bei der Prävention erforderlich
Die Bedrohungslage durch Waldbrände spitzt sich derzeit in mehreren Regionen zu. Sie ist sichtbare Folge des durch den Menschen verursachten Klimawandels. Diese neue Situation bei der Brandbekämpfung bedeutet für die kommunalen Feuerwehren eine zusätzliche Herausforderung und erfordert einen Paradigmenwechsel bei der Prävention von Bränden.
Kommunale Resilienz als Baustein für nationale Sicherheit
Die Ereignisse am Flughafen Leipzig/Halle in der vergangenen Woche machen deutlich, dass hybride Bedrohungen sehr ernst genommen werden müssen. Die Hintergründe sind sorgfältig aufzuklären. Klar ist in jedem Fall, dass Deutschland seine Resilienz weiter stärken muss. Städte und Gemeinden als Träger wesentlicher Teile der Daseinsvorsorge sind ein entscheidender Baustein, um dieses Ziel zu erreichen.
Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung
Gegenüber dem SPIEGEL formulierte DStGB-Präsident Ralph Spiegler: „Die jüngste Hitzewelle macht einmal mehr deutlich, dass mit der Klimaanpassung immense Finanzierungsbedarfe verbunden sind. Wir brauchen daher eine mittel- und langfristig belastbare Finanzierungsstruktur, um die Vorhaben in den verschiedenen Bereichen verlässlich und dauerhaft auf den Weg bringen zu können.
KGSt-FORUM 2026 „Netzwerk. Kommune“
Zum größten kommunalen Netzwerktreffen im deutschsprachigen Raum kommen mehr als 5000 Verwaltungsexpertinnen und -experten aus über 750 Kommunen und Institutionen zusammen, um aktuelle Fragen der kommunalen Praxis zu diskutieren und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund ist ideeller Partner der Veranstaltung.
Schutzraumkonzept braucht verlässliche Finanzierung & klare Zuständigkeiten
Der Schutz der Bevölkerung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Wenn der Bund von den Kommunen erwartet, öffentliche Schutz- und Zufluchtsräume zu identifizieren, zu registrieren und einsatzfähig zu machen, muss er dafür auch die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen. Es reicht nicht aus, Aufgaben zu übertragen, ohne ihre Umsetzung dauerhaft zu finanzieren.
Verbändeanhörung zum Entwurf des Netzanschlusspakets
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts vorgelegt. Hintergrund ist der anhaltend dynamische Ausbau erneuerbarer Energien, der vielerorts schneller voranschreitet als der Ausbau der Stromnetze. Ziel des Entwurfs ist es, den Netzausbau besser mit dem Zubau von Erzeugungsanlagen zu synchronisieren, Netzanschlussverfahren zu beschleunigen und die vorhandenen Netzkapazitäten effizienter zu nutzen.
Verbändeanhörung zur EEG-Novelle 2027
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den Referentenentwurf am 17. Juli 2026 in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Ziel des Entwurfs ist ein planbarer, kosteneffizienter, netzverträglicher und marktorientierter Ausbau der erneuerbaren Energien.
Bund veröffentlicht Heimat-Agenda
Mit der am 16. Juli 2026 veröffentlichten Heimat-Agenda legt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) erstmals ein umfassendes Grundlagendokument für die Heimatpolitik des Bundes vor. Die Agenda versteht Heimatpolitik als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft und hebt Städte und Gemeinden als zentrale Partner bei der Umsetzung hervor. Konkrete neue Fördermaßnahmen werden daraus allerdings nicht abgeleitet.
KTF als zentrales Instrument der Transformation verlässlich ausstatten
Die geplanten Kürzungen beim Klima- und Transformationsfonds sind aus kommunaler Sicht ein falsches Signal. Die Städte und Gemeinden setzen einen Großteil der Klimaschutz- und Transformationsmaßnahmen konkret um. Statt neuer Unsicherheiten brauchen sie dafür aber vor allem Verlässlichkeit. Gerade die zunehmenden Folgen des Klimawandels, wie die aktuellen Hitzeperioden, unterstreichen deutlich, dass die Investitionsbedarfe für Klimaanpassung und Klimaschutz in den Kommunen weiter steigen werden.