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Recent Articles
Search Articles„Ich bin gerne die Mama meiner Kinder. Aber ungern eine Mutter in dieser Gesellschaft. Ich wäre lieber Vater“
Am 8. Oktober kommt „Lügen über meine Mutter“ in die Kinos. Die Verfilmung übersetzt den gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher in starke eigene Bilder. Es ist eine Geschichte, die uns alle miteinander verbindet und präzise zeigt, was es bedeutet, wenn wir von „strukturellen Problemen“ sprechen. Ein Interview mit Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin Rosalie Thomass.
„Sie wollen die alten Rollenbilder zurück – aus Angst vor der Stärke der Frauen“
Oft glauben wir, unsere Eltern gut zu kennen, aber eben als Eltern und weniger als Menschen mit eigenem Leben. Iris (74) ist 1950 im Nachkriegs-Mannheim in eine streng religiöse Familie hineingeboren worden. Mit unserer Autorin, die auch ihre Tochter ist, spricht sie über die emotionale Kälte in ihrer Kindheit und neue Selbstwirksamkeit durch politisches Engagement in einer Zeit, in der rechte Stimmen immer lauter werden. Die Beziehung zu den Eltern ist ein großes und sehr emotionales Thema.
„Psychotherapie, wie sie bis jetzt angeboten werden konnte, wird nicht mehr stattfinden“
Das durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossene Sparpaket sieht starke Kürzungen im Bereich der Psychotherapie vor. Expert*innen warnen vor den Folgen für die Patient*innen und Therapeut*innen. Wir sprachen mit der psychologischen Psychotherapeutin Britta Gottlieb in Köln. Der 10. Juli 2026 war nach Ansicht der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) ein „Schwarzer Freitag für die Psychotherapie“.
Heimkehren
*Hinweis zum Schutz der Betroffenen: Name und identifizierende Details wurden geändert. Der reale Name von Mariam Rani ist der Redaktion bekannt. Mariam Rani* wird bei Autofahrten immer übel. Das Gerüttel, die stickige Luft, die zu schnell vorbeiziehende Landschaft, von all dem dreht sich ihr immer der Magen um. Als sie also in diesem Mini-Van sitzt, die Fußknöchel mit einem Band aneinandergeknotet und die Hände an die Kopflehne des Autositzes vor sich gebunden, ist ihr zum Erbrechen übel.
„Manchmal fühle ich mich, als wäre ich nicht“
Regisseur Visar Morina erzählt in seinem Drama „Von Scham und Geld“ von Armut, Entfremdung und der Frage, was vom Menschen bleibt, wenn Geld über seinen Wert entscheidet. Das Drama – deutscher Kandidat für das Rennen um den Oscar als bester internationaler Film – ist ab dem 24. September 2026 im Kino zu sehen. „Scham ist für Schauspieler*innen das vielleicht einzige unspielbare Gefühl. Denn Scham brennt sich nach innen.
„Unser Fokus liegt ganz klar auf Black Joy“ – Wie Black Hike Hamburg das klassische Wandern für alle positiv verändert
Vor zwei Jahren wurde Black Hike Hamburg von Julia und Djenna gegründet: Sie organisieren Gruppenwanderungen rund um Hamburg für Schwarze Menschen aller Geschlechter. Im Interview erzählen die beiden Gründerinnen, warum Natur allen gehört, was der Outdoor-Sport von Gender- und Rassismusdebatten lernen kann und weshalb Leistung beim Wandern nicht alles ist.
Frauen stärken, Zukunft sichern
Sara Nuru unterstützt seit vielen Jahren mit ihrem Social Business nuruCoffee und dem Verein nuruWomen Frauen in Äthiopien. Aus ihrer eigenen Arbeit weiß sie, welche Folgen die aktuellen Kürzungen der Bundesregierung bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe haben können. Zum heutigen Welttag der humanitären Hilfe appelliert sie deshalb an Politik und uns alle: Gerade jetzt darf internationale Solidarität nicht kleiner werden. Meine Großmutter ist fast 90 Jahre alt.
Warum „My body, my choice” nicht ausreicht – Sibel Schick im Interview
In ihrem neuen Buch „Mein Körper – wessen Entscheidung?” betrachtet die Autorin Sibel Schick das Thema der reproduktiven Gerechtigkeit aus einer neuen, umfassenderen Perspektive. Im Interview spricht sie darüber, was es wirklich braucht, um sich frei für oder gegen eine Schwangerschaft entscheiden zu können und warum dieses Thema nicht von anderen gesellschaftspolitischen Fragen zu trennen ist.
36 Jahre queere Geschichte: Warum das Aus für Lambda uns alle angeht
Das Familienministerium will dem Jugendverband Lambda die Förderung streichen. Im Interview spricht Bundesgeschäftsführerin Kim Alexandra Trau über den geplanten Einschnitt und erläutert, warum progressive Jugendverbände wie Lambda politisch nicht länger als antagonistische Gegner*innen abgetan werden dürfen – sondern endlich als das begriffen werden müssen, was sie sind: unersetzliche demokratische Lern- und Innovationsräume.
Das Sprechen ermöglichen: Danger Dan und Igor Levit performen „Keine Angst“
Der Sänger Danger Dan und der Pianist Igor Levit organisierten nach ihrer Ausladung vom ZDF eine Ersatzveranstaltung mit dem Namen „Die Keine Angstalt“. Sie hätten in der 100sten Ausgabe der ZDF-Satire-Show „Die Anstalt“ gemeinsam den neuen Danger Dan-Song „Keine Angst“ vorstellen sollen. Ganz kurzfristig kam die Absage: Der Song sei ein „Aufruf zur Gewalt“. Die „musikalische und politische Ersatzveranstaltung“ wurde am Montag bei Social Media angekündigt und war nach 40 Minuten ausverkauft.