Die Furche
Verified
Newspaper
Die FURCHE, österreichische Wochenzeitung. Orientierung, Analyse und Hintergrund zu den wesentlichen Fragen der Zeit. Source
Actions
Media Outlet details
| Scope | National |
|---|---|
| Language | German |
| Country | Austria |
|
Similarweb UVM |
Request pricing |
|
Comscore UVM |
Request pricing |
| Frequency | Weekly |
| Days Published | N/A |
Recent Articles
Search ArticlesWie Orden seit Jahrhunderten Interkulturalität leben
Wir mailen in die USA, bestellen in China und machen Urlaub in Griechenland: Die Globalisierung ist heute allgegenwärtig – mit all ihren Vor- und Nachteilen. Doch während in der Arbeitswelt Kurse in interkultureller Kommunikation und kultursensibles Verhalten angeboten werden, ist in vielen internationalen Ordensgemeinschaften der Austausch über Länder und Kontinente hinweg schon seit vielen Jahrhunderten Normalität.
„Man wollte alles sammeln“: Jubiläumsschau in der Albertina
Mit der Entstehung der Albertina verbindet man gemeinhin auf den ersten Blick Herzog Albert von Sachsen-Teschen. Welche große Rolle seine Frau, Erzherzogin Marie Christine von Habsburg-Lothringen, und welche zudem ein italienischer Conte spielte, das zeigt die Ausstellung „Sammeln für die Zukunft“ in der Albertina. Zahlreiche Ikonen der Sammlung halten als Beweisstücke für das visionäre Tun des Ehepaars her. Direktor Ralph Gleis war es zum 250.
Bücher über Frauen und das Meer
Erfreulich oft richtet der Hamburger Mareverlag den Fokus auf Frauen, deren Existenz dicht mit dem Meer verbunden ist. Eine Beziehung, der durch Tradition, Aberglauben und Etikette einst enge Grenzen gesteckt waren. Dennoch wagten sich Frauen immer wieder über diese Grenzen hinaus, setzten für ihre maritimen Träume Ehe und Ruf aufs Spiel oder gingen an ihre physischen Grenzen. Zum Beispiel Anna Boberg, Keramikkünstlerin und Ehefrau des namhaften schwedischen Architekten Ferdinand Boberg.
Der Blick des Außenseiters - Péter Nádas „Schreiben als Beruf“
Péter Nádas gilt neben Imre Kertész und Péter Esterházy als einer der meist beachteten Autoren des heutigen Ungarn. Vergangenen Oktober feierte er seinen 80. Geburtstag. Der Rowohlt Verlag hat zwei neue Bücher des Autors auf Deutsch veröffentlicht. Eines davon ist der schmale Essayband „Schreiben als Beruf“. Er enthält drei Texte, die sich mit seinem Verhältnis zu Péter Esterházy befassen, mit seinem erlernten Beruf, der Fotografie, und schließlich mit seinem literarischen Schaffen.
Verletzte Welten - Péter Nádas: „Parallelgeschichten“
Parallele Geschichten sind in der Literatur keine Seltenheit: dass einmal aus der einen, einmal aus der anderen Perspektive erzählt wird, dass mehrere Lebensläufe und Handlungen parallel geführt werden. Die "Parallelgeschichten" von Péter Nádas aber haben Seltenheitswert, nicht nur wegen des enormen, selbst für passionierte Leserinnen und Leser womöglich sogar abschreckenden Umfangs.
Die Heimat verlassen
Wenn Menschen ihre Heimat verlassen und sich – für unterschiedlich lange Zeit – in einem anderen Land aufhalten, bringt das Chancen und Risiken mit sich. Begegnungen mit anderen Kulturen können bereichern, neue Perspektiven eröffnen, wirtschaftliche Impulse setzen und Austausch ermöglichen. Gleichzeitig entstehen Missverständnisse, Sprachbarrieren oder Konflikte, wenn unterschiedliche Werte und Gewohnheiten aufeinandertreffen.
Die Synagoge von Veria und ihre Hüterin
Wer an Griechenland denkt, denkt vermutlich an Sommer, den Musicalfilm „Mamma Mia“, und eventuell an Taschentücher, die zum Rhythmus der Musik über den Köpfen gewirbelt werden. Aber kaum jemand weiß, dass zwischen 59.000 und 67.000 griechische Jüdinnen und Juden, also circa 87 Prozent der gesamten jüdischen Bevölkerung Griechenlands, in den Jahren 1943 und 1944 von den Nationalsozialisten ermordet wurden.
OeNB-Sammlung im Leopold Museum: Die visuelle Identität einer Bank
Dort, wo das Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) tagt, hängt normalerweise ein Werk von Heimo Zobernig. Und auch ansonsten sind zahlreiche Räumlichkeiten der Bank mit Kunst aus dem vergangenen Jahrhundert und von heute geschmückt. Denn seit den späten 1980ern sieht man das Sammeln und Bewahren von Kunst als wichtige Aufgabe, um diese dann der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
„Im Spiegel meiner Mutter“: Melancholisches Alterswerk
Jutta Brückner kehrt nach zwei Jahrzehnten Kinoabsenz mit einem Film zurück. In „Im Spiegel meiner Mutter“ räumt die Archäologin Ursula nach dem Tod ihrer Mutter deren Haus aus – und stößt auf eine Kindheit, die nie vergangen ist. Zugleich beschäftigt sie eine rätselhafte Moorleiche, während die junge Assistentin Melanie zur Projektionsfläche verdrängter Wünsche wird. In Kürze startet hier der FURCHE-Navigator.
„La Hija Cóndor“: Verlockungen der modernen Stadt
Álvaro Olmos Torrico entführt in seinem zweiten Spielfilm „La Hija Cóndor“ ins bolivianische Hochland, in dem er auch selbst geboren wurde. Ruhig und in großartigen Bildern der weiten Andenlandschaft erzählt der 43-jährige Regisseur von einer jungen Indigenen, die von ihrer Ziehmutter in die traditionelle Geburtskultur eingeführt wird.