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Recent Articles
Search ArticlesSo alt sind unsere Bürgermeister
Wie alt (oder jung) sind unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister? Und wie unterscheiden sich die Bundesländer? Wir haben das große Bürgermeister-Alters-Ranking! Eines vorweg: In Österreich gibt es 26-jährige Bürgermeister, einen 83-jährigen Bürgermeister und sehr viele dazwischen. Von 2.092 Gemeinden werden etwa die Hälfte von über 55-Jährigen angeführt (rund 51 Prozent). Die andere Hälfte liegt darunter. Der durchschnittliche österreichische Bürgermeister ist männlich und 54,7 Jahre alt.
Wiederkehr will Kindergartenfinanzierung vereinfachen und Gemeinden entlasten
Bildungsminister im Gemeindebund-Podcast „Amtsgeheimnisse“ über einheitliche Qualitätsstandards, Schulpersonal aus einer Hand und die sechsjährige Volksschule Wie können Kindergärten und Schulen künftig besser organisiert und finanziert werden? Darüber spricht Bildungsminister Christoph Wiederkehr in der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl.
RFG-Zeitschrift mit dem Schwerpunkt Neuerungen im Energierecht erschienen
Ausschlaggebend für die Energiewende ist vor allem jene Ebene, wo Projekte geplant, Verfahren durchgeführt und Entscheidungen getroffen werden. Gemeinden übernehmen dabei eine Schlüsselrolle – als Behörden, Grundeigentümer, Infrastrukturträger, Fördergeber, Projektpartner und zunehmend auch als aktive Gestalter der erneuerbaren Energieversorgung. Mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) und dem Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) kommen viele Neuerungen auf die Kommunen zu.
Bürgermeister nach Posting auf allen Plattformen gesperrt
Ein Posting auf Facebook hat für den Tieschener Bürgermeister Martin Weber weitreichende Folgen. Nach seinem Beitrag zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde Webers Facebook-Profil vom Meta-Konzern zunächst zur Überprüfung offline genommen und wenig später dauerhaft deaktiviert. Auch die Gemeinde-Seite ist betroffen. „Ich bin Zeit meines Lebens ein politisch denkender Mensch“, sagt Martin Weber, Bürgermeister von Tieschen (Steiermark).
Sekunden retten Leben: „Die richtige Adresse“ für ganz Österreich!
Mit #DieRichtigeAdresse appellieren Feuerwehr, Rotes Kreuz, Post, Städtebund & Gemeindebund an Bevölkerung, ihre Adress-Beschriftung zu überprüfen, um schneller gefunden zu werden. Stellen Sie sich vor, ein Rettungswagen ist auf dem Weg zu einem Notfall, doch entscheidende Minuten gehen verloren, weil die Hausnummer hinter einer Efeu-Wand verschwindet oder bei einem Hochhaus der Name an der Klingel fehlt.
Was die steirischen Zwangsfusionen wirklich gebracht haben
2015 halbierte die Steiermark per Gesetz ihre Gemeindeanzahl von 542 auf 287. Zehn Jahre später liegen erstmals belastbare Finanzdaten vor. Das Ergebnis ist komplizierter, als Fusionsbefürworter und -gegner es gerne hätten. Zum 1. Jänner 2015 wurden in der Steiermark 128 neue Fusionsgemeinden geschaffen. Das erklärte Ziel der steirischen Landesregierung: die Gemeinden „dauerhaft in die Lage versetzen, ihre Aufgaben sachgerecht, effizient und in entsprechender Qualität zu erfüllen“.
Ertragsanteile: Solides Plus bei September-Vorschüssen
Gemäß den aktuellen Zahlen des Finanzministeriums im Vergleich mit dem September 2025 steigen die September-2026-Vorschüsse bei den Gemeinden ohne Wien um 5,4 Prozent (Wien 7,4%). Für die gegenständlichen Vorschüsse relevant ist das Juli-2026-Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Rund die Hälfte des Zuwachses ergibt sich durch die Dynamik der Grunderwerbsteuer, der übrige Teil vor allem durch die Entwicklung der Kapitalertragsteuer auf Zinsen.
Opas und Papas packen an – Wie Schleedorf Kosten spart
300.000 Euro würde der Kindergartenumbau kosten – doch Schleedorf zeigt, was möglich ist, wenn Förderungen klug genutzt werden und die Bevölkerung selbst mit anpackt: So konnten die Kosten für die Gemeinde auf rund 30.000 Euro gesenkt werden. „Frage nicht: Was kann meine Gemeinde für mich tun, sondern: Was kann ich für meine Gemeinde tun?“ In Schleedorf wird dieser Gedanke gerade ganz praktisch gelebt. Mehr als 25 Freiwillige helfen derzeit beim Umbau des bestehenden Kindergartens mit.
Bürgermeister im Burnout: „Es kann jedem so gehen“
Was passiert, wenn ein Bürgermeister plötzlich merkt: Es geht nicht mehr? In der aktuellen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Bürgermeister Patrick Strobl über ein Thema, über das in der Politik noch immer viel zu selten offen gesprochen wird: mentale Überforderung und Burnout. Strobl erzählt, wie sich bei ihm über Wochen hinweg Warnsignale bemerkbar machten.
Verpachtung eines Gasthauses mit öffentlichem Spielplatz – wie ist das mit der Vorsteuer?
Gemeinden investieren häufig in Freizeit- und Erholungsanlagen, die sowohl der Bevölkerung als auch dem Tourismus zugutekommen. Nicht selten werden Sportanlagen, Gaststätten und Spielplätze als Gesamtkonzept errichtet und anschließend an einen Betreiber verpachtet. Umsatzsteuerlich stellt sich dabei die Frage, ob für sämtliche Investitionen der volle Vorsteuerabzug zusteht oder ob einzelne Bereiche dem nichtunternehmerischen Hoheitsbereich der Gemeinde zuzuordnen sind.