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hi!tech, das Innovationsmagazin von Siemens Österreich, samt begleitendem Blog, bietet exklusive Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen sowie in die Forschungslabore eines führenden Technologieunternehmens. hi!tech berichtet über die neuesten technologischen Trends aus den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Source
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Recent Articles
Search ArticlesRoboterzellen-Steuerung neu gedacht
In der modernen Fertigungswelt übernehmen Roboter immer anspruchsvollere Aufgaben, wodurch die Herausforderung wächst, diese Systeme effizient zu steuern. PROMOT Automation begegnet dem mit einem innovativen System aus ProHMI und OnePanel, das Robotik, Vision und Safety zusammenführt und die Bedienung von Roboterzellen radikal vereinfacht. Herzstück der Lösung ist die robuste und flexible Siemens SIMATIC S7-1500 Steuerung.
„Virtueller Sensor“ verhindert Schleifbrand
Das kennen wir aus eigener Erfahrung: Wenn man mit Schleifpapier eine Oberfläche bearbeitet, dann wird diese Oberfläche warm. In einem industriellen Schleifprozess möchte man mit möglichst hoher Schleifgeschwindigkeit arbeiten, wodurch die Bearbeitung möglichst kurz dauert und daher kostengünstig und energieeffizient ist. Die hohe Schleifgeschwindigkeit führt jedoch dazu, dass die Oberfläche des Werkstücks nicht nur warm, sondern heiß wird.
Auf dem Weg zum UX-Leader in der Industrie
Wenn Ingenieur:innen an Siemens denken, denken sie wohl zuerst an Automatisierung und industrielle Software, jedenfalls aber an Spitzentechnologie. An herausragendes User- Experience(UX)-Design eher weniger. Genau das soll sich aber ändern. Für die Umsetzung dieses Ziels sorgt David Sward. Der UX-Stratege bringt jahrzehntelange Erfahrung aus dem Silicon Valley mit: Bei Intel half er unter anderem, Human-Centred Design als festen Bestandteil der Produktentwicklung zu etablieren.
Allgemein, aber dennoch spezifisch
Bei jeder Texteingabe auf der Smartphone-Tastatur werden Daten erfasst, um Wortvorhersagen zu generieren, die sich kontinuierlich verbessern. Da diese Eingaben hochsensible Informationen wie Passwörter, private Nachrichten und persönliche Notizen enthalten, ist eine zentrale Datenspeicherung ein Sicherheitsrisiko. Federated Learning (FL) löst dieses Dilemma: Das neuronale Netzwerk wird dezentral trainiert – jedes Endgerät führt lokale Trainingsdurchläufe durch.
Auf dem Weg zur autonomen Software
Werden Manufacturing-Execution- Systeme (MES) in großen Produktionslinien eingesetzt, müssen sie individuell an die Bedürfnisse des Kunden und der Fertigung angepasst werden. „Typischerweise dauert die Konfiguration auf Grund der enormen Komplexität solcher Anlagen mehrere Monate“, sagt Vladimir Zahorcak von der Siemens-Forschungsabteilung. Die Konfigurierung übernehmen entweder die Kunden selbst mit eigenen Mitarbeitenden oder die Aufgabe wird an einen externen Integrator übergeben.
KI-Revolution in der Gebäudeautomation
Wer heute ein modernes Gebäude plant und betreibt, kommt an intelligenter Steuerungstechnik nicht vorbei. Lüftungsanlagen, Heizungssysteme, Sensoren und Aktoren müssen konfiguriert, programmiert und aufeinander abgestimmt werden – ein Prozess, der bisher viel Handarbeit und tiefes Fachwissen erforderte.
Labor für Infrastrukturen der Zukunft
Aktuelle und tiefe Einblicke in die globale Infrastrukturwende bietet der Infrastructure Transition Monitor (ITM) 2025 von Siemens: Die Studie basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 1.400 Führungskräften – ergänzt durch Expert:inneninterviews – und untersucht, wie die durch digitale Technologien ermöglichte Entwicklung der Energieinfrastruktur den Fortschritt in Richtung einer klimaneutralen Zukunft vorantreibt und welche Entwicklungen, Prioritäten und Herausforderungen die...
Den Erfahrungsschatz heben
Klein und fein ist die Siemens- Forschungsgruppe Sustainable Automation Solutions: Das in Wien angesiedelte Team forscht insbesondere an der IT-OT-Integration vor dem Hintergrund brennender Zukunftsthemen wie KI und Business Process Mining. Das Team rund um Forschungsgruppenleiter Michael Hartl beschäftigt sich seit der Gründung im Juli 2024 mit der Aufgabe, Künstliche Intelligenz in den Shopfloor, also in die Fabriksabläufe, zu bringen.
Künstliche Intelligenz, die in die kleinsten Geräte passt
Während die Welt gebannt auf immer größere KI-Modelle blickt, die ganze Rechenzentren in Beschlag nehmen, verfolgt ein Forschungsteam rund um die TUs in Wien und Graz in Zusammenarbeit mit Industriepartnern einen ergänzenden Ansatz: Wie lässt sich maschinelles Lernen dorthin bringen, wo der Platz knapp, die Energie begrenzt und die Rechenleistung überschaubar ist – direkt in industrielle Geräte oder Steuerungen?
Zwischen Hype und Hoffnung
Die Industrie steht an einem Wendepunkt. Nicht, weil eine einzelne Technologie alles verändert, sondern weil sich die Grundbedingungen industriellen Denkens verschieben. Produktionssysteme, Lieferketten, Energieinfrastrukturen: Was einst als abgegrenzte Einheit funktionierte, ist heute Teil hochvernetzter Strukturen, in denen Daten, Simulationen und Entscheidungen in Echtzeit ineinandergreifen.