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Search ArticlesKrise bei Big4: Deloitte speist Junge mit Krümel ab
Bei der Deloitte in Zürich an der Pfingstweidstrasse im hippen Kreis 5 herrscht explosive Stimmung. Grund sind die Boni fürs kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26. Die Erfolgs-Entschädigungen fielen für die Leute im Maschinenraum erbärmlich tief aus. Wer ein paar hundert Franken erhielt, konnte sich glücklich schätzen. Viele gingen gänzlich leer aus. Umgekehrt oben in der Pyramide. Dort sitzen die Deloitte-Partner, und sie konnten sich über Erfolgsprämien im gewohnten Umfang freuen.
12 Stunden Lärm für 2 Dutzend Party-Gäste am Zürichberg
Die Stolzewiese ist an schönen Wochenenden übervoll – Familien, Junge, Singles: Alle geniessen die Oase unterhalb der Haltestelle Seilbahn Rigiblick im bürgerlichen Quartier Oberstrass am Fusse des Zürichbergs. Dort haben viele Verwaltungsangestellte, oft von der regierenden SP, ihr Daheim. Die Stadt war es denn auch, die das Sommerfest des „Stolzehüsli“ bewilligt hatte. Von 11 bis 23 Uhr, am vergangenen Samstag. Einzige Auflage: Der Lärm müsse den Kindern „angemessen“ sein.
Kein Rückgrat und schmutzige Argentinier
Der befürchtet grässlichste Moment am Schluss dieser WM blieb uns nicht erspart: Fussballer, die immer so stolz und eingebildet über den Rasen laufen, müssen sich mit einem Bückling die Medaille umhängen lassen von zwei Menschen, denen man nur ausweichen möchte. Der spanische Präsident Pedro Sánchez samt spanischem Adel sind angereist, Javier Milei aus Argentinien nicht, weil unangenehme Gesetzesänderungen während der WM-Euphorie durchzusetzen sind.
Vom Corona-Leaker zum Korruptionsjäger
Ich hab schon lange nicht so gelacht. Also Berset. Der Berset. Der Mann, der uns heute in sämtlichen Schweizer Leitmedien die Leviten liest über die korrupte FIFA. Wie schlimm das alles sei. Wie politische Einflussnahme und Geld die Integrität des Fussballs zerstören. Und dann droht er sogar mit einer „dritten Halbzeit“. Wirklich. Eine dritte Halbzeit. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.
Sieg für Infantino, die Schweiz und das Wallis
Es war ein Weltklasse-Spektakel auch für die Schweiz. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 wurde zu einem grösseren Welterfolg, als alle Neider dies im Voraus erwartet haben. In vier Jahren wird Marokko zeigen, wie Weltfussball zelebriert werden kann. In Casablanca, einer schönstenStädte Afrikas, wird bereits das grösste Stadion der Welt gebaut.
Mal im Ernst, Mr. President
„I just want to find 11’780 votes.“ Das sagte Trump in seinem berüchtigten (und aufgezeichneten) Gespräch am 21. Januar 2021 zum republikanischen Staatssekretär Brad Raffensperger von Georgia. Das wäre eine Stimme mehr als mit denen Joe Biden Georgia damals gewonnen hatte. Trump setzte alles in Bewegung, um das umzustossen. Er behauptete massiven Wahlbetrug, Tausende Tote hätten gewählt, Zehntausende Minderjährige, Hunderttausende Stimmen seien illegal abgegeben worden.
Was ist mit unseren Beamten los?
Die Woche war gezeichnet von Behörden-Entscheiden, die nicht zur Schweiz passen. Ein Strafverfahren gegen eine Kindergärtnerin, die „Schwarzen Peter“ mit den Kleinen spielt: Was soll das? Ein Moslem, der im Zürcher Oberland an der Endstation vor seinem Bus auf dem Gebetsteppich kniet und die öffentliche Verkehrsfirma findet das nicht weiter schlimm: Null Mumm. Und das Lämpchen-Verbot in den Zürcher Restaurants: Ein Behörden-Unsinn der besonderen Art.
Schweiz – No Drone Land
Als Folge der Kriege gegen die Ukraine und gegen den Iran wird in den westlichen Medien die Kriegführung mit Drohnen als Revolution bezeichnet. Dabei wird übersehen, dass bereits zur Zeit des Kalten Krieges in der Schweizer Armee der Einsatz von Modellflugzeugen durch den Terrorismus als ernstzunehmende Bedrohung beurteilt wurde.
Moldawische KMUlerin, not welcome bei UBS+ZKB
Die UBS zahlten in den USA endlos Strafen, die ZKB kriegte bei Uncle Sam auch ihr Fett ab. Trotzdem bleibt Amerika top für beide Geldhäuser. Umgekehrt wollen sie von einer Geschäftsfrau mit Wohnsitz Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens, nichts wissen. Gar nichts. Die Frau liess über einen Schweizer Freund bei der ZKB und der UBS anfragen, welche Unterlagen sie für einen allfälligen KYC-Prozess vorzeigen müsste.
Erneut kollabiert Bestell-System von Swatch-Hayek
Bevor Nick Hayek CEO von Swatch wurde, arbeitete er als Regisseur. Sein bekanntester Film war Family Express. Im Film geht es um einen depressiven Magier, der ebenfalls Nick heisst. Express geht es auch an der Börse runter. Egal, ob man den 10-, 5- oder 3-Jahresvergleich heranzieht: Die Anleger sind von der Swatch enttäuscht. Der Firmenpatron glänzt nur noch mit Sondereditionen von Planeten und Simpsons-Figuren. Dazwischen lästert er über den US-Präsidenten Trump.