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Search ArticlesIst diese Zusatzversicherung sinnvoll?
«Wir erhielten von der Gebäudeversicherung (GVB) eine Offerte für die Zusatzversicherung GVB Top. Ist diese Police für jährlich 89 Franken sinnvoll?» Nein. Sie sind bei der Gebäudeversicherung Bern bereits heute obligatorisch gegen Feuer und Elementarschäden wie Sturm, Hagel oder Hochwasser versichert, und zwar jeweils zum Neuwert.
So einfach können 17’000 Franken Guthaben verschwinden
Acht Enkelkinder hat Jost Imboden (Name geändert) aus Lichtensteig SG. Bei jeder Geburt eröffnete er jeweils ein Geschenksparkonto mit 1000 Franken, das auf seinen Namen lautete. An jedem Geburtstag der Kinder überwies er weitere 1000 Franken – bis die Enkel kinder 15 Jahre alt waren. Zum 20. Geburtstag sollten sie das Geld bekommen. So hatte er es mit den Eltern besprochen. Durch Zufall bemerkte Imboden dieses Jahr, dass das Geld für die älteste ...
Freizügigkeitskonto: Soll ich diese Firma suchen lassen?
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VVK: Anleger warten auf Zinszahlungen
Die Finanzfirma Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG (VVK) mit Sitz in Teufen AR verkaufte ihren Kunden jahrelang riskante Obligationen von Firmen wie der IDG Drei Anstalt in Eschen (FL) und der Sun Contracting AG in Triesen (FL), die inzwischen in Konkurs gingen (K-Geld 1/2026). Das Geld der Anleger ist verloren. Jetzt bangen auch Investoren der Vopla AG, eines Unternehmens der VVK-Firmengruppe, um ihr Geld. Die VVK hatte unter anderem auch Obl...
Muss ich meinen Bruder finanziell unterstützen?
«Nach dem Kauf einer Eigentumswohnung habe ich 310’000 Franken Schulden und 145’000 Franken Erspartes. In vier Jahren werde ich pensioniert und erhalte dann eine Rente von rund 3800 Franken im Monat. Kann mich der Staat finanziell belangen, falls mein Bruder in einigen Jahren auf Ergänzungsleistungen angewiesen ist?» Nein. Falls Ihr Bruder Ergänzungsleitungen erhält, entstehen Ihnen daraus keine Kosten. Der Anspruch auf Er- gänzungsleistungen richtet sich an den Staat.
Porträt: «Meine Arbeit ist megacool»
Susanne Perreijn (36), Produktverantwortliche, Bern Die Redewendung «Du hast ein Loch in der Hand» ist in den Niederlanden geläufig für Leute, die ihr Geld leicht ausgeben. Susanne Perreijns Vater legte für seine Tochter noch einen drauf und sagte jeweils über sie: «Du hast gar keine Hand.» Geld war in der Familie aus dem Städtchen Oss nie ein Thema. Trotzdem oder gerade deswegen begann Susanne Perreijn, in Amsterdam Betriebswirtschaft zu studieren. Das Studium gefiel ihr nicht, da die...
Steuerwohnsitz: Lebensmittelpunkt Ende Jahr entscheidend
Die Zürcher Steuerbehörde eröffnete aufgrund von Hinweisen der Sozialversicherungsanstalt gegen ein Ehepaar ein Nachsteuerverfahren. Sie forderte für das Jahr 2020 eine Nachzahlung der Gemeinde- und Bundessteuern von über 200’000 Franken. Zudem wurde dem Paar eine Busse von rund 141’000 Franken auferlegt. Das Ehepaar wehrte sich: Sein steuerrechtlicher Wohnsitz habe im Tessin gelegen, dort habe es die Einkommen versteuert. Das Steueramt, das kant...
Private Equity: Kein sinnvolles Investment für Privatanleger
Kleinanleger haben immer mehr Möglichkeiten, sich an Firmen zu beteiligen, deren Aktien nicht an der Börse gehandelt werden. Doch das sogenannte Private Equity ist teuer – und brachte den Anlegern in den letzten Jahren nur bescheidene Renditen. Private Equity heisst auf Deutsch privates Beteiligungskapital. Gemeint ist Geld von Anlegern, die in Unternehmen investieren, deren Aktien nicht an der Börse gehandelt werden. Mit dem Kapital sollen die Firmen sich weiterentwickeln und ihren Wert steigern.
Zur Wohnung kommt eine Rente
Elisa Kautzky, Korrespondentin in Paris, Frankreich Verhältnismässig günstig kann man in Frankreich eine Immobilie kaufen – selbst mitten in Paris. Möglich macht dies das Viager-System, die französische Form der Leibrente. Käufer leisten dabei zunächst eine vergleichsweise geringe Anzahlung («bouquet») und gewähren den meist älteren Verkäufern ein lebenslanges Wohnrecht. Je nach Modell kommt eine monatliche Zahlung an die Verkäufer dazu, also eine Leibrente. Lou...
Bargeld: Wege zu Geldautomaten immer länger
Der schnelle Zugang zu Bargeld an Bancomaten ist in der Schweiz nicht mehr überall gewährleistet. Das gilt vor allem für ländliche Regionen. Die Banken bauen zunehmend Bancomaten ab und schliessen Filialen. Vor diesem Hintergrund analysierte die Nationalbank mit der Uni St. Gallen, wie gut Geldautomaten erreichbar sind. Resultat: Der nächstgelegene Bezugsort für Geldnoten ist für 95 Prozent der Haushalte mit einem Auto innert weniger als sechs Minuten erreichbar.