Die umstrittenen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus über Autobahnen quer durch NRW werden sich möglicherweise länger hinziehen. Das Transportunternehmen Orano habe die Verlängerung der Transportgenehmigung um ein Jahr bis August 2028 beantragt, sagte ein Sprecher der JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen. Sie ist die Auftraggeberin der Transporte. «Eine Verlängerung macht absolut Sinn, um sich einen Puffer zu schaffen», erklärte der Sprecher.