Österreichische Akademie der Wissenschaften
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Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist Österreichs zentrale außeruniversitäre Einrichtung für Wissenschaft und Forschung. Source
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| Scope | National |
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| Language | English, German |
| Country | Austria |
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Recent Articles
Search ArticlesWahrnehmung, Geist und Wirklichkeit in der südasiatischen Philosophie
Wie nehmen wir die Welt wahr – unmittelbar oder vermittelt durch Vorstellungen des Geistes? Das internationale Symposium untersucht Debatten der südasiatischen Philosophie und des tibetisch-buddhistischen Denkens über Möglichkeiten und Grenzen der Wahrnehmung. Beleuchtet werden realistische, repräsentationalistische, idealistische und illusionistische Positionen buddhistischer sowie brahmanischer Traditionen wie Mīmāṃsā und Vedānta vom 4. bis 13. Jahrhundert.
Schwebende Teilchen und sprechende Elefanten
Wie sieht Lärm aus? Wieso kann der Schwanzlurch Axolotl Körperteile nachwachsen lassen? Und welche Quantenteilchen schweben durch unseren Alltag? Verblüffende Antworten auf diese, nur auf den ersten Blick, kuriosen Fragen kennen Forscher:innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Im Rahmen der Langen Nacht der Museen empfingen sie am 3. Oktober im Technischen Museum Wien Interessierte an Mitmachstationen, in Mini-Laboren, bei Spielen und weiteren Programmpunkten.
Zwischen Anspruch und Praxis: So steht es um die Dekolonisierung in der Wissenschaft
In den Depots der österreichischen Museen lagern Zehntausende Objekte aus Afrika, Asien und Ozeanien – gesammelt in einer Zeit kolonialer Raubzüge – und das, obwohl Österreich keine dauerhaften Überseekolonien besaß. Möglich wurde das trotzdem: als „Trittbrettfahrer“ im Windschatten anderer Kolonialreiche, wie der Johannes Feichtinger, Historiker und Direktor des Instituts für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) es nennt.
Kolonialzeit im Blick der Gegenwart
llustration: Dip Chand (artist), © Wikimedia Commons/Public domain Wie prägen Gegenwart und aktuelle epistemologische Debatten unseren Blick auf die koloniale Vergangenheit? Der JESHO-Workshop „The Colonial Present in South Asian Past" geht dieser Frage nach.
The Politics of Open Infrastructures
Dieser Band untersucht, wie Offenheit in zeitgenössischen digitalen Wissensinfrastrukturen gestaltet, geregelt, hinterfragt und gelebt wird. Von Open-Source-Software und Internetstandards über Citizen-Science-Plattformen bis hin zu Datensystemen des öffentlichen Sektors und alternativen Computerpraktiken zeigt das Buch, dass Infrastrukturen niemals neutrale technische Grundgerüste sind.
Neues Gletscherinventar: Über 30 Prozent der Fläche in nur zwei Jahrzehnten verloren
Wo vor 20 Jahren noch Eis war, ist heute oft nur Fels und Schutt: Forscher:innen haben sämtliche Gletscher des Landes einzeln kartiert, um aktuelle Flächen und Flächenänderungen zu erfassen. Rund 31 Prozent der Gletscherfläche ist demnach seit Mitte der 2000er Jahre verschwunden. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachjournal The Cryosphere veröffentlicht. „Die Flächenverluste in den letzten Jahren waren extrem. Wir schauen den Gletschern beim Verschwinden zu.
Dekolonisierung neu denken
© Adobe Stock, AI generated Dekolonisierung prägt aktuelle Debatten – doch was steckt wirklich dahinter? Die Konferenz „Decolonization: Promises, Problems, Practices“ bringt Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um den Begriff greifbarer zu machen. Ziel ist es, historische und geografische Grenzen neu zu denken, ungehörte Geschichten zu erzählen und den Übergang von Dekolonisierung zu Dekolonialität zu verstehen.
ÖAW: Nina Keusgen neue administrative Geschäftsführerin des CORI-Instituts
Das neu gegründete CORI-Institut für Stoffwechselforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wächst weiter: Nina Keusgen konnte als administrative Geschäftsführerin gewonnen werden. Sie wird das Grazer Institut ab 1. Oktober 2026 gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Direktor Giulio Superti-Furga leiten. Keusgen setzte sich in einem umfassenden, kompetitiven Auswahlverfahren unter mehr als hundert Bewerber:innen als beste Kandidatin durch.
Was eine Krebsdiagnose mit dem Lebensplan macht
Eine Krebsdiagnose trifft Menschen nicht nur medizinisch. Sie verändert oft schlagartig den Blick auf das eigene Leben: Pläne werden verschoben, Prioritäten neu gesetzt, Arbeit und Einkommen geraten unter Druck. Genau solche Einschnitte haben Forschende nun in einer aktuellen Studie untersucht. Sie entwickelten ein Modell, das große Gesundheitsschocks über den Lebensverlauf hinweg abbildet.
1526: Dynastie, Monarchie, Union?
Ausschnitt Johannes Putsch (1516–1542), „Königin Europa“, 1534, Druck: Jost Dennecker (ca. 1485–1544), © Museum Retz Im Jahr 1526 wurden die österreichischen, böhmischen und ungarischen Länder unter der Herrschaft der Habsburger vereint – ein Wendepunkt in der Geschichte Europas. Diese Verbindung entstand durch familiäre Bündnisse und politische Entscheidungen, die auf den Tod des kinderlosen Königs Ludwig II. und die Konfrontation mit dem Osmanischen Reich folgten.