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Search ArticlesFrag die WOZ! : Wo genau liegt Grönland?
Wo genau liegt Grönland? B. A. per Instagram Die einfacheren Fragen sind ja oft die interessanteren, weil sie die Fantasie nicht von Anbeginn mit unnötigen Details beschweren. Das gilt auch für Ihre Frage, danke dafür. Vermutlich haben die meisten sogleich eine Weltkarte im Kopf, wenn sie eine Frage wie diese hören. Eine Anordnung von Ländern und Ozeanen, mit deren Hife die Welt vorstellbar werden soll.
WOZ-Hausmitteilungen: vom 09.07.2026
Dyttrich in Tersnaus Wohnungsnot gibt es auch im Berggebiet – die Umsetzung des Zweitwohnungsgesetzes hat das Problem sogar verschärft. Was tun? Darüber diskutieren Riet Fanzun vom Verein Anna Florin, Zweitwohnungsbesitzer Sven Seitz und WOZ-Redaktorin Bettina Dyttrich am Buatsch-Festival im Val Lumnezia. Tersnaus, Samstag, 11. Juli 2026, 16.30 Uhr. www.buats.ch Spenden Hat Ihnen dieser Text gefallen? Hat er Ihnen geholfen, Ihre Haltung zum Thema zu schärfen, oder hat er Sie vortrefflich provoziert?
Politour: vom 09.07.2026
Musik und Politik Pop und Politik: Geht das zusammen? «Born in the USA», als kritische Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Traum gedacht, wurde als chauvinistische Hymne zweckentfremdet. Der Kulturhistoriker Jean-Martin Büttner geht den Spuren nach, die politische Stellungnahmen in der populären Musik hinterlassen haben, und zeigt, wie Musik auf die Politik eingewirkt hat – von Bob Dylan über Bruce Springsteen bis, vielleicht, zu Taylor Swift.
Spatzen auf Kanonen : Queen der Discoweisheit
Das Geschäftsmodell von Madonna besteht seit gut vierzig Jahren zur Hälfte darin, dass sich heterosexuelle Männer und alle, die sich dafür halten, über sie aufregen – etwa der Papst: Das Kruzifix passe nicht zu Mieder und Strapsen, hiess es einst im Vatikan. Weite Teile des Popfeuilletons kamen derweil zum Schluss, dass Madonna gar nicht singen könne.
Öffentlicher Raum : Mit Mozart gegen Menschen
Laut SBB soll die Beschallung des Eingangsbereichs im Berner Bahnhof für besseren Personenfluss sorgen. Andere reden von gezielter Verdrängung. Da kommt die Musik raus: Aussenlautsprecher am Bahnhof Bern. «Ich weiss nicht, warum sie uns dort nicht mehr haben wollen», sagt Johan Stadler, der eigentlich anders heisst. Er steht mit seinen Freunden auf dem Bahnhofplatz in Bern und blickt zum Haupteingang des Bahnhofs.
Leser:innenbriefe: vom 09.07.2026
Israel und der Libanon «Kommentar: So wird bloss die Besatzung legitimiert», WOZ Nr. 27/26 Wären die Kommentare so gut wie die meisten Storys, ich würde die WOZ glatt noch abonnieren. Sind sie aber nicht, weil oft geprägt von implizitem Wunschdenken und realitätsfern und deshalb für mich etwas ärgerlich. So auch der Kommentar zu Israel/Libanon. Denn: Die aktuelle Regierung Israels will und wird nicht mit dem aktuellen Regime in Teheran verhandeln. Und umgekehrt. Völkerrecht hin oder her.
AfD-Parteitag in Erfurt : Alle zusammen gegen den Faschismus?
Schon Ort und Datum des jüngsten AfD-Parteitags waren eine Provokation: Am 4. und 5. Juli traf sich die Partei in Erfurt, genau hundert Jahre nachdem die NSDAP im benachbarten Weimar einen Reichsparteitag abgehalten hatte. Begleitet wurde der Anlass von grossen Protesten. Das antifaschistische Bündnis «Widersetzen» hatte aufgerufen, die Zufahrtswege zu blockieren, um den Parteitag zu verhindern, die Autobahn um Erfurt war über viele Stunden dicht.
Digitalisierung : «Sie trinken unser Wasser»
«Aufstände der Allmende» wollte bei Schaffhausen gegen Datencenter protestieren und durfte nicht. Der Protest wirft ein Schlaglicht auf einen Boom, der dringend reguliert werden müsste. «Die Infrastruktur der Techoligarchen kommt nicht uns zugute»: Die Bewegung Aufstände der Allmende vor der Baustelle in Beringen. Die Baustelle ist nicht zu übersehen: ein dunkler Klotz, flankiert von vier knallroten Kränen.
Maschinensturm KI (7) : Der Tod der Interpretation
Warum die KI-Suche von Google mit Internetrecherche im eigentlichen Sinn nichts mehr zu tun hat. Bei der diesjährigen Entwickler:innenkonferenz von Google Mitte Mai verkündete die Leiterin der Suchabteilung, Liz Reid, grosse Neuigkeiten. Ab jetzt gelte bei der Suchmaschine «AI first». KI-generierte Antworten erhalten Vorrang, und die vertraute Liste von Links findet sich, fast wie ein Nachgedanke, weiter unten. Der riesige Bildschirm hinter Reid hätte deutlicher nicht sein können.