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Recent Articles
Search ArticlesGoogle-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Angesichts der neuen, deutlich höheren Zahlen zum möglichen Stromverbrauch des Google-Ausbaus in Kronstorf fordert der WWF eine rasche Reparatur des UVP-Gesetzes und eine umfassende Umweltprüfung des gesamten Projekts. „Ein einzelnes Rechenzentrum könnte fast ein Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich beanspruchen und trotzdem ohne UVP auskommen. Diese Gesetzeslücke ist jetzt endgültig unhaltbar“, sagt WWF-Bodenschutzsprecher Simon Pories.
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
St. Pölten/Wien, am 16. Juli 2026 – In der Ybbs sind während der jüngsten Hitzeperiode mehrere Exemplare des stark gefährdeten Huchens verendet, informiert die Naturschutzorganisation WWF. Aktuelle Fotos zeigen zudem rund 20 Huchen, die sich unterhalb eines Kraftwerks sammeln und offenbar flussaufwärts in kühlere Gewässerabschnitte ausweichen wollen. Fehlende oder unzureichende Fischaufstiege versperren ihnen jedoch den Weg.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Innsbruck, am 16. Juli 2026 – Drei für Wildflüsse typische Heuschreckenarten sind am Tiroler Inn nicht mehr nachweisbar, wie eine neue Untersuchung im Rahmen von INNsieme connect zeigt. Im gesamten Einzugsgebiet kommen Türks Dornschrecke, Kiesbank-Grashüpfer und Gefleckte Schnarrschrecke laut WWF-Erhebung nur noch an der Ötztaler Ache vor. Die Umweltschutzorganisation fordert den Schutz der letzten bekannten Standorte sowie großflächige Renaturierungen am Inn und seinen Zubringern.
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Wir freuen uns über einen Meilenstein in unserem Kampf gegen den von der Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal! Das Landesverwaltungsgericht Tirol verpflichtet die Tiwag, dem WWF umfangreiche Informationen zu möglichen Gefahren und zur Sicherheitsvorsorge am Gepatsch-Speicher zu übermitteln.
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Innsbruck, am 15. Juli 2026 – Das Landesverwaltungsgericht Tirol verpflichtet die Tiwag, der Umweltschutzorganisation WWF umfangreiche Informationen zu möglichen Gefahren und zur Sicherheitsvorsorge am Gepatsch-Speicher binnen zwei Wochen zu übermitteln. Aus Sicht des WWF sind diese Dokumente auch für die Bewertung des geplanten Ausbaus des Kraftwerks Kaunertal von zentraler Bedeutung. „Die Tiwag muss die angeordneten Unterlagen jetzt vollständig und nachvollziehbar offenlegen.
Spezialtour: Beaver Lab & WWF Österreich
WWF Artikel mit bestimmten Darstellungsformen: Manuell (Sonderformate) Seit 15 Millionen Jahren prägen Biber unsere Gewässer und leben nach 150-jähriger Abwesenheit seit 1998 wieder in Linz. Wir begeben uns auf Spurensuche für Fortgeschrittene: erleben den Einfluss dieser Schlüsselspezies auf Biodiversität und Wasserhaushalt, beleuchten Konflikte und Lösungen und erkunden ein urbanes Gewässerökosystem, in dem Biber und Menschen kooperativ an Dürreprävention und Biodiversität arbeiten.
Google-Rechenzentrum ohne UVP: WWF fordert rasche Gesetzesreform
Wien/Linz, am 15. Juli 2026. Dass das stark wachsende Google-Rechenzentrum in Kronstorf keiner Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterliegt, zeigt aus Sicht des WWF eine „gravierende Gesetzeslücke“. Die Umweltschutzorganisation fordert daher die Bundesregierung auf, große Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz zu verankern.
Good News: Mehr Luchse in den Südostalpen
In Europa sind Luchse mittlerweile sehr selten geworden. Umso schöner sind die Neuigkeiten aus dem Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich: Seit 2020 wächst der Luchsbestand in den Südostalpen an! 2024 konnten 16 erwachsene Tiere und sogar 6 Jungtiere nachgewiesen werden. Insgesamt wurden seit 2021 mindestens 21 Luchsjunge geboren. Auch Luchsin Talia, die nach ihrer Freilassung 2023 von Italien weiter nach Slowenien gewandert war, hat 2024 wieder zwei Junge zur Welt gebracht.
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
Trotz strenger Schutzbestimmungen werden Störe in der Unteren Donau beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität. Das zeigt eine neue, umfassende Studie des WWF. Demnach wurden im zehnjährigen Untersuchungszeitraum 509 Fälle von Wilderei an Stören dokumentiert, bei denen mindestens 3.366 einzelne Tiere in Rumänien, Bulgarien und der Ukraine illegal getötet wurden – das entspricht etwa einem Tier pro Tag.
Google-Rechenzentrum wird größer: WWF fordert strenge Umweltauflagen
Linz, am 10. Juli 2026 – Angesichts der geplanten Erweiterung des Google-Rechenzentrums in Kronstorf fordert die Naturschutzorganisation WWF hohe Umweltstandards und eine umfassende Prüfung der Gesamtbelastung. „Anstatt die Werbeagentur für Google zu spielen, sollte sich die Landesregierung um das Einhalten hoher Standards für den Schutz der Umwelt und die Bevölkerung kümmern.