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Articles by Anna Perazzolo
Hochwasserschutz für Transdanubien: Neue Mega-Pumpe wartet auf Regen
Ob sie wirklich funktioniert, muss sich erst zeigen. Wiens neueste und größte Regenwasserpumpe – die seit Kurzem Teil des Abwasserpumpwerks auf der Donauinsel ist – sollte eigentlich 15.000 Liter Wasser pro Sekunde bewegen können. Unter Beweis stellen konnte sie das bisher aber noch nicht. Denn, um die Pumpe in Betrieb nehmen zu können, müsste es regnen. Und das hat es, seitdem die Pumpe betriebsbereit ist, noch nicht. Ein Modell der neuen Pumpe.
Brand in Simmering: Mann (57) tot aufgefunden
Es war eine private Garage, die zu Wohnzwecken umfunktioniert worden war, zu der die Einsatzkräfte am Sonntagabend nach Simmering alarmiert wurden. Ein Brand war dort zuvor ausgebrochen, der von der Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, wie die Polizei in einer Aussendung berichtet. Im Zuge der Löscharbeiten allerdings entdeckte die Feuerwehr eine „männliche leblose Person im Inneren der Garage“, wie es heißt. Die Rettung konnte dann nur noch den Tod der Person feststellen.
Airbnb und Co.: Welche neuen Regeln Wien jetzt beschließen will
Als die Stadt Wien im Jahr 2024 strengere Regeln für die Kurzzeitvermietung eingeführt hat, wurde nicht erwartet, wie schnell „Schlupflöcher“ gefunden werden würden. Nun aber will die Stadt auch diese Löcher stopfen. Schon am 20. Oktober sollen im Landtag deshalb die neuen Regeln beschlossen werden. Zum einen geht es dabei um den Gesetzesvorschlag mit dem klingenden Namen „Wiener Kurzzeitvermietungsregistergesetz“ (WKVRG).
Café Engländer geschlossen: Sitzprotest wird zur Stehparty
Einige brachten sogar wirklich ihre eigenen Stühle mit: Gemeinsam sollte am Freitagabend vor dem Café Engländer protestiert werden - und zwar gegen die Schließung des Lokals. Etwa 40 Leute trafen sich dafür um 18 Uhr vor dem Lokal in der Postgasse in der Innenstadt. Gemeinsam wollte man für den Erhalt des Cafés kämpfen - und gegen den neuen Chef. Vorfall bei Übernahme Die Hintergründe der Protestaktion: Das Lokal wurde Anfang Oktober neu übernommen.
Airbnb und Co.: Welche neuen Regeln Wien jetzt beschließen will
Als die Stadt Wien im Jahr 2024 strengere Regeln für die Kurzzeitvermietung eingeführt hat, wurde nicht erwartet, wie schnell „Schlupflöcher“ gefunden werden würden. Nun aber will die Stadt auch diese Löcher stopfen. Schon am kommenden Dienstag sollen im Landtag deshalb die neuen Regeln beschlossen werden. Zum einen geht es dabei um den Gesetzesvorschlag mit dem klingenden Namen „Wiener Kurzzeitvermietungsregistergesetz“ (WKVRG).
Mitten in Wien: Mieter schon ein Jahr ohne Warmwasser und Heizung
Die verbliebenen Mieterinnen und Mieter des Hauses Paulusgasse 5 im Bezirk Landstraße können sich schon jetzt im Internet ein Bild davon machen, wie ihre Wohnungen in Zukunft aussehen werden. Hell, modern, urban, soll es werden. Vorerst aber blicken die Mieter ihrem zweiten Winter ohne Heizung entgegen. Denn das Haus wird derzeit umgebaut und – so orten das die Wiener Grünen – als Spekulationsobjekt genutzt. Insgesamt fünf Mieterinnen und Mieter leben demnach noch in dem Haus.
Wien: Über 400 E-Mopeds auf öffentlichem Raum abgestellt
E-Mopeds können kostenlos auf den Wiener Mistplätzen abgegeben werden. Nur tun das die wenigsten Besitzer. Die meisten Geräte landen irgendwo im öffentlichen Raum, werden einfach abgestellt. Wie berichtet, wurden viele der E-Mopeds durch die kürzlich in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung de facto unbrauchbar. Seit 1. Oktober brauchen die Geräte nämlich eine Zulassung und eine Versicherung. Weil es für die Billigmodelle aber oft keine Papiere gibt, ist beides nicht möglich.
Pfandmodule am Uni-Campus im Alten AKH angebracht
Am Campus der Universität Wien wird seit Beginn dieses Semesters Pfand gesammelt. Ende September wurden in Hof 1 fünf Pfandmodule angebracht. Fünf Module wurden in Hof 1 am Alten AKH angebracht. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt der Uni Wien, bei dem getestet wird, wie die Module von Studenten und Besuchern am Campus angenommen werden.
Mehr Platz für Mist: Ottakring bekommt einen neuen Mistplatz
Der Mistplatz Ottakring zieht um. Aber nicht sonderlich weit weg vom aktuellen Standort: Der Bezirk bleibt der gleiche, die Straße auch, nur die Hausnummer ändert sich. Statt Kendlerstraße 38a lautet die Adresse künftig Kendlerstraße 40. Ab kommenden Frühling wird dort ein neuer Mistplatz errichtet. Abgesenkte Mulden mit Überdachung, doppelt so viele Abfall-Sammelstellen wie bisher, Kompost und eine 48er-Tandler-Box sollen künftig zur Verfügung stehen.
Kosten für Nachmittagsbetreuung an Schulen haben sich verdoppelt
Eltern, die ihre Kinder in die Spätbetreuung der Ganztagsschulen schicken, müssen seit diesem Schuljahr tiefer in die Tasche greifen. Denn die Kosten, die dafür anfallen, sind im Sommer erhöht worden – um das Doppelte. Aber von vorne: An verschränkten Ganztagsschulen wird zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr eine freiwillige Spätbetreuung für Kinder angeboten. Das bedeutet, dass die Kinder auch nach Ende der Kernzeit weiter in der Schule betreut werden können. Auf freiwilliger Basis.
Neue Rekordzeit: Vienna City Marathon bereits ausgebucht
Wieder wurde beim Vienna City Marathon (VCM) ein Rekord gebrochen. So früh wie nie zuvor mussten die Veranstalter heuer die Anmeldung für alle drei Bewerbe – den Marathon, den Halbmarathon und die Staffel – schließen. Der Lauf, der im kommenden Jahr am 18. April stattfinden wird, ist schon seit September ausgebucht. Das ist eine neue Bestzeit. Denn im Vorjahr (für den VCM 2026) sind die Bewerbe erst einen Monat später, Mitte Oktober ausgebucht gewesen.
Nach Großbrand in Döbling: Kindergruppe kommt in Festsaal unter
Es ist ungewöhnlich ruhig. Normalerweise hört man vor dem Fenster einer Kindergruppe zumindest irgendwas, ein Lachen oder Geklapper. Aber dieser Tage ist es still vor der Pyrkergasse 37. Denn nach dem verheerenden Brand in dem Haus am Wochenende, bei dem sogar eine Frau ums Leben kam, können die Räumlichkeiten nach wie vor nicht benutzt werden. Auch jene der Kindergruppe „Pünktchen und Anton“ nicht. Die zwei oberen Geschosse des Wohnhauses standen in Flammen. Eine Frau kam bei dem Brand ums Leben.
Café Engländer schließt: Belegschaft verabschiedet sich
Ein bisschen schaut es am Donnerstagvormittag noch so aus, als wäre das Café Engländer geöffnet. Im Gastgarten sitzen Menschen, am Tresen wird noch ausgeschenkt. Der erste Blick aber trügt. Denn statt Gästen sitzt das Personal in den Stühlen. Es wird Spritzer getrunken und angestoßen. Hier wird etwas gefeiert: ein Abschied. Wie der KURIER zuerst berichtete, kam es am Montag zu unschönen Szenen.
E-Moped-Kontrollen: Zwei Pedale schützen vor Strafe nicht
Herr Günther darf nicht weiterfahren. Er und sein Fahrzeug sind am Dienstag in eine wienweite Schwerpunktaktion der Polizei geraten. Dort wurde die Einhaltung der neuen Regeln für E-Mopeds kontrolliert. Herrn Günthers Gefährt entspricht demnach nicht mehr den geltenden Regeln. „Das wusste ich nicht“, sagt er. Am Dienstag fand eine große Schwerpunktaktion der Polizei statt: Kontrolliert wurden E-Mopeds und E-Bikes. Seit 1.
E-Oldtimer in Wien: Mit der Handhupe durch das rechtliche Schlupfloch
Sie fallen auf. Das liegt zum einen daran, dass die auf historisch herausgeputzten E-Oldtimer an sich schon Blicke auf sich ziehen. Zum anderen aber auch, dass Kurt Gratt, einer der Betreiber, absichtlich die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das Mittel seiner Wahl dafür: die Handhupe. Kaum ertönt der schrille Laut, schon drehen sich auf Wiens Straßen alle zum weißen E-Oldtimer um. Dabei bräuchte es die Hupe gar nicht.
E-Moped-Verbot und Streikdrohung: Foodora sieht keine Probleme
Seit 1. Oktober gelten in Österreich neue Regelungen für E-Mopeds. Viele dieser umstrittenen Gefährte wurden von Essenslieferanten verwendet. Und tatsächlich waren bei einem KURIER-Lokalaugenschein am Donnerstag keine E-Mopeds mehr unterwegs. Aber es waren generell weniger Lieferanten mit den knallbunten riesigen Essensrucksäcken zu sehen.
Trotz Grillverbot: Grillplatzgebühren werden nicht zurückbezahlt
Schon seit 7. Mai gilt in Wien ein Grillverbot. Das heißt: Im Wald und dessen Gefährdungsbereich ist Rauchen verboten. Auch Shishas dürfen nicht genutzt werden, von offenem Feuer ist sowieso nicht die Rede. Das Grillverbot heißt aber auch – wie der Name schon sagt –, dass auf den öffentlichen Grillplätzen und Grillzonen der Stadt nicht gegrillt werden darf. Deren Reservierung ist aber kostenpflichtig. Eine Rückzahlung vonseiten der Stadt soll es trotzdem nicht geben.
Aus von E-Mopeds auf Radwegen: Lieferanten steigen auf E-Bikes um
Es war verdächtig ruhig auf den Radwegen. Nach den bunten Lieferrucksäcken musste am Donnerstagvormittag regelrecht Ausschau gehalten werden. Dabei sind die Essenslieferanten normalerweise schwer zu übersehen, vor allem auch aufgrund ihrer breiten, zweirädrigen Gefährte. Nachdem die neuen, strengen Regeln für E-Mopeds an diesem 1. Oktober aber in Kraft getreten sind, war der Unterschied sofort spürbar.
Zum Einzug: Wien leiht Mietern von geförderten Wohnungen Geld
Rund 200.000 geförderte Wohnungen von gemeinnützigen Bauträgern gibt es in Wien. Wer dort einziehen möchte, braucht aber Geld. Zwischen 15.000 und 30.000 Euro beträgt der Grund- und Baukostenanteil in der Regel. Geld, das nicht allen als Eigenmittel zur Verfügung steht, weshalb ein Kredit aufgenommen werden muss. Als Alternative zum freien Markt – mit seinen hohen Zinssätzen und den oftmals dazugehörigen Schwankungen – will die Stadt deshalb nun ein Eigenmittelersatzdarlehen anbieten.
Mehr als Opfer: Künstlerin sammelt Spuren getöteter Frauen
Der gemalte Baum erinnert an eine ermordete Frau. An eine ganz bestimmte Frau, die in Wien Opfer eines Femizids wurde. Er ist eine Erinnerung, die ein Wegbegleiter dieser getöteten Frau mit Julia Bugram geteilt hat. Eine Erinnerung, die die Künstlerin verarbeitet hat und in ihrer Ausstellung präsentiert. Bugram sammelt derzeit nämlich Geschichten und Erinnerungen an Frauen, die Opfer von Femiziden wurden. Sie gibt diesen Erzählungen einen Raum.
Gefangen im Netz der Wien Energie: Erlebniswelt neu eröffnet
Für viele Wienerinnen und Wiener gab es bisher wohl kaum einen Grund, das Servicezentrum der Wien Energie in Spittelau zu besuchen. Und wenn es einen Grund gab, dann war es wohl ein schlechter. Meist geht es bei solchen Besuchen nämlich ums Geld. Wer bisher also das Glück hatte, vergeblich nach einem guten Grund für einen Besuch zu suchen, der könnte ihn jetzt finden: Die neu gestaltete Erlebniswelt der Wien Energie wurde nach zehnmonatigen Umbauarbeiten wiedereröffnet.
Nach Protest: Umbau am Aumannplatz soll nächstes Jahr beginnen
Die Umgestaltung des Aumannplatzes hat zuletzt für mächtig Wirbel im Bezirk gesorgt. Wie der KURIER berichtete, hat sich sogar eine Bürgerinitiative dagegen formiert. Zudem war zuletzt noch unklar, ob ein Baustart im kommenden Jahr überhaupt möglich sein würde. Nun aber – knapp eine Woche, nachdem die konkreten Pläne für den Platz präsentiert wurden –, scheint es, als könnte die Umsetzung schon bald erfolgen.
„Eine Runde Extasy und dann heim“: Prater feiert 260. Geburtstag
Die meisten hier haben wohl keine Ahnung. Sie wissen nicht, dass sie einem historischen Ereignis beiwohnen. Sie verbringen einfach so ihren Samstag im Prater. Zu ihrer Verteidigung muss man aber sagen: Es deutet nur sehr wenig darauf hin, dass der Prater seinen 260. Geburtstag feiert. Der zweitälteste Vergnügungspark der Welt feiert den 260. Geburtstag. Es gibt keine Luftballons, kaum Plakate. Nur vor dem Madame Tussauds ist es etwas festlicher als sonst.
City sagt Faxis und E-Oldtimern den Kampf an
Unbemerkt bleibt das Problem nicht. Schon mehrfach wurde auf die Fahrrad-Taxis und die E-Oldtimer in der Inneren Stadt hingewiesen. Vom Bezirk, der Wirtschaftskammer und auch die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) hat das Thema bereits am Schirm. Jetzt aber gibt es das erste offizielle Dokument: einen Antrag der Verkehrs- und Wirtschaftskommission Innere Stadt.
Bauarbeiten auf S80 starten: Schranken werden nur symbolisch abgerissen
Die Verbindungsbahn hat sich offiziell verabschiedet. Zwar fährt die S-Bahn zwischen Meidling und Hütteldorf schon seit Anfang Juli nicht mehr. Aber die tatsächlichen Bauarbeiten beginnen erst jetzt. Am gestrigen Freitag fand der offizielle Spatenstich statt und symbolisch wurde der Schranken abgebaut. Symbolisch wurde der Schranken von Minister Hanke, Stadträtin Sima und ÖBB-Chef Matthä abgerissen.
Verbindungsbahn: Baustart wird mit Adleraugen beobachtet
Lange hat es gedauert und plötzlich ging es dann ganz schnell: Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erteilte dasBundesverwaltungsgericht (BVwG) im Jänner – mit Auflagen für die ÖBB – grünes Licht für den Bau der Verbindungsbahn, der KURIER hat berichtet. Kurz darauf lehnte es der Verfassungsgerichtshof ab, sich weiter mit der Causa zu beschäftigen, während die ÖBB bereits ihre Baupläne präsentierten.
Aumannplatz: Planungen sind abgeschlossen, Baustart nicht fixiert
In Wien-Währing schlagen auch kleine Plätze hohe Wellen. Besonders dann, wenn sie vergrößert werden sollen. Zuletzt war das in Penzing der Fall, wo es Pläne gibt, den H.-C.-Artmann-Park in eine angrenzende Straße zu erweitern. Die Aufregung war groß, der KURIER berichtete. Ähnlich sieht die Situation nun in Währing aus. Der Aumannplatz soll um eine Fußgängerzone erweitert werden. Das sorgte zuletzt für Kritik.
E-Mopeds auf Radwegen: Mehr als 1.000 Euro Strafe drohen
„Ich bin ein Fahrrad.“ Statt einer echten Nummerntafel prangen hinten auf Elektro-Mopeds oft sinnige Sprüche wie diese, die um Verständnis im Straßenverkehr werben sollen. Doch viele Radfahrer und Fußgänger empfanden die visuell kaum nachvollziehbare Rad-Identität der breiten und schweren Elektro-Vehikel zusehends als Provokation. Denn die Gefährte waren oft (deutlich) schneller als die erlaubten 25 km/h und ihre Lenker auch zunehmend rücksichtslos unterwegs.
E-Moped-Aus: SPÖ-Ministerium schickt Essensboten zum Fahrtraining
Ab 1. Oktober werden elektrische Leichtmopeds von Radwegen verbannt, brauchen Nummerntafel und Versicherung. Die Lenker benötigen künftig auch einen Führerschein, bei Verstößen drohen saftige Strafen. Die neuen Vorschriften treffen vor allem Essenszusteller, die auf Fahrräder und E-Bikes umsteigen müssen.
Praterpräsidentin: „Der Prater bleibt ein Ort ohne Eintritt“
Ein ganzes Wochenende lang – nämlich von 18. bis 20. September – feiert der Prater seinen Geburtstag. 260 Jahre wird er alt. Grund genug, um mit der Praterpräsidentin Silvia Lang über die Vergangenheit, die Gegenwart und vor allem die Zukunft eines so wichtigen Wiener Ortes zu sprechen. KURIER: Der Prater feiert sein 260. Jubiläum. Ist er trotz seines Alters jung geblieben – und das Publikum mit ihm? Lang: Auf jeden Fall. Der Prater ist seit 260 Jahren für alle Alterskategorien da.
Pilotprojekt in Wien: Pfandsammelstellen auf dem Vormarsch
Wer in Wien unterwegs ist und Pfandflaschen nicht selbst zurückgeben kann, hat drei Optionen. Erstens: mit nach Hause nehmen. Zweitens: in den Müll schmeißen. Drittens: neben den Müll stellen. Nur eine vierte Möglichkeit gibt es in Wien derzeit nicht: die Gebinde in Pfandringe oder andere Pfandmodule abzustellen, um Pfandsammlern die Suche nach den Flaschen und Dosen zu erleichtern.
Warum E-Mopeds trotz Verbots nicht vom Radweg verschwinden werden
„Ich bin ein Fahrrad.“ Statt einer echten Nummerntafel prangen hinten auf Elektro-Mopeds oft sinnige Sprüche wie diese, die um Verständnis im Straßenverkehr werben sollen. Doch viele Radfahrer und Fußgänger empfanden die visuell kaum nachvollziehbare Rad-Identität der breiten und schweren Elektro-Vehikel zusehends als Provokation. Denn die Gefährte waren oft (deutlich) schneller als die erlaubten 25 km/h und ihre Lenker auch zunehmend rücksichtslos unterwegs.
Neuer 150.000 Euro teurer Hundezaun hält Hunde nicht im Zaum
Eigentlich, so die Annahme, hätte die Posse rund um die Einzäunung der Hundezone beim Badeteich Süßenbrunn mit der tatsächlichen Einzäunung zu einem Ende finden sollen. Die Wellen, die diese Causa geschlagen hat, scheinen aber nach wie vor nicht abgeklungen zu sein. Der 150.000 Euro teure neue Zaun weise nämlich gleich mehrere Probleme auf, so der Vorwurf einiger Hundebesitzer. Der Zaun stehe zum einen zu hoch vom Boden ab. Kleinere Hunde könnten darunter durch schlüpfen, beklagen die Hundehalter.
Gewässer-Ökologe: „Lobau ist eine Klimaanlage für die Stadt“
Massenhaftes Fischsterben und austrocknende Böden. Die Fotos und Berichte, die die Wienerinnen und Wiener in den vergangenen Jahren von der Unteren Lobau zu Gesicht bekommen, zeigen ein klares Bild: Es fehlt der Au an Wasser. Ökologe Michael Stelzhammer beschäftigt sich für den WWF mit dem Thema und warnt davor, weiter Zeit zu verschwenden. KURIER: Was macht die Lobau so schützenswert? Stelzhammer: Die Donauauen sind einer der größten Auwaldkomplexe Mitteleuropas.
S-Bahn-Sperre: Dichtere Intervalle bei U-Bahnen ab Montag
Wir nutzen künstliche Intelligenz, um Zusammenfassungen unserer Artikel zu erstellen. Jeder Text wird vor der Veröffentlichung von einem Redakteur geprüft. Ab Montag gilt die Sperre der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern offiziell, während die Wiener Linien mit dichteren Intervallen bei U-Bahnen und Straßenbahnen gegensteuern.
Strafen für Parkplatzsünder während Sonnenfinsternis
Die Massen pilgerten Mitte August auf die Sophienalpe, um zu sehen, wie die Sonne hinter dem Mond verschwindet. Zu kämpfen hatten die Schaulustigen an jenem 12. August aber wohl nicht nur damit, noch rechtzeitig eine Schutzbrille zu erhalten. Sondern auch, einen Parkplatz auf der Sophienalpe zu erhalten – und dabei nicht gestraft zu werden. Denn wie ein Leser dem KURIER berichtet, sei es bereits bei der Anreise zu „kleineren Staus“ gekommen.
Auf Bühnenbrettern gebettet: Was das neue Magdas-Hotel mit dem ESC zu tun hat
Das, was vom Eurovision Song Contest übrig geblieben ist, ist zum Einschlafen. Wörtlich gemeint. Denn im neuen Magdas Hotel – einem von der Caritas Wien gegründeten Social Business – werden die Gäste künftig in Betten schlafen, die aus den Holzresten des Bühnenbaus beim Eurovision Song Contest entstanden sind. Naja, nicht alle Gäste. Für 103 Betten – so viele Zimmer wird das neue Hotel nämlich haben – haben die Altholzreste nicht gereicht, sagt Magdas-Geschäftsführerin Gabriela Sonnleitner.
Baustelle am Campus der Uni Wien: Großer Judasbaum wird eingehüllt
Der Bauzaun steht. Nur auf einer Seite waren vergangene Woche die blickdichten Holzplatten noch nicht angebracht. An dieser Stelle gaben sie noch einmal den Blick auf die Grünfläche im Hof 2 des Universitätscampus Altes AKH frei. Bevor die Wiese, zumindest zur Hälfte, verschwindet – und mit ihr fünf Bäume. Im Hof 2 soll der „Quantum Cube“ entstehen. In Kürze wird am Campus nämlich gebaut.
Gratis Toiletten in Wien: 200 Frauen wollen sich Klo-Klage anschließen
Die eine Hälfte der Wiener Bevölkerung darf die Pissoirs von öffentlichen Toiletten in Wien kostenlos benutzen. Die andere Hälfte muss – bei einem Teil der Toiletten – 50 Cent für die Benützung von Kabinen bezahlen. Und diese zweite Hälfte will Melanie Gradik nun mobilisieren. Die junge Frau klagt die Stadt Wien wegen Diskriminierung, weil Frauen für den Toilettenbesuch bezahlen müssen, während Männer mehrheitlich gratis aufs Pissoir gehen können.
Aufregung um neue 18er-Strecke: Betonschäden noch vor Betriebsstart
Der 18er hat seine Belastungsprobe auf der verlängerten Strecke am Montag bei der Pressefahrt bestanden. Das Gleisbett allerdings nicht. Die bereits seit dem Frühjahr fix und fertig verlegten Betonplatten bei den Schienen werden im Bereich des Stadions aktuell nämlich wieder demontiert. Die Strecke wird also (teilweise) wieder zur Baustelle. Grund dafür ist die zu hohe Belastung. Allerdings nicht durch die Straßenbahn.
Österreichs bestbesuchter Ikea steht in Rudolfsheim-Fünfhaus
Die Ungewissheit war groß. Auf allen Seiten. Bei den Wienerinnen und Wienern, dem damaligen Bezirksvorsteher, ja sogar beim Möbelriesen selbst. Niemand wusste so recht, was unter dem neuen autofreien Konzept von Ikea in der Wiener Innenstadt zu erwarten war oder wie sich das Möbelhaus auf die Umgebung auswirken würde. Nun, auf den Tag genau fünf Jahre nach der Eröffnung des Einrichtungshauses im Jahr 2021, scheint die Sachlage etwas klarer. Zumindest aus Sicht von Ikea selbst.
Airbnb und Co.: Vermieter sehen sich als „Sündenböcke“
„Bisher ist viel über uns und wenig mit uns gesprochen worden“, sagt Marcel Wegscheider. Jetzt aber meldet sich der Verband der Apartmentvermieter (VDAV), dessen Vorstandsmitglied und Sprecher Wegscheider ist, zu Wort. Und zwar (vor allem) mit Kritik gegen die weiteren geplanten Verschärfungen im Bereich der Kurzzeitvermietung in Wien. Fehlende Daten Das Grundproblem derzeit sei nämlich, dass es keine genauen Daten gebe. „Die Stadt weiß gar nicht, was los ist.
Verbindungsbahn: ÖBB zahlen Prämie für Bäume in Privatgärten
Über diese rund 1.000 Bäume ist viel diskutiert worden. Im Zuge der Umweltverträglichkeitsprüfung, bei den Bürgerinitiativen und schlussendlich auch jahrelang vor dem Bundesverwaltungsgericht. Jetzt aber ist das Schicksal jener Bäume, die dem Ausbau der Verbindungsbahn im Westen Wiens im Weg stehen, besiegelt – sie müssen gefällt werden.
Große Sperre der Stammstrecke sorgt für Verwirrung und Frust
Es war ein Abschied ohne Vorwarnung. Von einem Tag auf den anderen. Kurz - und trotzdem schmerzvoll. Zumindest für all jene, die die S-Bahn Stammstecke in Wien regelmäßig nutzen oder alle, die vom Stadtzentrum zum Flughafen wollen. Auf den Bahnsteigen herrschte Freitagvormittag vor allem Verwirrung und Planlosigkeit. Passagiere, Einheimische wie Touristen, wussten nicht recht, wohin mit sich.
Nach Kabelbrand: Große S-Bahn-Sperre wird vorgezogen
Eigentlich hätte die große Sperre der Wiener Stammstrecke im Zuge des „Upgrades“ erst in drei Wochen beginnen sollen. Für den Ausbau und die Sanierung hätte die S-Bahn-Strecke ab 7. September zwischen Praterstern und Hauptbahnhof gesperrt werden sollen - über 14 Monate hinweg. Nun aber wird diese Sperre vorgezogen, der „Notfahrplan“ tritt in Kraft, berichtet eine Sprecherin der ÖBB.
Polizeihunde stehen in Wien 12.000-mal jährlich im Einsatz
In einer Wohnung in der Inneren Stadt wurden Mitte Juli Waffen gefunden. Zahlreiche, nicht registrierte Langwaffen. Diensthundeführer David G. erfuhr von dem Einsatz nur zufällig im Polizeifunk und meldete sich – und seine Hündin „Karla“ – dazu. Aus Neugier darüber, ob es vielleicht noch mehr zu finden gibt. Und tatsächlich, am Einsatzort angelangt, erschnüffelte der niederländische Schäferhund 15.000 Schuss Munition – die der Verdächtige gut im Boden eines großen Kastens versteckt hatte.
Mangelnde Deutschkenntnisse: 15.900 Kinder in Wiener Sommerschule
In etwas über zwei Wochen geht die Schule wieder los. Nicht für alle, natürlich. Aber für all jene Schülerinnen und Schüler, die die Sommerschule besuchen – und das sind in Wien heuer viel mehr als noch in den Vorjahren. Knapp 15.900 Schülerinnen und Schüler sind nach derzeitigem Stand für die Sommerschule – die heuer am 24. August beginnt und zwei Wochen dauert – angemeldet.
Wasserrettung warnt: „Wer ertrinkt, kann nicht schreien oder winken“
In Wien ertrinken durchschnittlich sechs Menschen pro Jahr, das zeigen die Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Auch heuer kam es schon zu einer Serie von tödlichen Badeunfällen. Karmen Kreidl vom Wiener Landesverband der Österreichischen Wasserrettung spricht über Ursachen, die risikoreichste Zeit und die Brückenspringer. *** KURIER: Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Österreich beläuft sich auf durchschnittlich 42 pro Jahr.
Passagier verschaffte sich Zutritt zu Fahrerkabine einer U-Bahn
Über 500.000 Menschen haben das Social-Media-Video bisher gesehen. Es zeigt einen Mann, der bei der U2-Station Lina-Loos-Platz in die rückwärtsgewandte Fahrerkabine einer U-Bahn einsteigt. Gleich im Anschluss fährt die U-Bahn los. Der Unbekannte fährt am Ende des Zuges – aber in der Fahrerkabine – mit. An den Hebeln und Schaltern scheint er sich, zumindest laut Video, nicht zu schaffen gemacht zu haben.
28 Liter fürs Duschen: Wasserverbrauch steigt, Gemeinden rufen zum Sparen auf
130 Liter Wasser verbraucht der durchschnittliche Österreicher, die durchschnittliche Österreicherin. Und das pro Tag. Davon werden 22 Prozent zum Duschen und Baden verwendet. Die Toilettenspülung macht 25 Prozent aus, das Wäschewaschen zehn Prozent und das Geschirrspülen zwei Prozent. Für den Außenbereich, also Pool und Pflanzen, werden 14 Prozent verbraucht. Über die Wasserhähne in Bad, WC und Küche fließen 27 Prozent des verbrauchten Wassers, so die Zahlen des Landwirtschaftsministeriums.
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