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Articles by Anna Strobl
Irische Kult-Weberei verrät: Diese Farben kaufen Kunden je nach Land
Saftiges Grün, hügelige Berge am Horizont und eine Schafherde, die auf den weiten Felder umherzieht – so stellt man sich die Irische Republik vor. Im County Wicklow, der Grafschaft südlich der Hauptstadt Dublin, stimmt die Kulisse mit den Erwartungen überein, die Farbpalette reicht aber weit über das klassische Kleeblattgrün hinaus. Der Grund: die Wynne Schwestern.
Wohnungskrise in Dublin: Wenn Obdachlosigkeit nicht auf der Straße stattfindet
Sie sind unterwegs mit vollgepackten Taschen und Schlafsäcken, halten sich oft an belebten Einkaufsstraßen oder im Park aus – das ist zumindest das Klischee von wohnungslosen Menschen. Dass Obdachlosigkeit sehr wohl auch anders aussehen kann, zeigt die Wohnungskrise in Dublin.
Warum Amerikas „Tradwives“ das Frauenwahlrecht infrage stellen
Der Mann geht arbeiten, die Frau schmeißt den Haushalt. Und wählen? Das soll künftig auch (wieder) der Mann übernehmen. Eine seit einem Jahrzehnt im Hintergrund laufende, konservative Kommunikationskampagne in den USA beginnt nun, Früchte zu tragen. Ihr voran steht die 21-jährige Gen-Z-Influencerin Savanna Faith Stone. Sie ist eine selbsternannte „Tradwife“, also eine „traditionelle Ehefrau“, ein Begriff, der schon länger in den sozialen Medien kursiert.
„Dr. Jeans“ in der Josefstadt: Was dieser Schneider mit Hosen macht
Einst die Uniform von Arbeitern, Cowboys und amerikanischen Farmern, ist sie heute aus keinem Kleiderschrank wegzudenken: die Jeans. Im Schnitt beträgt ihre Lebensdauer zwei bis zehn Jahre – je nachdem, wie gut man sie hegt und pflegt. Ausgefranste Stellen oder Löcher sind zwar immer mal wieder Modeerscheinungen, im hohen Jeansalter oft aber ein Indiz, dass sich das Leben der Hose dem Ende zuneigt.
Juwelier A.E. Köchert: Wo der Kunde immer noch Kaiser ist
27 Diamantsterne, die flexibel als Collier, Diadem oder Anhänger getragen werden konnten, wurden einst vom Kammer- und Hofjuwelier Alexander Emanuel Köchert angefertigt. Am bekanntesten sind die Sterne wohl allerdings als Haarschmuck – verewigt wurden sie immerhin in dem berühmten Sisi-Porträt von Franz Xaver Winterhalter. Einige der Sterne gelten heute als verschollen, das Handwerk dahinter gibt es aber immer noch: In sechster Generation wird A. E.
Teach For Austria: „Wir sind keine Lückenbüßer“
Mit über 80 neuen Auszubildenden startet der größte Jahrgang in der Geschichte von Teach For Austria (TFA). Die Teilnehmer absolvieren ein zweijähriges, intensives Ausbildungsprogramm, in dem sie als vollwertige Lehrkräfte in Bildungseinrichtungen arbeiten. KURIER: Was verbindet Sie beide in Ihrer Sicht auf Bildung? Severin Broucek: Ich glaube, es ist eine Definition von Bildung, die wirklich die Zukunft mitbestimmen kann und die Inputs von verschiedenen Teilen der Gesellschaft aufnehmen kann.
Radweg: „Höchststand“ bei Unfällen in der Krottenbachstraße
Seit Jahren sorgt der Radweg auf der Krottenbachstraße für Zwist in der Stadt. Zur Erinnerung: Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) setzte sich gegen den Willen von Bezirks-ÖVP und Bezirks-FPÖ durch, weil die Radroute zum Hauptradverkehrsnetz gehört – und somit fiel die Entscheidung letztlich im Rathaus. Der 1,7 Kilometer lange Zwei-Richtungs-Radweg wurde also errichtet, seit 2025 kann auf der gesamten Route geradelt werden.
Wien im WM-Fieber: Großer Jubel trotz der Niederlage
Was sonst ein sommerlicher Rückzugsort mitten in Wien ist, verwandelte sich gestern in eine große Fankurve: Beim KURIER–Public Viewing im Palais Freiluft versammelten sich am Montagabend Hunderte Menschen, die alle auf denselben Moment warten - den Anpfiff zum WM-Duell Österreich gegen Argentinien. Gekommen sind die Besucherinnen und Besucher mit reichlich Optimismus, darunter Patrick und sein Sohn Pascal. Sie halten einen Sieg gegen den amtierenden Weltmeister für möglich.
Kindergarten-Reform: Kleinere Gruppengrößen und mehr Durchmischung
Am Freitag präsentierte Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) mit SPÖ-Gemeinderätin Astrid Pany Neuerungen im Zuge der Reform "Kindergarten neu denken". Als Grundlage für jene Veränderungen dienen die Ergebnisse einer Umfrage, an der Personen, die in elementarpädagogischen Einrichtungen in Wien arbeiten, teilgenommen haben. Insgesamt 2.434 Personen aus städtischen sowie privaten Einrichtungen haben daran teilgenommen.
Gemeinderat: ÖVP fordert „Neustart für Wirtschaftsstandort“
Am Dienstag tagte der Gemeinderat, wo die ÖVP zu „Aktuellen Stunde“ das Thema „Rekordschulden und höchste Arbeitslosigkeit“ einbrachte. Sie forderte damit quasi zeitgleich zur Präsentation von Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwigs „Zukunftsvereinbarung“ einen Neustart des Wiener Arbeits- und Wirtschaftsstandorts. Wien habe eine hohe Arbeitslosigkeit sowie „Rekordausgaben für die Mindestsicherung“, so ÖVP-Klubobmann Harald Zierfuß.
Sanierung der Klinik Hietzing: Pavillon 21 fertiggestellt
Seit mehr als hundert Jahren ist die Klinik Hietzing aus der Gesundheitsversorgung in der Stadt nicht wegzudenken. Im Rahmen einer Rundumsanierung, mit der das Gemeindespital zu einer modernen Stadtklinik werden soll, wurde nun der Pavillon 21 neu eröffnet. Dort angesiedelt sind gleich zwei Spezialisierungen: die Rheumatologie sowie das Institut für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde.
Wohnungslosigkeit in Wien: Warum Frauen oft „unsichtbar“ sind
Nichts gibt Maria (Name von der Redaktion geändert) heute mehr Sicherheit als der Schlüssel zu ihrer eigenen Wohnung. Das war nicht immer so, wie die 37-Jährige aus Ungarn erzählt: „Ich bin in schlechte Kreise geraten und wurde zur Sexarbeit gezwungen.“ Es gelingt ihr, zu flüchten, der Kampf ums Überleben ging weiter. Nachdem sie eine mehrjährige gewalttätige Beziehung überlebt, landet sie in Wien, wo sie zunächst bei Bekannten unterkommt.
Frauen in Technik: Wien Energie erhält AmaZone-Award 2026
Hatice Bakic hat beruflich schon einiges ausprobiert: Sie hat eine Ausbildung in der Buchhaltung und war MRT-Assistentin. Doch der Traumberuf war nicht dabei, bis sie die Lehre zur Kälteanlagentechnikerin bei Wien Energie startete. Heute ist die 25-Jährige im dritten Lehrjahr: „Ich mag die Herausforderung, weil jeder Tag anders ist. Das hat mir bisher gefehlt“, sagt sie zum KURIER.
Inklusion in Wien: Wie Kulturbuddys Barrieren im Alltag abbauen
Arthur ist ein kleiner brauner Stoffbär, den Andi nach einem Besuch am Weihnachtsmarkt geschenkt bekommen hat. Stets begleitet er Andi in seinem Rucksack – so auch bei einem Ausflug in den Tiergarten Schönbrunn. Begeistert zeigt Andi Arthur und weitere Stoffgefährten seinen Begleitern im Zoo. Mit Fürsorge erzählt er von seinen Weggefährten, die mehr als ein Spielzeug sind.
Trockenheit: Lobau ist erstmals im Frühling zweigeteilt
Österreich erlebt derzeit eine Frühjahrsdürre, wie selten zuvor. Besonders der April war in diesem Jahr von Trockenheit geprägt: Nur viermal verlief der April seit 1858 trockener, so Geosphere Austria. Die anhaltende Trockenheit verschärft die Wasserkrise in der Auenlandschaft, speziell in der Unteren Lobau, warnt die Naturschutzorganisation WWF.
Kürzungen bei Uni-Budget: Was Studierende jetzt erwarten
Die Budgetkürzungen treffen auch den Hochschulbereich in Österreich: Massive finanzielle Einschnitte werden erwartet. Am Montag wurden die Universitätsleitungen von der Bundesregierung über die bevorstehenden Kürzungen informiert. So sollen laut an den Universitäten kursierenden Zahlen für die 22 öffentlichen Unis des Landes künftig 15,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen - ein Minus von einer Milliarde Euro. Dabei inkludiert sind unter anderem die Gehälter der Fachärzte an Unikliniken.
Lehrermangel vorbei? 4.600 Bewerber auf 2.100 Stellen
Für das kommende Schuljahr werden bereits die Weichen gestellt: Mit Ende April begann die Hauptbewerbungsphase für Lehrerposten. Nach Ende der ersten Frist lässt sich bereits eine erste Bilanz ziehen. Für die rund 6.500 Lehrerstellen, die das Bildungsressort österreichweit ausgeschrieben hat, haben sich 12.900 Personen beworben, was laut Ministerium ein Plus von rund 1.000 Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr darstelle.
Lernen fürs Leben: Musisches Zentrum Wien feiert 50. Geburtstag
Schon im Treppenhaus ertönt Gesang, hallt durch alle Stockwerke: Das Musische Zentrum Wien (MZW) in der Zeltgasse wird gewiss seinem Namen gerecht. Dabei erstreckt sich das Angebot des Hauses weit über die Musik hinaus. Als Teil des Vereins Wiener Jugendzentren bietet das MZW nämlich ein niederschwelliges Angebot an Kursen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater und bildende Kunst an – und das seit mittlerweile 50 Jahren.
Südfrankreich: Was die Nase nie vergisst
Ob Grignan oder Drôme – jedes Jahr verwandelt die Lavendelblüte die französische Provence in ein violettes Duftmeer. Wenngleich das lila Gold untrennbar mit der französischen Region verbunden ist, ist es bei Weitem nicht das einzige Aroma, das die Gegend zu bieten hat. Wohlriechende Odeure findet man übrigens über die Provence hinaus: Im fließenden Übergang steht die Grenzregion in Okzitanien dem „Land des Lavendels“ nämlich in nichts nach, wie die südfranzösische Gemeinde Sabran zeigt.
„Faund“: Wo Singles in Wien ohne Apps flirten
„Ist das die ,Faund‘-Schlange?“, fragt ein Mann Mitte 30 zwei junge Frauen vor dem Blumenrad im Prater. Zögerlich wird bejaht, schüchterne Blicke werden ausgetauscht. Das Ziel, eine Rooftop-Bar, nähert sich und die Schlange geht rasch voran. Oben angekommen, warten nicht nur Getränke und Techno-Musik, sondern auf die eine oder den anderen vielleicht sogar die große Liebe. „Faund“ ist nämlich keine konventionelle Eventreihe, sondern ein sogenannter „Social Dating Club“.
Wiederkehr: "Schule bereitet nicht ausreichend aufs Leben vor"
Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) schlägt eine große Bildungsreform vor. Wie konkret sind seine Ideen zum „Plan Zukunft“? KURIER: Sie haben einmal erzählt, dass Sie mit 15 Jahren fast aus ihrer Schule geflogen wären, weil sie Dinge hinterfragt haben. Dabei wirken Sie nicht wie ein Rebell – was ist damals passiert? Christoph Wiederkehr: Ich war in meiner Pubertät recht rebellisch und habe Systeme stark hinterfragt, so auch in der Schule.
EU-Jugendbotschafter: Neue Stimmen für Europa
Anlässlich des Europatags lädt die Europäische Kommission zum Europe Day Festival ein. Am 9. Mai 1950 – also fünf Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs – hat der damalige französische Außenminister Robert Schuman einen Plan für die Zusammenlegung der Stahl- und Kohleindustrie europäischer Länder präsentiert. Mit dabei sind Bundespräsident Alexander Van der Bellen, EU-Kommissar Magnus Brunner, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Bürgermeister Michael Ludwig.
Bezirk beschließt: Ein Dorfplatz für die Josefstadt
Es ist fix: Der Josef-Matthias-Hauer-Platz wird umgestaltet. Seit 15 Jahren wird die Umgestaltung des Platzes im Bezirk intensiv diskutiert, in der Bezirksvertretung wurde sie am Mittwoch final beschlossen. „Mit der Umgestaltung zum Dorfplatz setzen wir um, was wir den Menschen versprochen haben“, sagt Bezirkschef Martin Fabisch (Grüne). Künftig soll dort Platz für Straßenkonzerte oder Bauernmärkte sein; außerdem werden die Grünflächen auf 560m2 erweitert.
Polizei ermittelt: Gynäkologe unter Betrugsverdacht
Mehrere Patientinnen eines Wiener Gynäkologen beklagten übergriffiges Verhalten und eine angeblich falsche Verrechnung der Leistungen (der KURIER berichtete). Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) kündigte daraufhin dem Arzt mit 30. Juni den Kassenvertrag, Anzeige wurde erstattet. Der Frauenarzt hat Berufung gegen diese Entscheidung eingelegt. Ob die Kündigung hält, wird eine Landesschiedsstelle entscheiden.
Taylor Swift and Beran A.: When Two Worlds Collide
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Was ein Betreuungsplatz im Kindergarten wirklich kostet
Ein Platz in einem städtischen Kindergarten ist grundsätzlich, mit Ausnahme von Essensbeiträgen, beitragsfrei – zumindest von Seiten der Eltern. Aber wie viel kostet der Kindergartenbesuch die Stadt eigentlich? Erstmals wurden die exakten Ausgaben für Plätze im städtischen Kindergarten erhoben. Laut MA 10 (Kindergärten) kostet ein Platz in einer städtischen Einrichtung im Schnitt 13.767 Euro pro Jahr. Die Summe umfasst alle Kosten, die für den Betrieb notwendig sind.
Taylor Swift und Beran A.: Wenn zwei Welten kollidieren
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Kindergärten dürfen nichts mehr für extra Programm ausgeben
"Kann der Fotograf wie geplant kommen?", fragt eine Mutter im Elternchat ihres Kindergartens. Zuvor wurde verkündet, dass es künftig kein Programm mehr geben soll, das kostenpflichtig ist. Betroffen von dieser Änderung ist allerdings nicht nur dieser Kindergarten, sondern alle städtischen Einrichtungen. Welche Konsequenzen hat das nun für Eltern?
Ein Haus zum Leben: So soll das „Haus Haidehof“ bald aussehen
Wien wächst: Bis 2040 sollen laut Statistik Austria 2,2 Einwohner und Einwohnerinnen in der Stadt wohnen. Jede fünfte Person soll zu diesem Zeitpunkt bereits 65 Jahre oder älter sein. Mit der Stadt und der Lebenserwartung der Menschen wächst demnach auch der Bedarf nach Pflege und Betreuung. Der neue „Haus Haidehof“ in der Rzehakgasse in Simmering soll nun zeigen, wie diese künftig aussehen kann.
Vorwürfe: Wiener Frauenarzt von ÖGK angezeigt
Vertrauen in Ärztinnen und Ärzte ist eine zentrale Voraussetzung für den Behandlungserfolg, da es genauere Diagnosen ermöglicht und Ängste reduziert. Fühlen sich Patientinnen und Patienten nicht gut betreut, kann das verheerende Konsequenzen haben – wie der Fall eines umstrittenen Wiener Gynäkologen zeigt. Dem Arzt werde laut einem Bericht des ORF Wien von zahlreichen Patientinnen vorgeworfen, unethisches Verhalten an den Tag gelegt zu sowie Doppelabrechnungen durchgeführt zu haben.
Protest gegen Lobau-Autobahn: „Öffis statt Monsterbau“
Die geplante Lobau-Autobahn sorgt weiterhin für hitzige Diskussionen. Zuletzt wurde das Protestcamp in St. Marx geräumt, wo Autobahngegner und Gegner der dort geplanten Multifunktionshalle gemeinsame Sache gemacht hatten. Nun hat sich der Protest Richtung geplanter Baustelle verlegt. Am Samstag fand eine große Protestkundgebung im frühlingshaft grünen Bill-Grah-Park in Essling statt.
Sanierung im Stadttempel: Etwas Altes, etwas Neues und etwas Blaues
Fast auf den Tag genau vor 200 Jahren – am 9. April 1826 – öffneten sich die Tore des Stadttempels in der Seitenstettengasse zum ersten Mal für die jüdische Gemeinde. Jene Tore sind nun geschlossen, zumindest vorerst. Das historische Gotteshaus ist bautechnisch in die Jahre gekommen, die letzte Restaurierung liegt über drei Jahrzehnte zurück. Aktuell läuft deshalb eine Rundumrestaurierung. Entworfen wurde das Gebäude einst vom Architekten Josef Georg Kornhäusel.
Von ESC zu "NSC": Neubau veranstaltet Song Contest
Während Cosmó im Mai Österreich beim 70. Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird, ist die Chance für andere Musikerinnen und Musiker, selbst ein Song-Contest-Talent zu werden, noch nicht vertan. Im siebten Bezirk wird nämlich während der ESC-Woche der Neubau Vision Song Contest veranstaltet. Die Teilnahme beschränkt sich dabei nicht auf Personen, die im 7. Bezirk wohnhaft sind: musikalische Acts aus Wien und darüber hinaus können bis zum 31. März Beiträge einschicken.
Unterricht im Ramadan: Wie ein Lehrer die Fastenzeit erlebt hat
Dass die christliche und muslimische Fastenzeit wie dieses Jahr zeitgleich stattfinden, ist ein seltenes Ereignis. Letztere neigt sich heute, Donnerstag, 19. März, dem Ende zu – und damit auch die einhergehende Debatte um fastende Schülerinnen und Schüler. Anders als im Christentum, wo 40 Tage lang beispielsweise Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten aufgegeben werden, wird im Ramadan von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang – bis zum Fastenbrechen – auf Wasser und Nahrung verzichtet.
Grüner Rasen auf Beton: Demo für Westbahnpark
„Die Ampel ist Rot, los gehts“, wird in eine Traube Menschen gerufen. Kurzum werden inmitten des Frühverkehrs einige Meter Rollrasen verlegt und der asphaltierte Zebrastreifen der Felberstraße vor der Schmelzbrücke von grünem Kunstgras bedeckt. Darauf platzieren sich Mitglieder der Grünen Rudolfsheim-Fünfhaus mit einem zehn Meter langen Banner, bis die Ampelphase wieder auf Rot umschlägt. Das Ziel der Protestaktion wird auf dem Transparent verraten: “Westbahnpark?
Wie beim Verkehr: Grüne fordern „Versorgungsregion Ost“
Was in Sachen Verkehr schon lange gang und gäbe ist, fordern die Grünen nun erneut in puncto Gesundheit: Auf die Verkehrsregion Ost soll eine Gesundheitsregion Ost folgen. Durch ein solches Projekt könne das „ewige politische Hick-Hack“ rund um die anhaltende Gastpatienten-Debatte beendet werden, ist Parteichefin Judith Pühringer überzeugt. Im Streit um die Gastpatienten geht es bekanntlich um die Frage, welche Rolle die Herkunft der Patienten bei der Behandlung spielt.
Malma Artcafé: Menü mit Kunst statt Cappuccino
Das englische Sprichwort „Great minds think alike“ (dt. große Geister denken gleich) wird üblicherweise verwendet, wenn Personen denselben zündenden Gedanken haben. Selten hat es so zugetroffen wie im Fall von Aglaë Kinsky, Sebastian Schicht und Mia Stolberg. Sie alle hatten unabhängig voneinander dieselbe Idee: Ein Bastelcafé zu eröffnen. Über gemeinsame Freunde vernetzten sie sich schließlich 2025 und bereits am 4.
WIGEV-Jahresbilanz: Jeder 10. Patient aus Niederösterreich
Rund jeder zehnte stationäre Patient in den Spitälern des Wiener Gesundsheitsverbundes (WIGEV) stammte im Vorjahr aus Niederösterreich. Diese Zahl sorgte in den vergangenen Monaten für Diskussionen zwischen den Bundesländern. Im Streit um die Gastpatienten geht es um die Frage, welche Rolle die Herkunft der Patienten bei der Behandlung spielt.
Letztes Ukraine-Aufnahmezentrum in Wien-Hietzing geschlossen
Das letzte bundesweite Aufnahmezentrum für ukrainische Geflüchtete in der Schloßberggasse in Hietzing hat geschlossen. Schon seit Anfang des Jahres gab es keine Neuaufnahmen mehr – mit Ausnahme besonders schutzbedürftiger Personen und nur, solange noch Plätze verfügbar waren. Damit ist nun endgültig Schluss. Aber was passiert mit den Vertriebenen, die in der Stadt aufschlagen?
Iran-Demo in Wien: "Wir kämpfen nicht mehr alleine"
Eine junge Frau wischt sich Tränen aus ihrem Gesicht, während die Menschen um sie herum tanzen, klatschen und Jubelrufe von sich geben. Es sind Tränen der Freude, denn die Iranische Community in Wien hat sich am Sonntag versammelt, um den Tod des Obersten Führers des Landes, Ayatollah Ali Khamenei , zu feiern.
Wie Deutsche Wien sehen: Kommt die Romanze "Vienna" der Realität nahe?
Zahlreiche Partynächte und Luxusshoppingtouren gehören zum Alltag von Livia Hohenburg, Tochter von Wiens Bürgermeister. Wer sich nun verwundert fragt, seit wann Michael Ludwig eine 20-jährige Tochter hat, sei beruhigt: Es handelt sich um „Enemies to Lovers“ (dt. Feinde zu Liebenden) Romanze „Vienna – Blinding Lights“ der deutschen Autorin Lara Holthaus. Ob das Buch ein authentisches Stadtbild abgibt, hat sich der KURIER angesehen.
Wie das Café "Kimchi und Kipferl" k. u. k. neu interpretiert
Zwei der Mitglieder der südkoreanischen Boygroup „BTS“ begrüßen die Kundschaft beim Betreten des „Kimchi und Kipferl“. Leider handelt es sich um Pappaufsteller – die echten Musiker konnten (noch) nicht eingeflogen werden. Kpop-Fans soll das nicht daran hindern, dem neuen Café in der Hütteldorfer Straße einen Besuch abzustatten. Vertröstet werden sie nämlich mit einem Sortiment, das sich rund um die asiatische Halbinsel dreht.
Blutproben am Fließband: 45 Meter lange Laborstraße
Es summt und surrt, als via Aufzug Proben in durchsichtigen Röhren ankommen. Die „Rohrpost“ ist aber nicht Teil eines futuristischen Science-Fiction-Streifens, sondern ganz normaler Alltag im neuen Zentrallabor in der Klinik Favoriten. Mit der Inbetriebnahme des Zentrallabors sei nun ein weiterer Meilenstein im Modernisierungsprozess des Wiener Gesundheitsverbunds (WIGEV) erreicht, so Josef Newertal, WIGEV-Bereichsleiter Infrastrukturmanagement, am Montag.
Zwischen den Zeilen tanzen: Wiens erster "Ball der Bücher"
Das Tanzbein schwingen oder doch lieber den Samstagabend mit einem guten Buch auf der Couch verbringen? Was bisweilen zur Entweder-oder-Frage wurde, ist zumindest am 11. April erstmals kompatibel. Für Buchliebhaberinnen und -liebhaber – und jene, die es noch werden wollen – findet im Palais Niederösterreich (Herrengasse 13, 1010 Wien) der erste Wiener Ball der Bücher statt. Neben Quadrille, Tanzmusik und Disco dreht sich dort alles um das geschriebene Wort.
Valentinstag im Seniorenheim: Niemand ist zu alt für rote Rosen
Eine alte Dame vergießt ein paar Tränen, liebevoll wird ihr die Schulter gestreichelt. Feuchte Augen sind, gerade am Valentinstag, eigentlich selten ein gutes Zeichen – nicht aber im Seniorenheim Haus Gustav Klimt in Penzing. Begleitet wird die ein oder andere Träne in den Gesichtern der Bewohnerinnen nämlich von einem breiten Lächeln. Anlässlich des Valentinstags erhält jede von ihnen eine rote Rose überreicht und Gedichte vorgetragen.
Sprachdefizite: Wels spricht schlechter Deutsch als Wien
Jeder zweite Schulanfänger in Wien spricht nicht ausreichend Deutsch, um dem Unterricht folgen zu können – diese Meldung sorgte für einigen Wochen für große Aufregung. 18.284 Personen waren mit Stichtag 1. Oktober 2025 als sogenannte „außerordentliche Schüler“ an den Pflichtschulen in der Bundeshauptstadt registriert, wie im November verkündet wurde. Das bedeutete in absoluten Zahlen zwar einen leichten Rückgang, anteilsmäßig sind es bei den Erstklässlern und Vorschülern aber 50,9 Prozent.
Rosen für die Wertschätzung: Das Fest der Liebe im Seniorenheim
Es ist der Tag im Jahr, an dem Zuneigung und Aufmerksamkeit groß geschrieben werden: Der Valentinstag. Doch nicht für alle ist das „Fest der Liebe“ ein Tag der Romantik, sondern vielmehr eine Erinnerung an verlorene Lieben. „Das können weit entfernte Familien sein, Abwesenheit des Partners oder schlichtweg eine Erinnerung daran, dass das Leben stiller geworden ist“, erzählt die belgische Künstlerin Celine Vanhoutte. Liebe sei eben weit mehr als Romantik.
Kaiserlicher Webshop: Schönbrunns Schätze jetzt auch online erhältlich
Ob Sisis berühmte Sterne oder Maria Theresias Schmuck – wer bisher Replikastücke der Kaiserinnen erstehen wollte, musste ins Schloss Schönbrunn reisen, um den Souvenirshop aufzusuchen. Das Schloss zählt zu den Besuchermagneten in Österreich – 5.260.000 Besucher wurden im Vorjahr an den Standorten der Schönbrunn Group gezählt.
Ordensspitäler bringen 847 Millionen Euro für Wien
Wien ist, neben Oberösterreich, einer der wichtigsten Standorte für die Ordensspitäler. Insgesamt sieben davon gibt es in der Stadt, darunter etwa die Barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt oder das Krankenhaus Herz-Jesu in der Landstraße. Bundesweit gibt es 23 Standorte – rund jedes elfte Krankenhaus in Österreich wird von Ordensgemeinschaften geführt.
"Intransparenz" bei außerschulischen Deutschkursen: Was kostet der Spracherwerb?
Sprache gilt bekanntlich als „Schlüssel zur Welt“. Auch außerhalb von Wiens Schulen gibt es deshalb ein breites Angebot für zugezogene und geflüchtete Menschen, um Deutsch zu lernen. Finanziert werden diese – zumindest zum Teil – oft von der Stadt Wien selbst. Erst im November des vergangenen Jahres initiierte Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) eine Debatte rund um die Deutschkurse für Flüchtlinge.
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