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Articles by Barbara Mooser
Welche ungewöhnlichen Tiere im Münchner Umland leben
Es ist ein rätselhaftes Tier, das da bei Oberding im Wald herumspazieren soll. Ist es wirklich ein Puma? Und falls ja: Wo um Himmels Willen kommt er bloß her? Fragen, auf die es momentan noch keine Antworten gibt. Interessant ist freilich, dass schon vor vielen Jahren ein Puma in Oberding ganz offiziell gemeldet war – und dass die Landratsämter im Münchner Umland auch sonst von allerlei privat gehaltenem Getier wissen, das über Hund, Katze, Maus weit hinausgeht.
Wie Rathäuser im Münchner Umland sich gegen Cyberattacken schützen
Wer mit Gemeinde- und Stadtverwaltungen telefoniert und sich nach ihrer IT-Sicherheit erkundigt, kommt sich nach einer Weile vor wie ein ziemlicher stümperhafter Trickbetrüger. Die geben sich gern als Polizisten aus und zeigen sich besorgt, ob die Wertsachen der Angerufenen auch wirklich in Sicherheit sind – tatsächlich aber geht es ihnen einzig und allein darum, diese Wertsachen selbst einheimsen.
Landkreis Ebersberg: Baby-Boom in den Storchennestern
Ein Symbol für Baby-Boom sind Störche schon seit sehr langer Zeit, in diesem Jahr haben sie auch in ihren eigenen Horsten im Landkreis Ebersberg rekordverdächtig viel Nachwuchs aufgezogen, wie Richard Straub vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz nun mitgeteilt hat.
Wie sich eine Grafingerin nach Leukämie zurück ins Leben gekämpft hat
An ihrem allerersten Abend im Krankenhaus, kurz nachdem sie die furchtbare Diagnose erhalten hatte, saß Sandra Dichtl in ihrem Zimmer und konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Ihre Zimmernachbarin nahm sie in den Arm und stellte eine seltsame Frage: „Sandra, weißt du, wie man einen Elefanten isst?“ Die Grafingerin konnte ihr Gegenüber erst nur sprachlos anschauen. „Ich weiß es nicht“, sagte sie dann. „Na, Stück für Stück“, sagte die Nachbarin, „und so machst du es jetzt auch: Stück für Stück.“
Glonner Hospizinsel bleibt dauerhaft geschlossen
Seit Februar 2026 ist die Hospizinsel im Glonner Marienheim geschlossen, vor allem akuter Personalmangel war der Grund dafür. Inzwischen steht fest, dass die Einrichtung, in der bis zu sechs unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase gut betreut werden konnten, nie wieder öffnen wird.
Hohenlinden: „Geister der Vergangenheit“ bescheren „Omas gegen Rechts“ Anzeige
Kaum eine Gruppe könnte wohl unverdächtiger sein, Symbole der NS-Herrschaft verherrlichen zu wollen, als die „Omas gegen Rechts“. Das Engagement gegen Rechtsextremismus ist das erklärte Ziel der Gruppe – und dennoch wird gegen die Ebersberger „Omas gegen Rechts“ nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Grafing: Plötzlicher Tod des Bürgermeisters schockiert die Stadt
Wie konnte das passieren? Das ist die Frage, die sich im Moment alle Grafingerinnen und Grafinger stellen. Egal, wen man fragt: Alle sind am Mittwoch fassungslos angesichts des völlig überraschenden Todes von Bürgermeister Christian Bauer (CSU). Dieser war am Dienstagabend während einer Sitzung des städtischen Bauausschusses zusammengebrochen und trotz sofortiger Versuche, ihn zu reanimieren, gestorben.
Direktvermarktung im Werksviertel: Grillfleisch und Eier vom Land für die Stadt
Von der Rooftop-Bar gleich am Eingang zum Werksviertel fällt der Blick direkt auf den Container: „Geöffnet Tag und Nacht“, steht auf einem Aufkleber neben der Glastür, das passt ja zu einem Ausgehviertel. Doch im cool beleuchteten Inneren gibt es nicht angesagte Bikes oder Gin in allen Variationen wie in anderen Teilen des Viertels.
Förderkreis erwirbt seltenes Buch für das Ebersberger Waldmuseum
Manchmal findet man auf Ebay doch kleine Schätze. Lange hatte der Förderkreis für das Museum Wald und Umwelt schon nach dem Begleitbuch zur berühmten Holzbibliothek von Candid Huber gesucht, leider vergeblich. Nun aber ist es Ursula Kunz, der stellvertretenden Vorsitzenden, gelungen, sich im Internet die 1793 erschienene „Kurzgefaßte Naturgeschichte der vorzüglichsten baierischen Holzarten“ zu sichern.
Hallenbad Kirchseeon: Noch ist der Rettungsversuch nicht abgesagt
Knapp 6000 Frei- und Hallenbäder gibt es momentan in Deutschland, so steht es jedenfalls im Bäderatlas. Doch diese Zahl ist rückläufig, seit 2016 verschwinden jedes Jahr 1,5 bis zwei Prozent der Bäder. Angesichts der gravierenden Finanznot der Kommunen könnte sich der Abwärtstrend in den nächsten Jahren verstärken, auch im Münchner Umland ist die Situation schwierig.
Wie Ebersberg kinderfreundlich werden will
So eine Ausschreibung haben wahrscheinlich noch nicht viele Spielplatzplaner auf dem Schreibtisch gehabt. Außer Zahlen, Fakten und Plänen enthielt das Dokument nämlich auch einen Stapel Kinderzeichnungen – und den Hinweis, dass die Ideen darin bei den Angeboten auf jeden Fall berücksichtigt werden müssten.
Lange Nacht der Musik in Poing: 33 Locations, mehr als 40 Bands
Wahrscheinlich lohnt sich allein schon für Djaro & die anonymen Melancholiker ein Ausflug nach Poing. Melancholisch-witzige Lieder mit Cello, Gitarre und Akkordeon, dazu Linzer Schmäh – besser kann man fast nicht in den Herbst starten. Doch außer den Melancholikern, die von 21 Uhr an im Spiegelsaal des Bürgerhauses auftreten, ist am 19. September in Poing natürlich noch viel mehr geboten, eine ganze Nacht voller Musik nämlich.
Neue Statistik: Wo man in der Region München besonders gut verdient – und wo nicht
Das Münchner Umland gilt in seiner Gesamtheit als Boom-Region, doch die Unterschiede sind gewaltig – auch auf den Konten der Bewohner der Landkreise rund um die Landeshauptstadt. Aktuelle Daten der Agentur für Arbeit zeigen: Erdinger Frauen haben am meisten Grund, unzufrieden auf ihr Konto zu schauen. Männer im Landkreis München hingegen haben besonders wenig Anlass zum Jammern.
Influencer-Einfluss: Stress und Hektik statt Landidyll in Vaterstetten
Tiere streicheln, Ponyreiten und ein Biergarten mit Spielplatz: Für Eltern klingt das nach dem perfekten Ausflugsziel.
Tiktok-Star Maximilian Grundler: Vom Meister der Äxte zum Herrn der Ringe
Beim Dreh des neuen Eberhofer-Krimis „Steckerlfischfiasko“ hatte Maximilian Grundler ein Erlebnis, über das er immer noch staunt: Ein junger Darsteller drehte sich zu ihm um und sagte: „Hey, du bist doch der Meister der Äxte. Ich schau deine Videos!“ „Und ich habe mir nur gedacht: Wie krass ist das denn?!“, erzählt der 37-Jährige und lacht.
"Omas gegen Rechts" aus Ebersberg demonstrieren in Magdeburg für Demokratie
Etwa 1,7 Millionen Menschen dürfen am Sonntag bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ihre Stimme abgeben. Mit Sorge blicken aber viele Menschen in ganz Deutschland auf den Wahlabend, schließlich könnte er die erste AfD-geführte Landesregierung in Deutschland bringen. 13 „Omas gegen Rechts“ aus dem Landkreis Ebersberg wollen am Wochenende noch einmal in Magdeburg für Demokratie werben, eine von ihnen ist Judith Ortenburger.
So viel verdienen die Landräte im Münchner Umland dazu
Geld und Politik sind schlechte Small-Talk-Themen, da sind sich alle Etikette-Experten einig. Freilich ist auch Geld in der Politik ein Thema, über das nur ungern gesprochen wird, jedenfalls dann, wenn es um das eigene geht. Das zeigt eine Nachfrage der SZ bei den Landräten und der Landrätin im Münchner Umland: Nicht alle wollten Auskunft darüber geben, wie viel sie durch Nebentätigkeiten – etwa in Aufsichtsräten verschiedener Gremien – dazu verdienen.
Kommunalpolitik: So viel verdienen die Landräte im Münchner Umland dazu
Geld und Politik sind schlechte Small-Talk-Themen, da sind sich alle Etikette-Experten einig. Freilich ist auch Geld in der Politik ein Thema, über das nur ungern gesprochen wird, jedenfalls dann, wenn es um das eigene geht. Das zeigt eine Nachfrage der SZ bei den Landräten und der Landrätin im Münchner Umland: Nicht alle wollten Auskunft darüber geben, wie viel sie durch Nebentätigkeiten – etwa in Aufsichtsräten verschiedener Gremien – dazu verdienen.
Markt Schwabener Unternehmen: Neuer Glanz für millionenteuren Sportwagen
Es ist ein Auto, wie es Filmstars fuhren. Sophia Loren hatte einen, Romy Schneider ebenso, auch Clark Gable setzte sich gern hinters Steuer seines Mercedes 300 SL. So ein Auto, denkt man, kann einem vielleicht auf kurvigen Küstenstraßen in Monaco, dem Boulevard de la Croisette in Cannes, vielleicht auch auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills begegnen – aber in einer schlichten Schlosserei im Industriegebiet von Markt Schwaben?
Trotz Finanznot: Mehr als 60 Millionen Euro für zwei Schulbauten
Gespart wird im Ebersberger Landratsamt momentan fast überall: bei Wartungsarbeiten ebenso wie beim Büromaterial oder Dienstleistungsverträgen. Auch Nachbesetzungen beim Personal wurden gestoppt, als Landrat Robert Niedergesäß (CSU) Anfang Juli aufgrund der extrem schwierigen finanziellen Situation des Landkreises eine Haushaltssperre verkündet hat.
Das Apfelstrudel-Imperium in der Münchner Schotterebene
Ein warmer Apfelstrudel aus zarten Teigschichten, aromatischen Äpfeln, einem Hauch Zimt – für viele gibt es bei der Einkehr am Sonntagnachmittag oder nach einem Skitag nichts Besseres. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Strudel auf dem Teller dann aus Pliening kommt, ist dabei groß: Das Familienunternehmen Dinghartinger ist einer der führenden Anbieter von Strudelspezialitäten für die Gastronomie und andere Großabnehmer wie Caterer, Seniorenheime oder auch Schulverpflegung.
Die besten schlechten Internet-Rezensionen über Sehenswürdigkeiten im Umland
Man muss wirklich ein bisschen Mitleid haben mit Gravi_12, so macht Urlaub echt keinen Spaß: „Schon unser Rundgang entlang der Seeufer-Promenade in Starnberg ließ nichts Gutes erahnen“, schreibt er oder sie unheilvoll. Richtig schlimm wird es dann aber bei der Schifffahrt über den See. „Der Blick reichte bis zu den verschneiten Alpen. Der See war spiegelglatt, die Sonne warm.“ Es gab Essen und Getränke, man hatte viel Platz, das Schiff war modern.
Bayern: Für die Mais-Ernte im Münchner Umland schaut es schlecht aus
Braun, verdorrt, an manchen Orten nicht einmal 1,50 Meter hoch – so steht der Mais auf vielen Feldern im Osten und Norden Münchens da. Sofern er noch da steht. Denn die Maisernte hat bereits begonnen, gut einen Monat früher als in gewöhnlichen Jahren. Die extreme Trockenheit der vergangenen Monate hat insbesondere in der Schotterebene zur Notreife geführt, die Pflanzen haben das Wachstum eingestellt, die Körner produzieren keine Stärke mehr.
München: Wer geht mitten im Sommer ins Solarium?
300 bis 350 Sonnenstunden brachte allein der Juli in Süddeutschland mit sich, im August wird die Bilanz nicht viel anders aussehen. Der Bedarf an künstlichen Sonnenstrahlen dürfte in solchen Zeiten gegen null gehen, könnte man meinen. Doch so ist es gar nicht, sagt Johann Kreuz. Der 50-Jährige hat vor zehn Jahren das Sonnenstudio „Sonnenstandl“ in Unterschleißheim übernommen und freut sich über treue Kunden, die der echten Sonne entfliehen, um sich auf die Sonnenbank zu legen.
Babysitter soll in Vaterstetten Schützlinge missbraucht haben
Eigentlich sollte der junge Mann auf die ihm anvertrauten Kinder gut aufpassen. Doch Ermittlungen legen nun den Verdacht nahe, dass er stattdessen einigen von ihnen Schlimmes angetan hat: Ein 26-Jähriger soll in Vaterstetten Babys und Kleinkinder sexuell missbraucht haben, für deren Betreuung er als pädagogische Hilfskraft zuständig war. Bereits seit Anfang April befindet er sich daher in Untersuchungshaft, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München II auf Anfrage bestätigt.
Babysitter soll in Vaterstetten Kinder missbraucht haben
Eigentlich sollte der junge Mann auf die ihm anvertrauten Kinder gut aufpassen. Doch Ermittlungen legen nun den Verdacht nahe, dass er stattdessen einigen von ihnen Schlimmes angetan hat: Ein 26-Jähriger soll in Vaterstetten Babys und Kleinkinder sexuell missbraucht haben, für deren Betreuung er als pädagogische Hilfskraft zuständig war. Bereits seit Anfang April befindet er sich daher in Untersuchungshaft, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München II auf Anfrage bestätigt.
Der Ebersberger Aussichtsturm muss schon wieder saniert werden
Menschen im höheren Alter kennen das: Irgendwas ist immer. Hat man ein Zipperlein erfolgreich bekämpft, kommt auch schon das nächste daher: Zähne, Knie, Rücken … die Reihe ließe sich unendlich fortsetzen. Ähnlich geht es einem 112-Jährigen auf der Ebersberger Ludwigshöhe: dem Aussichtsturm aus Beton. In den vergangenen Jahren war er bereits mehrmals gesperrt worden, weil sich immer wieder Risse im Beton und der Beschichtung gezeigt hatten und repariert werden mussten.
Ebersberg: Welche Pläne die neue Kreisbäuerin Monika Hagenrainer hat
Manchmal würde Monika Hagenrainer schon ganz gern einfach zum Telefon greifen oder ihrer Vorgängerin eine Whatsapp schreiben und sie nach ihrer Meinung oder Tipps fragen. Doch das geht nun mal nicht, die frühere Kreisbäuerin Barbara Kronester ist im März völlig unerwartet nach einer Routine-OP gestorben.
Wrestling-Stars kommen zum Ebersberger Volksfest
Sie nennt sich „Posh Princess“ und stammt aus Cambridge, aber wenn sie in den Wrestling-Ring steigt, vergisst sie bisweilen die feine englische Art: Ihr Markenzeichen ist der „Kiara Klash“, mit dem sie schon so manche Gegnerin weggeputzt hat. Nun ist die „Posh Princess“ auch in Ebersberg zu erleben, sie ist einer der Stars bei „Eberscatch“, bei dem sich bekannte Persönlichkeiten aus der Wrestling-Szene messen – und zwar erstmals auf der Bühne im Volksfestzelt.
Steinsee: Boje mit Alarmknopf rettet Schwimmerin
Seit Beginn der diesjährigen Badesaison sind die Rettungsbojen am Steinsee mit einem Notfallknopf ausgestattet, über den Badegäste in einer Notsituation unmittelbar die BRK-Wasserwacht alarmieren können. Nun kam diese technische Neuerung erstmals erfolgreich zum Einsatz, wie die Wasserwacht mitteilt. Eine Schwimmerin geriet demnach im Wasser in eine Notlage und war nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft das Ufer zu erreichen.
Die Zukunft des Kastensee-Strandbads bei Glonn ist ungewiss
Der Kastensee in Glonn ist ein wunderbarer Ort für einen warmen Sommertag: hölzerne Liegeflächen direkt am Seeufer, weiches dunkles Moorwasser, ein altmodisches Strandcafé. Ob sich Besucher aus dem Landkreis Ebersberg und dem Münchner Umland auch künftig hier erfrischen und erholen können, ist momentan allerdings fraglich.
Schulbegleitungen: Eine Pool-Lösung soll die Kostenexplosion stoppen
Manche Kinder fühlen sich in der Pause überfordert, wenn um sie herum Trubel herrscht, manche tun sich damit schwer, Regeln im Klassenzimmer einzuhalten, manche brauchen auch Unterstützung beim Toilettenbesuch: Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sind für Kinder da, die ohne Unterstützung am schulischen Leben schwer teilnehmen könnten.
Personalrat wehrt sich gegen Stellenstreichungen im Ebersberger Landratsamt
Auch warme und ruhige Sommertage können ungemütlichen und heftigen Gegenwind bringen, das muss derzeit Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß (CSU) feststellen: Nachdem zuletzt wegen des Sparkurses des Landkreises an den Schulen Unruhe geherrscht hatte, hat nun auch der Personalrat des Landratsamts öffentlich seinen Unmut artikuliert.
Der allerletzte Schlussverkauf im Ebersberger Modehaus Schug
Nicht alle großen Lebensträume erfüllen sich. Wäre es anders, würde Martin Schug vielleicht seit 30 Jahren in den USA leben und als Personal Shopper reiche New Yorker beraten und einkleiden. Dass es nicht so gekommen ist, davon haben die Ebersberger profitiert: Stattdessen haben Martin Schug und seine Frau Marion drei Jahrzehnte lang das Modehaus der Familie in der Ebersberger Innenstadt geführt – und zwar sehr gern, wie beide betonen.
Gesundheitswesen: Landräte kritisieren Sparpaket
Während die gesetzlichen Krankenkassen mit dem kürzlich beschlossenen Sparpaket der schwarz-roten Koalition zufrieden sein können, regt sich massiver Unmut bei den Kommunen. Denn das Gesetz ziehe zahlreiche Leistungskürzungen und Einsparungen für Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft nach sich, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Städtetags. Starnbergs Landrat Stefan Frey (CSU) reagierte prompt und übte scharfe Kritik.
Ebersbergs Landrat reagiert wütend auf Kritik an Sparplänen bei Schulen
Es war eine wütende Wortmeldung von Landrat Robert Niedergesäß (CSU), die das Ebersberger Landratsamt am Dienstagnachmittag hinausschickte. Da tobte er gegen „die da oben“ und meinte vor allem die Bundespolitik, verwehrte sich aber insbesondere gegen Vorwürfe von Eltern, dass die Haushaltssperre des Landkreises der Bildung im Raum Ebersberg schade. Nicht einmal für Kopien reiche das Geld noch, hatten Eltern zuvor geklagt.
Markt Schwaben: Schnitzelgaudi bald ohne Schnitzel
Hierher kommen Gäste, die Lust auf Fleisch und große Portionen haben: Für beides ist die Markt Schwabener „Schnitzelgaudi im Sonnblick“ bekannt – noch. Wer von September an das Lokal besucht, wird dort Schnitzel auf der Karte vergeblich suchen, das hat Wirt Andreas Keipp nun auf Facebook angekündigt. Fast kein Fleisch mehr, dafür eine große Auswahl vegetarischer Gerichte, so sieht das neue Konzept der „Hüttengaudi“ aus, wie das Restaurant dann heißen wird.
Asylbewerber: Warum in Markt Schwaben eine neue Unterkunft gebaut wird
Der Druck lässt nach, seit Monaten kommen viel weniger Asylsuchende nach Bayern als in den Jahren zuvor. Das wird auch Konsequenzen haben: Bis Ende 2027 soll ein Viertel aller Unterbringungsplätze abgebaut werden, das hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erst vor wenigen Tagen verkündet.
Landkreis Ebersberg: Immer tiefer in die roten Zahlen
Bisher sind es nur tiefrote Zahlen in den Sitzungsunterlagen der Ebersberger Kreisräte. Bald aber könnten die Menschen im Landkreis im eigenen Alltag spüren, was diese Zahlen bedeuten, wenn vielleicht Buslinien ausgedünnt oder Schwimmbäder geschlossen werden müssen. Denn wenn es dem Kreis schlecht geht, bleibt ihm nichts übrig, als sich mehr Geld von den Gemeinden zu holen – mit der Folge, dass auch diese noch mehr finanziell ins Straucheln geraten, als es ohnehin schon der Fall ist.
Missbrauchsvorwürfe im Sportverein: Eltern kritisieren Aufarbeitung beim SCBV
Wer sein Kind zum Sport in einen Verein schickt, muss davon ausgehen können, dass es dort gut aufgehoben ist und bestmöglich geschützt und betreut wird. Dass dies beim SC Baldham Vaterstetten in den vergangenen Jahren immer der Fall war, daran äußern nach der Festnahme eines Jugendbetreuers, dem nun sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen wird, einige Eltern ihre Zweifel.
Kastensee bei München: Frau darf nicht ins Strandbad – wegen ihres Aussehens
„Ich kann mich leider nicht unter die Dusche stellen und das wegwaschen“, sagt Anja Gründel. Seit ihrer Kindheit leidet die heute 59-Jährige an Morbus Recklinghausen, einem Gendefekt, der mit zahlreichen sichtbaren Hautveränderungen einhergeht. Dass sie neugierig angeschaut wird, ist sie inzwischen gewohnt. Doch das, was ihr Ende Juni im Strandbad am Kastensee im Osten von München passiert ist, war eine neue, schlimme Erfahrung: Wegen ihres äußeren Erscheinungsbilds wurde ihr der Zutritt verwehrt.
Vaterstetten sucht einen neuen Volksfest-Wirt
Es war ein kurzes Gastspiel, das die Wirtsfamilie Stiftl in Vaterstetten gegeben hat: Erst 2025 hatten Christine und Lorenz Stiftl das Festzelt auf dem Vaterstettener Volksfest übernommen, doch das zweite Fest in diesem Jahr war auch schon wieder ihr letztes. Im April haben die Münchner Wirte die Gemeinde darüber informiert, dass sie weitere Feste nicht ausrichten können.
Vaterstetten: Jugendbetreuer wegen Fluchtgefahr festgenommen
Bereits 2010 war er wegen pädophiler Handlungen verurteilt worden, nun steht ein 62-jähriger Vaterstettener im Verdacht, ein Kind in drei Fällen sexuell missbraucht zu haben. Weil laut Staatsanwaltschaft Fluchtgefahr besteht, befindet sich der Mann seit 19. Juni in Untersuchungshaft.
Ebersberger Landrat verhängt Haushaltssperre
„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, diesen Satz hat der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß (CSU) schon häufiger in Bezug auf die Kommunalfinanzen gesagt. Nun zeigt sich aber auf ganz handfeste Weise, wie dramatisch die finanzielle Lage des Landkreises Ebersberg ist: Zum ersten Mal in der Geschichte wird der Landrat eine Haushaltssperre verhängen.
Grafings Bürgermeister ruft zum Wassersparen auf
Noch ist die Situation in Grafing nicht kritisch, Bürgerinnen und Bürger müssen keine Sorge haben, dass kein Wasser fließt, wenn sie den Hahn aufdrehen. Angespannter als sonst ist die Lage bei der Trinkwasserversorgung aber schon: Wie Bürgermeister Christian Bauer (CSU) erläutert, ist der Wasserverbrauch in Grafing in den Hitzetagen Ende Juni und Anfang Juli stark nach oben gegangen.
Herrmannsdorfer Landwerkstätten: Was sich in 40 Jahren geändert hat
Ein Vorzeigebetrieb, der weit über die Region hinaus bekannt ist, feiert Geburtstag: Vor 40 Jahren wurden die Herrmannsdorfer Landwerkstätten gegründet. Ein guter Grund, um mit Geschäftsführer Karl Schweisfurth, 66, einen Blick zurückzuwerfen auf die Geschichte des Bio-Betriebs – und natürlich auch in die Zukunft.
Landwirtschaft: Burn-out zwischen Traktor und Melkroboter
Oft sind es in solchen Fällen die Angehörigen, die dann bei Peter Bartlechner von der Bäuerlichen Familienberatung anrufen. Der Sozialpädagoge, Mediator und Traumaberater ist für Landwirte und Familien in Krisensituationen da, von seinem Büro in Feldkirchen-Westerham aus betreuen er und sein Team Hilfesuchende in der gesamten Erzdiözese München und Freising. Zunehmend kümmert er sich um Menschen, die mit Burn-out oder Depressionen kämpfen.
Bad Aibling: So gelingt einfaches und günstiges Bauen
Im Treppenhaus gibt es zunächst ein Quiz: „Schauen Sie sich um – welche fünf Dinge könnte man einfach weglassen, ohne dass die Qualität gemindert wird?“, fragt Ernst Böhm. Mit aufmerksamem Blick wartet er auf die Antworten, die er aber mangels Fachkompetenz des Gegenübers letztlich doch selbst geben muss.
Nachts in der Münchner Kleintierklinik: Meerschweinchen-Sitter im Pech
Mitten in … München Das Katzenbaby ist die Treppe runtergefallen, es wirkt verstört. Sofort untersuchen lassen, sagt der KI-Assistent. Also auf in die Kleintierklinik, nachts um halb elf. In der Ambulanz treffen die Sorgen der Tierbesitzer auf die Triage. Ein Toypudel röchelt. Sein Frauchen, ebenfalls mit Locken, ruft: „An einem Darmverschluss könnte er sterben!“ Aber der Treppensturz trumpft.
Ebersberger Klinik prüft Kooperation mit Rosenheim
Zuletzt hat es die Rotkreuzklinik Würzburg getroffen, das 100-Betten-Haus stellte Ende März seinen Betrieb ein. Das ist kein Einzelfall, fast jeden Monat wird irgendwo in Deutschland mindestens ein Krankenhaus geschlossen, gut nachzulesen ist das auf der eines Dienstleisters für die Aufbereitung und Bereitstellung aktueller Daten aus dem Gesundheitssektor.
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