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Articles by Christina Traar
Xi lobt Stocker: „Das ist selten für einen europäischen Regierungschef“
Als Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) die Große Halle des Volkes in Peking betritt, warten dort an die 120 schwerbewaffnete Männer und Frauen auf ihn. Die Ehrenformation der Chinesischen Volksbefreiungsarmee war für den Gast aus Österreich aufmarschiert – inklusive bajonettbestückter Gewehre. Der rote Teppich im 170.000 Quadratmeter großen Bauwerk führt Stocker, vorbei an den polierten Messerspitzen der Uniformierten, zu einem der mächtigsten Männer der Welt: Chinas Staatschef Xi Jinping.
Österreichs Kanzler bringt dem chinesischen Staatschef Tee
Was bringt man als österreichischer Regierungschef einem chinesischen Staatspräsidenten mit? Ausgerechnet ein Teeservice. Ein solches der Traditionsmarke Augarten, inklusive verschiedener Teesorten, hat Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) im Gepäck, der heute, Freitag, in Peking auf Xi Jinping treffen wird. In der Großen Halle des Volkes findet man sich zu einem Arbeitsgespräch ein, Stocker will dabei unter anderem die Sicht Chinas auf die frisch geschlagenen Midterms in den USA einholen.
Kanzler und Minister unterstützen China-Pläne von Magna
Bundeskanzler Christian Stocker und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) befinden sich derzeit auf einer mehrtägigen China-Reise, auf der man „Türöffner“ für heimische Unternehmen auf dem dortigen Markt sein will. Just während dieser Reise wird bekannt, dass in Graz künftig auch E- und Hybridfahrzeuge der chinesischen Topmarken MG und Changan final gefertigt werden könnten. Eine gute Idee? Der Kanzler gibt sich pragmatisch: „Entweder ich lasse die Geschichte sterben oder nicht.
Stocker lässt sich von Shanghai-Roboter Luka vertreten
Auf Auslandsreisen schütteln Österreichs Regierungsspitzen bekanntlich allerhand Hände. Jene Hand, die Bundeskanzler Christian Stocker und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) an ihrem zweiten Tag in der chinesischen Metropole Shanghai schütteln, lässt dies jedoch eher sperrig zu. Sie gehört Luka, dem humanoiden Roboter des chinesischen Herstellers AgiBot. „Luka, darf ich dir den Bundeskanzler von Österreich vorstellen?“, fragt Hattmannsdorfer auf Deutsch.
Kanzler Stocker bestätigt: „Wir werden die Flugabgabe reduzieren“
In die Causa Flugabgabe kommt Bewegung. Nachdem alle Landeshauptleute die Abschaffung der Steuer forderten, kommen nun auch aus China Signale, dass die Regierungsspitze diese Rufe auch gehört hat.
Stocker hat auf seiner China-Reise ein heikles Thema im Gepäck
Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das die aktuellen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und China erstaunlich treffend beschreibt: „Wasser trägt das Schiff, es kann es aber auch zum Kentern bringen.“ Das Wasser (China) bescherte den EU-Märkten (dem Boot) lange Zeit gute Einnahmen und neue Möglichkeiten, heute wird es von eben diesem Wasser durchgebeutelt. Inzwischen klafft zwischen Europa und der Weltmacht ein Warenhandelsdefizit von gut einer Milliarde Euro – pro Tag.
Der Staat muss leichter, aber nicht wahllos einbürgern
Den Blick auf das eigene Land schärft wenig so wie jener von außen. Wer sich regelmäßig in der Welt herumtreibt und auf die Frage nach der eigenen Herkunft „Austria“ antwortet, wird bald mit allerhand spannenden Zuschreibungen bedacht. Dass diese in den allermeisten Fällen positiv ausfallen, zeugt von exzellenter PR-Arbeit, die wir seit Jahrzehnten betreiben. Wir sind das Land der Kultur, der Berge, der alten Prunkhäuser und der amüsant-unfreundlichen Kellner.
Sollen Kinder, die in Österreich geboren wurden, automatisch eine Staatsbürgerschaft erhalten?
Eine breit getragene Plattform startet eine Initiative unter dem Motto „Ein Pass, der passt“ für die Verankerung des Geburtslandprinzips, wie es in zehn EU-Staaten und weltweit in 82 Ländern existiert. Zusammengefasst: Kinder, die hier geboren werden, sollen unter bestimmten Voraussetzungen von Geburt an die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Rund 300.000 hier geborene Menschen haben einen anderen Pass, insgesamt sind es rund 1,9 Millionen Menschen.
Drum prüfe, wer verpflichtet wird
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Drum prüfe, wer verpflichtet wird © APA / Max Slovencik Die Zahl der Stellungspflichtigen sinkt, das wird sich sobald nicht ändern. Für das Bundesheer bedeutet das: weniger Rekruten. Bundesheer und Zivildiensteinrichtungen kommen die Verpflichteten abhanden. Damit das System nicht kippt, braucht es mehr Flexibilität. vor 9 Minuten27.
Seht her, das Land kann Reform
Einen „Herbst der Ergebnisse“ hatte Kanzler Christian Stocker (ÖVP) nicht ohne Grund angekündigt. Die Erwartung an seine Regierung hinsichtlich grundlegender Reformen ist groß, die Wahrnehmung, dass diese geliefert werden, blieb zuletzt dahinter zurück. Die Dreierkoalition konnte Ende der Woche jedoch eine Einigung verkünden, die sich sehen lassen kann. Ihr ist gelungen, woran jene vor ihr gescheitert sind – eine bundesweit einheitliche(re) Sozialhilfe.
Warum Clemens Pig gratis für den ORF arbeitet
Clemens Pig darf man durchaus als erfolgreichen Manager bezeichnen. Unternehmensgründung noch während des Studiums und Verkauf an die Austria Presse Agentur, die er viele Jahre später als Geschäftsführer übernahm. Ab 1. Jänner steht nun also ORF-Generaldirektor auf seiner Visitenkarte. Für das Haus arbeitet er schon jetzt „24/7“ voller Enthusiasmus, wie er beteuert. Zweifellos kommt dem ORF dieser Einsatz aber vor allem eines: günstig.
Die Länder werden für ihren Reformwillen belohnt. Warum?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Die Länder werden für ihren Reformwillen belohnt. Warum? © APA / Helmut Fohringer Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) sind nicht immer große Fans der Ländervertreter. Landesregierungen zählen im Vertrauensindex zu den Gewinnern, diese würden mit Reformideen punkten. Regierungsvertreter dürfte dieser Befund zum Schäumen bringen. vor 20 Minuten17.
Für seine Strategie opfert Kickl eine zentrale FPÖ-Forderung
Das Hohe Haus auf der Wiener Ringstraße hat schon die Kulisse für so manche politische Auseinandersetzung geboten. Im Nationalrat wird mit besonders viel Pathos diskutiert. Politische Ansichten prallen hier ebenso aufeinander wie laute Stimmen, empörte Gesten und ab und zu auch mal ein Taferl, das von einer Fraktion medienwirksam in die Höhe gehalten wird.
Goodbye, Staatspartei
In der Politik gehören turbulente Zeiten dazu. Doch die vergangenen sieben Tage der SPÖ verdienen das Prädikat „Ausnahmezustand“ – und endeten mit einer skurrilen Lösung. Klubobmann Philip Kucher und Ministerin Eva-Maria Holzleitner übernahmen die Parteigeschäfte, Andreas Babler bleibt auf dem Papier Chef, hat aber keine Handhabe. Trotzdem muss man sich mit ihm austauschen, denn Babler bleibt Vizekanzler.
Wacht auf, Genossen!
Der in Hamburg geborene Rapper Samy Deluxe feierte kürzlich ein 25-jähriges Jubiläum. Bereits ein Vierteljahrhundert ist es her, dass er seinen bekanntesten Song „Weck mich auf“ veröffentlichte – und damit mit einprägsamem Rhythmus und scharfsinnigen Zeilen den Weg für den deutschen Hip-Hop ins Politische ebnete.
Missbrauchsfall in Marchtrenk: Das „Monster“ im eigenen Bett
Sie hat sich über Jahre aufgebaut, Medienbericht um Medienbericht. Aus anfänglicher Irritation und späterer Fassungslosigkeit ist es inzwischen Wut, die viele Frauen im Land – die Autorin dieses Textes eingeschlossen – verspüren. Es sind Berichte wie jener aus der oberösterreichischen Gemeinde Marchtrenk, die eben diese Wut weiter schüren. Die Wut darüber, wozu vermeintlich „normale Männer“ fähig sind.
Schnelle OP bei Bablers Vater: „Das ganze Haus weiß das“
Das Orthopädische Spital Speising in Wien hat am Donnerstag Stellung zur Operation des Vaters von SPÖ-Parteichef Andreas Babler genommen. Die Kleine Zeitung hatte tags davor darüber berichtet, dass Mitarbeiter den Vorwurf erheben, es sei in diesem Fall zu einer medizinisch nicht erklärbaren Vorreihung gekommen. Das Spital bestreitet dies. Alle Patientinnen und Patienten würden grundsätzlich immer gleichbehandelt werden, so ein Sprecher.
Wurde Bablers Vater im Spital bevorzugt?
Gerade erst bei seinem ORF-Sommergespräch in der Vorwoche hatte SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler seinen Willen bekräftigt, der Zweiklassenmedizin im Land den Kampf anzusagen. Angesichts stagnierender Zahlen bei den Kassenärztinnen und -ärzten und der Steigerung bei den Wahlärzten forderte Babler wieder einmal eine Trendwende. Im Wahlkampf 2024 wurde unter anderem mit dem Slogan „E-Card statt Kreditkarte“ geworben.
Bekommt Herbert Kickl jetzt ein Problem?
Wiener Innenstadthotels sind ein beliebter (weil opulenter und dadurch öffentlichkeitswirksamer) Ort für Buchpräsentationen. Zu jener, die am heutigen Freitag auf dem Plan steht, erhalten jedoch nur vorher akkreditierte Medienvertreterinnen und -vertreter Zugang. Es geht um das neue Buch des Polit-Bloggers Gerald Grosz, der sich in dieser Woche vor Gericht bei SPÖ-Chef Andreas Babler wegen beleidigender Aussagen entschuldigen musste.
Wie Meischberger trotz Haftunfähigkeit bei Anzeige helfen konnte
Auch eineinhalb Jahre nach den rechtskräftigen Schuldsprüchen gegen die Hauptangeklagten im Buwog-Prozess rund um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wird nun wieder über die Causa diskutiert. Grund für die erneute Aufmerksamkeit ist jene Anzeige gegen Marion Hohenecker, die als Richterin das damalige Verfahren geführt hatte und die von Grassers Anwälten vor einem Jahr eingebracht worden war.
Die rote Angst vor dem Schicksal „Kleinstpartei“
Ein ranghoher SPÖ-Funktionär zeigte sich kürzlich im Gespräch ungewöhnlich gut gelaunt. „Wir müssen unseren Regierungspartnern fast dankbar sein.“ Diese würden aktuell „ordentlich ablenken“ von den internen Querelen, die seine Partei seit Langem und nun wieder im Speziellen plagen.
Innenminister Karner: „Als Bedenkenträger kommen wir nicht weiter“
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik Interview Innenminister Karner: „Als Bedenkenträger kommen wir nicht weiter“ Laut Innenminister Gerhard Karner sei die EU in Sachen Rückkehrzentren „zu Erfolg verdammt“. Die Ausreise des syrischen Folter-Polizeichefs sieht er gelassen. © APA / Georg Hochmuth Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) will weiterhin keine Angaben zu laufenden Verhandlungen mit Drittstaaten machen. vor 3 Stunden21. August 2026 um 16:00
Auch ein „Alles für Mandant Grasser“ muss Grenzen haben
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Auch ein „Alles für Mandant Grasser“ muss Grenzen haben © APA / Roland Schlager / Apa-pool Während des Buwog-Prozesses stets im Gerichtssaal: der Angeklagte Karl-Heinz Grasser sowie die Anwälte Norbert Wess und Manfred Ainedter. Die Anwälte des verurteilten Ex-Ministers sind im erbitterten Kampf gegen die Buwog-Richterin einem Betrüger aufgesessen. Das mit Berufspflicht zu entschuldigen, schadet ihrer Profession. vor 32 Minuten19.
Grasser-Anwälte könnten für Hochstapler-Aktion kaum belangt werden
Ganze 15 Jahre lang hat die Causa Buwog die Republik beschäftigt, bis der Oberste Gerichtshof im vergangenen Frühjahr das letzte Kapitel mit einem rechtskräftigen Urteil abgeschlossen hat. Zumindest hatte es den Anschein, dass die Sache damit und mit der Überstellung des schuldig gesprochenen Ex-Finanzministers Karl-Heinz Grasser in den fußfesselüberwachten Hausarrest zu einem Ende gekommen war.
ÖVP-Khom: „Natürlich schmerzen solche Umfragen“
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Politik ÖVP-Khom: „Natürlich schmerzen solche Umfragen“ Die steirische Vize-Landeschefin Manuela Khom will nach dem jüngsten Umfrage-Absturz ÖVP-Politik besser verkaufen. „Der Wind aus Wien“ sei schon besser gewesen. © APA / Erwin Scheriau Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom (ÖVP) landete in einer neuen Umfrage auf Platz drei im fiktiven Rennen um den LH-Sessel, Amtsinhaber Mario Kunasek (FPÖ) erreichte hingegen 47 Prozent. vor 19 Minuten19.
Die FPÖ wünscht sich einen syrischen Straftäter zurück
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Die FPÖ wünscht sich einen syrischen Straftäter zurück © APA/ Eva Manhart Die FPÖ will den Syrer R. hinter Gittern sehen – in Österreich. Die FPÖ will einen untergetauchten syrischen Ex-Polizeichef nach Österreich zurückholen. Dass die Partei hier ausgerechnet das Argument „Rechtsstaat“ bemüht, grenzt an Heuchelei. vor 17 Minuten17. August 2026 um 17:00 Eigentlich wäre der Fall an sich ja spektakulär genug.
Trump sitzt im Do&Co – zumindest im Container
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kolumne Trump sitzt im Do&Co – zumindest im Container © AFP/Saul Loeb Per Wiener Container in den neuen Flieger: Trump schlich sich aus der Präsidentenmaschine. Dass der US-Präsident sich per Kühlcontainer aus dem eigenen Flieger schleicht, bringt einem Wiener Unternehmen unbezahlbare Werbung ein. Dabei hat es die gar nicht nötig. vor 14 Minuten14.
ORF-Chef Pig: Wollen Problemfälle in eine „Bad Bank“ auslagern
Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Die Presse: Wer als Gebührenzahler in der TVthek nachschauen will, was der neue ORF-Generaldirektor Clemens Pig in der „Zib 2“ sagt, muss sich zuvor Werbung anschauen. Finden Sie das gerechtfertigt? Clemens Pig: Ich finde es gut, dass es ein Mischmodell gibt, mit dem sich der ORF finanziert – mit einem Teil aus Werbung. Ich bin ein Verfechter dieses hybriden Modells und damit auch der Haushaltsabgabe.
„Ich weiß nicht, wie viel ich als ORF-Chef verdienen werde“
Wer als Gebührenzahler in der TVthek nachschauen will, was der neue ORF-Generaldirektor Clemens Pig in der „Zib 2“ sagt, muss sich zuvor Werbung anschauen. Finden Sie das gerechtfertigt? Clemens Pig: Ich finde es gut, dass es ein Mischmodell gibt, mit dem sich der ORF finanziert – mit einem Teil aus Werbung. Ich bin ein Verfechter dieses hybriden Modells und damit auch der Haushaltsabgabe.
Weniger Opernsängerinnen, mehr Pfleger!
Erlauben Sie mir eine Feststellung, die Sie gleich zu Beginn verärgern könnte: Wir Österreicherinnen und Österreicher sind undankbare Wesen. Obwohl uns eine wunderschöne Natur, ein (trotz aller Ineffizienz) qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem, Sicherheit und demokratiepolitische Mitsprachenmöglichkeit in die Wiege gelegt werden, haben wir das Sudern zum Volkssport erklärt. Zu gern vergessen wir dabei, wie es anderswo ist – und auch bei uns sein könnte.
Was Stocker anders gemeint haben will, war trotzdem daneben
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Kommentar Was Stocker anders gemeint haben will, war trotzdem daneben © APA / Georg Hochmuth Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) muss nach Aussagen im Zuge seiner Sommertour zurückrudern. Zu Recht. Von der konservativen Partei ÖVP darf man sich kein progressives Familienbild erwarten. Von einer Wirtschaftspartei, die auf Leistung pocht, hingegen schon. vor 1 Stunde7. August 2026 um 14:01
Das unwürdige Schauspiel Ruck findet sein Ende
Walter Ruck ist ein mächtiger Mann – eine der wenigen Beschreibungen, die man sowohl von seinen Freunden als auch von seinen Feinden in den vergangenen Tagen zu hören bekommen hat. Doch die Macht des Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten ist nun endgültig unter dem öffentlichen Druck auf ihn zerbröselt.
In letzter Minute am Abgrund vorbei
Das Suchen der Dreierkoalition nach der richtigen Formel hat also ein Ende. Kein 8+2, kein 6+2, sondern auf 6+3 hat man sich schlussendlich geeinigt. Hinter diesen vermeintlichen Rechenbeispielen auf Volksschulniveau verbergen sich monatelange Verhandlungen, die die Regierung erstmals seit ihrem Bestehen in die Nähe des politischen Abgrunds haben taumeln lassen.
Reduzieren können ja die anderen
Kommentar Reduzieren können ja die anderen Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) Europaministerin Bauer will über eine Reduktion der EU-Kommissare reden. Verzichtet Österreich dann auf seinen? vor 10 Stunden25. Juli 2026 um 04:00
Die ÖVP steckt im Dauermodus „Rechtfertigung“ fest
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Causa Walter Ruck Die ÖVP steckt im Dauermodus „Rechtfertigung“ fest Kommentar. Die Enthüllungen rund um Wiens Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck bringen die ÖVP in Erklärungsnot – schon wieder. Zeit für Erneuerung. © APA / Hans Klaus Techt Dank Ruck, Wöginger und Co. immer wieder unter Rechtfertigungsdruck: Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) © APA / Hans Klaus Techt Chefredakteurin Wien 24.
Wer zahlt die Sommertour des Kanzlers? Wir alle.
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Tourbeginn in Tulln Wer zahlt die Sommertour des Kanzlers? Wir alle. Kommentar. Die Empörung darüber, wofür die Politik Steuergeld ausgibt, ist vielfach übertrieben. Der Unmut über die Finanzierung von Stockers Gesprächsreihe ist hingegen berechtigt. © APA / Max Slovencik Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will in den Bundesländern mit „den Menschen“ in Kontakt treten. Diese werden jedoch im Vorfeld ausgewählt.
„Der Feind wird nicht warten, bis sich unsere Politik geeinigt hat“
Beim Betreten der Wohnung dringt laute Musik durch eine Box. Am Boden des Ganges liegt verstreutes Gewand, auf den Wänden Graffiti, es riecht nach Rauch. „Links in den Raum!“, hallt es von draußen. Als die Tür aufgeht, wartet das Gegenüber bereits mit einem Gewehr. Drei Schüsse fallen, Raum neutralisiert, ab in den nächsten. Kein Licht, dichter Rauch, Möbel verstellen den Weg. Gesichert. Doch dann wird ein Angreifer hinter der nächsten Tür übersehen – und alles ist vorbei. Zumindest die Übung.
Hat die Politik nix zu hackln?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Sommerpause im Parlament Hat die Politik nix zu hackln? Kolumne. Im Parlament erfolgen heute die letzten Beschlüsse, danach ist Sommerpause. Österreichs gesamte Politik also bald auf Lepschi? Nicht ganz. © APA / Helmut Fohringer Im Nationalrat wird heute noch einmal debattiert und abgestimmt. © APA / Helmut Fohringer Chefredakteurin Wien 10.
Gute Nacht, Strukturreform
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Gute Nacht, Strukturreform Kommentar. Von großer Reformpartnerschaft, die die Regierung in den Nachtstunden präsentierte, bleibt bei Tageslicht nicht mehr als ein Kompromiss. Das liegt auch an den Ländern. © APA / Helmut Fohringer Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) beim Ministerrat nach der nächtlichen Sitzung.
Für Strache hagelt es Freisprüche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Für Strache hagelt es Freisprüche Kolumne. Der ehemalige Vizekanzler und langjährige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache darf sich über den nächsten Freispruch freuen. Ausgestanden sind seine juristischen Probleme damit aber nicht. © APA / Eva Manhart Früher gefeierter FPÖ-Chef, heute Dauergast auf der Anklagebank: Heinz-Christian Strache © APA / Eva Manhart Chefredakteurin Wien 3.
Klimagesetz: „Konstruktive“ Gespräche, aber noch kein Durchbruch
Die Hitze hatte Europa in den vergangenen Tagen fest im Griff. In weiten Teilen des Kontinents purzelten Temperaturrekorde, auch in der Wiener Innenstadt wurden erstmals 40 Grad gemessen. Ohne den Klimawandel wären derart hohe Temperaturen im Juni nicht denkbar. Zu diesem Schluss kommt etwa die Forschungsgruppe World Weather Attribution in einer aktuellen Studie.
Wir sollten mit den Taliban reden. Auch, wenn es uns wütend macht
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. EU-Besuch in Brüssel Wir sollten mit den Taliban reden. Auch, wenn es uns wütend macht Kommentar. „Technische Gespräche“ mit Vertretern der afghanischen Machthaber sorgen für Kritik. Verständlich, aber Gesprächsverweigerung hat noch niemandem geholfen. © AFP/Nicolas Tucat Kritikerinnen und Kritiker bezeichnen das Treffen in Brüssel als „schweren politischen Fehler“. © AFP/Nicolas Tucat Chefredakteurin Wien 26.
Justitia, mach die Augen auf
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Sparen bei Bezirksgerichten und Co. Justitia, mach die Augen auf Kommentar. Die Justiz muss sparen, obwohl in manchen Bereichen seit Jahren das Geld fehlt. Ohne schmerzhafte regionale Einschnitte kann es nicht weitergehen. © APA / Harald Schneider Die Justiz erhielt auch diesmal im Budget keine zusätzlichen Planstellen. © APA / Harald Schneider Chefredakteurin Wien 19.
Mit unterqualifizierten Lehrern verlieren alle
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Wiederkehr-Pläne Mit unterqualifizierten Lehrern verlieren alle Kommentar. Der Lehrer- und Lehrerinnenmangel wird zu oft mit Personal ausgeglichen, dem entsprechende Kompetenz fehlt – mit fatalen Folgen. © DPA / Julian Stratenschulte Viele angehende Lehrkräfte stehen viel zu früh in den Klassen. © DPA / Julian Stratenschulte Chefredakteurin Wien 14.
Marterbauer verteidigt Doppelbudget gegen Kritik
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“ sein Doppelbudget gegen Kritik verteidigt. „Auf der einen Seite jammern alle, dass bei ihnen gespart wird, andererseits wirft man mir vor, dass nicht genug gespart wird“, so Marterbauer. Die Verteilungswirkung von Maßnahmen wie höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge für Niedrigverdiener sei zwar „grundsätzlich negativ“, insgesamt sei die Verteilungswirkung des Budgets aber „durchaus in Ordnung“.
Friedensvertrag statt beherztes Sparen
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Doppelbudget Friedensvertrag statt beherztes Sparen Kommentar. Die Koalition hat sich auf ein Budget geeinigt, das ihren eigenen Fortbestand sichert. Die historische Chance auf Sparen, das auch den Parteien selbst wehtut, hat man verstreichen lassen.
Skoll: „Hier geboren zu werden ist ein großes Privileg“
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Scheidende Botschafterin in Wien Skoll: „Hier geboren zu werden ist ein großes Privileg“ Interview. Nach knapp fünf Jahren in Wien kehrt die britische Botschafterin Lindsay Skoll als Oxford-Direktorin in ihre Heimat zurück. Ein Gespräch über Neutralität, die Koalition und was sie an Österreich nicht vermissen wird. © KLZ / Christoph Kleinsasser Kehrt Großbritannien in die EU zurück?
Sind Sie Gewinner oder Verlierer des Budgets?
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Sind Sie Gewinner oder Verlierer des Budgets? Kolumne. Die Koalition hat ihr Budget für 2027/28 festgezurrt, es sei „für alle spürbar“. Stimmt, aber nicht im selben Ausmaß. © APA / Helmut Fohringer Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hielt am Mittwoch seine historisch lange Budgetrede. © APA / Helmut Fohringer Chefredakteurin Wien 12.
Achtung, Achtung: Ihr seid Teil der Regierung!
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Dreierkoalition Achtung, Achtung: Ihr seid Teil der Regierung! Kolumne. Die Regierungsparteien richten sich Gegenvorschläge und Unmut öffentlich aus und scheinen zu vergessen, dass sie Teil der Koalition sind. Größtes Opfer dieser Verwirrung: der Umsetzungswille für Reformen.
Asylzentren in Drittstaaten
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Asylzentren in Drittstaaten Bitte draußen bleiben Kommentar. Die EU-Staaten einigen sich auf einstige Asyl-Hardliner-Positionen und erkennen Drittstaaten als strategische Partner. Eine Verlagerung des Problems vor die Haustür ist aber zu wenig. © AP/Jean-francois Badias Von den Verschärfungen erhofft man sich auch, dass sich weniger Menschen auf den Weg Richtung Europa machen.
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