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Articles by Claudia Seiring
Jamel versinkt im Regen : Veranstalter sagen ersten Festivaltag komplett ab
Matsch statt Mucke, Warten statt Verweilen und am Ende eine Absage: Der erste Tag des antifaschistischen Musikfestivals „Rock den Förster“ in Jamel (Nordwestmecklenburg) ist am Freitag ins Wasser gefallen. Nach stundenlangem Regen war das Festivalgelände komplett aufgeweicht, die Wege zu den Parkplätzen und zum Zeltplatz waren nicht mehr befahrbar: „Es hat sechs Stunden geregnet“, sagte Pressesprecher Markus Amseln. Der Dauerregen habe das Gelände in eine Schlammlandschaft verwandelt.
Keine Panik! Udo macht das schon : Vorhang auf für Lindenbergs Leben in Bildern
Eine Stimme zwischen zärtlich und knödelig, als würde er immer ein Zuviel an Emotion zurückhalten. Und doch. Die Texte, die Songs: Oft genug Streicheleinheiten. Und dann wieder Rockmusik vom Feinsten, für jeden und jede verständlich. Schon immer. Zumindest seit mehr als 50 Jahren. Udo Lindenberg wird am Sonntag 80 Jahre alt. „Keine Panik“, möchte man ihm zurufen. Du bleibst einfach für immer. Denn natürlich kann man Udo nur duzen, wer sagt schon „Herr Lindenberg“? Unersetzlich ist er.
Erstmals zwei Gewinner : Franz-Bobzien-Preis in Oranienburg verliehen
Premiere in Oranienburg: Bei der Verleihung des Franz-Bobzien-Preises am Sonntag im Zuge des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Sachsenhausen gab es zwei erste Plätze. Zum einen ging die Auszeichnung an das Projekt „Demokratie erfordert Engagement – Tu was!“ unter Federführung des Vereins care4democracy aus Falkensee (Havelland). Zum anderen gewann das Projekt „Spurensicherung“ des Arbeitskreises „Zwangsarbeit Gedenken“ aus Ludwigsfelde (Teltow-Fläming).
Widerständig bis zum Schluss : In Oranienburg wird der Franz-Bobzien-Preis vergeben
Ihre Großmutter Elisabeth hatte nie viel über ihren Bruder Franz gesprochen, erinnert sich Jennifer Lembke. Erst als sie von ihrer Mutter eine Broschüre über den Widerstandskampf von Franz Bobzien bekam, erfuhr sie von dessen politischer Arbeit in der Zeit des Nationalsozialismus. Je mehr sie erfuhr, desto beeindruckter und berührter sei sie gewesen, erzählt die Großnichte. Bobzien, 1906 in Hamburg geboren, arbeitete als Lehrer und engagierte sich früh politisch.
Einfach mal nix machen: Berliner Initiative ruft zum weltweiten Frauenstreik auf
„Enough!“ – mit anderen Worten: „Genug!“ oder auch „Es reicht!“ Es ist ein Aufschrei, versehen mit einem Ausrufezeichen und als Protest gemeint. Ein Protest gegen bestehende Zustände. Um genau zu sein: Gegen die Zustände, mit denen viele Frauen auch im Jahr 2026 immer noch leben müssen. Mit geschlechtsspezifischer Gewalt, Arbeit im Niedriglohnsektor, unbezahlter Care-Arbeit und mangelnder Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.
Einfach mal nix machen: Berliner Initiative ruft am 9. Mai zu weltweitem Frauen‐Generalstreik auf
„Enough!“ – mit anderen Worten: „Genug!“ oder auch „Es reicht!“ Es ist ein Aufschrei, versehen mit einem Ausrufezeichen und als Protest gemeint. Ein Protest gegen bestehende Zustände. Um genau zu sein: Gegen die Zustände, mit denen viele Frauen auch im Jahr 2026 immer noch leben müssen. Mit geschlechtsspezifischer Gewalt, Arbeit im Niedriglohnsektor, unbezahlter Care-Arbeit und mangelnder Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.
Einfach nichts mehr machen: Am 9. März ruft „Enough! Genug!“ zu einem weltweiten Frauen‐Generalstreik auf
„Enough!“ – mit anderen Worten: „Genug!“ oder auch „Es reicht!“ Es ist ein Aufschrei, versehen mit einem Ausrufezeichen und als Protest gemeint. Ein Protest gegen bestehende Zustände. Um genau zu sein: Gegen die Zustände, mit denen viele Frauen auch im Jahr 2026 immer noch leben müssen. Mit geschlechtsspezifischer Gewalt, Arbeit im Niedriglohnsektor, unbezahlter Care-Arbeit und mangelnder Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen.
Vereine, Fördergelder, Verflechtungen: Der Fall Gräff und das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
Eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses in Marzahn-Hellersdorf rund um den gemeinnützigen Verein des ehemaligen CDU-Abgeordneten Christian Gräff fand am Donnerstag ohne diesen statt. Die Berichterstattung sei ihm rechtlich nicht möglich, hatte er im Vorfeld mitgeteilt. Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic (CDU) hatte die Mitgliedschaft des Bezirksamtes in seinem Verein Smart Living & Health Center (SLHC) zum 1. Januar 2026 beendet.
„Ich will alles“: Hildegard Knef zum 100. Geburtstag
Vor 100 Jahren, am 28. Dezember 1925, wurde „die Knef“ in Ulm geboren. Es war sozusagen die allererste private Bühne für den Weltstar Hildegard Knef. Allerdings gab sie nur ein ganz kurzes Gastspiel in ihrer Geburtsstadt. Nach dem frühen Tod des Vaters zog ihre Mutter Frieda mit der sieben Monate alten Hildegard nach Berlin. Und dort begann ein unfassbar spannendes, künstlerisch großartiges und menschlich mitreißendes Leben.
„Ich habe ein starkes Interesse an Menschen, ich bin ein Menschenfresser“: Bilder seines Lebens - zum Tod von Rosa von Praunheim
Unmöglich, dieses intensive, aktive, umtriebige Leben zu erfassen. Wir würdigen Rosa von Praunheim mit einigen Bildern aus seinem Leben, die viel über einen Menschen erzählen, der schon vor mehr als 60 Jahren mutig und unbeirrt beim Namen nannte, was andere sich nicht zu denken trauten. Und damit Türen aufgestoßen hat wie kaum ein anderer. In einem Interview mit der „taz“ zu seinem 70. Geburtstag sagte von Praunheim im Jahr 2012: Ich finde es ja eher ein Geschenk, wenn Menschen mich lieben.
Der Tag danach am Bondi Beach: Bilder der Trauer, Verzweiflung und Erschütterung
15 Menschen sind am Montag bei dem Anschlag auf die jüdische Feier am berühmten Bondi Beach in Sydney ermordet worden. Zu den Opfern gehören ein kleines Mädchen, ein Rabbiner, ein Holocaust-Überlebender und ein französischer Footballspieler. Dutzende Personen wurden bei dem Angriff durch Schüsse verletzt. Als Tatverdächtige hat die australische Polizei einen 50 Jahre alten Vater und seinen 24 Jahre alten Sohn identifiziert.
Unsere Freunde, die Amerikaner: Das Ende einer Gewissheit aus Kindertagen
© ZDF/Heinz Jürgen Goettert Ein Jahr nach dem Mauerbau im West-Berlin des Kalten Krieges geboren, war für unsere Autorin schon als Kind keine Frage, wer auf der Welt gut und wer böse ist. Das ist jetzt vorbei. Die Kammer in unserer Küche war nach Ansicht meiner Eltern zu klein. Zu klein, um genug Vorräte für die Familie zu fassen. Falls Gefahr droht, aus dem Osten. So wie damals bei der Blockade.
„Emotionen sind mein Kompass“: Der Musiker Zartmann über Knebelverträge, Identität und die Lust, zu feiern
Deine Auftritte – auf der Bühne wie in den sozialen Medien – wirken sehr echt und nahbar. Als ob Du intuitiv agierst, einem inneren Kompass folgst. Ist das alles Zartmann pur? Natürlich halte ich über vieles Rücksprache mit Freunden, mit meinem Team. Mein Freund Julian ist sehr wichtig, mit dem ich das alles von Anfang an gemacht habe und immer noch mache. Wir beraten uns. Aber wenn ich auf der Bühne stehe, entscheide ich natürlich im Moment. Ich lasse meinen Emotionen ziemlich freien Lauf.
Was die Kirche mir gibt: Warum ich ging und wieder zurückkehrte
© freepik Kirche, Glaube, Gott – in der Adventszeit ist das Christentum präsenter als sonst. Unsere Autorin ist evangelisch, ihr Weg dahin war nicht gradlinig. Nun will sie bleiben. Schon allein ein Licht anzuzünden beruhigt mein getriebenes Ich. Egal, in welcher Kirche, an welchem Ort der Welt, welcher Konfession: Ich suche nach der Ecke mit den flackernden Lichtern, werfe die Münzen in den Metallschacht und nehme mir eine der Kerzen.
Zum Martinstag: Kleingeld in der Tasche, Pfandflaschen für andere – sechs persönliche Geschichten über das Geben
Benannt nach Martin, einem römischen Soldaten, der um das Jahr 316 nach Christus geboren worden sein soll, hat der am 11. November begangene Martinstag den Gedanken des Teilens als Grundlage. Der Legende nach ritt der – später heilig gesprochene – Martin an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei. Der Mann tat ihm so leid, dass Martin mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte.
Die Saat geht auf: Senderabbau heißt Demokratieabbau
Ja, es ist Zeit für eine Reform des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks (ÖRR). Schon lange. Es ist zum Beispiel nicht nötig, drei ARD-Sender und zwei Info-Kanäle zu ein- und derselben Veranstaltung, Pressekonferenz oder Aufführung zu schicken, um dann in drei verschiedenen Sendern über ein- und dasselbe zu berichten. Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.
Richtungswahlen im Osten: Wie hart wird der Wahlkampf?
© IMAGO/Rene Traut/Bearbeitung Tagesspiegel In diesem Jahr stehen Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg an. Der Wahlkampf ist stark polarisiert. Was heißt das für den Wahlkampf – und für die Zeit danach? Von Daniel Kubiak Claudia Seiring Norbert Kersting Heute, 17:11 Uhr In Thüringen und Sachsen (1. September) und in Brandenburg (22. September) stehen Landtagswahlen an.
Was die Demokratie stützt: Zivilgesellschaftliches Engagement in Berlin und Brandenburg ausgezeichnet
Es war eine Reise nach Auschwitz, die den Mädchen die Herzen öffnete. Vorher, so beschreibt es eine von ihnen, dachte sie immer, „die Juden seien selbst an ihrem Schicksal und den vielen Toten schuld. Doch jetzt weiß ich, dass das nicht stimmt.“ Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.
Geld und die Liebe: Sollte man als Ehepaar getrennte Konten haben - oder ist das unsinnig?
© Gestaltung: Tagesspiegel; Fotos: freepik (2) Die eine hält gemeinsame Finanzen für den Verlust von Autonomie. Die andere versteht die Logik getrennter Konten in der Ehe nicht. Ein Pro und Contra. Wenn es ums Geld in Beziehungen geht, scheiden sich die Geister: Gibt man die eigene Unabhängigkeit auf, wenn man sich alles teilt? Oder ist es spießig, getrennte Konten zu haben und alle Ausgaben aufzurechnen? Zwei Tagesspiegel-Autorinnen debattieren das Für und Wider der autonomen Finanzen in der Liebe.
Gewalt gegen Frauen?: Mutter von Jérôme Boateng soll Vorwürfe bestätigt haben
Die Mutter des Fußballstars Jérôme Boateng soll Gewaltvorwürfe gegen ihren heute 35-jährigen Sohn in einer E-Mail bestätigt haben. Das berichtet der „Spiegel“, dem ein entsprechendes Dokument vorliegen soll. Demnach sei die E-Mail am 25. März 2021 an eine Berliner Anwältin gesendet worden.
Lächeln, Berlin: Über die mitreißende Aura gehobener Mundwinkel
Er ist schon von weitem zu hören: „Guten Morgen, schöne neue Woche wünsche ich. Ich habe zurzeit keine Wohnung und würde mich über ein bisschen Kleingeld für einen Kaffee oder ein Brötchen freuen. Oder sie schenken mir ein Lächeln.“ Sofort muss ich lächeln, dabei sehe ich ihn noch gar nicht.
Franz-Bobzien-Preis: Oranienburg vergibt einen Preis für Toleranz
Es geht um Toleranz, um Demokratie und um Vielfalt – Themen, die in einer Zeit von Krieg in Nahost und der Ukraine noch aktueller sind, als sie es in demokratischen Gesellschaften immer sein sollten. Die Stadt Oranienburg schreibt jetzt zum achten Mal den Franz-Bobzien-Preis aus, für den ab sofort Bewerbungen eingereicht werden können. Angesprochen sind Vereine, Schulen, andere Bildungseinrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen aus Brandenburg oder Berlin.
Ungebremste Wut: Eine Fahrraddemo als Lehrstück über Berlins Aggressionen
Silbriges Glänzen am Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg. Von allen Seiten radeln sie an. Zur Demo gegen den Radwegebaustopp des Berliner Senats. Der Platz füllt sich, die Menge wird stetig größer, am Ende nennt die Polizei 8000 Teilnehmer, Veranstalter und Beobachter gehen von weit mehr aus. Die Sonne scheint und es weht ein leichter Wind. Bestes Fahrradwetter an diesem Sonntag in Berlin.
Messerattacken in Duisburg: Tatverdächtiger plante womöglich Bombenanschlag
Der 26-jährige Syrer Maan D., der im April in Duisburg fünf Menschen mit einem Messer angegriffen haben soll, hat womöglich auch einen Sprengstoffanschlag geplant. Das geht nach Informationen des Spiegel aus vertraulichen Dokumenten der Ermittler hervor. Gratis testen: Entdecken Sie unser Digital-Abo. Über 100.000 Abonnenten lesen den Tagesspiegel unbegrenzt. D. war vor gut zwei Wochen in seiner Wohnung in Duisburg festgenommen worden.
MeToo in der Spitzengastronomie?: Sterne-Koch soll Mitarbeiter belästigt und schikaniert haben
Der deutsche Spitzenkoch Christian Jürgens soll über Jahre Angestellte belästigt, bedrängt und drangsaliert haben. Das berichtet der „Spiegel“ und verweist auf eine monatelange Recherche des Nachrichtenmagazins. Rund zwei Dutzend ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sternekochs werfen ihm demnach Machtmissbrauch, Schikane und sexuelle Belästigung vor. Christian Jürgens bestreitet die Vorwürfe. Gratis testen: Entdecken Sie unser Digital-Abo.
Seltsame Vögel: Federn wie Schwämme
Die in Wüstengegenden von Asien und Afrika lebenden Flughühner (Pteroclidae) sind seltsame Vögel: Die Männchen mehrerer Arten können im Gefieder größere Mengen Wasser über weite Strecken transportieren. Das ermöglicht es den Vögeln, Nester weit entfernt von Wasserstellen anzulegen – und ihre Jungvögel so vor Räubern zu schützen. Gratis testen: Lesen Sie den Tagesspiegel im Abo unbegrenzt. Alles aus der Welt und der Weltstadt.
Dreimal begraben und trotzdem vergessen: Wegemuseum Wusterhausen erinnert an zwei ermordete Zwangsarbeiter
Auf den Tag genau 83 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod konnte in Wusterhausen/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) am Montag, 3. April, an zwei junge Männer aus der Ukraine erinnert werden, die als Zwangsarbeiter nach Deutschland gekommen waren. Sie wurden in den letzten Kriegstagen „auf der Flucht“ erschossen, weil sie versuchten, ihr Leben zu retten. Eine entsprechende Gedenktafel wurde am Eingang des Wusterhausener Friedhofs eingeweiht.
Auswirkungen von Energiekrise und Ukrainekrieg: Kurzarbeit wird vorangetrieben
Die Energiepreiskrise hat erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere seit Beginn des Ukrainekriegs. Darüber berichtet der „Spiegel“ vorab und verweist auf eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gratis testen: Lesen Sie den Tagesspiegel im Abo unbegrenzt. Alles aus der Welt und der Weltstadt. In der Studie berücksichtigten die Ökonomen Christian Hutter und Enzo Weber die unterschiedliche Energieintensität von 24 Industriebranchen.
Ein kleiner Eisbär machte ihn groß: Der Zeichner Hans de Beer wird 65
Amsterdam, Anfang der 1980er Jahre: Hans de Beer studiert, spürt, Geschichte ist nicht sein Fach, sattelt um. Er meldet sich an der Rietveld Art Academy an. Nach fünf Jahren legt er seine Diplomarbeit vor, das Thema: Zeichnungen für Kinder mit einem Eisbären als Hauptfigur. Mit vorsichtiger Hoffnung bezüglich seines tierischen Protagonisten reist er im Jahr1986 zur Kinderbuchmesse ins norditalienische Bologna. Er hat Glück.
Zum 9. November in Berlin: Wo früher eine Synagoge stand, deportierten Nazis später Juden in Vernichtungslager
Besten Gruß + baldiges Wiedersehen Joachim B.“ Es sind die verabredeten Zeilen, die auf der Postkarte stehen. Datiert auf den 10. Februar 1943, adressiert an Familie Senske in der Wilmersdorfer Wexstraße 43. Für die ist klar, dass es mit dem baldigen Wiedersehen nichts werden wird. Die Worte, die ihnen der damals 30-jährige Joachim Bernstein sendet, bedeuten nichts anderes als die verschlüsselte Botschaft: wir werden deportiert.
Laxe Kontrollen und ignorierte Regeln: Hört endlich auf mit dem 2G-Rumgetrickse!
Kichern scheint dazu zu gehören. Zu den stolz erzählten Geschichten über die vielen Tricks, mit denen sich Impfunwillige in diesem Herbst schon in Veranstaltungen, Restaurants, Kinos und auf Partys geschmuggelt haben. Geschichten darüber, wie es ihnen gelungen ist, andere auszutricksen und eindeutige Vorgaben zu ignorieren und zu umgehen.
Acht Autos brennen in Berlin-Prenzlauer Berg: „Ich musste eigentlich nur an Menschen im Krieg denken“
Am Morgen danach steht der 45-jährige Sebastian S. vor seinem ausgebrannten Bus, einem Renault Master. Das sei seine „verlängerte Werkbank“ gewesen, sagt der Landschaftsgärtner. E-Mobilität, Verkehrspolitik und die Mobilität der Zukunft: Das Briefing zu Verkehr und Smart Mobility. Für Entscheider & Experten aus Wirtschaft, Politik, Verbänden, Wissenschaft und NGO.
Zurück in die Berliner Kindheit: Wenn der Bratenduft durchs Treppenhaus zieht
Wohnungstür auf, Wohnungstür zu, flugs die Treppen genommen, ich eile. Da trifft mich im zweiten Stock der Geruch nach Mittagessen wie ein Schlag mit der Erinnerungskeule: Ich bleibe stehen und bin wieder Kind. Der Bratenduft durchzieht den Hausflur. Und das? Ist das Rosenkohl? Oder Rotkohl? Meine Nase schnuppert, mein Gehirn arbeitet von allein. Schöneberg. Kindheitstage. Ein riesiger grüner Hof, von allen Seiten begrenzt durch die Häuser, in denen wir alle wohnen.
Unverzagt munter: Der älteste aktive Schauspieler der Welt
Eigentlich sollte Herbert Köfer die Bühne bei seinem Auftritt im Sommer 2018 in Frankfurt (Oder) über eine Seitentreppe betreten. Doch der damals 97-Jährige nahm lässig den geraden Weg und sprang von seinem Platz im Publikum einfach direkt nach oben. „Ich mache keine Umwege, ich gehe immer drauf zu“, kommentierte er diesen Schritt – und formulierte damit auch eine Art Lebensmotto.
Nächtlicher Stillstand in klirrender Kälte: "Warnhinweise werden nicht verstanden"
Extremes Winterwetter mit Schnee und Eis beherrscht weiterhin große Teile Deutschlands. Auf Straßen und Schienen kam es am Dienstag erneut zu Stillstand. Besonders heftig war in der Nacht auf Dienstag die Lage auf der A2 bei Bielefeld und somit auf einer der wichtigsten Ost-West-Autobahnen des Landes. Einige Fahrer und Mitfahrer saßen seit Montagnachmittag in ihren Fahrzeugen fest. Helfer verteilten Essen und Getränke.
Patchwork, Milchpumpen, Opas Hobby: Was Eltern gucken, wenn Kinder im Bett sind
Sind die Kinder endlich im Bett, haben die Eltern Zeit, mal etwas anderes über den Bildschirm laufen zu lassen als animierte Tiere. Klar, jetzt kann man Science-Fiction oder Krimis gucken - oder man bleibt beim Thema Familienleben und amüsiert sich oder erschaudert darüber, was in fiktiven Serien- und Filmfamilien so los ist. Und wer dann noch nicht eingeschlafen ist, sinniert noch etwas darüber, was man aus den Filmen für die eigene Familie mitnehmen kann.
Berliner Orte, an denen die Zeit stehen geblieben ist
„Weiß oder rot?“, so lautete im alten West-Berlin die Gegenfrage, wenn man sich in einer Kneipe erkundigte, ob man einen Wein bekommen könne. Kneipen waren die große Attraktion in West-Berlin. Die Stadt war ein Anziehungspunkt für Studenten, die die kleinbürgerliche Enge ihrer westdeutschen Elternhäuser hinter sich lassen oder es vermeiden wollten, zur Bundeswehr eingezogen zu werden.
Berliner Orte, an denen die Zeit stehengeblieben ist
„Weiß oder rot?“, so lautete im alten West-Berlin die Gegenfrage, wenn man sich in einer Kneipe erkundigte, ob man einen Wein bekommen könne. Kneipen waren die große Attraktion in West-Berlin. Die Stadt war ein Anziehungspunkt für Studenten, die die kleinbürgerliche Enge ihrer westdeutschen Elternhäuser hinter sich lassen oder es vermeiden wollten, zur Bundeswehr eingezogen zu werden.
Cathy Hummels berichtet über ihre Depressionen: "Man kann damit leben"
Spielerfrauen werden oft mit Klischees und Vorurteilen überhäuft. Spätestens wenn man mit Cathy Hummels auf einem Empfang kurz ins Gespräch kommt und verblüfft denkt: „Ach, die wirkt ja eigentlich ganz nett und patent“, hat man sich womöglich bei einer Spezialform von Diskriminierung ertappt. „Der erste Eindruck, das Bauchgefühl ist entscheidend“, schreibt sie selbst in ihrem gerade erschienenen Buch „Cathy Hummels. Mein Umweg zum Glück“. Darin wird klar, dass sie Diskriminierung natürlich kennt.
So hat die Corona-Pandemie das Berliner Lebensgefühl verändert
Wenn eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, tut es ein Cocktail auf einer Dachterrasse auch nicht. Der braucht schließlich auch gute Gesellschaft. Freunde, die zusammen in Erinnerungen schwelgen, Kolleginnen, die sich zuprosten, oder einfach zwei Nachbartische, die spontan ins Gespräch kommen und die Stühle zusammenrücken.
Hohe Infektionszahlen in Berlin-Mitte: Ein Cocktail aus Egoismus, Gleichgültigkeit, Verantwortungslosigkeit
Lust statt Frust, ich statt wir, dazu eine Portion Gleichgültigkeit aufgegossen mit jeder Menge Verantwortungslosigkeit. Das ist die Rezeptur dieses Corona-Sommers – das ist der Cocktail, dessen Nachwirkungen bis in den Winter reichen können. In Berlin-Mitte hat er jetzt Folgen. Am Donnerstag hieß es plötzlich, der Berliner Bezirk habe aktuell eine der höchsten Infektionsraten in der Republik.
Hohe Infektionszahlen in Berlin-Mitte: Ein Cocktail, dessen Nachwirkungen bis in den Winter reichen können
Lust statt Frust, ich statt wir, dazu eine Portion Gleichgültigkeit aufgegossen mit jeder Menge Verantwortungslosigkeit. Das ist die Rezeptur dieses Corona-Sommers – das ist der Cocktail, dessen Nachwirkungen bis in den Winter reichen können. In Berlin-Mitte hat er jetzt Folgen. Am Donnerstag hieß es plötzlich, der Berliner Bezirk habe aktuell eine der höchsten Infektionsraten in der Republik.
Corona-Demo in Berlin: Ohne Maske, ohne Respekt, ohne Scham
Willkommen am Tag der Freiheit, dem Tag, an dem die Pandemie, die die Welt seit Monaten in Atem hält, zu Ende ist. Das ist die Version der Wirklichkeit jener, die seit dem Vormittag durch die City der Hauptstadt ziehen. Ohne Maske, ohne Respekt, ohne Scham. Bunt gemischt sind sie, angereist aus der ganzen Republik, Familien demonstrieren gemeinsam mit Rechtsextremen, Esoteriker mit bedrückt blickenden Frauen aus Wolfsburg, Antisemiten mit den „CoronaRebellen“ aus Düsseldorf.
Ihr könnt demonstrieren - aber nur, weil wir vernünftig sind!
Willkommen am Tag der Freiheit, dem Tag, an dem die Pandemie, die die Welt seit Monaten in Atem hält, zu Ende ist. Das ist die Version der Wirklichkeit jener, die seit dem Vormittag durch die City der Hauptstadt ziehen. Ohne Maske, ohne Respekt, ohne Scham. Bunt gemischt sind sie, angereist aus der ganzen Republik, Familien demonstrieren gemeinsam mit Rechtsextremen, Esoteriker mit bedrückt blickenden Frauen aus Wolfsburg, Antisemiten mit den „CoronaRebellen“ aus Düsseldorf.
„Ich empfehle so viel Sex wie möglich“
Der Tweet vom 3. April klingt entschieden: „Ich lege mich fest: Single sein zu Corona-Zeiten ist Scheiße“, schreibt die 29-Jährige. Doch auch für Paare ist die aktuelle Situation nicht einfach. Sex in Zeiten von Corona? Die Gelegenheiten wären da – aber was ist mit der Lust? Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus Nie waren verlässliche Informationen wichtiger Exklusive Inhalte für Tagesspiegel Plus-Leser Der preisgekrönte Tagesspiegel Checkpoint Ohne Risiko: Jederzeit kündbar Schon Digital-Abonnent?
Partytouristen am Ballermann: Haben deutsche Mallorca-Urlauber ein zweites Ischgl riskiert?
„Wir sind wieder da“, sangen lautstark die deutschen Touristen, die sich am Wochenende an der Ballermann-Partymeile an Mallorcas Playa de Palma versammelt hatten. Und: „Wir wollen feiern!“ Sie tanzten abends ausgelassen stundenlang zwischen den Tischen der Bar-Terrassen und auf der Straße. Arm in Arm, auf Tuchfühlung. „So gut wie niemand trug eine Maske, die Getränke wurden herumgereicht und oft geteilt“, berichtet das „Mallorca Magazin“, eine auf Deutsch erscheinende Wochenzeitung der Insel.
Partytourismus in Zeiten des Coronavirus: Haben die sie noch Malle?
„Wir sind wieder da“, sangen lautstark die deutschen Touristen, die sich am Wochenende an der Ballermann-Partymeile an Mallorcas Playa de Palma versammelt hatten. Und: „Wir wollen feiern!“ Sie tanzten abends ausgelassen stundenlang zwischen den Tischen der Bar-Terrassen und auf der Straße. Arm in Arm, auf Tuchfühlung. „So gut wie niemand trug eine Maske, die Getränke wurden herumgereicht und oft geteilt“, berichtet das „Mallorca Magazin“, eine auf Deutsch erscheinende Wochenzeitung der Insel.
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