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Articles by Cosima Schmitt
Jugendherbergen: "Die Fähigkeit, das Bett zu beziehen, hat sehr abgenommen"
Schleichen sich die Jungs noch in die Mädchenzimmer? Und gibt es noch Hagebuttentee? Vier Jugendherbergsleiter erzählen, was sich verändert hat und was sie mit ihren Gästen so erleben. Interview: Elke Michel und Cosima Schmitt 22. Dezember 2019, 16:22 Uhr Editiert am 22. Dezember 2019, 16:22 Uhr DIE ZEIT Nr. 53/2019 Im Stockbett unten: Annette Sandmann, Frank Becker, Sven Seidler. Oben: Tina Hoppe © Roman Pawlowski für DIE ZEIT Ein Vormittag im Dezember.
Reiseziele: 40 Alternativen
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Beseelte Hippies? Unverbaute Palmenstrände? Gutes Hasch? Klar, gibt es noch, nur nicht in Goa. 100 Kilometer und einen indischen Bundesstaat weiter südlich, zum Nordzipfel Karnatakas, nach Gokarna, da müssen Sie hin. Während in Goa der einstige Trance-Hedonismus nur noch als billige Parodie aufgeführt wird, damit Hipster in der Findungsphase bei einer Full-Moon-Party ihr Geld lassen, steigen aus den Tempeln Gokarnas fette Räucherstäbchenwolken auf.
By Arno Frank Verified, Ulrich Stolte, Christof Siemes Verified, Valerie Schönian Verified, Elsemarie Maletzke, Urs Willmann Verified, Christoph Dieckmann Verified, Karin Ceballos Betancur Verified, Felix Dachsel Verified, Jan Roß, Cosima Schmitt, Stefan Nink, Bjørn Erik Sass
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Die Zeit
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Animateur: Ist nur Spaß
Es ist heiß, 35 Grad, die Nachmittagssonne knallt auf den Frankfurter Beachclub – und trotzdem posieren unsere vier Gesprächspartner für die Fotos zum Interview, als könne es für sie nichts Spaßigeres geben. Ken Fessel, 32, Leiter der Sportkurse in einem Robinson Club im österreichischen Alpenvorland, liegt auf dem Tresen und strahlt in die Kamera. Mona Zehren, 24, schafft es, im Pool unter Wasser gleichzeitig zu lächeln und die Luft anzuhalten.
Hotels: "Lüftet doch mal!"
DIE ZEIT: Frau Schwab, Frau Lohmann, Sie sind Zimmermädchen ... Bianca Schwab: Wollen wir uns nicht duzen? Machen in diesem Job alle. ZEIT: Gern. Also, Bianca und Vera, ihr reinigt, Sophie ist Hausdame, auch Anna hat lange in der Branche gearbeitet. Wenn ihr als Profis euch hier im Hotelzimmer umschaut – wo sind die Tücken? Sophie Gotte: Diese riesige, schwere Decke auf dem Bett! Anstrengend, die allein in den Bezug zu kriegen. Vera Lohmann: Das geht in die Arme.
Südschweden: Kommt Zeit, kommt Rad
Auch über mir schnattert die heimische Vogelwelt, zum V geordnet, fliegen dort graue Wildgänse. Jene Tiere, bei denen, wie ich bald lernen werde, nur Deutsche an Nils Holgersson denken. Die Schweden denken eher an Vogelkot, der die Gärten ihrer Sommerhäuser verschmutzt. Angestrengt schaue ich nach vorn, ich will nicht das nächste rotbraune Schild verpassen. "Kattegattleden" steht darauf und eine große 1. Ich bin unterwegs auf Schwedens "erstem nationalen Touristenradweg".
Friaul: Verwandelt
Er erinnere sich noch gut an seinen ersten Besuch in den Dörfern Karniens, sagt Giancarlo Dall’Ara. An die Steinhäuser, vor denen braune Holzfensterläden klapperten. An Dorfplätze, über die abends, fein herausgeputzt, die Bewohner flanierten. An den Blick auf Berge, schroff und grün. Aber auch an viele Häuser, die leer standen, und Läden, die dichtgemacht hatten. Dall’Ara arbeitete damals, in den 1980er Jahren, für einen Hoteliersverband.
Benidorm: Verschandelt
Benidorm an Spaniens Costa Blanca ist längst mehr als ein Urlaubsort. Es ist ein Symbol für touristischen Größenwahn. Von den 200 höchsten Gebäuden Spaniens stehen 140 in Benidorm. Allein das Hotel Bali hat 776 Zimmer. Konsequent hat man Benidorms Reize – 300 Sonnentage im Jahr und schöne Strände – an die Massen gebracht. Umgarnt deutsche Rentner und feierfreudige Briten, eine Übernachtung mit Vollpension gibt es schon für 40 Euro.
Rügen: Rügen in der Nacht
Ganz schön laut, diese Blätter. Sie rauschen nicht, sie brausen und pfeifen, dass es in den Ohren dröhnt. Neben, über, unter mir flattern Buchenblätter, zittert das Grün der Eichen. Was für einen Lärm ein Wald machen kann, wenn man zwischen seinen Wipfeln spaziert. Wind reißt an meinen Wangen, bis ich den Jackenkragen hochklappe. Ich laufe über den Baumwipfelpfad der Ostseeinsel Rügen, der sich vier bis 17 Meter hoch über dem Waldboden erhebt.
Grunewald: Bunte Vögel im Unterholz
"Ich liebe diese Aussicht", sagt der Förster Micknaus. "Sie zeigt mir, wie besonders mein Revier ist. Ein riesiger, dichter Wald mitten in einer Millionenstadt. Das gibt es nirgends sonst in Europa." Klaus Micknaus lässt sich auf einen Baumstamm sinken und zählt auf: Der Grunewald hat eine eigene S-Bahn-Station. Neben den Wipfeln braust der Verkehr der Stadtautobahn vorbei. Der Wald liegt direkt zwischen Villenvierteln.
Flugsicherheit: Selten so gekracht
ZEIT: Sie haben selbst jahrelang als Luftsicherheitsassistent gearbeitet. Was geschieht in so einem Fall? ZEIT: Sie haben sich dem Thema schon vor vier Jahren gewidmet – in dem Buch Die Bombe is eh im Koffer, in dem Sie von Ihrer Zeit am Flughafen erzählen. Warum sind Bombenscherze immer noch so beliebt? Lucchesi: Das ist eine deutsche Marotte. Man weiß, dass es Terroristen gibt. Aber richtig ernst nehmen die Leute das nicht.
Türsteher: "Banker sind oft pampig"
Türsteher: "Banker sind oft pampig" Als Türsteher auf dem Hamburger Kiez hat man viel zu erzählen. Viktor Hacker bestreitet damit Lesungen. Ein Gespräch über falsche Ausweise und Macho-Sprüche Interview: Cosima Schmitt DIE ZEIT Nº 18/201524. Mai 2015 18:38 Uhr Die Reeperbahn bei Nacht | © Andreas Rentz/Getty Images DIE ZEIT: Herr Hacker, sind Türsteher dumm und brutal? Viktor Hacker: Nein. Das könnte sich kein Club erlauben.
Ryanair: Unruhe auf den billigen Plätzen
Pi: Natürlich. Ich würde auch keinen Song über zu wenig Beinfreiheit schreiben. So was weiß ich vorher, wenn ich einen Billigflieger buche. Aber ich erwarte, dass der Ton an Bord stimmt. Ein Flug ist ja ein einmaliger Moment. Man steigt in den Himmel auf, verliert die Bodenhaftung. Gerade Leute, die nicht so oft fliegen, fühlen sich da oft unwohl. Denen tut ein Lächeln vom Flugbegleiter gut. ZEIT: Ryanair hat schon öfter Musiker inspiriert.
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