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Articles by Eckart Roloff
Im Internet kursieren unzählige Rezepte für Gerichte, die wie bei Oma schmecken sollen
Stand: 25.09.2025, 15:53 Uhr Oma am Herd, klar – wo sollte sie sonst sein? Martina Otto in der Fernsehserie „Alsterstraße“ 1963. © imago stock&people Im Internet kursieren unzählige Rezepte für Gerichte, die wie bei Oma schmecken sollen – doch wer ist diese viel gepriesene Oma? Eine Glosse von Eckart Roloff Eben war noch Sommer, aber bald schon ist Weihnachtszeit. Und Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Und Plätzchenzeit ist Omazeit, nicht wahr?
Buchpreise: Schluss mit 14,99 Euro
Buchpreise gibt es mal so, mal so. Etwa den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels oder den Deutschen Buchpreis, zwei der begehrtesten Buchpreise. Oder als Preis, den man für Bücher zahlt. Um den soll es hier gehen. Sie kennen das sicher aus anderen Bereichen: Da kostet der Joghurt 49 Cent, ein Pullover 19,99 Euro, ein Strauß Rosen 4,95 Euro. Diese massenhaften 9er sollen den Eindruck fördern, derlei Ware sei günstig und scharf kalkuliert, da sie vor der nahen Zehnerhürde stoppen.
Helmholtz – ein Genie von der Havel (neues deutschland)
Der Maler Ludwig Knaus porträtierte Hermann von Helmholtz (31.8.1821–8.9.1894) zusammen mit seinem Augenspiegel zur Untersuchung des Augenhintergrunds. Foto: akg-images »Der Mann war ein Popstar.« Wen meint Daniel Tyradellis damit? Das ist schnell geklärt, wenn man weiß, wo Tyradellis arbeitet: an der Humboldt-Universität, genauer am dortigen Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik.
Auf Schiffen, aber nicht in Heimen (neues deutschland)
Solche Schlagzeilen kamen in den vergangenen Monaten Schlag auf Schlag: »Hotspot Heim? Corona-Fälle in Pflegeheimen häufen sich«, »Chefarzt: Bis zu zwei Drittel aller Covid-19-Toten in Heimen«, »Pflegeheime: Wir brechen zusammen« und »Gegen Todesfälle sollen Schnelltests helfen«. In Berlin, so meldete die »Tagesschau« im Dezember, hatte mehr als jeder zweite Corona-Tote zuvor in einem Heim gelebt, in Schleswig-Holstein sogar 88 Prozent. Da will niemand tatenlos zusehen.
Besessen von einer Furcht (neues deutschland)
Es liest sich vernünftig. Und so zeitgemäß: »Hygiene ist das Modewort. Es geht um Mundhygiene, um persönliche Hygiene, Hygiene im Haushalt oder um soziale Hygiene. (…) In der gesamten Gesellschaft sind großangelegte Aufklärungs- und Reinigungsarbeiten im Gange. (…) Die Ärzte sind die treibende Kraft.« Dem aber folgt: »Die Reinheitslehre kann sich auf alles beziehen.« Gemeint sind die Gemeinde, die Nation und sogar die Erbanlagen.
Auf Schiffen, aber nicht in Heimen (neues deutschland)
Der Mangel an Ärzt*innen hat sich seit Beginn der Pandemie noch weiter zugespitzt. Foto: imago images/Rupert Oberhäuser Solche Schlagzeilen kamen in den vergangenen Monaten Schlag auf Schlag: »Hotspot Heim? Corona-Fälle in Pflegeheimen häufen sich«, »Chefarzt: Bis zu zwei Drittel aller Covid-19-Toten in Heimen«, »Pflegeheime: Wir brechen zusammen« und »Gegen Todesfälle sollen Schnelltests helfen«.
Medien, die auf Monokraten starren (neues deutschland)
»Es gibt kein gut und böse. Es gibt nur Macht, und jene, die zu schwach sind, um danach zu streben.« (Lord Voldemort) Foto: imago/ZUMA Press Ohne sie können die Medien nicht leben: Ohne Prominente geht gar nichts. Ob Musiker oder Schauspieler, Sportler, Politiker oder Wirtschaftsbosse - was über sie zu melden ist, interessiert das Publikum stets besonders.
Zug um Zug zum Tabakwerbeverbot (neues deutschland)
Foto: dpa/Peter Kneffel Was war das für ein Kampf, welch ein Gezerre über Jahre hinweg. Die Lobby der Tabakindustrie war höchst aktiv. Nun aber ist die Schlacht zu Ende: Die Werbung für das Rauchen wird weiter deutlich beschränkt. Doch das geschieht nur Zug um Zug, und ein paar Schlupflöcher gibt es noch. Ab dem 1. Januar 2022 ist es untersagt, für herkömmliche Tabakwaren auf Plakaten zu werben. Für Tabakerhitzer gilt ein Verbot ein Jahr später, für E-Zigaretten sogar erst zwei Jahre danach.
Steuerbescheid: Rätselhafte Post vom Fiskus
Da kommt alle Jahre wieder solch ein Bescheid, irgendwann im Sommer oder Herbst. Doch wissen all die Millionen, die ihn lesen, Bescheid darüber, was er sagt? Gemeint ist der Steuerbescheid, also die Nachricht, ob man Steuern nachzahlen muss oder etwas erstattet bekommt. Die steht gleich auf Seite 1, eingerahmt in einem Kasten. Wer die Berechnung gelesen hat, ist gut beraten, sich auch mit deren Erläuterungen zu befassen. Die sagen, bei welchen Posten und weshalb das Finanzamt was getan hat.
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