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Articles by Elisa Hoven
AfD-Verbot: Es gibt ein neues Argument - ist es stichhaltig?
Wordle Viererkette Solitär Sudoku Kreuzworträtsel Quiz des Tages Mini-Sudoku Wortsuche Paarsuche Wabenrätsel Dialog schließen © Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL Anmelden oder Konto erstellen Bild schließen Helfen Sie uns, besser zu werden Dialog schließen © Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
Sex. Macht. Strafe?
Demnächst Wie unser Recht sexualisierte Gewalt verhandelt, wo es versagt und was sich ändern muss | Die renommierte Rechtswissenschaftlerin Elisa Hoven liefert Klarheit und Reformvorschläge in der Debatte um sexualisierte Gewalt Preis 22,00 € Erscheinungsdatum 26.02.2027 Format 240 Seiten, Hardcover Abmessungen 12,8cm x 21cm Verlag EAN 978-3-492-07484-1 Produktsicherheit Für einen direkten Kontakt und Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an: info@piper.de Piper Verlag GmbH Georgenstraße 4...
AfD-Verbot: Warum die Frage nach einem AfD-Verbot schwieriger ist, als viele glauben
Das Verbot einer Partei, die rund 30 Prozent der Bürger hinter sich versammelt, dürfte die Akzeptanz des politischen Systems kaum vergröÃern. Die Begründungslast ist hoch.
AfD-Verbot: Warum die Frage nach einem AfD-Verbot schwieriger ist, als viele glauben
Mit Cem Özdemir und Boris Pistorius exponierten sich jüngst zwei weitere prominente Politiker mit der Forderung nach der Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens. Ihr Plädoyer berücksichtigte zwei Aspekte, die man in der Diskussion über ein solches Parteiverbot sonst häufig vermisst. Zum einen enthielt ihr Beitrag das von Selbstreflexion zeugende Eingeständnis, dass politische Missstände, die die AfD haben erstarken lassen, von den Verantwortlichen zu lange ignoriert oder bagatellisiert wurden.
Zurück zur Sache?
Wer in der Debatte um ein mögliches AfD-Verbot eine Rückkehr zur Sache anmahnt, muss sich selbst an einem besonders hohen Maß an Genauigkeit und Fairness messen lassen – einem Maßstab, dem der so betitelte Beitrag des Doktoranden Bernhard Stüer nicht durchweg gerecht wird. Mit seinem Plädoyer für eine sorgfältige und kontroverse Auseinandersetzung mit einem möglichen AfD-Parteiverbot können wir uns ohne Weiteres identifizieren.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); »Keine Angst« von Danger Dan und Igor Levit : Was nicht von der Kunstfreiheit gedeckt ist
Elisa Hoven ist Professorin für Strafrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig. Sie ist außerdem Richterin am sächsischen VerfGH. Marco Vöhringer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Strafrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig.
Verfassung: Die hohen Hürden für ein Verbot der AfD
Wahre Demokraten sollten einem Parteiverbot mit gröÃter Vorsicht begegnen. Im Fall der AfD droht die Debatte durch ideologische Verengungen überlagert zu werden, schreiben unsere Gastautoren, zwei Verfassungsrechtler.
Wann gilt ein Mord als Femizid? Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“
Ein Gastbeitrag „Nennt es endlich Femizide!“, liest man immer wieder, wenn Medien über Tötungen in einer Partnerschaft oder nach einer Trennung berichten. Juristisch ist das allerdings keineswegs so einfach. Der „Femizid“ ist in Deutschland kein Rechtsbegriff, er findet sich im deutschen Strafgesetzbuch nicht. Es existiert auch kein einheitliches Verständnis davon, was als Femizid zählt und was nicht.
Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ – aber wann gilt ein Mord als Femizid?
Ein Gastbeitrag zur juristischen Bewertung von Femiziden Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ Nicht jede Tötung einer Frau ist ein Femizid. Wird sie aber wegen ihres Geschlechts ermordet, muss dies klar benannt werden. Die aktuelle Initiative des Bundesjustizministeriums, geschlechtsbezogene Tötungen klar als Mord zu regeln, ist zu begrüßen.
Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ – aber wann gilt ein Mord als Femizid?
„Nennt es endlich Femizide!“, liest man immer wieder, wenn Medien über Tötungen in einer Partnerschaft oder nach einer Trennung berichten. Juristisch ist das allerdings keineswegs so einfach. Der „Femizid“ ist in Deutschland kein Rechtsbegriff, er findet sich im deutschen Strafgesetzbuch nicht. Es existiert auch kein einheitliches Verständnis davon, was als Femizid zählt und was nicht.
Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ – aber wann gilt ein Mord als Femizid?
Ein Gastbeitrag zur juristischen Bewertung von Femiziden „Nennt es endlich Femizide!“, liest man immer wieder, wenn Medien über Tötungen in einer Partnerschaft oder nach einer Trennung berichten. Juristisch ist das allerdings keineswegs so einfach. Der „Femizid“ ist in Deutschland kein Rechtsbegriff, er findet sich im deutschen Strafgesetzbuch nicht. Es existiert auch kein einheitliches Verständnis davon, was als Femizid zählt und was nicht.
Tötungen von Frauen sind keine „Familientragödien“ – aber wann gilt ein Mord als Femizid?
Ein Gastbeitrag zur juristischen Bewertung von Femiziden „Nennt es endlich Femizide!“, liest man immer wieder, wenn Medien über Tötungen in einer Partnerschaft oder nach einer Trennung berichten. Juristisch ist das allerdings keineswegs so einfach. Der „Femizid“ ist in Deutschland kein Rechtsbegriff, er findet sich im deutschen Strafgesetzbuch nicht. Es existiert auch kein einheitliches Verständnis davon, was als Femizid zählt und was nicht.
Hendrik Streeck und die Leihmutter: Über dieses Verbot sollte die CDU noch einmal nachdenken - Meinung
Der CDU-Politiker Hendrik Streeck und sein Ehemann sind Eltern eines Kindes geworden. Was an sich ein Anlass für Freude und Glückwünsche sein sollte, führt in den sozialen Medien zu offener Empörung. Denn der Virologe, gleichzeitig Drogenbeauftragter der Bundesregierung, und sein Ehemann haben für ihren Kinderwunsch eine Leihmutter aus den USA in Anspruch genommen. In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten. Ärzten droht nach Paragraf 1 Abs.
Il dilemma di Eva – Elisa Hoven
Se, prima di leggere queste note di presentazione del libro, siete andati a curiosare su chi sia l’autrice avrete visto una splendida donna tedesca, professore di diritto penale e giudice della Corte Costituzionale. Elisa Hoven ha un curriculum professionale straordinario, tra dottorati in giro per l’Europa e sedute in una delle Corti che, non solo in Germania, rappresenta uno dei livelli giudiziari più elevati e prestigiosi, da toga rossa ed ermellino, per intenderci.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Meinungsfreiheit : Wie viel Hass ist rechtens?
Darf man eine Politikerin als »dümmste Außenministerin der Welt« bezeichnen? Einen Innensenator als »Pimmel«? Oder den Bundeskanzler als »Idioten«? Wer meint, dass Politiker – zumal in Machtpositionen – solche Aussagen schulterzuckend hinnehmen müssen, täuscht sich. In allen drei Fällen ging die Justiz gegen die Formulierer vor, mit Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen oder Geldstrafen.
Daniel Günther bei Markus Lanz: Moment mal, Herr Günther
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Daniel Günther bei Markus Lanz: Moment mal, Herr Günther Notfalls Zensur: Das fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther bei Lanz. Er ist mit diesen gefährlichen Plänen längst nicht mehr allein. 13. Januar 2026, 20:06 Uhr Schließen Artikelzusammenfassung Schleswig-Holsteins Ministerpräsident fordert Regulierung von Online-Medien wie Nius und sorgt für Diskussionen.
Migration und Kriminalität: Fakten lügen nicht
Warum wir ehrlicher über Straftaten von Migranten sprechen müssen Gastbeitrag Von Elisa Hoven, Frauke Rostalski 25.11.2025, 15:06Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Beamte der Polizei Berlin legen einem mutmaßlichen Drogen-Dealer Handfesseln an.dpa Statistiken belegen einen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität. Trotzdem bestimmen Emotionen und Tabus den öffentlichen Diskurs. Wer Fakten verzerrt oder Probleme verharmlost, gefährdet das Vertrauen in Politik und Gesellschaft.
(S+) Meinung: Deutschland: Hausdurchsuchungen und Strafbefehle – wie die Meinungsfreiheit unter Druck gerät
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Strafrecht: Zu spät ist, wenn die Lüge schon geglaubt wird
Der Staat und die Wahrheit: Eine komplexe Beziehung, die in Zeiten von Fake-News und Desinformation auf die Probe gestellt wird. Die Bedrohung der Demokratie durch manipulative Praktiken wie Social Bots und Deepfakes ist real und erfordert neue Lösungsansätze. Das Strafrecht als Instrument gegen die Unwahrheit zu nutzen, ist eine Option, aber keine Allheilmittel.
Fake News und Meinungsfreiheit - Wer checkt den Faktencheck?
Wir leben in einem neuen Zeitalter der Lüge. Künstlicher Intelligenz gelingt es immer besser, in kürzester Zeit täuschend echte Inhalte zu erzeugen. Deepfake-Videos sind von realen Aufnahmen kaum noch zu unterscheiden, manipulierte Bilder nicht mehr von Originalen. KI-generierte Bots sind in der Lage, so individuell zu kommunizieren wie ein menschlicher Gesprächspartner.
Ein Straftatbestand verbaler sexueller Belästigung
Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Abwehrreaktionen es auslöst, wenn Straftatbestände zum Schutz von Frauen diskutiert werden. Ob Sexuelle Belästigung (§ 184i StGB), die Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen (§ 184k StGB) oder Stalking (§ 238 StGB) – die Muster sind dieselben: Die Straftatbestände seien zu unbestimmt, würden Bagatellen regeln und gegen das Ultima-Ratio-Prinzip verstoßen.
Ehre, wem Kritik gebührt?
Das Symposium möchte das „Strafrecht als ambivalentes Instrument zwischen Demokratieschutz und Missbrauchspotenzial“ in den Blick nehmen. Für diese Betrachtung ist kaum ein Deliktsbereich so geeignet wie die Beleidigungstatbestände. Denn in den letzten Jahren haben sie nicht nur erhebliche politische und mediale Aufmerksamkeit erfahren; auch die ihnen zugemessene Bedeutung im Gefüge demokratischer Prozesse hat sich grundlegend gewandelt.
Een duister moment
Strafrechtadvocate Eva Herbergen kent het recht als geen ander – maar wat als wetten tekortschieten en morele grenzen vervagen? In Een duister moment volgen we haar in negen confronterende strafzaken die stuk voor stuk de kern van de menselijke aard blootleggen. Van verkrachting tot moord, van fraude tot mishandeling: elke zaak dwingt haar tot het maken van keuzes die altijd een verliezer kennen.
Volksverhetzung und die Entziehung des passiven Wahlrechts
Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU enthält nur wenige Passagen zum Strafrecht – aber die haben es durchaus in sich. Der geplante Kampf gegen Desinformation und Fake News, der Schutz von Frauen durch ein neues Mordmerkmal und die vorgesehenen Strafschärfungen im Sexualstrafrecht werden nicht nur auf Zustimmung stoßen. Doch besonders eine Forderung wirft strafrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen auf.
Volksverhetzung und die Entziehung des passiven Wahlrechts
Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU enthält nur wenige Passagen zum Strafrecht – aber die haben es durchaus in sich. Der geplante Kampf gegen Desinformation und Fake News, der Schutz von Frauen durch ein neues Mordmerkmal und die vorgesehenen Strafschärfungen im Sexualstrafrecht werden nicht nur auf Zustimmung stoßen. Doch besonders eine Forderung wirft strafrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen auf.
Lasst uns nicht dieselben Fehler wie in der Pandemie machen
Krisen bringen Unsicherheit. Und sie verändern die politische Debatte. Wenn eine Situation als gefährlich eingeschätzt wird, entstehen Ängste, dazu ein Gefühl von Handlungsdruck unter Zeitknappheit. Dies geht fast immer zulasten des demokratischen Prozesses, nicht selten auch zulasten guter Entscheidungen.
Faeser-Urteil: Die Gefahr der Selbstzensur
Niemand muss schwerste Beschimpfungen seiner Person hinnehmen – auch kein Politiker. Aber politische Machtkritik, auch in überspitzter Form, muss in einer freiheitlichen Demokratie erlaubt sein. Urteile wie das zum Faeser-Meme haben eine abschreckende Wirkung, schreiben zwei Jura-Professorinnen in diesem Gastbeitrag.
Sobre la punibilidad de los engaños en los delitos sexuales
IdiomacatalàDeutschEnglishespañoleuskarafrançaisgalegoitalianoportuguêsromână
Richter für Masken-Entscheidung bestraft: Dieses Urteil ist unhaltbar
Meinung Weil er Maskenpflicht kippte | Lesedauer: 7 Minuten Verurteilungen von Richtern wegen Rechtsbeugung sind selten. Doch nun wurde ein Richer schuldig gesprochen, weil er die Maskenpflicht in Schulen kippte. Begründung: Als Corona-Maßnahmenkritiker sei er befangen gewesen. Eine politisch heikle Begründung, die juristisch kaum haltbar ist. Ende August machte ein Verfahren vor dem Landgericht Erfurt Schlagzeilen. Das Thüringer Gericht verurteilte den Weimarer Familienrichter Christian D.
Muss ein freigesprochener Mörder erneut vor Gericht? Elisa Hoven und die schwierige Frage nach Rechtsfrieden
Leipzig. Der Fall, von dem ich erzählen werde, fordert unser Gerechtigkeitsempfinden ganz besonders heraus. Im Mai wird das Bundesverfassungsgericht darüber verhandeln, ob gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger und Mörder eines jungen Mädchens ein Strafverfahren geführt werden darf. Denn: Er wurde schon einmal freigesprochen. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Aber von Anfang an: Im Herbst 1981 wird in der Nähe von Celle ein 17-jähriges Mädchen tot im Wald gefunden.
LVZ-Kolumne „Leipziger Stimmen“: Juristin Elisa Hoven fordert den Rechtsfrieden
Leipzig. Der Fall, von dem ich erzählen werde, fordert unser Gerechtigkeitsempfinden ganz besonders heraus. Im Mai wird das Bundesverfassungsgericht darüber verhandeln, ob gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger und Mörder eines jungen Mädchens ein Strafverfahren geführt werden darf. Denn: Er wurde schon einmal freigesprochen. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Aber von Anfang an: Im Herbst 1981 wird in der Nähe von Celle ein 17-jähriges Mädchen tot im Wald gefunden.
LVZ-Kolumne „Leipziger Stimmen“: Juristin Elisa Hoven fordert den Rechtsfrieden
Leipzig. Der Fall, von dem ich erzählen werde, fordert unser Gerechtigkeitsempfinden ganz besonders heraus. Im Mai wird das Bundesverfassungsgericht darüber verhandeln, ob gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger und Mörder eines jungen Mädchens ein Strafverfahren geführt werden darf. Denn: Er wurde schon einmal freigesprochen. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Aber von Anfang an: Im Herbst 1981 wird in der Nähe von Celle ein 17-jähriges Mädchen tot im Wald gefunden.
Das Problem der deutschen Justiz: Harte Strafe muss manchmal sein
Die Nachrichten heute: Newsticker Schlagzeilen, Meldungen und alles Wichtige Die Nachrichten heute: Newsticker, Schlagzeilen und alles, was heute wichtig ist, im Überblick. Zum Newsticker Stützen der Gesellschaft Serien und Filme Literatur Pop Kunst Theater Architektur Klassik Medien Meinung Problem der deutschen Justiz Harte Strafe muss manchmal sein | Lesedauer: 8 Minuten Der Rechtsstaat funktioniert nur, wenn Straftäter gerecht bestraft werden.
Volksverhetzung: Der neue § 130 ist eine Gefahr für die kritische Diskussion
Lügen ist für sich genommen nicht strafbar. Bislang durfte man falsche Behauptungen über politische Entscheidungen oder historische Ereignisse verbreiten, ohne dass es die Gerichte interessiert hätte. Eine Ausnahme gab es: das Leugnen des Holocausts. Dass das Billigen, Leugnen und Verharmlosen des Völkermords an den Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus unter Strafe steht, rechtfertigt sich ohne Zweifel mit Blick auf die deutsche Geschichte.
Volksverhetzung: Der neue § 130 ist eine Gefahr für die kritische Diskussion
Artikeltyp:MeinungVolksverhetzung Elisa Hoven, Rechtsprofessorin in Leipzig Quelle: Maya Claussen Wer sich zu umstrittenen Konflikten der Gegenwart äußert, muss künftig mit Freiheitsstrafen rechnen: Die Neufassung der Volksverhetzung in § 130 bedroht die kritische Auseinandersetzung, sagt Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven. Über die politische Wahrheit dürften nicht Amtsgerichte entscheiden. Lügen ist für sich genommen nicht strafbar.
Volksverhetzung: Der neue § 130 ist eine Gefahr für die kritische Diskussion
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Ex-post-Triage: Wer darf weiterleben?
Bildbeschreibung einblenden Verarztete Tiere. Bild: Greser & Lenz Die unerträgliche Lage muss geregelt werden In der Intensivstation eines Krankenhauses wird ein Patient seit mehreren Wochen künstlich beatmet. Sein Zustand verbessert sich nicht, die Ärzte sehen nur noch eine minimale Chance auf Genesung. Das Land befindet sich in einer Pandemie, jeden Tag werden neue Patienten eingeliefert, die Plätze in Intensivstationen werden knapp. Am Ende der Woche sind die Kapazitäten erschöpft.
Leihmutterschaft: Eine Bauchentscheidung
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Bauchentscheidung Seite 2 — Ein Beratungsgespräch für die Leihmutter sollte verpflichtend sein Für viele ungewollt kinderlose Paare in Deutschland ist eine Leihmutter die einzige Möglichkeit, ein eigenes Kind zu bekommen. Elisa Hoven, Strafrechtsprofessorin an der Universität Leipzig, ist dafür, Leihmutterschaft in Deutschland zu ermöglichen.
In der Evaluationsfalle: Juristin Elisa Hoven zum Sachverständigenrat
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Podpisała list otwarty do Olafa Scholza. "Żaden cel nie może być osiągnięty »za wszelką cenę«"
W ostatnich dniach zarówno w Niemczech, jak i w Polsce było głośno o apelu niemieckich intelektualistów, skierowanym do Olafa Scholza. Sygnatariusze prosili w niej kanclerza, aby "powstrzymać wybuch III wojny światowej", a co za tym idzie, powstrzymać dostawy ciężkiej broni do Ukrainy Elisa Hoven jest profesorem prawa karnego na Uniwersytecie w Lipsku oraz sędzią Trybunału Konstytucyjnego Saksonii.
Strafrecht: Der lange Weg zur gerechten Strafe für Frederikes Mörder
Im Herbst 1981 wurde die 17-jährige Frederike von Möhlmann auf dem Heimweg vergewaltigt und ermordet. Bald wird der damals 22-jährige Ismet H. als Tatverdächtiger ermittelt. Doch die Beweislage ist zu dünn, er wird erst verurteilt, dann aber freigesprochen. Viele Jahre später wird der Fall wieder aufgerollt. 2012 stellen die Ermittler an der Unterwäsche des Opfers ein Sekret sicher, das mit neuer DNA-Technologie untersucht werden kann. Die Ergebnisse aus den Laboren bestätigen es: Ismet H.
Änderung der Strafprozessordnung: Der lange Weg zur gerechten Strafe für Frederikes Mörder
Im Herbst 1981 wurde die 17-jährige Frederike von Möhlmann auf dem Heimweg vergewaltigt und ermordet. Bald wird der damals 22-jährige Ismet H. als Tatverdächtiger ermittelt. Doch die Beweislage ist zu dünn, er wird erst verurteilt, dann aber freigesprochen. Viele Jahre später wird der Fall wieder aufgerollt. 2012 stellen die Ermittler an der Unterwäsche des Opfers ein Sekret sicher, das mit neuer DNA-Technologie untersucht werden kann. Die Ergebnisse aus den Laboren bestätigen es: Ismet H.
Inzidenzen, Impfen, Schulen: Die drei Irrtümer in der Pandemie-Debatte
Covid-19 hat uns als Gesellschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Zu Beginn der Pandemie wussten wir wenig über das Virus. Weitreichende Freiheitsbeschränkungen mussten daher auf unsicherer Grundlage getroffen werden. Mittlerweile hat die Wissenschaft aber deutlich mehr Erkenntnisse über das Virus gewonnen. Man könnte meinen, dass mit der Entwicklung von Impfstoffen die staatlichen Maßnahmen beendet werden.
Inzidenzen, Impfen, Schulen: Die drei Irrtümer in der Pandemie-Debatte
Man könnte meinen, dass mit der Entwicklung von Impfstoffen die staatlichen Maßnahmen beendet werden. Doch noch immer wird über weitere Schulschließungen diskutiert, Universitäten sollen auch im nächsten Semester nicht vollständig öffnen, und teilweise wird sogar ein weiterer Lockdown in Aussicht gestellt. Insbesondere Ungeimpften sollen empfindliche gesellschaftliche Nachteile drohen.
Warum die Corona-Maßnahmen sofort enden müssen
Den Bürgern wurde in den Monaten der Pandemie viel abverlangt. Die meisten haben große Solidarität bewiesen. Für die Politik waren Entscheidungen – zumal meistens unter großer Unsicherheit – alles andere als einfach. Gleichwohl muss von der Regierung gerade in den letzten Monaten der Pandemie verlangt werden, dass sie sich an rechtlich legitimen Zielen orientiert – und nicht an Inzidenzwerten.
Ende der Corona-Maßnahmen: Die Impfquote ist irrelevant
Meinung Ende der Maßnahmen Die Impfquote ist irrelevant Stand: 17:54 Uhr | Lesedauer: 8 Minuten Von Elisa Hoven, Frauke Rostalski Auf Distanz – aber wie lange noch? Quelle: Getty Images In der Pandemie muss der Staat zwischen Lebensschutz und Lebensrisiko unterscheiden. Deshalb muss die Einschränkung von Grundrechten enden, sobald die Risikogruppen ein Impfangebot erhalten haben. Eine juristische Expertise.
Härtere Strafen für Mandatsträgerbestechung: reine Augenwischerei
Bildbeschreibung einblenden Georg Nüßlein (CSU), gegen den wegen Provisionszahlungen ermittelt wird, die er für die Vermittlung des Verkaufs von Atemschutzmasken erhalten haben soll. Bild: dpa Nach der Masken-Affäre will die große Koalition die Strafen für Mandatsträgerbestechung anheben. Das ist Augenwischerei, denn der Tatbestand ist so eng formuliert, dass er ohnehin fast nie zur Anwendung kommt.
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