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Articles by Elsemarie Maletzke
Schweiz: Vier wundersame Gärten voller Schönheit und Exzentrik
Eine Reise zu den Gärten der Wunder in der Schweiz beginnt in der Kartause Ittingen und mit der Geschichte eines Sitzstreiks, des ersten dokumentierten im Kanton Thurgau. Er trug sich im Jahr 1471 zu, als die Kartäuser-Mönche den Frauen das Portal vor der Nase zuschlugen. Man wollte sie nicht mehr in die Kirche einlassen.
Historische Hotels in der Schweiz
Zimmer mit Jungfrau 11.12.2025, 11:27Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Im Schloss Chillon am Genfer See logierten schon Lord Byron und Mary Shelley.Mauritius In der Schweiz haben sich 61 Hotels zu einem Club historischer Häuser zusammengetan. Bedingung: alt, authentisch, architektonisch interessant und von tadelloser Gastlichkeit.
Halloween: Irland ist die Heimat des wahren Grusels
Es ist der 31. Oktober, die Ernte ist eingebracht, der Winter kann kommen. Es ist Halloween, der Tag, an dem die Wand zwischen den Toten und den Lebenden durchlässig wird und Gestalten auf Erden wandeln, die hier schon längst nicht mehr hingehören. Die alten Iren nannten den Tag Samhain, sprich Sauwin, entfachten Feuer auf den Bergen, holten das Vieh von der Weide und feierten Schlachtfeste.
Irland ist die Heimat von Halloween
Es ist der 31. Oktober, die Ernte ist eingebracht, der Winter kann kommen. Es ist Halloween, der Tag, an dem die Wand zwischen den Toten und den Lebenden durchlässig wird und Gestalten auf Erden wandeln, die hier schon längst nicht mehr hingehören. Die alten Iren nannten den Tag Samhain, sprich Sauwin, entfachten Feuer auf den Bergen, holten das Vieh von der Weide und feierten Schlachtfeste.
Die schönsten Gärten in Belgien
FAZ+ Belgische Kostbarkeiten : Nichts, was das Auge kränkt 19.09.2025, 06:57Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Nicht nur gut für geistige Andacht: der Garten des Abtes in der Klosterruine von Villers aus dem 13. Jahrhundert.Picture Alliance Natur als Kunstform: Die „bemerkenswerten Gärten“ Belgiens vereinen Geschichte, Ästhetik und Spiritualität mit einer sprudelnden Wasserfülle.
Reise ins Tessin: So überwältigend ist der Frühling in Locarno und Ascona
16.05.2025, 07:32Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Frühling in Locarno und Ascona ist überwältigend: blauer See, weiße Berge, rosarote Blütenpracht. Und dazwischen steht das vermutlich einzige erhaltene Bauwerk Leonardo da Vincis.
Tessin: Der Frühling in Locarno und Ascona ist überwältigend
16.05.2025, 07:32Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Frühling in Locarno und Ascona ist überwältigend: blauer See, weiße Berge, rosarote Blütenpracht. Und dazwischen steht das vermutlich einzige erhaltene Bauwerk Leonardo da Vincis.
16.05.2025, 07:32Lesezeit: 7 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Frühling in Locarno und Ascona ist überwältigend: blauer See, weiße Berge, rosarote Blütenpracht. Und dazwischen steht das vermutlich einzige erhaltene Bauwerk Leonardo da Vincis.
O Nordmanntannenbaum!: Industriell ernten – oder mit Liebe absägen
Bildbeschreibung einblenden Jetzt kann Heiligabend kommen: Abgepackte Weihnachtsbäume in Eslohe im Sauerland Bild: Picture Alliance Gepflanzt in Reih und Glied, mannshoch und im besten Alter von elf, zwölf Jahren: Im Hochsauerland werden Weihnachtsbäume industriell geerntet. Doch man kann auch selbst Hand anlegen – mit Bügelsäge und Zollstock.
Schokolade: Nur die Schweizer essen mehr als die Deutschen
Bildbeschreibung einblenden Schokolade ist für die Schweizer viel mehr als nur Naschwerk - wie dieses ebenso vergängliche wie verführerische Kunstwerk aus dem Hause Callebaut eindrucksvoll zeigt. Bild: Barry Callebaut Nur die Schweizer essen mehr Schokolade als die Deutschen. Aber das Geheimnis ihrer Herstellung behalten sie für sich. Manche Männer können keine Schürzen binden. Nicht diese jedenfalls. Denn die Bändel sind zu kurz, um sie chefmäßig über dem Bauch zu verknoten.
Schokolade made in Switzerland: Wir sind fast Weltmeister
Bildbeschreibung einblenden Schokolade ist für die Schweizer viel mehr als nur Naschwerk - wie dieses ebenso vergängliche wie verführerische Kunstwerk aus dem Hause Callebaut eindrucksvoll zeigt. Bild: Barry Callebaut Nur die Schweizer essen mehr Schokolade als die Deutschen. Aber das Geheimnis ihrer Herstellung behalten sie für sich. Manche Männer können keine Schürzen binden. Nicht diese jedenfalls. Denn die Bändel sind zu kurz, um sie chefmäßig über dem Bauch zu verknoten.
In den Parks und Gärten entlang der Somme
Bildbeschreibung einblenden Die Somme erreicht das Meer als schmaler Fluss, aber der Sumpf ihres Deltas überzieht einen ganzen Landstrich. Bild: Markus Kirchgessner Zwischen Blumen und Gemüse: Flussab in der Region Hauts-de-France bis zu einer der schönsten Buchten – der Welt? Meine Wiege stand hier in einem Radieschenbeet“, sagt Francis Parmentier. Er sagt es vielleicht nicht zum ersten Mal, aber es klingt einfach zu schön, um nicht wahr zu sein.
Alles öko: Bitte besuchen Sie, ohne zu schreien
Pusspuss sind keine Miezekatzen, sondern David und Félicie, Gärtner und Gärtnerin, die im belgischen Liège – Lüttich – les pousses poussent, die sprießenden Sprossen auf städtischem Land, kultivieren. David war Koch, Félicie Sozialarbeiterin, eine schmale Erscheinung in Gummistiefeln und mit einem lockeren blonden Dutt auf dem Kopf.
Grüne Politik in Paris sorgt für mehr Parks
Paris hat mehr als vierhundert Parks und Gärten und acht grüne Squares. Dies ist keiner davon. Aber der Platz vor dem Hôtel de Ville hat schon einmal schlimmer ausgesehen. „So war es bis 1982“, sagt Laurent Guignon und reicht ein Farbfoto herum. Es zeigt das prachtvolle städtische Rathaus im Stil der Neorenaissance und davor ein ovales Blumenbeet, das von Autoblech umströmt wird. Heute ist die Place de l’Hôtel de Ville ein offener Raum für Konzerte und im Winter für eine Eisbahn.
Belgien: UNESCO erkennt Industriekultur als Welterbe an
Alles so schön sauber: Die Auffahrten sind hell gekiest, die stummen eisernen Maschinen glänzen, in den Rabatten blühen die letzten Rosen, Backsteine leuchten rot, die Luft geht mild. Am alten Canal du Centre lassen die Platanen leise ihre gelben Blätter fallen, spektakeln die Gänse den Joggern entgegen. Wo die Arbeit auszieht, rückt erst der Ruin nach und dann, mit etwas Glück, die Kultur. Es ziehen neue Mieter ein, Müßiggänger, Ausflügler, Kinder, Künstler, der Radler und die Radlerin.
Brüssel auf dem Weg ins Grüne und in die Kreislaufwirtschaft
In Grün will es sich kleiden: Das Atomium in Brüssel, Modell eines Eisenmoleküls in vielhundertmilliardenfacher Vergrößerung, stand 1958 bei der Weltausstellung in der belgischen Hauptstadt für den Optimismus und Fortschrittsglauben der Nachkriegszeit. Vierzig Jahre später war das futuristische Gestell mit den neun Aluminiumgloben schon wieder schrottreif, und auch der frohe Geist des Atomzeitalters hatte sich eingetrübt.
Schlössertour durch Böhmen: Wenn wir nur endlich fertig wären
Fünfhundert Jahre lang war sie da. Dann verschwand sie, und heute weiß niemand, wo die „Madonna unter dem Orangenbaum“ aus der St.-Barbara-Kapelle des tschechischen Schlosses Grabštejn – deutsch Grafenstein – geblieben ist. Gesichert scheint, dass keiner aus der gräflichen Familie Clam-Gallas, die 1945 enteignet und ausgewiesen wurde, Gelegenheit fand, einen Lucas Cranach unter dem Mantel fortzutragen , um ihn in Wien wieder an die Wand zu hängen.
Dichtergärten: Unser England ist ein Garten
Über Narzissen kann man durchaus geteilter Meinung sein. Einerseits: willkommene Farbe im Garten nach dem elenden Winter; unerschrockene Geschöpfe, die sogar mit Neuschnee auf der Mütze überleben. Andererseits: doch sehr gelb und gakelig. In England, wo sie dank des milderen Klimas etwas früher herausspitzen als auf dem Kontinent, gilt William Wordsworth als poetische Autorität in Sachen Narzissen.
Vogelbeobachtung in Estland: Vom Besten der Esten
Am Ende, als wir nach einem langen, stürmischen Tag von der Westküste zurückkommen und Peep im Gästehaus von Altmoisa einen Chili-Ingwer-Schnaps für die Nassen und die Kalten einschenkt, frage ich in die Tischrunde: „Was war das Beste auf dieser Estland-Reise?“ „Der Elch“, sagt Annette, „dieses monumentale Tier“, das doch so elegant und feengleich vor Tau und Tag über die Straße joggte.
Bahnfahrt an der Costa Verde entlang der spanischen Nordküste
Bildbeschreibung einblenden Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen: Die Costa Verde trägt aus gutem Grund ihren Namen, und die entspannteste Art, sie kennen zu lernen, ist eine Zugfahrt. Bild: action press Auf der Bahnfahrt mit dem Costa Verde Express entlang der spanischen Nordküste liegen die Wunder der Steinzeit und der Moderne nahe beieinander. Eine Zeitreise – mit Halt im Betriebsablauf.
Zugfahrt an der Costa Verde: Wuhaaa! Daradadámm, daradadámm
In der Morgenfrühe ein Ruck, der Costa Verde Express setzt sich in Bewegung, und die Lichter des Bahnhofs von Mercadillo gleiten nach rechts ab. Über Nacht hat der Zug in dem kleinen Ort in der Nähe von Bilbao gewartet. Im Wagen 2, Abteil Nr. 6 – holzgetäfelt, großes Bett, kleines Bad, gefalteter weißer Frotteebademantel auf dem Überwurf – konnte man das Schiebefenster herunterdrücken und hinaus in die kühle Stille lauschen. Das ländliche Baskenland schlief. Wir standen. Eine Zeitlang wenigstens.
Wiltshire: Eine Reise entlang des Great West Way
Seit vierhundert Jahren trockenen Fußes über den Fluss: Die Brücke bei Bradford-on-Avon. Bild: Markus Kirchgessner In Wiltshire ist Großbritannien so, wie es seine kontinentalen Verehrer lieben: zart und zivilisiert, verbindlich, gut gelaunt und ein ganz klein bisschen verrückt. Eine Reise entlang des Great West Way.
Sommerserie „Von A nach B“: Ich fahre nur mit, wenn ich sitzen darf
Ganz zügig könnte man über Land fahren. Von Berlin nach Papenburg im Emsland sind es nur gut vierhundert Kilometer. Aber schöner ist es, sich auf dem Wasser fahren zu lassen, schauend, speisend, schlafend langsam durch die Landschaft zu schweben, einmal auszupacken und zu bleiben und, falls gewünscht, eine ganze Woche lang nicht auszusteigen: Havel, Havelseen, Elbe-Havel-Kanal, Mittellandkanal, Weser, Hunte, Küstenkanal.
Irlands Westen: Immer der Nase nach ins Moor
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Ungarns bekanntester Kurort: Die Heimat der Schwimmnudel
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Ökotourismus in Costa Rica
In der Dämmerung beginnt es unter dem Blätterdach zu klickern und zu trillern – doch sind das keine Vögel, sondern Frösche. Rote, braune, wachsgelbe Frösche, die meisten sind nur etwas größer als ein Daumennagel; ein grasgrüner mit ampelroten Augen, korallenfarbenen Füßen, lila Bauch und schmucken blauen Seitenstreifen; ein anderer, unter dessen Haut man das Herz schlagen sehen könnte, wenn er nicht so winzig wäre.
Reiseziele: 40 Alternativen
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Beseelte Hippies? Unverbaute Palmenstrände? Gutes Hasch? Klar, gibt es noch, nur nicht in Goa. 100 Kilometer und einen indischen Bundesstaat weiter südlich, zum Nordzipfel Karnatakas, nach Gokarna, da müssen Sie hin. Während in Goa der einstige Trance-Hedonismus nur noch als billige Parodie aufgeführt wird, damit Hipster in der Findungsphase bei einer Full-Moon-Party ihr Geld lassen, steigen aus den Tempeln Gokarnas fette Räucherstäbchenwolken auf.
By Arno Frank Verified, Ulrich Stolte, Christof Siemes Verified, Valerie Schönian Verified, Elsemarie Maletzke, Urs Willmann Verified, Christoph Dieckmann Verified, Karin Ceballos Betancur Verified, Felix Dachsel Verified, Jan Roß, Cosima Schmitt, Stefan Nink, Bjørn Erik Sass
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Die Zeit
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Schlemmen in Nordspanien: Kurze Wege bis zum Tisch
Ernest Hemingway trat in Pamplona als vorbildlicher Reisender auf. Als er 1924 auf der Plaza del Castillo aus dem Autobus stieg, begab er sich direkt ins Café Iruña unter den Arkaden am Rand des Platzes. Diese weitläufige, tabakbraune Lokalität mit den gußeisernen Säulen und großen Kandelabern verließ er nur, um in die angeschlossene Bar zu wechseln oder um zum Angeln in die Pyrenäen zu fahren.
Geschwister: So ähnlich, so fremd
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Geschwister: So ähnlich, so fremd Geschwister schrieben Geschichte – Wunderbares vollbrachten sie und Grausiges. 18 Beispiele sind hier versammelt. Manch großer Name ist dabei, manch großer fehlt. Kein Kanon soll es sein, kein Olymp, sondern ein ungezwungenes Familientreffen. Zu Gast: Brüder und Schwestern aus mehr als 1.000 Jahren, von den Enkeln Karls des Großen bis zur Queen und ihrer Schwester Margaret.
By Alexander Bätz, Volker Hagedorn, Charlotte Kerner, Maximilian Probst Verified, Elisabeth von Thadden Verified, Elsemarie Maletzke, Christoph Dieckmann Verified, Daniel Erk Verified, Anna von Münchhausen Verified, Alice Bota Verified, Tobias Engelsing, Alexander Camm
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Die Zeit
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Im Pitztal: Alles in Zirbe
Doch wie tirolerisch die Zirbe und wie zirbenhaft die Tirolerin auch sein mögen: Frau Reinstadler aus Jerzens im österreichischen Pitztal gleicht ihr in keiner Weise. Sie ist blond und kein bisschen fürchterlich und trägt nach außen eine weiche aprikosengelbe Jacke, während sie am großen Kessel der Destille mit Trichtern und Flaschen hantiert.
Kirche: Wir beten an
Auf der Plaza Grande in Quitos Altstadt sah ich Schuhputzerjungen in malerisch löcherigen Pullovern um Kundschaft werben. Paare flanierten um sie herum. Vor dem Präsidentenpalast stand Militär in Gardemontur, die Wangenknochen gemeißelt wie zum Kartoffelschälen. Eine Gruppe Indios aus Bergdörfern demonstrierte bei 30 Grad in Ponchos und Gummistiefeln. Wofür oder wogegen, verstand ich nicht, war aber auf jeden Fall auf ihrer Seite.
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