Malteser Migrationsbericht
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„Friedland war für mich die Ankunft an einem Ort, der zwar fremd war, da war nicht das Gefühl, ich bin zuhause, aber ich bin gewollt. Der Krieg ist vorbei und auch die Flucht, und jetzt geht es weiter.“ Annelie Keil erinnert sich, wie sie als Kind 1947 ins Grenzdurchgangslager Friedland kam. Aus dem Bereich des heutigen Polen war sie mit ihrer Mutter gegen Kriegsende vor der heranrückenden Roten Armee Richtung Westen geflohen. Sie ist eine von mehr als 4 Millionen Menschen, die das Lager in den letzten 70 Jahren passiert haben.