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Articles by Gerald John
The New Western:Studies In Modern Western American Fiction.
Abstract This is a study of a handful of American novels, all of them written since 1939, all of them concerned in some manner with the American West. I have chosen 1939 as a beginning point for the study because it was then that Walter Van Tilburg Clark published The Ox-Bow Incident, a novel which took many of the standard ingredients of the stereotyped "Western and turned them to the uses of serious fiction.
Understanding the relative performance of SCAN, SIM, PMRM and MRM methods for quantifying polycyclic aromatic hydrocarbons (PAHs) in crude oil samples
RESEARCH ARTICLE T. Prabhakar Clement Corresponding Author E-mail address: pclement@ua.edu https://orcid.org/0000-0002-7878-8139 Department of Civil, Construction and Environmental Engineering, The University of Alabama, Tuscaloosa, AL, USA Correspondence Prabhakar Clement, Department of Civil, Construction and Environmental Engineering, The University of Alabama, Tuscaloosa, AL, USA.
Enhanced effectiveness of oil dispersants in destabilizing water-in-oil emulsions
Loading metrics Open Access Peer-reviewed Research Article Gerald F. John , Joel S. Hayworth Gerald F. John, Joel S. Hayworth Published: September 16, 2019 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0222460 Figures Abstract Oil impacting the northern Gulf of Mexico shoreline from the 2010 Deepwater Horizon accident was predominantly in the form of water-in-oil emulsions (WOE), a chemically weathered, highly viscous, neutrally buoyant material. Once formed, WOE are extremely difficult to destabilize.
Was die Kassenreform bringt
Es bleibt bei dem Plan, die bisher 21 Sozialversicherungen auf vier oder fünf zusammenzulegen. Die Versicherungen für Bauern und Unternehmer werden zu einer gemeinsamen für die Selbstständigen fusioniert, jene für Beamte und Eisenbahner zu einer für den öffentlichen Dienst, die Pensionsversicherungsanstalt bleibt bestehen.
Expertin Scholl: "Wir züchten psychische Zeitbomben"
Scholl: Natürlich. Dieser Bub wurde in einen Krieg hineingeboren. An seiner Tat gibt es nichts zu relativieren, aber ich gehe davon aus, dass er ein Trauma mitschleppt, und wenn es jenes der Eltern ist.
Dieter Brosz: Der umstrittene Stratege mischt wieder mit
Wien – Er gilt so manchem in der Partei als einer der Hauptschuldigen am Niedergang – und mischt nun dennoch an der Seite des derzeit erfolgreichsten Grün-Politikers mit. Bei den laufenden Verhandlungen über die neue Innsbrucker Stadtregierung setzt Wahlsieger Georg Willi auf einen umstrittenen Einflüsterer: den ehemaligen Abgeordneten Dieter Brosz. An den Aufräumarbeiten beteiligte sich der Strippenzieher nicht.
Jugendanwalt: "Kriegsspielereien in Moscheen kein Einzelfall"
Nik Nafs: Meinen Beobachtungen nach handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall. Wir wissen aus vielen Moscheen, dass es immer wieder zu Gebeten und anderen Inszenierungen kommt, in denen Märtyrertum und Krieg verherrlicht werden.
Schuldirektor: "Gewaltausbrüche gehören zum Alltag"
Klar ist solche Provokationen gewöhnt. Vor gut zwei Jahren berichtete der Leiter der Franz-Jonas-Schule in Floridsdorf im STANDARD, wie Kids mit ausgestrecktem Zeigefinger den Terroristen vom "Islamischen Staat" (IS) huldigten. Seither wurde der Pädagoge durch Talkshows und Interviews gereicht, dabei unterscheide sich sein Standort an sich nicht von anderen Neuen Mittelschulen, wo an die 90 Prozent der Schüler Migrationshintergrund haben: "Bei uns geht es nicht wilder zu als anderswo.
Strolz-Abgang: Wenn die zweite Reihe nach vorne muss
Mit Beate Meinl-Reisinger gibt es eine große Favoritin für die Neos-Spitze. Aber auch andere haben sich bei den Pinken einen Namen gemacht. Die Führungsmannschaft hinter Matthias StrolzNach dem Rücktritt von Matthias Strolz müssen sich die Neos auf die Suche nach einem Parteichef machen. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Führungsmannschaft hinter Neos-Gründer Strolz.
"Am Ende klescht nur mehr Propaganda aufeinander"
STANDARD: Vor 80 Jahren kam es zum "Anschluss" Österreichs an Nazideutschland. Erinnert manches an der politischen Stimmungslage von heute an damals? Mernyi: Das zeigt Wirkung. Diskussionen geraten heute rasch an einen Punkt, wo man mit Argumenten nicht weiterkommt.
SPÖ-Reform: Kerns Aufbruch führt über Abgründe
Für eine Demokratisierung der Partei muss Kern eine Revolution durchsetzen, für eine inhaltliche Erneuerung eine unangenehme Debatte führenChristian Kern scheint fest entschlossen zu sein durchzuhalten. Viele professionelle Beobachter woll(t)en ja nicht so recht glauben, dass sich ein Ex-Kanzler, der abseits der Politik wohl einen besser dotierten Job ergattern würde, die harte Oppositionsbank antut.
Kern verspricht Alternative zu den Regierungs-"Führerparteien"
Die Stellungnahmen sollen nun eingebaut werden, ehe der Parteivorstand am 28. Mai über den überarbeiteten Entwurf entscheidet. Erteilt das Führungsgremium seinen Sanktus, sind die Mitglieder am Zug: Die Abstimmung über das neue Programm soll in den letzten beiden Juniwochen stattfinden, wer mitmachen will, muss bis Mitte Mai der SPÖ beitreten. Abseits der Programmdebatte will Kern noch eine Botschaft loswerden.
SPÖ-Maiaufmarsch: Ein Stadtchef zum Gähnen
Keine Wuchteln, kein Esprit, kein Zug zum Tor – der "Neue" bot so gar nichts an, was die ihm a priori nicht durchgängig wohlwollend gesonnenen Massen hätte mitreißen können. Die einzige Passage, die einer Pointe nahekam: dass Ludwig das "besondere Miteinander in der Stadt" hervorhob, wo die Wiener SPÖ so gespalten wie selten zuvor ist, hatte etwas unfreiwillig Komisches an sich. Kann so ein Mann im Bürgermeisteramt, das für wortgewaltige Volkstribunen reserviert schien, reüssieren?
Wie sehr sich Wiens Juden vor Übergriffen fürchten müssen
"Saujude", sagt der Mann und bezahlt seine koscheren Semmeln, das sei ein Wort, das ihm in Wien schon öfter hinterhergerufen wurde. Der Buchhalter, blaues Sakko, graumelierter Bart, schwarze Kippa, steht in einer Bäckerei im zweiten Bezirk, traditionelles "Judenviertel" der Stadt. Zonen wie die Thaliastraße, wo muslimische Zuwanderer dominieren, meide er hingegen, "dort wird man angestänkert, es ist schade, aber so ist es".
Die Regierung greift zu Recht durch
Zwar brauchen die Länder einen Spielraum, um die regional unterschiedlich hohen Wohnkosten abfangen zu können; wer etwa im Rheintal lebt, legt ungleich mehr für die Miete auf den Tisch als in den Abwanderungsgebieten der Obersteiermark. Doch so viel Flexibilität lässt sich auch in einem österreichweiten Modell mit einheitlichen Standards einräumen. Gefühlte 78-mal haben die Wortführer der Länder in den vergangenen Jahren über gemeinsame Regeln verhandelt, sich aber nie geeinigt.
Warum die Koalition bei der Mindestsicherung auf ein Diktat setzt
Worauf Hofer anspielt, hat am Vorabend Proteste roter und grüner Landespolitiker provoziert. Schließlich hatten die Sozialreferenten aller neun Länder vorletzte Woche vereinbart, Ende Juni gemeinsame Vorschläge für eine österreichweite Regelung der Mindestsicherung zu präsentieren, und die wohlwollende Anwesenheit von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) als Zustimmung interpretiert. Doch nun will die Regierung bereits Anfang Juni die neuen Regeln in einem Grundsatzgesetz festschreiben.
Pensionsreform: Kurz bremst aus gutem Grund
Da werden Sebastian-Kurz-Fans aus Wirtschaftskreisen enttäuscht sein: Die Regierung zeigt in einem der EU vorgelegten Reformprogramm keinerlei Anstalten, das Pensionssystem umzukrempeln. Stattdessen lobt sie die Vorarbeiten der in dieser Frage angeblich so feigen und faulen rot-schwarzen Vorgängerregierung. Ein zentraler Grund ist, dass die üppigen Beamtenpensionen à la longue auslaufen werden.
"Müssen sich die Jungen vor Ihnen fürchten, Herr Kostelka?"
Kostelka: Nehmen wir die langfristigen Prognosen her: Laut Aging-Report der EU werden Österreichs Ausgaben für die Pensionen von derzeit 14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis 2040 auf knapp 15 Prozent steigen, um bis 2070 wieder auf 14,3 Prozent zu sinken. Zugegeben, das ist ein weiter Blick in die Zukunft, aber die Botschaft ist eindeutig: Wenn wir wollen, sind die Pensionen finanzierbar. Man darf nicht auf all die Horrorszenarien hineinfallen.
Regierungskritik: Die Opposition lebt doch
Die Koalitionäre flüchteten sich in rhetorische Verrenkungen. Als Missverständnis versuchten sie zu verkaufen, was in Wahrheit ziemlich eindeutig ist: Diskret wollten ÖVP und FPÖ die Strafen für jene Unternehmer senken, die Mitarbeiter nicht ordentlich bei der Sozialversicherung anmelden – und haben kalte Füße bekommen, als die Sache ans Licht kam. Aufgeblattelt hat sie jene Konkurrenz, die schon als lahme Ente verschrien war.
Deutschtrainerinnen stehen nach AMS-Kürzungen vor Kündigung
Österreichweit müsse jede fünfte der rund 8000 Deutschtrainerinnen um den Job bangen, warnt die Gewerkschaft. Eine Nachfrage beim Berufsförderungsinstitut (BFI) ergibt ein weniger dramatisches Verhältnis. Von 680 Angestellten in Wien seien 20 – ausschließlich Deutschtrainerinnen – von der Kündigung bedroht, sagt Leiter Michael Sturm, grob geschätzt kämen in Restösterreich noch einmal so viele dazu.
Was hinter Faßmanns abgeschwächten Plänen zu Deutschklassen steckt
Die geballte Kritik zeigte Wirkung. Die Regierung will am Mittwoch im Ministerrat zwar den Gesetzesentwurf zu einem ihrer Leuchtturmprojekte beschließen, hat diesen aber in einem entscheidenden Punkt abgemildert. Die umstrittenen, weil abseits des Regelunterrichts vorgesehenen Deutschförderklassen sollen für deutlich weniger Schüler mit Sprachproblemen Pflicht sein als geplant. Faßmann hatte einen anderen beanstandeten Punkt im Auge.
Länder sind nicht immer maßlos
An Selbstbewusstsein mangelt es ihnen nicht: Regierende Landespolitiker räumten bei Wahlgängen in jüngster Vergangenheit satte Mehrheiten ab – und üppig fallen nun auch ihre Wünsche an die türkis-blaue Bundesregierung aus. Wer jene Forderungen zusammenzählt, auf die sich die roten und schwarzen Finanzlandesräte am Donnerstag in Wien geeinigt haben, landet rasch bei einer Milliarde Euro. Das zentrale Argument der Landesvertreter ist stichhaltig.
Regierung bestreitet trotz Sparplänen, dass Deutschkurse wegfallen
Das Sozialministerium argumentiert, dass das Arbeitsmarktservice die Sprachkurse für Flüchtlinge aus anderen Töpfen bezahlen werde – was man am AMS nicht nachvollziehen kannWien – Daniela Holzinger hält es für eine Beschönigung, der Regierung Kurzsichtigkeit vorzuwerfen. Was ÖVP und FPÖ da anrichteten, "passiert nicht aus Unverständnis", sagt die Abgeordnete.
Hart gegen herzlich: Was die Vorbildländer bei der Mindestsicherung bieten
Ein kurzer Blick auf die Grundzüge: In Oberösterreich haben Alleinstehende, die weder arbeiten noch sonstige Leistungen beziehen, Anspruch auf all inclusive 921,30 Euro im Monat. In Vorarlberg beträgt der Grundbetrag nur 645,32 Euro im Monat, doch dazu kommt noch ein nach Haushaltsgröße gestaffelter Ersatz der Wohnkosten, der für Einzelne bis zu 503 Euro ausmachen kann. Die insgesamt erreichbare Leistung ist mit 1148 Euro damit höher als in Oberösterreich.
VP-Integrationssprecher Dönmez: "Sollten mehr Flüchtlinge außer Landes bringen"
Der Ex-Grüne Efgani Dönmez will gegen integrationsunwillige Ausländer härter durchgreifen, aber auch Asylwerbern unbeschränkte Arbeitserlaubnis erteilenSTANDARD: Solange sich die ÖVP als christlich-soziale Partei "mit der FPÖ ins Bett legt", brauche man sich über einen Rechtsruck nicht wundern, haben Sie einst als Grüner kritisiert. Jetzt stecken Sie selbst mit unter der Decke.
Das konstruierte Versagen des AMS
Auch wenn im Dunkeln bleibt, ob eher Regel oder Ausnahme: Man mag derartige Erfahrungsberichte schon "alarmierend" nennen, wie das Kurz tat. Doch was genau kann da das AMS dafür? Auch der leistungsfanatische Kanzler wird von Jobvermittlern nicht ernsthaft verlangen können, Migranten im Handumdrehen Angewohnheiten auszutreiben, die diese aus archaischen und kriegverrohten Gesellschaften mitgebracht haben.
AMS-Chef Buchinger: "Ich klebe nicht an meinem Sessel"
Wien – Wäre es nur nach den Blauen gegangen, dann stünde zur Reform des Arbeitsmarktservice (AMS) schon im Koalitionspakt Konkreteres. So schlug die FPÖ vor, das AMS in eine GmbH umzuwandeln und der Regierung die Möglichkeit einzuräumen, der AMS-Chefetage Weisungen zu erteilen, erzählt ein in die Verhandlungen Involvierter.
Die ersten 100 Tage des doch nicht so perfekten Kanzlers Kurz
Es dauerte keine drei Monate, da hatte Landau dem praktizierenden Katholiken im Kanzleramt wieder etwas zu sagen, diesmal aber in einem weniger amikalen Ton. "Eindringlich" warnten die Caritas-Leiter per Brief vor der schrittweisen Demontage des Sozialstaates: "Hier wird auf die kleine Frau, den kleinen Mann vergessen, die keine Lobby haben." Wächst die Schlange also bereits?
Förderung der Facharbeiterausbildung vor Einschnitten
Das Geld muss an anderer Stelle abgezwackt werden. Wie der STANDARD erfuhr, hat das AMS nun einen konkreten Vorschlag ausgearbeitet: Die Fachkräftestipendien, die etwa Berufsumsattlern beim Sprung auf ein höheres Qualifikationslevel helfen sollen, dürfen demnach nur mehr 16 statt 41 Millionen kosten, die mit 19,1 Millionen dotierte Facharbeiterintensivausbildung plus soll ganz gestrichen werden. Geringfügig gekürzt wird überdies das Unternehmensberatungsangebot Impuls plus.
SPÖ-Mitglieder sollen über Koalitionspakte und Parteichefs entscheiden
Landesparteichef Schickhofer kündigt mehr Mitbestimmung für die Genossen an – jedoch nicht ohne Wenn und AberWien – Von wegen Auslaufmodell: Nach einer langen Phase des Mitgliederschwundes, sagt der steierische Parteichef Michael Schickhofer, gewinne die SPÖ endlich wieder Mitglieder dazu.
Wie sich die Länder gegen Reformen wehren können
Die Regierung kündigt Staatsreform an, doch Experte Fiedler erwartet wenig ErfolgWien – Auf dem Papier mutet die Regierung den Ländern viel zu. Gleich an erster Stelle steht im Koalitionspakt das Ziel einer Staatsreform.
Grüne Misere: "Nach drei Eigentoren kann man kein Match gewinnen"
Die Meinungsforscher des Sora-Instituts stützen die Selbstanzeige. Demnach haben die Grünen am meisten Stimmen an das Lager der Nichtwähler verloren – ein Hinweis auf viel Enttäuschung unter Sympathisanten. In der generellen Krise, in der die Grünen seit dem Abschied aus dem Nationalrat stecken, gäben regionale Faktoren den Ausschlag zwischen Überleben (Niederösterreich, Tirol) und Untergang (Kärnten), sagt Sora-Chef Christoph Hofinger.
Krise der Grünen: Die Lehre aus der Stümperei
Die größten Feinde sitzen bei dieser Partei oft im eigenen Lager, so auch in Kärnten selbst. Einmal mehr haben sich die Grünen als unfähig erwiesen, Konflikte so zu lösen, dass nicht flächendeckend verbrannte Erde zurückbleibt. Das gilt nicht nur für Exlandessprecherin Marion Mitsche, die aus Frust über ihre Niederlage bei der grünen Listenwahl mit einer aussichtslosen wie wahnwitzigen Gegenkandidatur gleich die ganze Bewegung mit nach unten zog.
Warum Zugewinne in Kärnten nicht überall im Bund Freude bereiten
So auch am Sonntag in Kärnten: Alle drei Parteien gewannen dazu. Doch gibt das Ergebnis Bundespolitikern Gründe, sich selbst auch feiern zu lassen? Professionelle Beobachter winken selbst im Falle des Wahlsiegers ab. Weder die Politologin Kathrin Stainer-Hämmele noch der Politikberater Thomas Hofer glauben, dass Christian Kern viel für Peter Kaisers Triumph kann.
Alte ab ins Heim? Was für und gegen das Aus für den Pflegeregress spricht
FÜR: Eine Erbschaftssteuer von bis zu 100 Prozent nach dem Zufallsprinzip: Das war der Pflegeregress in den Augen jener, die dessen Abschaffung durchgesetzt haben. Wer das Pech hatte, dass Vater oder Mutter im Alter in einem gemeinnützigen Heim landete, konnte um das gesamte Erbe umfallen, weil die öffentliche Hand zur Bezahlung auf das Vermögen der Patienten zugreifen durfte. Eine solche Ungerechtigkeit spotte einem solidarischen Sozialstaat.
Pro und Kontra: Steuerlicher Familienbonus
Will die Regierung allen Familien – und nicht nur jenen aus ihrer Kernwählerschicht – ordentlich unter die Arme greifen, sollte sie zusätzliches Geld so ausgeben, wie das skandinavische Länder vorzeigen: für bessere Kinderbetreuung, damit Frauen Kind und Job unter einen Hut bringen können. Österreich hat da zwar aufgeholt, doch immer noch schließen Kindergärten und Co vielerorts zu oft und zu früh.
Familienbonus: Geringerer Bonus für Kleinverdiener geplant
Das ergibt sich aus einem Gesetzesentwurf, den Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) am Freitag in parlamentarische Begutachtung schicken will. Darin klärt die Regierung auch weitere Details zu ihrem Prestigeprojekt. Umstritten war, was mit jenen Menschen ist, die so wenig verdienen, dass gar keine Lohn- und Einkommensteuer anfällt. Zur Erklärung: Die Steuer schlägt erst ab einer Bemessungsgrundlage von 11.000 Euro im Jahr zu, was einem Einkommen von 15.500 Euro brutto entspricht.
SPÖ-Stratege Brockmeyer: "Sebastian Kurz steht ziemlich nackig da"
Ab sofort darf Brockmeyer vorzeigen, wie es besser und billiger geht. Heute, Donnerstag, tritt der 42-Jährige, bisher Landesgeschäftsführer der SPD in Niedersachsen, offiziell seinen Dienst in der Parteizentrale der österreichischen Sozialdemokraten in der Löwelstraße an. Parteichef Christian Kern hat den Zuag'rasten als Kommunikationschef engagiert – und ihm für Antrittsinterviews sein Büro, das Erkerzimmer im zweiten Stock, überlassen.
Wie Türkis-Blau Widersprüche wegredet
Perfekt getaktete Auftritte nach einem präzisen Drehbuch: Was Sebastian Kurz vorexerziert, versucht die Regierung als Ganzes nachzuahmen. Der ÖVP-Chef möchte verhindern, dass seine Koalition in jenem Zank und Hader versinkt, wie ihn nicht zuletzt manche seiner Parteifreunde zu rot-schwarzen Zeiten befeuert haben. Ein Gegenmittel ist Kontrolle über (fast) jeden Mucks, den die Regierung nach außen dringen lässt – und dieses wirkt bisher zumindest so gut, dass manche Veteranen der Neid packen könnte.
Brigitte Bierlein, Pionierin an der Spitze des Höchstgerichts
Brigitte Bierleins Lächeln wurde mit jedem Wort des Staatsoberhauptes breiter. Als "Pionierin", die Männerbastionen eroberte, würdigte sie Alexander Van der Bellen, um die Karriere der 68-Jährigen per formeller Angelobung auf ein neues Level zu heben: Seit Freitag steht Bierlein an der Spitze des Verfassungsgerichtshofs – als erste Frau in der Geschichte des Landes. Die Neopräsidentin mag sich in diesem Moment mit Genugtuung an den Einstieg ins Höchstgericht vor 15 Jahren erinnert haben.
SPÖ lässt Mitglieder im Juni über neues Programm abstimmen
Klarstellungen wie diese soll das neue Parteiprogramm bringen, das sich die SPÖ im Laufe des Jahres verpassen will. Geht es nach dem Vorsitzenden, dann sollen sich die Sozialdemokraten darin als "progressive Volkspartei" darstellen, die sich Mitte-links verortet – und das politische Zentrum in Österreich wieder "ein Stück in diese Richtung rückt".
Warum Strache die Aufarbeitung der FPÖ-Geschichte ernst meinen könnte
Also alles nur eine Schmierenkomödie? Anton Pelinka schließt sich diesem Tenor nicht an. Weit hätten sich Parteichef Heinz-Christian Strache und Co vorgewagt, indem sie die Kooperation mit kritischen Geistern bis hin zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes versprochen hatten, sagt der renommierte Politologe: "Die FPÖ kann nun nicht mehr zurück und einfach nur Wischiwaschi präsentieren. Sonst ist sie blamiert." Pelinka spielt auf die blauen Gründungsväter an.
"Es ist eine Schande": Volksbegehren gegen Fall des Rauchverbots startet
Mit dieser Politik mache sich die Regierung zu ersten in der Österreichs Geschichte, "der Gesundheit nicht wichtig ist", sagt Sevelda, denn die Zahlen sprächen Bände. 13.000 bis 14.000 Menschen würden pro Jahr an den Folgen des Rauchens sterben, rechnen die Aktivisten vor, 1000 rührten nie eine Zigarette an, sondern würden Opfer des Passivrauchens. Dass es sich beim Tabakkonsum, wie die FPÖ argumentiert, um eine freie Entscheidung handle "ist Fake News", argumentiert Sevelda.
Wilhelm Brauneder mahnt Burschenschafter zur Öffnung der Archive
Gesträubt hat sich Brauneder dennoch nicht, und so feiert er nach zwei Jahrzehnten ein Comeback im Licht der Öffentlichkeit: Der 75-jährige Jurist, einst Professor und Dekan an der Rechtsfakultät der Uni Wien sowie von 1996 bis 1999 Dritter Nationalratspräsident, soll jene Historikerkommission leiten, die sich die FPÖ zur Aufarbeitung ihrer Geschichte verordnet hat. Interviews wolle er so kurzfristig keine geben, sagt Brauneder erst, lässt sich dann aber doch in ein Gespräch verwickeln.
Burschenschafter wehren sich gegen Öffnung ihrer Archive
Historiker mahnen: Ohne Zugang wäre die Arbeit der Kommission sinnlos.Burschenschaften stehen im Zentrum der Debatte um die braunen Flecken der FPÖ. Doch werden die Verbindungen, in denen so viele Blaue aktiv sind, zur Aufarbeitung beitragen?
Die Historikerkommission der FPÖ hat Glaubwürdigkeitsprobleme
Nach Einsicht klingen diese Tiraden nicht – eher nach einer unterschwelligen Botschaft an die blauen Kernschichten: Weil wir grad in der Regierung sitzen, ist halt ein bissl Imagekosmetik nötig. Aber in Wahrheit ist die FPÖ wieder nur das Opfer. Doch auch hier – und das ist typisch für das Projekt – lässt sich wieder eine Relativierung heraushören. Rosenkranz sprach von einem Hearing am Ende des Prozesses, bei dem die Kritiker zu Wort kommen sollten.
Warum die FPÖ von Systemmedien, Rotfunk und Lügenpresse spricht
Lothar Höbelt bietet dazu eine These an. Mit der 68er-Generation sei der Mainstream an den Unis von rechts nach links gekippt, urteilt der FPÖ-affine Historiker, und dies schlage eben auf den Journalismus durch: "Ich finde es ja kurios, wenn Strache über den Rotfunk schimpft. Wäre der ORF das wirklich, würde das einen Rechtsruck bedeuten." Über das Ausmaß lässt sich streiten, doch Hirngespinst ist das Übergewicht wohl keines.
Menschen in Österreich verschenken bis zu 13 Milliarden im Jahr
Seit 2008 wurden insgesamt 45,7 Milliarden verschenkt. Die SPÖ sieht ein Argument für ein Comeback der Erbschafts- und Schenkungssteuer – und wittert SteuerbetrugWien – Nicht jedermann muss arbeiten, um an Geld zu gelangen. Tausende Menschen in Österreich bekommen im Laufe eines Jahres etwas geschenkt – und müssen dafür keinen Cent Steuern zahlen.
Was die staatlichen Ausgaben für die Pensionen sinken ließ
Starkes Wirtschaftswachstum und mehr Geld unter dem Deckmantel Wirtschaftsförderung sorgten für EntlastungWien – Es ist ein erkleckliches Sümmchen, das sich der Finanzminister erspart: Wie der STANDARD berichtete, lagen die Ausgaben für die Pensionen im Vorjahr deutlich niedriger als erwartet.
Wenn Sexualtäter nicht mehr ausfassen als Diebe
Wenn die Staatssekretärin im Radio von sexuellem Missbrauch spreche, "dann denken die Menschen wohl an Fälle, in denen etwa jemand im Schwimmbad einen Zwölfjährigen missbraucht", sagt Fuchs. Tatsächlich ziele 207b aber auf Fälle ab, in denen das Opfer über 14 Jahre alt ist und grundsätzlich selbst über seine Sexualität bestimmen kann. Es besteht zwar ein Abhängigkeitsverhältnis, Drohung, Nötigung oder andere Gewalt ist jedoch nicht im Spiel.
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