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Articles by Gerhard Eisenkolb
Fürstenfeldbruck: Was ein Landrat sonst noch verdient
Wegen ihrer Machtfülle gelten Landräte mitunter als die letzten Provinzfürsten. Dass sie keinen Achtstundentag haben und eine große Verantwortung tragen, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass sie wie Bürgermeister mit Nebentätigkeiten, die an ihr Amt gebunden sind, zusätzliche Einkünfte generieren können. Das geschieht in der Regel durch Aufwandsentschädigungen oder Vergünstigungen für öffentliche Ehrenämter und ist vollkommen legal.
Kommentar zu Zusatzverdiensten von Landräten: Von wegen Ehrenamt
Für eine Demokratie ist Transparenz, wie sie die Offenlegung der Nebentätigkeiten von Landrat Thomas Karmasin bringt, unabdingbar. Dass der Landkreischef diesem Ansinnen nachkam, ist ein Beleg für sein gutes politisches Gespür auch in persönlichen Dingen. Jedenfalls verhält er sich angesichts der Brisanz des Themas klüger als der ehemalige Münchner OB Dieter Reiter, den sein Posten beim FC Bayern München sein Amt kostete.
Gröbenzell: Vorläufiges Aus für Asylunterkunft
Mit dem Bau einer Wohncontaineranlage für Asylbewerber und Geflüchtete sollte im August in der Alpenstraße in Gröbenzell begonnen werden, so sahen es die Pläne des Grundstückseigentümers vor. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof in München jetzt vorerst verhindert. In zweiter Instanz entschied das Gericht laut dem ehemaligen Landtagsabgeordneten und Kommunalpolitiker Martin Runge (Grüne), dass das Bauvorhaben die Planungshoheit der Gemeinde verletzt.
Fürstenfeldbruck: Landrat Karmasin legt Nebeneinkünfte offen
Zum ersten Mal in seiner 30-jährigen Amtszeit hat Landrat Thomas Karmasin (CSU) in der Kreistagssitzung vor der Sommerpause am Donnerstag die Vergütung aus seinen Nebentätigkeiten offengelegt. Im vergangenen Jahr nahm er zusätzlich zu seinem Gehalt als kommunaler Wahlbeamter noch weitere 114 550 Euro aus Posten oder Ehrenämtern ein, die – wie zum Beispiel seine Wahl zum Präsidenten des Bayerischen Landkreistags – in einem Zusammenhang mit seinem Amt stehen.
Fürstenfeldbruck: Heimatschutz erwägt Nutzung des ehemaligen Fliegerhorsts
Welche Folgen die vom ehemaligen SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz am 28. Februar 2022 wenige Tage nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine ausgerufene sicherheitspolitische „Zeitenwende“ und die damit verbundene Aufrüstung und Neuausrichtung der Bundeswehr für den ehemaligen Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck haben wird, ist noch nicht absehbar. Aber das Interesse des Militärs an dem Standort, der zu den wenigen verbliebenen im Großraum München gehört, ist jedenfalls sehr groß.
Hohe Haftstrafen nach brutalem Raubüberfall in Fürstenfeldbuck
Wegen eines brutalen Raubüberfalls mit schwerer Körperverletzung und erpresserischem Menschenraub sind am Freitagnachmittag drei junge Männer von der 1. Jugendstrafkammer am Landgericht München II zu Haftstrafen zwischen sechs Jahren und drei Monaten und acht Jahren und sechs Monaten verteilt worden. Das Gericht erachtete es als erwiesen, dass das Trio mit einem weiteren unbekannten Täter am frühen Morgen des 10.
Kunst im Kloster: Der kulturelle Urknall von Fürstenfeld
Erinnerungen an eine verrückte Zeit des Aufbruchs, des Ausprobierens und des Aufbegehrens gegen verschlafenen Provinzialismus weckt die Broschüre „KultURknall Fürstenfeld. Kunst und Kultur im Kloster Fürstenfeld Ende der 1980er Jahre bis heute“. Herausgegeben wurde sie vom Förderverein Kulturwerkstatt Haus 10 zum 25-jährigen Bestehen des Veranstaltungsforums.
Gröbenzell: Der erste grüne Bürgermeister gibt sich überparteilich
Es dauerte Jahrzehnte, bis zum ersten Mal ein Kandidat der Grünen zum Bürgermeister einer Kommune im Landkreis Fürstenfeldbruck gewählt wurde. Doch für den Überraschungssieger Daniel Holmer, der am 7. Mai im Gröbenzeller Rathaus vereidigt wird, steht seine Partei und damit seine politische Herkunft nicht an erster Stelle. „Eine Gemeinde ist mehr als grüne Themen“, sagt er. Um im gleichen Atemzug zu ergänzen: Er verfolge nicht das Ziel, sich exklusiv für bestimmte politische Kreise zu betätigen.
Gröbenzell: Neue Ortsmitte mit Wasserspielen
Die Keimzelle von Gröbenzell war ein Wasserlauf mit einem Weg durchs Moor. Diese Idee wird bei der Umgestaltung der Ortsmitte in der Kirchenstraße unter anderem mit einem 70 Zentimeter breiten Bachlauf aufgegriffen. Zusammen mit einem Wassergarten sollen solche Wasserspiele dem Fußgängerbereich einen besonderen Reiz verleihen.
Solarstrom vom Nachbarn: Professor aus Gröbenzell entwickelt Energy Sharing-Verfahren
Die durch den Irankrieg ausgelöste Energiekrise trifft jeden. Benzin-, Gas- und Strompreise sind rasant angestiegen. Und wie immer, wenn Energie plötzlich knapp und erheblich teurer geworden ist, geht mit einer solchen Entwicklung die Forderung nach einer Entlastung der Verbraucher einher. Dabei gibt es auch andere Möglichkeiten, die Energiekosten spürbar zu senken und gleichzeitig etwas gegen den Klimawandel zu tun. An solchen Alternativen arbeitet Rudolf Bayer aus Gröbenzell.
Gröbenzell Bürgermeisterwahl: Daniel Holmer siegt knapp
Am Ende waren es 298 Stimmen, die am Sonntag bei der Bürgermeister-Stichwahl in der 20 000-Einwohner-Gemeinde Gröbenzell den Ausschlag über Sieg und Niederlage gaben. Für die beiden angespannten Kandidaten und deren Anhänger machte dieser Unterschied von 3,2 Prozentpunkten den Abend im Sitzungssaal des Rathauses zu einer nervenaufreibenden Zitterpartei.
Stichwahl Landrat in Fürstenfeldbruck: Langjähriger Amtsinhaber gegen Newcomerin
Landrat Thomas Karmasin (CSU) muss nach 30 Jahren im Amt am 22. März in die Stichwahl gegen Ronja von Wurmb-Seibel von den Grünen. Da solche Wahlgänge für Amtsinhaber häufig überraschend enden, wackelt zum ersten Mal sein Stuhl. Dieses für einen arrivierten CSU-Politiker, der er zweifellos ist, unerfreuliche Abschneiden begründet der Amtsinhaber damit, dass er sich erstmals auch einem Mitbewerber der AfD stellen musste. Das kann man so sehen.
Fürstenfeldbruck: Kommunalwahl 2026 bringt Überraschungen
Der Landrat von Fürstenfeldbruck gilt als gut gelaunter Mensch. Und als solcher war Thomas Karmasin auch am Abend der Kommunalwahl zu erleben. Dabei lief es diesmal deutlich schlechter für ihn als in den vergangenen Jahrzehnten. Obwohl der CSU-Politiker in allen Kommunen die meisten Stimmen aller sieben Bewerber erhielt, gab es für Karmasin zum ersten Mal seit 30 Jahren keine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang. Die gelang ihm nur in sieben kleineren Kommunen.
Gröbenzell: Unterschriften für Wiedereröffnung von Rewe-Supermarkt
Seit Sommer 2024 ist der Rewe-Markt in der Kirchenstraße in Gröbenzell infolge eines Hochwasserschadens geschlossen. Seither gibt es im Ortszentrum keinen Lebensmittelladen mehr. Diesen Zustand wollen die Gröbenzeller Grünen nicht länger hinnehmen. Deshalb haben sie kürzlich die Rewe Group Deutschland aufgefordert, den Supermarkt wieder zu eröffnen.
Gröbenzeller Flüchtlingsunterkunft ist ein sündteures Provisorium
Die Debatte über Wohncontainer für 44 Geflüchtete in Gröbenzell bestätigt eines: Obwohl die Anzahl der Asylsuchenden sinkt, bleibt die Bereitstellung von Unterkünften für die Vermieter eine Goldgrube. In diesem speziellen Marktfeld sind Mieten zu erzielen, die weit über denen von Luxusimmobilien liegen. Es fragt sich nur, wo die Grenze des Zumutbaren liegt. Sind es 50, 60 oder mehr Euro pro Quadratmeter?
Gröbenzell: Landratsamt zahlt Luxusmiete für Flüchtlingsunterkunft
Das Landratsamt Fürstenfeldbruck beachtet bei der Anmietung seiner Objekte zur Unterbringung von Geflüchteten „die Prinzipien der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit“. So steht es in der Antwort der Behörde auf eine Anfrage der SZ. In dieser geht es um die hohe Miete für eine Flüchtlingsunterkunft in drei Abrisshäusern und in noch zu errichtenden Wohncontainern in der Alpenstraße von Gröbenzell.
Reichlich Aufgaben auf dem Gröbenzeller Weg
Eingesessene Gröbenzeller sind als Lokalpatrioten stolz darauf, etwas Besonderes zu sein. Deshalb geht man gelegentlich in der Kommunalpolitik eigenwillige Wege, wofür der Begriff des „Gröbenzeller Wegs“ steht. Diese für die Gemeinde typische Gemengelage prägte am Donnerstagabend die Podiumsdiskussion im Saal des Stockwerks mit den fünf Bewerbern für das Bürgermeisteramt. Das Interesse war riesig, weil der Amtsinhaber nicht mehr antritt.
Gröbenzell: Ungewisse Zukunft für den katholischen Kindergarten
In den Anfangsjahren der 1952 gegründeten Gemeinde Gröbenzell war der katholische Kindergarten eine der maßgeblichen Einrichtungen für das Zusammenwachsen und das Miteinander in der jungen, familienfreundlichen Gemeinde. Trotz dieser Tradition und obwohl die Kirchenstiftung St. Johann Baptist als Träger die Kita unbedingt erhalten will, ist deren Zukunft zurzeit ungeklärt. Der Grund ist der marode Zustand des in die Jahre gekommenen Kindergartengebäudes.
Gröbenzell: Yogalehrerin will Bürgermeisterin werden
Die Ära des in die Kritik geratenen Gröbenzeller Bürgermeisters Martin Schäfer endet nach zwölf Jahren mit der Kommunalwahl 2026. Anstelle des Unternehmers tritt für die UWG die Juristin Claudia O’Hara-Jung an. Die Aussteigerin lebte zuletzt mit ihrer Familie in Spanien, um als Yogalehrerin zu arbeiten und zu meditieren. Vorher hatte sie dem Gemeinderat angehört. Mit ihrer Kandidatur um die Nachfolge von Schäfer kehrt sie in die Kommunalpolitik zurück.
Gröbenzell: Abschied von Reinhold Bocklet
Bei einem Requiem in der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist in Gröbenzell haben am Dienstagnachmittag neben einer großen Trauergemeinde auch Vertreter der Bundes- und Staatsregierung sowie zahlreiche politische Wegbegleiter Abschied von Reinhold Bocklet genommen. Unter den Trauergästen waren der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein, der einstige Bundesfinanzminister Theo Waigel, Innenminister Joachim Herrmann und die einstige Bundesgesundheitsministerin Gerda Hasselfeldt.
Alling: Dachgaube muss entfernt werden
Klagen gegen zwei Abrissbescheide für eine ungenehmigte Grundstücksmauer in Olching und eine nach Ansicht der Baubehörde des Landratsamts das Ortsbild des Allinger Ortsteils Biburg verschandelnde, ebenfalls schwarz errichtete Dachgaube hat das Verwaltungsgericht München kürzlich bei Ortsterminen verhandelt. Die Klage gegen den Abrissbescheid für die Gaube wurde abgewiesen. Das heißt, das Gericht bestätigte das Vorgehen des Landratsamts.
Aus der Klosterrenovierung zieht Fürstenfeldbruck viel Gewinn
Die Attraktivität von Städten hängt auch von deren Identität stiftenden Bauwerken und Orten ab. So hat Hamburg zweifellos mit der Elbphilharmonie ein neues Wahrzeichen bekommen, auf das die Hanseaten zurecht stolz sind. Solche Leuchttürme der Kultur verändern das Bild einer Stadt und deren Wahrnehmung.
Toni Drexler: Der rebellische Heimatpfleger von Hörbach
Nach einem zweieinhalbjährigen Klinikaufenthalt saugt Toni Drexler als Kind alles auf, was mit der Geschichte seines Wohnorts zu tun hat. Später widmet er sich als Autor vor allem Verlierern wie dem Räuber Kneißl, der in der Gegend sein Unwesen trieb. Und er etabliert Bayerns erste Kleinkunstbühne auf dem Land. Die Erkenntnis, wie elementar seine Heimat für ihn ist, wurzelt für Toni Drexler in traumatischen Kindheitserlebnissen.
Gröbenzell: Daniel Holmer kandidiert erneut für Bürgermeisteramt
Der Gröbenzeller Ortsverband der Grünen hat kürzlich Daniel Holmer zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im Frühjahr 2016 nominiert. Der promovierte Volkswirt und Gründer einer Firma, die Betreuungskräfte aus dem Ausland an Senioren vermittelt, zieht damit nach 2014 zum zweiten Mal als Bewerber für dieses Amt in den Kommunalwahlkampf. Vor zwölf Jahren schaffte es der 41-Jährige mit einem Ergebnis von 17 Prozent im ersten Wahlgang nicht in die Stichwahl.
Fürstenfeldbruck: Vor der Pflege steht die Warteliste
Immer mehr Senioren benötigen Betreuung. Doch ihr Bedarf stößt auf volle Heime, hohe Kosten und einen Mangel an Fachkräften. Im Landkreis steigt die Zahl der Pflegebedürftigen kontinuierlich an. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik sind hier vor einem Jahr von 1000 Bewohnerinnen und Bewohnern 37 pflegebedürftig gewesen. Bayernweit ist die Zahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, zwischen den Jahren 2021 und 2023 um 9,2 Prozent angestiegen.
Puchheim: Massive Grundstücksmauer muss abgerissen werden
Garteneinfriedungen, insbesondere solche in dicht bebauten Siedlungen mit kleinen Parzellen, dienen auch dazu, Anwohnern und Passanten Grenzen aufzuzeigen. Aber dieser Schutzfunktion von Zäunen vor neugierigen Blicken, sind ebenfalls Grenzen gesetzt, und zwar durch planungsrechtliche und gestalterische Vorgaben.
Gröbenzell: Jens Wäcken tritt 2026 als Bürgermeisterkandidat an.
Jens Wäcken bewirbt sich für die CSU um das Bürgermeisteramt in seiner Heimatgemeinde. Der Berufssoldat hält viel von Traditionen, aber auch vom Klimaschutz. Der CSU-Ortsvorstand von Gröbenzell hat sich dieser Tage mit einem Mehrheitsvotum für einen Spitzenkandidaten im Kommunalwahlkampf 2026 positioniert. Für die Christsozialen soll Jens Wäcken als Bürgermeisterkandidat antreten.
Gröbenzell: Gemeinderätin Anita Rieger zieht sich zurück
Nach 17 Jahren und mehreren hundert Gemeinderatssitzungen, die in der Regel von 19.30 bis 23 Uhr dauern, ist für Anita Rieger (CSU) der richtige Zeitpunkt gekommen, sich vorzeitig vor dem Ablauf ihrer dritten Sitzungsperiode aus der Gröbenzeller Kommunalpolitik zu verabschieden. „Ich mache Platz für Jüngere“, sagt die 61-Jährige. Der Jüngere ist in ihrem Fall ihr Nachrücker Jens Wäcken. Der ist der Favorit des CSU-Ortsvorstands als Direktkandidat für die Bürgermeisterwahl.
Päpstliche Verbindung nach Gröbenzell
Winfried Bauer hat ein Buch über die Geschichte der Pfarrei Sankt Johann Baptist in Gröbenzell geschrieben - und dabei Interessantes herausgefunden. Recherchen zu Orts- und Heimatgeschichte wären langweilig, würden sie nicht die eine oder andere Überraschung mit sich bringen. So ist Winfried Bauer bei seiner Arbeit in diversen Archiven für die umfangreiche Festschrift „100 Jahre St. Baptist Gröbenzell“ darauf gestoßen, dass es eine Verbindung des späteren Papstes Pius XII. nach Gröbenzell gibt.
In den Kirchen bleiben die Bänke leer
Immer mehr Katholiken und Protestanten verlassen die Glaubensgemeinschaften. Demografische Veränderungen beschleunigen den Mitgliederschwund. Das hat Konsequenzen. Der Mitgliederschwund in der katholischen und evangelischen Kirche verfestigt sich im Landkreis auf hohem Niveau. Während die Zahl der Austritte leicht sinkt, sterben den beiden Volkskirchen inzwischen verstärkt auch die Zugehörigen weg.
Frühjahrsempfang CSU Gröbenzell: Neuer Trend im politischen Austausch
Jahrelang haben Parteien und Institutionen das neue Jahr traditionell mit einem Empfang im Januar willkommen geheißen. Mittlerweile aber verschieben sich die Termine immer weiter in den Frühling. Es ist höchste Zeit, allen, die sich in den ersten Monaten dieses Jahres genötigt sahen, einen oder vielleicht sogar mehrere der traditionellen Neujahrsempfänge zu besuchen, mit folgendem Hinweis zu trösten: Neujahrsempfänge sind nicht mehr in. Der Trend geht zu etwas Neuem. Das ist der Frühlingsempfang.
Papst Franziskus: Trauer und Erinnerungen in Fürstenfeldbruck
Besonders das bescheidene Auftreten von Franziskus zu Lebzeiten und seine Hinwendung an jene, die am Rand der Gesellschaft stehen, hat die Menschen beeindruckt. Auch an der evangelischen Erlöserkirche in Fürstenfeldbruck hängt die Fahne auf Halbmast. Konfessionsübergreifend trauern Christinnen und Christen im Landkreis um Papst Franziskus. Zum Zeichen der Trauer sind Altäre wie in der katholischen Kirche in Aufkirchen mit einem Bild des Verstorbenen geschmückt.
Hochwasserschutz Gröbenzell: Betonmauern und Schutzkonzepte
Als Brutalismus bezeichnen Architekturkritiker bisweilen überdimensionierte Betonbauwerke, die jeden Rahmen sprengen und nicht in die Landschaft oder die städtische Umgebung passen.
Von Leid und Vergebung
Wie ist es möglich, Menschen am Karfreitag unabhängig von ihrer kirchlichen Zugehörigkeit oder Vorerfahrung das Sterben und Leiden Jesu am Kreuz erfahrbar zu machen? Eine Antwort auf diese Frage versucht Pastor Thomas Scheitacker von der Freien evangelischen Gemeinde in Germering am Karfreitag, 18. April, um 11 Uhr bei einem besonderen, interaktiven Gottesdienst in der Kirche am Bahnhofsplatz 10 in Germering zu geben.
Volkshochschulen befürchten Steuern auf Bildung
Muss, wer künftig einen Volkshochschulkurs belegt, zusätzlich zu den Kursgebühren auch noch Umsatzsteuer zahlen? Die Erwachsenenbildung würde dies erheblich verteuern. Mit der Folge, dass sich noch mehr Menschen mit prekären finanziellen Verhältnissen ein solches Angebot nicht mehr leisten könnten. Das befürchtet Achim Puhl, Leiter der Volkshochschule Puchheim. Der Grund hierfür ist ein Entwurf zur Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses des Finanzministeriums in Berlin.
Mobilität und Nachhaltigkeit im Landkreis: Deutschlandticket bietet mehr als finanzielle Vorteile
Es wäre ein Fehler, als Maßstab für die Akzeptanz des Deutschlandtickets im Landkreis den anfangs kleinen Zuwachs von 1,8 bis 6,2 Prozent zusätzlichen Busfahrgästen heranzuziehen. So hat es der Nahverkehrsexperte des Landratsamts für die ersten acht Monate nach dessen Einführung berechnet. In diese Bilanz gehen nämlich all die Pendler nicht mit ein, die, was naheliegend war, ihre bisherige Monatskarte gegen das wesentlich billigere Schnäppchenticket tauschten und wie zuvor die Busse füllen.
Fürstenfeldbruck: Öffentlicher Nahverkehr auf Erfolgskurs
Fast 14 Millionen Menschen verfügen zurzeit über ein Deutschlandticket. Somit nutzt inzwischen fast jede und jeder Sechste öffentliche Verkehrsmittel mit der preisgünstigen Fahrkarte. Bezogen auf den Landkreis bedeutet das, dass etwa 37 000 der 223 000 Einwohner regelmäßig mit Bussen, S-Bahnen und Regionalzügen unterwegs sein dürften, ohne sich um Tarifzonen oder Fahrpreise scheren zu müssen.
Honoraraffäre in Gröbenzell: Schäfer zahlt und räumt Fehler ein
Gröbenzells Bürgermeister einigt sich gütlich mit dem Gemeinderat und übernimmt den Großteil strittiger Anwaltskosten. Damit soll ein weiteres Gerichtsverfahren vermieden werden. Zwei Jahre lang hat die sogenannte Honoraraffäre des Gröbenzeller Bürgermeisters Martin Schäfer (UWG) Gemeinderat, Kommunalaufsicht, Justiz und Gerichte beschäftigt.
Gröbenzell: Gemeinde kämpft um Rückzahlung von 10.000 Euro
Hinter verschlossener Tür verhandelt der Gemeinderat, um die Regressforderung gegen Martin Schäfer durchzusetzen. Auch nach einem Urteilsspruch des Landgerichts München I zur Honorar-Affäre des Gröbenzeller Bürgermeisters Martin Schäfer (UWG) ist weiter offen, wie sich die Kommune etwa 10 000 Euro zurückholt, die ohne Rechtsgrundlage ausgezahlt worden waren.
Zukunft der Polizei gesichert: Neue Führungskräfte ausgebildet
Mit der Überreichung der Diplome ist am Mittwoch für 223 Absolventinnen und Absolventen das Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst im Fachbereich Polizei in Fürstenfeldbruck zu Ende gegangen. Der nächste Schritt ist deren Ernennung zur Kommisssarin oder zum Kommissar. Damit können die ehemaligen Studierenden nun nach den silbernen Sternen auf den Schulterklappen ihrer Uniformen greifen.
Meinungsfreiheit und Demokratie: Bürgermeister diskutieren über Hass im politischen Diskurs
Für die Kommunalwahlen in einem Jahr suchen auch im Landkreis wieder viele Parteien und Wählervereinigungen geeignete Kandidatinnen und Kandidaten. Wer ein solches Mandat ausüben will, muss ein dickes Fell haben. Schließlich werden in Oberbayern inzwischen regelmäßig 76 Prozent der Kommunalpolitikerinnen und 67 Prozent der Kommunalpolitiker beleidigt, beschimpft, verleumdet und bedroht.
Uckermann geht für SPD ins Rennen um das Bürgermeisteramt
Der Ortsvorstand der Gröbenzeller SPD hat einstimmig beschlossen, mit Gregor von Uckermann als Bürgermeisterkandidat in den Kommunalwahlkampf zu ziehen. Dies gab Vorsitzende Sonja Scherzinger bei einem Pressegespräch im Café am Gröbenbach fast genau ein Jahr vor dem Wahltermin am 8. März 2026 bekannt. Die noch ausstehende Nominierung gilt als Formsache. Weitere Bewerber aus den Reihen der SPD gibt es nicht. Er ist bereits seit fünf Jahren Dritter Bürgermeister.
Gröbenzeller CSU sucht Bürgermeisterkandidaten
Die CSU verfolgt ein ehrgeiziges Ziel. Nach zwölf Jahren, in denen Martin Schäfer (UWG) das Amt des Ersten Bürgermeisters in Gröbenzell innehatte, möchte sie bei der Kommunalwahl 2026 das Rathaus wieder zurückgewinnen. 2014 unterlag der christsoziale Thomas Breitenfellner gegen den UWG-Bewerber noch mit 38,1 Prozent der Stimmen in der Stichwahl, 2020 musste sich der CSU-Kandidat Anton Kammerl ebenfalls in der Stichwahl gegen den Amtsinhaber Schäfer knapp mit 46,2 Prozent geschlagen geben.
Unfallschwerpunkte im Landkreis Fürstenfeldbruck
Verengte Fahrbahnen, viele Verkehrsteilnehmer, unübersichtliche Abbiegesituationen: Wo es besonders häufig kracht – und was sich dagegen unternehmen lässt. Unfallstatistiken zu erstellen, ist Polizeiroutine. Interessant für Verkehrsteilnehmer wird diese Arbeit dann, wenn sie als Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dient.
Bildung: Spatenstich für die Zukunft
Etwa 33 Millionen Euro lässt sich der Landkreis als Träger des Gymnasiums Gröbenzell einen zweigeschossigen Erweiterungsbau kosten, für den am Dienstag der symbolische erste Spatenstich mit Landrat Thomas Karmasin (CSU), Zweitem Bürgermeister Martin Runge (Grüne), Schulleiter Boris Hackl und weiteren Vertretern des öffentlichen Lebens erfolgte.
Nachruf - Begnadeter Kommunikator
Mit dem im Alter von 97 Jahren verstorbenen ehemaligen Sparkassenchef Franz Weigl hat der Landkreis Fürstenfeldbruck eine Persönlichkeit verloren, die wie nur wenige das öffentliche Leben über Jahrzehnte geprägt hat. Weigl war nicht nur 50 Jahre lang mit Leib und Seele „Sparkassler“, wie seine bevorzugte Bezeichnung für seinen Beruf lautete, sondern vor allem ein begnadeter Kommunikator, Netzwerker und Menschenfreund.
Markus Söder in Fürstenfeldbruck: Gute Laune mit dem Alleinunterhalter
Der bayerische Ministerpräsident hält sich beim Neujahrsempfang der Kreis-CSU mit scharfen Attacken auf den politischen Gegner zurück. Den meisten Applaus erhält der prominente Wahlhelfer von den gut 600 Zuhörern für seine ironischen Zuspitzungen. Einen CSU-Wahlkampfauftakt mit einem Faschingsprinzenpaar, ungewohnt strengen Sicherheitskontrollen und dem Ministerpräsidenten Markus Söder als Zugpferd haben am Dienstagabend etwa 600 Besucher in Fürstenfeldbruck erlebt.
Schulbaupläne im Außenbereich
Der Waldorfschulverein Gröbenzell möchte eine Turnhalle errichten. Nach jahrelangen Vorbereitungen bildet sich für die Entscheidung im Gemeinderat eine Mehrheit heraus. Schon seit Jahrzehnten verfolgt der Waldorfschulverein Gröbenzell beharrlich das Ziel, für die private Rudolf-Steiner-Schule eine Sporthalle zu errichten. Noch nie ist der Verein seinem Ziel so nahe gekommen wie zurzeit nach dem Erwerb eines 3500 Quadratmeter großen Grundstücks. Das Areal grenzt an das Schulgelände an.
Den Volkshochschulen gehen die Dozenten aus
Erwachsenenbildung im Landkreis wird immer schwieriger. Es fehlt nicht nur an qualifiziertem Personal, sondern nun auch an geeigneten Übungsstätten. Einrichtungen der Erwachsenenbildung, wie die Volkshochschulen (VHS) oder das Brucker Forum, sind Orte, die für lebenslanges Lernen stehen. Auch dieser Bildungsbereich bekommt die Folgen des allgemeinen Personalmangels zu spüren. Was Achim Puhl, dem Leiter Volkshochschule Puchheim, Sorgen bereitet.
Kommentar: Gröbenzell verspielt seine Zukunft
Nicht die Zukunft der Mobilität steht im Blickpunkt, sondern die Bewahrung der Ist-Situation. Leider. Deutschland hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, zur Verhinderung des Klimawandels bis 2045 auf den Einsatz fossiler Energieträger wie Kohle oder Gas zu verzichten. Zudem sind gigantische Investitionen in den Umbau der kränkelnden Wirtschaft, die über Jahrzehnte heruntergewirtschaftete Infrastruktur und die vernachlässigte Verteidigungsfähigkeit zu bewältigen.
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