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Articles by Gerlinde Manz-Christ
BIP: Wer erntet die Früchte guter Arbeit?
Eigentlich müssten alle Deutschen zufrieden sein. Zumindest mit ihrer wirtschaftlichen Lage. Denn seit Jahren steigt die Wirtschaftsleistung. Allein im letzten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Es wird immer mehr produziert und eingenommen. Doch was die BIP-Zahlen nicht zeigen: Wer profitiert vom erwirtschafteten Reichtum? Während die einen zugewinnen, werden andere abgehängt, übrigens nicht nur in Deutschland.
Tourismus: Frankreich umgarnt Reisende
Schuld am Touristenschwund sind natürlich die Terroranschläge der vergangenen Monate in Paris und – am französischen Nationalfeiertag des 14. Juli – in Nizza an der Côte d’Azur. Aber es spielten auch andere Faktoren mit. „Attentate, Sozialproteste mit Krawallen und Raffinerie-Blockaden, Seine-Überschwemmung, Streiks bei Air France, Taxikrieg – schlimmer ging es gar nicht“, seufzt Valletoux.
Staatshaushalt: Deutschland macht Milliardenüberschuss
24. August 2016 Kann sich über Mehreinnahmen in der Staatskasse freuen: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Foto: rtr Der deutsche Staat kann sich über Mehreinnahmen in Milliardenhöhe freuen: Im ersten Halbjahr nimmt der Staat rund 18,5 Milliarden Euro ein. Der deutsche Staat hat im ersten Halbjahr mit einem Milliardenüberschuss von der robusten Konjunktur und den niedrigen Zinsen profitiert.
Terror-Angst : Tourismus in Paris bricht ein
23. August 2016 Die Tourismus-Branche leidet unter den Terrorfolgen. Foto: Jeremy Lempin/dpa Nach den jüngsten Terroranschlägen in Frankreich senken Hotels in und um Paris ihre Zimmerpreise. Bei Fünf-Sterne-Häusern gibt es Nachlässe zwischen 25 bis 45 Prozent. Paris – Nach einer Serie von Terroranschlägen in Frankreich senken Luxus-Hotels in und um Paris ihre Zimmerpreise.
Zulieferer-Streit : VW-Produktion läuft wieder an
Der von Prevent verhängte Lieferstopp für Sitzbezüge und Getriebeteile hatte in den vergangenen Tagen die Produktion in sechs deutschen VW-Werken zu weiten Teilen lahmgelegt. Volkswagen strich ganze Schichten und bereitete für rund 28 000 Mitarbeiter Kurzarbeit vor. Im Wolfsburger Stammwerk und in Zwickau ruht seit Montag die Golf-Produktion, in Emden seit vergangener Woche die Passat-Fertigung. Beeinträchtigungen gab es auch in den Komponentenfabriken in Kassel, Salzgitter und Braunschweig.
Mehrweg-System : Trittin fürchtet um sein Erbe
Die Väter von Verpackungsverordnung und Einwegpfand schlagen Alarm, weil Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) die Mehrwegquote streichen will. „Weil die Handelskonzerne und großen Abfüller sich nicht an das Gesetz halten, wird einfach das Gesetz geändert“, empörte sich der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) am Dienstag in Berlin.
Volkswagen: Einigung im VW-Zuliefererstreit
23. August 2016 Der Streit zwischen Volkswagen und die Unternehmen der Prevent-Gruppe haben sich offenbar geeingt. Foto: dpa VW und zwei wichtige Zulieferer haben sich in ihrem beispiellosen Machtkampf geeinigt. Die Lieferanten nehmen die Arbeit kurzfristig wieder auf. Im Lieferstreit zwischen dem Autokonzern Volkswagen und zwei wichtigen Zulieferern gibt es nach VW-Angaben eine Einigung.
Euratom: Im Club der Atomfreunde
Die aktuelle Merkel-Regierung will am Euratom-Vertrag nicht rütteln. Das von Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) geführte Bundeswirtschaftsministerium räumt auf FR-Anfrage zwar ein, der „Leitgedanke des Euratom-Vertrags für die Energiepolitik Deutschlands“ sei „insoweit überholt“, als die Bundesrepublik den Atomausstieg beschlossen hat.
Brand bei Wiesenhof: Wiesenhof entlässt 500 Mitarbeiter
05. Juli 2016 Ein Blick aus der Luft auf die ausgebrannten Produktionshallen des Fleischfabrikanten Wiesenhof. Foto: dpa Nach dem Feuer in der Fabrik Wiesenhof will der Konzern Einsparungen vornehmen. 500 Mitarbeiter sollen gehen. Nach dem Feuer in der Geflügelschlachterei bei Wiesenhof im niedersächsischen Lohne sollen von den ursprünglich 750 Festangestellten künftig nur noch 213 beschäftigt werden. Das sagte der Chef der Wiesenhof-Mutter PHW, Paul-Heinz Wesjohann, am Dienstag.
Atomausstieg : Kein Schadensersatz für Eon
Geklagt in Hannover hatte die inzwischen in PreussenElektra umbenannte Tochter Eon Kernkraft GmbH. Sie wandte sich gegen die von Bayern und Niedersachsen 2011 verhängte vorübergehende Betriebseinstellung der Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser. In der Klage ging es um Ansprüche gegen Bayern, Niedersachsen und die Bundesrepublik. Das Urteil des Gerichts steht vor dem Hintergrund einer politischen Gemengelage über das Für und Wider und die Sicherheit der Atomkraft.
Börsenfusion nach dem Brexit: Wohin mit der Superbörse?
04. Juli 2016 Der Brexit setzt den Finanzstandort London unter Druck. Foto: dpa Das Nein der Briten zur EU torpediert die Fusionspläne der Börsen in Frankfurt und London. Das Management kämpft für den Zusammenschluss. Doch der Druck wird größer, den rechtlichen Hauptsitz nicht in die britische Hauptstadt zu verlagern.
Tesla: Autopilot hielt Lastwagen-Anhänger für hohes Schild
03. Juli 2016 Fahren ohne Fahrer: Jetzt kam es erstmals zu einem tödlichen Unfall. Foto: REUTERS Nach dem ersten Todesfall in einem vom Computer gesteuerten Auto rücken die Fähigkeiten des Fahrassistenz-Systems «Autopilot» von Tesla in den Mittelpunkt. Beim ersten tödlichen Unfall mit einem vom Computer gesteuerten Auto hielt das Fahrassistenz-System einen querenden Lastwagen-Anhänger für ein hohes Autobahn-Schild.
Deutsche Börse : Anleger stimmen über Börsenfusion ab
Die Aktionäre der London Stock Exchange (LSE) stehen am Montag vor einer schwierigen Entscheidung. Sie sollen in der britischen Hauptstadt auf einer außerordentlichen Hauptversammlung grünes Licht für die geplante Fusion mit der Deutschen Börse geben. Doch einige Eckpunkte des 25 Milliarden Euro schweren Zusammenschlusses, der bereits im Februar verkündet wurde, könnten anschließend noch einmal geändert werden. Das gilt besonders für den geplanten Sitz der fusionierten Mega-Börse in London.
Kaffee : Starbucks expandiert nach Italien
Der US-Kaffeegigant Starbucks wagt den Schritt in die Heimat von Espresso und Cappuccino. 30 Jahre nach der Gründung der Kette in Seattle will ihr Chef Howard Schulz Anfang 2017 erstmals eine Filiale in Italien eröffnen. Der US-Kaffeegigant Starbucks wagt den Schritt in die Heimat von Espresso und Cappuccino. 30 Jahre nach der Gründung der Kette in Seattle will ihr Chef Howard Schulz Anfang 2017 erstmals eine Filiale in Italien eröffnen.
Börse: Börsenfusion trifft auf Widerstand
Nach tagelangen Spekulationen ist jetzt klar: Die geplante Obergesellschaft der fusionierten Börsen aus Frankfurt und London wird in der britischen Hauptstadt angesiedelt und nach britischem Recht gestaltet. Allerdings soll sie gleichberechtigte Hauptsitze in London und Frankfurt haben. Das teilten die Unternehmen am Freitag mit. Als Chef der Gesellschaft ist Carsten Kengeter vorgesehen, der seit Juni 2015 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse ist.
Pharmaindustrie: Bayer erzieltvRekordgewinne
Weniger riskant ist bisher das Geschäft mit den vier anderen Milliarden-Mitteln. Das Augenmedikament Eylea, die Krebsmittel Stivarga und Xofigo sowie Adempas, ein Präparat gegen Lungenhochdruck, erwiesen sich als Erfolge. Zusammen mit Xarelto standen sie 2015 für einen Umsatz von rund 4,2 Milliarden Euro – ein Plus von 45 Prozent. Das reiche aber noch nicht, hieß es: In diesem Jahr will Bayers Pharmasparte mit den neuen Mitteln mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erzielen.
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