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Articles by Heike Batzer
Glonn: Flussverlegung verbessert Lebensraum für Fische
Der Bagger hatte den kleinen Wall weggeschaufelt und den Weg freigegeben. Und so bog das Wasser der Glonn einfach ab, ein wenig weiter um den Ort Egenhofen herum, als es das bisher getan hatte. Im Frühjahr 2025 hatte die Glonn auf etwa 400 Metern einen neuen Verlauf bekommen. Nun, anderthalb Jahre später, ist sie so eingewachsen, dass man sie an manchen Stellen geradezu suchen muss.
Schöngeising: Lukas Staffler wird neuer Leiter des Bauernhofmuseums Jexhof
Das Bauernhofmuseum Jexhof bei Schöngeising hat wieder eine Leitung. Mit Beginn des nächsten Jahres wird Lukas Staffler, der jüngere Bruder des Türkenfelder Bürgermeisters Emanuel Staffler, den Posten übernehmen. Der 31-jährige Landeshistoriker ist im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgewachsen, weshalb ihm die Geschichte des Landkreises, Vereinsleben und Brauchtum nicht nur durch seine wissenschaftliche Tätigkeit, sondern auch durch sein ehrenamtliches Engagement vertraut sind.
Fürstenfeldbruck: Lehrermangel an Berufsschule durch Stellenmoratorium in Bayern
An der Berufsschule Fürstenfeldbruck gibt es nicht genügend Lehrer. Im Jahr 2015 lag die Lehrerversorgung nur noch bei 80 Prozent, klagte Andrea Reuß damals. Sie erlebt gerade ein Déjà-vu: Wegen des vom Freistaat Bayern verhängten Stellenmoratoriums sind laut Reuß derzeit nur 86 Prozent der Stellen an der Berufsschule Fürstenfeldbruck, die sie seit 16 Jahren leitet, besetzt. Gegenüber dem Vorjahr sind es eine Lehrer- und vier Referendarsstellen weniger.
Handball München: Münchner Panther starten in der Regionalliga
Wohl selten ist ein Abstieg so sehr zum Aufbruch umgedeutet worden wie jener der Fürstenfeldbrucker Handballer. Die semiprofessionelle dritte Liga mussten sie im Frühjahr verlassen und finden sich jetzt in der höchsten bayerischen Amateurklasse wieder, die nicht mehr Bayern-, sondern neuerdings Regionalliga heißt. Das aber scheint lediglich ein kleiner Unfall auf dem Weg nach oben zu sein. Denn die Panther sollen Keimzelle sein für die Rückkehr des Bundesliga-Handballs nach München.
Kürbisausstellung in Kaltenberg: Kunst und Genuss vereint
Wie konnte es eigentlich so weit kommen, dass aus dem Lebensmittel Kürbis ein Kunstwerk wurde? Auf jeden Fall hatte ein Brüderpaar aus Seegräben im Schweizer Kanton Zürich seine Hände im Spiel. Die Idee entstand eher beiläufig. Beat und Martin Juncker hatten Mitte der Neunzigerjahre begonnen, Kürbisse auf ihrem Obstbauernhof anzubauen, und sie dann mehr aus Verlegenheit denn als geplante Aktion in großer Zahl vor dem eigenen Hofladen aufgetürmt.
Wir bringen die Wiesn in Schwung
Von SZ-Autorinnen und -Autoren 14. September 2026 | Lesezeit: 15 Min. Es mag manche erstaunen, aber die Wiesn beginnt nicht auf der Theresienwiese. Lange, bevor die ersten Masskrüge gefüllt, die Karussells angestellt und die Zelte geöffnet werden, ist rund um München viel in Bewegung: Brezen werden gebacken, Ochsen aufgezogen, Brauereipferde gepflegt, Käse hergestellt und Senf abgefüllt.
Der Apfelpapst von Eismerszell
Es ist der Sommer, in dem es in der Natur an so vielen Stellen dürr und braun wurde. Kommt man hingegen auf die Wiesen von Stefan Silbernagl, sieht alles ziemlich grün aus. Dort finden sich im Zentrum sehr viele Apfelbäume, drum herum hochgewachsene Hecken oder Wald. Und es erweckt nicht den Eindruck, als habe die Landschaft dort einen der heißesten Sommer hinter sich, den es je gab.
Freizeitdruck und Naturschutz auf der Amper
An manchen Stellen ist der Fluss nicht einmal knietief. Man kann in ihm waten wie in einem Kneipp-Becken. Vielerorts hat sich das Wasser der Amper in diesem Sommer so weit zurückgezogen, dass der Fluss neue Uferstreifen, Kiesbänke und Inseln freigelegt hat. „Das extreme Niedrigwasser setzt das ganze System noch einmal ungeheuer unter Stress“, weiß Eugenie Scherb, die Fürstenfeldbrucker Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz.
Apfelernte um München: Trotz Hitze können nicht alle Früchte verwertet werden
Wochenlange Sommerhitze und Trockenheit haben Äpfeln und Apfelbäumen zwar zugesetzt, aber offenbar weniger, als man vermuten würde. „Generell ist es ein gutes bis durchschnittliches Jahr, was die Apfelernte angeht“, bilanziert Katrin Ziewers von der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landschaftspflege im Landratsamt Fürstenfeldbruck.
Unser-Land-Produkte zu teuer: Absatz regionaler Lebensmittel geht massiv zurück
Die Wiesn. Wer es dorthin geschafft hat, hat’s geschafft. Ganz so einfach ist die Gleichung zwar nicht, aber in diesem Jahr werden in einigen großen Zelten auf dem Münchner Oktoberfest regionale Bio-Lebensmittel von Unser Land auf den Teller kommen. Was im vergangenen Jahr auf der Oidn Wiesn in der Boandlkramerei begann, hat sich auf andere Wiesn-Zelte wie etwa Schottenhamel oder Fischer Vroni ausgeweitet. Es ist eine gute Nachricht für das Regionalnetzwerk.
Fürstenfeldbruck: Parkcafé schließt nach 30 Jahren
Italy geht immer. Parmaschinken, Honigmelone, Mozzarella, Tomaten, Oliven, Mailänder Salami, Butter, Tomaten-Bruschetta, Bauernbaguette. Italy gehört zur Auswahl an Frühstückstellern, die im Parkcafé in Fürstenfeldbruck serviert werden. Man könnte auch das Genießer-Frühstück wählen mit Räucherlachs, Sahnemeerrettich, Kartoffelpuffer, Rührei natur, Tomaten-Bruschetta, Obstsalat, Guacamole, Butter, Bauernbaguette.
Gewalthilfegesetz: Frauenhäuser fürchten um ihre Existenz
Der Wolfratshauser Verein „Frauen helfen Frauen“ ist eine kleine, aber starke Bastion. Sie umfasst nicht nur ein Haus mit geheimer Adresse für Frauen und Kinder, die gewalttätigen Männern entfliehen. Mit Unterstützung der Regierung und der Kommunen konnte in den vergangenen vier Jahrzehnten ein Hilfssystem errichtet werden, das es Betroffenen ermöglicht, ein gewaltfreies, selbständiges Leben aufzubauen.
TV-Koch Josef Hartl tischt für Senioren in Türkenfeld auf
Josef Hartl ist TV-Koch. Im Bayerischen Fernsehen zeigt er in der Nachmittagssendung „Wir in Bayern“ regelmäßig seine Varianten der bayerischen Küche. Im echten Leben kocht er seit 2009 im heimischen Gasthof „Zum Unterwirt“ in Türkenfeld, den er in fünfter Generation auch führt.
Umtausch in Fürstenfeldbruck: Neuer Kartenführerschein mit Verfallsdatum
Viele Führerscheinbesitzer dürften das nicht auf dem Schirm haben: Nahezu alle, die eine Fahrerlaubnis besitzen, sind dazu verpflichtet, ihr aktuelles Dokument gegen eine neue Karte zu tauschen. Ausgedacht hat sich das Ganze die EU, die die Führerscheine europaweit vereinheitlichen und fälschungssicher machen möchte. Aber wie läuft das ab? Und wer ist eigentlich wann an der Reihe? Der Zwangsumtausch gilt auch für jene, die längst einen Kartenführerschein besitzen. Bis zum 19.
Amperbad in Fürstenfeldbruck: Bürger will Badestelle schaffen
An der Amper gebe es zahlreiche Badestellen, aber keine, an der man sein Handtuch und sich selbst hinlegen könne, sagt Andreas Rauh. Eine solche will er nun an dem Fluss in Fürstenfeldbruck schaffen, und zwar genau an jener Stelle, an der sich früher das Amperbad befand. Falls ihm die Reaktivierung des legendären Flussbades gelingt, dürften ihm viele Brucker dankbar sein. Denn Vorschläge für ein neues Amperbad gelangten in den vergangenen 40 Jahren immer wieder mal in die Diskussion.
Mark Forster Konzert in Kaltenberg bei München
Der Ort, an dem an drei Juli-Wochenenden mittelalterliche Kämpfe beim Kaltenberger Ritterturnier im Mittelpunkt stehen, eignet sich auch für Musikkonzerte. Peter Maffay war schon da, auch Hubert von Goisern. Am Samstag, 1. August, macht Mark Forster auf seiner Open-Air-Tour Halt in der Arena von Schloss Kaltenberg bei Geltendorf (20 Uhr). Bekannt wurde der 43 Jahre alte Sänger und Songwriter 2014 mit „Au revoir“, einer Auskopplung aus seinem zweiten Album.
Wie die Toten Hosen mit einem Sauflied eine bayerische Dorfkirche entweihten
Da steht sie als steinernes Zeugnis an der alten Römerstraße, die einst Augsburg und Salzburg verband und heute eine Staatsstraße ist: die Wallfahrtskirche Sankt Willibald aus dem 15. Jahrhundert. Einmal im Jahr ist sie Schauplatz einer weithin bekannten Pferdewallfahrt, die sich Willibaldritt nennt, immaterielles Kulturerbe der Unesco ist und Tausende Gäste anzieht.
München: Rackls Backstubn ist Geschichte
Rackls Backstubn ist Geschichte. Nach 137 Jahren wurde die Produktion am Hauptsitz der Olchinger Bäckerei zum 31. Mai eingestellt. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens gelang es immerhin, für 17 der bisherigen 30 Verkaufsstandorte im Großraum München Bäckereibetriebe zu finden, die sie weiterführen wollen. Die meisten, nämlich zehn, übernimmt die Backstube Wünsche.
Kommunale Finanzen: Einstellungsstopp im Landratsamt Fürstenfeldbruck
Die Kommunen warnen immer eindringlicher vor dem finanziellen Kollaps. Nun werden erste Folgen spürbar. Der Landkreis Fürstenfeldbruck verfügt einen Einstellungsstopp in seiner Kreisbehörde. Eine Maßnahme, die auch „die Bürger spüren werden“, prophezeit Landrat Thomas Karmasin, CSU, und nennt mögliche längere Wartezeiten oder geringeren Service, etwa in der Kfz-Zulassungsstelle oder im Bauamt.
Naturschutz: Die Bekassine kehrt ins Fußbergmoos zurück
Die wenigsten Menschen kennen die Bekassine. Wie auch? Sie ist so selten, dass sie auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Vogelarten steht. Und sie zieht es vor, versteckt zu leben, sich selten zu zeigen. Im Fußbergmoos bei Maisach könnte sie jetzt heimisch werden. Sie hat dort im Vorjahr nach mehreren Jahrzehnten Absenz wieder gebrütet. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) ist jetzt dabei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie dauerhaft bleiben kann.
Vergiftete Rotmilane bei Olching: Greifvögel in Gefahr
Der Rotmilan am Himmel ist gut zu erkennen. Elegant zieht er in großer Höhe seine Kreise. Durch seinen gegabelten Schwanz ist er besonders im Flug leicht von anderen Greifvögeln zu unterscheiden. Der Anblick der beiden Rotmilane, die neulich auf Olchinger Flur gefunden wurden, hatte so gar nichts von dieser bildlichen Anziehungskraft: Nah beieinander lagen sie an einem Gehölzrand des Zitzstaudengrabens zwischen Olching und Gröbenzell. Vergiftet.
Landkreistag in Fürstenfeldbruck: Bayerische Landräte suchen Verbündete
Draußen auf dem Parkplatz am Veranstaltungsforum Fürstenfeld reihen sich die großen Limousinen eines bayerischen Automobilherstellers mit Kennzeichen aus ganz Bayern aneinander, drinnen klagen deren Fahrgäste über Finanznot. Doch an den Fahrzeugen samt ihren Chauffeuren, die Landräte aus allen 71 bayerischen Landkreisen nach Fürstenfeldbruck bringen, liegt die kardinale Krise der Kommunen nicht.
Flussregenpfeifer brütet an der Amper in Fürstenfeldbruck
Der Wasserstand der Flüsse ist gerade ziemlich niedrig und es kommen Kiesbänke zum Vorschein. Für den Flussregenpfeifer ist die Lage ideal, denn er konnte auf diesen Kiesbänken Nistmöglichkeiten finden. Zwei Brutpaare haben sich jetzt in einem Naturschutzgebiet an der Amper im Landkreis Fürstenfeldbruck niedergelassen. Es sind die ersten seit ziemlich langer Zeit.
Fußballstadien weltweit: 111 besondere Arenen
Wer sich mit Anekdoten rund um das Thema Fußball auf die Fußball-Weltmeisterschaft einstimmen möchte, die am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beginnt (21 Uhr), kann dies drei Stunden zuvor mit einer Lesung tun. Das Thema: „111 Fußballstadien, die man gesehen haben muss“. Der Journalist Christoph Leischwitz, Autor der Fußballbücher „Mia san die Bayern“ und „Die Wissenschaft des Fußballs“, stellt sein neues Werk am 11.
Landsberied: Dorfwirt verliert Pächter Florian Droglauer
Die Gaststätte „Zum Dorfwirt“ in Landsberied verliert ihren Pächter. Florian Droglauer, der das Lokal seit zehn Jahren führt, scheidet zum 31. Januar 2027 aus. Bis dahin läuft der Betrieb unverändert weiter. Aus persönlichen Gründen werde er den Pachtvertrag nicht mehr verlängern, heißt es im aktuellen Bürgerbrief der Gemeinde Landsberied. Dort bedauert man die Entscheidung.
„Einmal Löwe, immer Löwe“: Fanreaktionen auf den Zwangsabstieg aus der Region München
1860-Fans sind Turbulenzen gewohnt. Und jetzt enden diese – wieder einmal – mit einem Zwangsabstieg. Daran knüpft sich auch die Frage, ob der seit 15 Jahren wirkende Investor gut war für den Verein oder eher das Gegenteil. Die SZ hat sich bei Löwen-Anhängern aus der Region umgehört. Auch wenn ihre Bewertungen der aktuellen Entwicklung unterschiedlich ausfallen, eines eint die Fans: die Treue zu ihrem Herzensverein.
Fußball-WM 2026: Public Viewing in der Region München
Wird es wieder ein Sommermärchen? Und wie viel davon kann man überhaupt sehen? Die persönliche Planung für die überlange Fußball-Weltmeisterschaft, die von 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, wird auf jeden Fall komplizierter, als sie das in der Vergangenheit war. 104 Partien müssen gespielt sein, bis der neue Weltmeister feststeht – ein neuer Rekord.
Der Banksy von Olching
Mitten in der Stadt. An vielen Stellen. Nicht sofort augenscheinlich. Doch wer den Blick im Vorübergehen ein wenig senkt, so als würde er in sein Handy schauen, kann sie entdecken: die kleinen Graffiti, als wäre Banksy höchstselbst mitten in Olching gewesen. In der 28 000-Einwohner-Stadt im Speckgürtel von München. Das ist eher unwahrscheinlich. Aber die Vorgehensweisen ähneln sich: Urplötzlich tauchen die Graffiti im öffentlichen Raum auf. Keiner hat gesehen, wie sie da hingekommen sind.
Germeringer Tauschhaus erweitert
Gebrauchten Dingen eine zweite Chance geben, wiederverwenden statt wegwerfen: Dafür gibt es seit zwei Jahren das vom Bündnis Zukunft Germering eingerichtete Tauschhaus. Es steht nahe dem S-Bahnhof Harthaus und hat jetzt sozusagen einen Zwilling bekommen: einen zweiten Container, der durch Spenden finanziert werden konnte. Beide Container sollen dazu beitragen, dass Gegenstände verschiedenster Art vor einer verfrühten Entsorgung gerettet und von anderen weiter genutzt werden.
Fürstenfeldbruck: Warum der ehemalige Kreisrat Christoph Maier aus der SPD ausgetreten ist
Die Zustimmungswerte für die SPD in Umfragen sinken dramatisch. Selbst in der Partei verstehen manche den politischen Kurs nicht mehr. Einer von ihnen ist Christoph Maier, 56. Der Rechtsanwalt ist auch Chef der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck und war zuletzt sechs Jahre lang Kreisrat. Jetzt ist er aus der SPD ausgetreten. Warum, erzählt er im Gespräch mit der SZ.
Landkreis Fürstenfeldbruck: Landrat Karmasin und Kreistag setzen auf Kontinuität
Thomas Karmasin (CSU) ist bekanntlich schon seit 30 Jahren Landrat im Landkreis Fürstenfeldbruck. Das mag – je nach Lesart – ein Zeichen für Beständigkeit sein oder einen Mangel an Abwechslung bedeuten. Doch im Brucker Land liebt man offenbar die Kontinuität, und so wurden jetzt auch Karmasins Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Erste Stellvertreterin bleibt Karmasins Parteikollegin Martina Drechsler, zweiter Stellvertreter ist weiterhin Michael Schanderl (FW).
Landtagsabgeordnete werden Bürgermeister-Stellvertreter
Die beiden Landtagsabgeordneten Benjamin Miskowitsch (CSU) und Andreas Birzele (Grüne) sind jetzt Zweite Bürgermeister in ihren Heimatgemeinden. Miskowitsch fungiert in Mammendorf in den nächsten sechs Jahren als Vertreter des wiedergewählten Josef Heckl (BGM), Birzele wird in Althegnenberg Rainer Spicker (Bürgerinitiative) vertreten, der ebenfalls Bürgermeister bleibt. Beide Politiker gehörten den Gemeinderäten bereits an, waren aber noch nie als Bürgermeister-Stellvertreter im Amt.
Fürstenfeldbruck: Wohnungsbaugesellschaft errichtet 50 geförderte Wohnungen
Die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) im Landkreis Fürstenfeldbruck ist vor einigen Jahren angetreten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mit drei weiteren Projekten will sie in den kommenden Jahren fast 50 geförderte Wohnungen errichten. Davon entstehen 20 an der Lusstraße in Maisach, 19 an der Pfarrstraße in Olching und zehn am Volksfestplatz in Fürstenfeldbruck. In Olching sind zwei Mehrfamilienhäuser für Mitarbeiter des Landkreises und seiner Eigenbetriebe geplant.
Münchner Umland: Was der Mai an Neuem mit sich bringt
Suchte man für den Mai, diesen wunderbaren Wonnemonat, einen Vergleich, wäre er von seiner Wucht her wohl eine Blaskapelle. Auf den signalartigen Auftakt der Trompeten oder Flügelhörner (Hexen) folgt der rhythmische Einsatz des Schlagwerks (Maibaum Zentimeter für Zentimeter in die Höhe wuchten), um den Marschtritt vorzugeben (die Natur erwacht mit Wumms zum Leben). Nun gut, diese Beschreibung stammt vom Blasmusikverband Burgenland. Aber so weit ist Bayern von dort ja auch nicht entfernt.
Fürstenfeldbruck: Öffnung von Schul-Sportanlagen in Ferien geplant
Wo sollen sich Kinder eigentlich austoben? Auf der Straße? Nicht so ideal. Auf dem Spielplatz? Okay, geht. Im eigenen Garten? Wenn es einen gibt. Und was ist mit den Sportanlagen der Schulen? Zumeist schwierig, denn diese sind nahezu ausschließlich für Schulunterricht oder Vereinssport zugänglich. Versuchsweise sollen jetzt die Spiel- und Sportflächen an den Schulzentren in Fürstenfeldbruck und Puchheim für alle geöffnet werden – in den Sommerferien.
München: Wie man seinen Garten naturnah anlegt
Welche Pflanzen sollen in den Garten? Fremdländische Zierpflanzen mögen schön anzusehen sein, doch das ist oft ihr einziger positiver Beitrag. Wie man der Natur mit der richtigen Auswahl an Pflanzen helfen kann, erklärt Andreas Fleischmann, promovierter Biologe, Kurator für Gefäßpflanzen an der Botanischen Staatssammlung München und Privatdozent für Systematische Botanik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Handball-Revolution in Fürstenfeldbruck: Neustart mit großen Ambitionen
Mehr als 600 Menschen sind aufgestanden und applaudieren – mehrere Minuten lang. Es ist kein Parteitag, sondern ein Handballspiel. Und die sportlichen Protagonisten sind zu allem Überfluss auch noch abgestiegen – die Zuschauer klatschen trotzdem. Auf dieses Publikum, auf dessen Begeisterungsfähigkeit, können sie sich verlassen in Fürstenfeldbruck.
Germering: Oberbürgermeister Andreas Haas zieht Bilanz
Der Stern, auf dem der Name von Andreas Haas steht, ist exakt einem Stern für den Walk of Fame nachempfunden. Das Geschenk, das er vor zwei Jahren zum runden Geburtstag bekommen hat, lehnt noch immer an der Wand – in seinem Büro im fünften Stock des Germeringer Rathauses. Immerhin wurde der Stern nirgendwo im Boden eingelassen, und so kann Haas ihn mitnehmen. Denn er wird dieser Tage ausziehen aus dem Rathaus. Der 62 Jahre alte CSU-Politiker war 18 Jahre lang Oberbürgermeister der Stadt Germering.
Mönche in München: Neue Brüder in der Ordensgemeinschaft Sankt Ottilien
Zwei angehende Mönche werden am Samstag, 25. April, als Vollmitglieder in die Ordensgemeinschaft von Sankt Ottilien aufgenommen. Mit der Profess legen sie ihr Ordensgelübde ab und entscheiden sich nach Jahren der Vorbereitung endgültig für ein Leben im Benediktinerkloster. Der feierliche Professgottesdienst findet um 10.30 Uhr in der Klosterkirche Sankt Ottilien bei Geltendorf statt und wird live über den Youtube-Kanal der Erzabtei übertragen.
Fürstenfeldbruck: Das Wasserrutschen-Dilemma in den Schwimmbädern
Wasserrutschen gehören in vielen Schwimmbädern zum Spaßprogramm. Häufig sind sie nach einer Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten jedoch Sanierungsfälle. Was also tun? Zwei unterschiedliche Wege werden gerade im Landkreis Fürstenfeldbruck beschritten: In der Stadt Fürstenfeldbruck wird die Wasserrutsche an der Amper-Oase von Montag an für immer abgebaut, im Freibad des Landkreises in Mammendorf soll sie in gleicher Form ersetzt werden. „Wir bedauern den Abriss der Wasserrutsche.
Handballtor des Monats in München: Kopfball von Lukas Donaubauer
Lukas Donaubauer, 33, Handballer des Fünftligisten SC Unterpfaffenhofen-Germering, landet mit dem letzten Tor seiner aktiven Laufbahn seinen größten Coup: einen Kopfball, der zum Tor des Monats gekürt wird – deutschlandweit. Und er lässt dabei auch noch einen Nationalspieler hinter sich. Als Handballer machen Sie ein Kopfballtor. Wie kommt man denn auf so eine Idee?
Fürstenfeldbruck: Musikalische Weltreise mit dem Brucklyn Heart Chor
Viele Menschen hören gerne Popmusik und singen auch gerne mit – allein unter der Dusche, mit anderen in großen Stadionkonzerten oder auch in einem Chor. Der Brucklyn Heart Chor, geführt unter dem Dach der Heinrich-Scherrer-Musikschule Schöngeising, ist der einzige Chor mit dieser Ausrichtung im Landkreis Fürstenfeldbruck. Das Ensemble stellt sich nun mit zwei Konzerten vor.
Landkreis Fürstenfeldbruck: Betreiber für Tierheim gesucht
Es hat lange gedauert, bis sich im Landkreis Fürstenfeldbruck die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass man auch hier ein zentrales Tierheim braucht. Doch wer soll es betreiben? Um jemanden zu finden, haben die Kommunen nun einen öffentlichen Aufruf gestartet. „Haben Sie Interesse, dann melden Sie sich gerne bei uns“, schreibt Maisachs Bürgermeister Hans Seidl (CSU), der auch Sprecher aller Landkreis-Bürgermeister ist. Bewerber müssten nicht unbedingt aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck kommen.
Gernlinden: Laura Eckle will auf die Buckelpiste bei Olympia 2030
Blauer Himmel, Sonne, Neuschnee: Idealbedingungen für jeden Skifahrer. Auch Laura Eckle mag es „am liebsten, wenn die Sonne scheint“ und sie auf zwei Skiern hügeliges Gelände hinabfahren kann. „Powder-Buckel“, von frischem Schnee übersäte Geländewölbungen, mag sie besonders gerne, erzählt die 19-Jährige. Dann sei auch der Untergrund für die Landungen weich genug. Laura Eckle ist Buckelpistenfahrerin, eine Disziplin des Freestyle-Skiing.
Fürstenfeldbruck: Ende eines Handball-Märchens
Der Ball war schon Richtung Tor unterwegs – dann blieb er am Lattenkreuz kleben. Unfassbar lauter Jubel brandete auf bei Fürstenfeldbrucks Handballern und deren Anhängern. Nicht nur, weil damit der Sieg der Gastgeber in einem Handballspiel der dritten Liga feststand, sondern auch weil das Spielgerät – bedingt durch das Harz, das sich die Handballer für einen besseren Zugriff an die Finger schmieren – für ein so kurioses Ende gesorgt hatte. Ein Moment für die Ewigkeit.
Kommunalwahl in der Region München: Viele CSU-Landräte und Bürgermeister lokaler Gruppierungen
Die Kommunalwahlen rund um München haben ein politisches Gefüge hervorgebracht, das nur auf den ersten Blick vielfältiger wirkt. Die CSU behauptet ihre Vormachtstellung in den meisten Landkreisen und vielen Rathäusern, ist aber nicht unangreifbar. Die Grünen trotzten dem bundespolitischen Gegenwind und erzielten punktuell Erfolge, die SPD – vielerorts abgeschrieben – feierte in einigen Kommunen Achtungserfolge.
Kommunalwahlen 2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck: Das Ergebnis der Landrats-Stichwahl
Thomas Karmasin (CSU) bleibt weiter Landrat von Fürstenfeldbruck. Der 63-Jährige gewann die Stichwahl mit 56,5 Prozent der Stimmen und wird seinen 30 Amtsjahren noch weitere sechs Jahre anhängen. Seine Herausforderin Ronja von Wurmb-Seibel, die für die Grünen antrat, war eine der Ersten, die ihm am Sonntagabend gratulierte. Sie kam auf 43,5 Prozent.
Kreativer Wahlkampfendspurt um Fürstenfeldbrucker Landratsamt
Ein Foto mit der Bergdoktor-Mama macht sich gut. Gerade in Wahlkampfzeiten. In diesen bedankte sich Thomas Karmasin jüngst bei Monika Baumgartner, der bekannten Schauspielerin aus Gröbenzell, die seit einer gefühlten Ewigkeit die Bergdoktor-Mama in einer Fernsehserie spielt: „Wir konnten gemeinsam die Zeitschrift Amperland retten und uns beim Treffen der Ortschronisten im Landratsamt näher kennenlernen“, schreibt Karmasin in den sozialen Medien.
Gröbenzell: Lesen lernen mit Kinder-Comics
Jeder kennt sie: Asterix, den Gallier. Lucky Luke, den Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten. Die schlauen Füchse Fix und Foxi. Das Reporter-Hund-Duo Tim und Struppi. Superman, Spiderman, Batman. Sie alle sind Protagonisten aus Comics, einer Erzählform, die aus einer Abfolge von Bildern mit wenig Text Geschichten macht. Comics gelten mit ihren Sprechblasen und Lautmalereien als unterhaltsam, wurden aber lange Zeit nicht unbedingt ernst genommen und als eher minderwertig betrachtet.
Kommunalwahlen in Fürstenfeldbruck: Es wird pluraler. Ein Kommentar
Jede Wahl bringt ihre Überraschungen mit sich. Nicht immer sind Wählerinnen und Wähler berechenbar, nicht automatisch bekennen sie sich zu den Amtsinhabern. Das bekam zum ersten Mal nach 30 Jahren Langzeitlandrat Thomas Karmasin zu spüren. Über die Gründe kann spekuliert werden. Wirkt sich eine allgemeine Unzufriedenheit mit der Politik in Land und Bund auch auf die kommunale Ebene aus? Haben die Wähler nach mehreren Jahrzehnten den Wunsch nach Veränderung? Nach Verjüngung vielleicht?
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