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Articles by Heiner Effern
München: Wahlbehörde stellt private Adressen von Kandidaten ins Netz
Fast jeder dritte Münchner hat keinen deutschen Pass. Damit auch diese Stadtbewohner gehört werden, gibt es den Migrationsbeirat, der ihre politischen Interessen ehrenamtlich vertritt. Das Gremium berät Stadtrat und Verwaltung in allen Fragen, die die ausländische Bevölkerung in München betreffen. An der jüngsten Wahl 2023 beteiligten sich nur 3,1 Prozent der Berechtigten.
München will Pacht auf Großmarkt erhöhen – Preisanstieg droht
Der Neubau ist geplatzt, die Zukunft völlig unklar, und jetzt geht auch noch die Miete nach oben. Die Obst- und Gemüsehändler auf dem Großmarkt in Sendling sind schwer angefressen. Denn die Stadt München will die Gebühren je nach Rechnung um 34,5 oder sogar 38,6 Prozent in drei Jahren erhöhen. Allerdings kann das Kommunalreferat zwei triftige Gründe anführen: Seit 15 Jahren hat es keine Steigerung mehr gegeben.
München: Wie Markus Söder und Dominik Krause ein Politik-Bündnis schmieden
Von einer „Bromance“ ist in einigen Medien plötzlich die Rede, zwischen dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und dem Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). Von der großen Freundschaft, als ob sie engste Kumpels wären. Ein privater Radiosender ließ für die beiden sogar zwei riesige Lebkuchenherzen herstellen.
SZ-Podcast "Hey München": Was würde Olympia für die Stadt bedeuten?
Was würde Olympia für München bedeuten? Die Münchner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 hat eine wichtige Etappe genommen: Die bayerische Landeshauptstadt hat sich gegen die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und geht als deutsche Bewerberin ins Rennen. Sollte München tatsächlich den Zuschlag bekommen, dürfte das enorme Effekte auf die Stadt haben –sowohl auf die Infrastruktur als auch auf die sowieso schon leeren öffentlichen Kassen.
Oktoberfest 2026 München: Junge Linke provoziert mit israelfeindlichen Parolen – FDP-Stadtrat geohrfeigt
Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, Jörg Hoffmann, ist auf dem Oktoberfest beleidigt und ins Gesicht geschlagen worden. Die Liberalen saßen am Freitag, 25. September, an ihrem Tisch in der Ratsboxe im Schottenhamel-Festzelt. Direkt daneben hatte die Fraktion Die Linke ihren Tisch der eigenen Jugendorganisation überlassen. Als dort laut israelfeindliche Parolen geäußert und Liedtexte entsprechend umgedichtet worden seien, sei er eingeschritten, sagt Hoffmann.
Oktoberfest 2026 München: Junge Linke provoziert mit israelfeindlichen Parolen – FDP-Stadtrat geohrfeigt
Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, Jörg Hoffmann, ist auf dem Oktoberfest beleidigt und ins Gesicht geschlagen worden. Die Liberalen saßen am Freitag, 25. September, an ihrem Tisch in der Ratsboxe im Schottenhamel-Festzelt. Direkt daneben hatte die Fraktion Die Linke ihren Tisch der eigenen Jugendorganisation überlassen. Als dort laut israelfeindliche Parolen geäußert und Liedtexte entsprechend umgedichtet worden seien, sei er eingeschritten, sagt Hoffmann.
Olympia in München: Was bis 2036, 2040 oder 2044 zu schaffen ist
Vom großen „Boost“ ist gerade in der Politik gerne die Rede, wenn es um die Bewerbung Münchens um Olympische Sommerspiele geht. Denn das Sportereignis sollte nicht nur eine besondere, leichte Stimmung der Vorfreude in der Stadt erzeugen, sondern auch ganz konkret wichtige Großprojekte beim Wohnen und im Verkehr beschleunigen. Nach der Euphorie über den Sieg bei der nationalen Vorauswahl geht es nun an eine Bestandsaufnahme: Was ist bis zu welchem möglichen Austragungsjahr zu schaffen?
München: Warum Markus Söder und Dominik Krause gemeinsam Achterbahn fahren
Gleich nach der wilden Fahrt ist noch eine Haarsträhne wieder unter Kontrolle zu bringen, dann geht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Laufsteg hinunter. Als er sich zu den Menschen hinter dem Zaun dreht, steckt er kurz die Zunge heraus. Eine Geste der Erleichterung, es ist überstanden. Fünf Loopings auf dem Oktoberfest, für Olympia haut sich Söder voll rein. Dem Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) merkt man die Strapazen weniger an.
Oktoberfest 2026 in München: Warum Söder und Krause gemeinsam Achterbahn fahren
Gleich nach der wilden Fahrt ist noch eine Haarsträhne wieder unter Kontrolle zu bringen, dann geht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Laufsteg hinunter. Als er sich zu den Menschen hinter dem Zaun dreht, steckt er kurz die Zunge heraus. Eine Geste der Erleichterung, es ist überstanden. Fünf Loopings auf dem Oktoberfest, für Olympia haut sich Söder voll rein. Dem Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) merkt man die Strapazen weniger an.
Von der Deutschen Bahn zur Headhunterin: Neuer Job für Katrin Habenschaden
Dreieinhalb Jahre war sie Bürgermeisterin in München, zweieinhalb Jahre Managerin bei der Deutschen Bahn, nun wird Katrin Habenschaden Beraterin in der Privatwirtschaft. Die frühere Grünen-Politikerin soll künftig Spitzenpersonal für Unternehmen suchen und weiterentwickeln, wie aus einer Mitteilung der Firma Spencer Stuart hervorgeht. Dort wird sie am 1. November ihre neue Aufgabe beginnen.
SZ-Podcast "Hey München": Was bedeutet der Datenklau an der LMU für Studierende?
Datenklau an der LMU: Worauf müssen sich Studierende einstellen? Bislang unbekannte Hacker haben Tausende sensible Daten an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) abgegriffen. Dazu zählen unter anderem Namen, Geburtsdaten, Geburtsort und Geschlecht. Auch Bankdaten wie IBAN-Nummern inklusive der Namen der Kontoinhaber sind offenbar Teil des Datenklau. Betroffen könnten alle Personen sein, die an der LMU immatrikuliert sind. Im Podcast klären die Hosts, was Studierende jetzt beachten müssen.
Josef Schmid - vom Münchner Bürgermeister zum bayerischen Minister
Im vollen Saal des Nockherbergs gedemütigt zu werden, das kennt nicht nur Josef Schmid. Aber 2008 wurde der damalige Oberbürgermeister-Kandidat der CSU in München vom Fastenprediger bei der Starkbierprobe besonders hart angefasst, als vorprogrammierter Verlierer „Seppi“ brutal bloßgestellt. Zum Schluss ließ ihn Bruder Barnabas noch im Publikum aufstehen. „Damit man sieht, wer Sie gewesen sind“, sagte er. Vor 18 Jahren galt Schmid auf dem Nockherberg schon als Vergangenheit.
Münchens Umweltreferentin Christine Kugler hört überraschend auf - wer wird Nachfolgerin?
Die Stadt München muss sich eine neue Referentin für Klima- und Umweltschutz suchen. Die bisherige Amtsinhaberin Christine Kugler (parteilos) wird die Position am 31. Oktober 2026 vorzeitig aufgeben, teilt die Stadt mit. Eigentlich ist sie bis Januar 2027 gewählt, sie trat die Stelle am 15. Januar 2021 an. Ihr Abschied kommt nach außen hin überraschend, bisher waren keine Hinweise in diese Richtung registriert worden.
Nach Eisenreich-Rücktritt: Die Münchner CSU sucht einen neuen Chef
Der wilde, manchmal sogar sich gegenseitig meuchelnde Haufen, der die Münchner CSU in den 2000er-Jahren war, gehört längst der Vergangenheit an. Die Vorsitzenden Ludwig Spaenle und Georg Eisenreich haben mit Konsequenz und teils harter Hand Ruhe in den Bezirk gebracht. Doch nun steht die CSU in der Landeshauptstadt mit dem angekündigten Rückzug des amtierenden Chefs Eisenreich erneut vor einer Zäsur.
Oktoberfest: Jetzt muss Dominik Krause zeigen, ob er auch Wiesn kann
Er wird nicht zum ersten Mal eine Lederhose tragen. Und er hat schon so manches Fass Bier bei offiziellen Anlässen angezapft, auch das traditionelle Hendl schmeckt ihm. Selbst wenn in Dominik Krause an diesem Samstag erstmals ein Grüner das Oktoberfest eröffnet, dürfte also der Untergang der weiß-blauen Bierzeltkultur ausbleiben. Das sollte insbesondere CSU-Chef Markus Söder beruhigen, der eine Hauptrolle bei der Zeremonie spielen wird.
Oktoberfest 2026 München: Jetzt muss Dominik Krause zeigen, ob er auch Wiesn kann
Er wird nicht zum ersten Mal eine Lederhose tragen. Und er hat schon so manches Fass Bier bei offiziellen Anlässen angezapft, auch das traditionelle Hendl schmeckt ihm. Selbst wenn in Dominik Krause an diesem Samstag erstmals ein Grüner das Oktoberfest eröffnet, dürfte also der Untergang der weiß-blauen Bierzeltkultur ausbleiben. Das sollte insbesondere CSU-Chef Markus Söder beruhigen, der eine Hauptrolle bei der Zeremonie spielen wird.
München: Die marode Viehhofbank muss dringend saniert werden
Wie schlimm es um die Viehhofbank steht, ist von außen nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das denkmalgeschützte Gebäude in der Zenettistraße, ein roter, wuchtiger Klinkerbau, pfeift innen jedoch aus dem letzten Loch, nicht nur sprichwörtlich. Das Dach ist undicht, die Zwischendecken sind so marode, dass sie gerade noch ihr eigenes Gewicht tragen können. Fenster, Brandschutz, Elektrik, alles muss überholt werden.
München: Krause will beim Wiesn-Einzug der Opfer des Oktoberfestattentats gedenken
Der im März neu gewählte Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) will auf seinem ersten Oktoberfest ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Dafür wird er beim Einzug der Brauereien und Festwirte am Samstag am Eingang der Theresienwiese seine Kutsche anhalten lassen und zusammen mit den Bürgermeisterinnen Mona Fuchs (Grüne) und Verena Dietl (SPD) vor dem Denkmal der Opfer des Anschlags vom 26. September 1980 kurz innehalten.
Münchner Politik und Oktoberfest: „Märchenhochzeit“ der Wiesn-Wirte und hoher Besuch aus dem Rathaus
Im Rathaus steigt das Brautpaar, eskortiert von Mitgliedern einer Blaskapelle, die feudale Treppe hinab. Gäste stehen dicht gedrängt an den Stufen, die Handys gezückt. Dieses Ereignis will offenbar jeder Besucher selbst in Fotos und Videos festhalten. Die Münchner Gesellschaft scheint sich ihrer Sehnsucht nach einer royal-light Hochzeit hinzugeben.
Oktoberfest 2026: Wie sich München OB Dominik Krause beim Anzapf-Training schlägt
Das Geheimnis des perfekten Anzapfens: Wenn ein Münchner Oberbürgermeister diese Fähigkeit drauf hat, dann kann in puncto Anerkennung beim Volk schon nicht mehr viel schiefgehen. Er muss nur noch mit dem Druck zurechtkommen, wenn ihm an diesem einen Samstag im Jahr um 12 Uhr mittags auf der Theresienwiese Millionen Menschen dabei zuschauen, wie er mit einem Schlegel den Wechsel in den Hirschen haut.
Soll München seine Flughafen-Anteile verkaufen? Bürgermeisterin löst Koalitionsärger aus
Eine Milliarde Euro auf die Hand mitten in der Haushaltskrise. Kein Ärger mehr, wenn der Bund und der Freistaat die Stadt im Aufsichtsrat wieder einmal auflaufen lassen. Diese beiden Argumente lassen in der Münchner Politik die Frage aufkommen, ob die Kommune nicht doch ihre Anteile am Flughafen zu Geld machen sollte. Wie das Mehrheitsbündnis aus Grünen/Rosa Liste, SPD und FDP/Freie Wähler zum Flughafen und zur dritten Startbahn steht, bleibt im Koalitionsvertrag offen.
München: Supermarkt an der Isar brennt lichterloh - riesiger Schaden
Ein Supermarkt in der Schäftlarnstraße unweit der Thalkirchner Brücke hat am Freitagabend gebrannt. Der Schaden soll sich laut Polizei auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen. Verletzt wurde bei dem Feuer in Thalkirchen nahe der Isar niemand. Zur Brandursache konnte eine Polizeisprecherin am Sonntag noch keine Angaben machen. Die Freiwillige Feuerwehr München meldet auf ihrer Homepage den entsprechenden Alarm am Freitag um 18.04 Uhr.
München: Dominik Krause zieht Bilanz nach 100 Tagen als Oberbürgermeister
Gerade verlässt eine Gruppe von Touristen den Kleinen Sitzungssaal mit seinen dunklen, schweren Tischen und Stühlen, die viel historischer wirken, als sie letztlich sind. Die Bauherren der Stadt wollten mit ihrem neogotischen Stil für das Rathaus Eindruck schinden und die vermeintlich gute, alte Zeit aufleben lassen.
München: Dominik Krauses Bilanz nach hundert Tagen als Oberbürgermeister – ein Kommentar
Kann der das? Diese Frage hat man nach der überraschenden Wahl von Dominik Krause (Grüne) zum Münchner Oberbürgermeister immer wieder gehört. Manche spielten da auf sein Alter an – Krause war bei seinem Antsantritt 35 Jahre alt. Andere auf seine fehlende Berufserfahrung in der freien Wirtschaft – Physikabschluss, Berufspolitiker gleich nach dem Studium. Nach 100 Tagen im Amt ist festzustellen: Ja, er kann das. Wie gut er es kann, das wird sich allerdings erst noch zeigen.
Trockenheit: Münchner haben erfolgreich Wasser gespart
Der Wasserverbrauch in München sollte im August auch ohne Verbote um etwa zehn Prozent zurückgehen. Damit rechnen die Stadtwerke München aufgrund ihrer Erfahrungswerte aus 2024 und 2025. In den beiden Jahren flossen im Juni und Juli durchschnittlich etwa 330 Millionen Liter pro Tag in die Stadt. Im August lag der Wert wegen der vielen Urlauber, die München in den Ferien verließen, jeweils bei etwa 300 Millionen Litern.
War es richtig, das Wasserverbot in München nicht zu verlängern?
Die Stadt München hat in einer Extremsituation zu einem der härtesten Mittel gegriffen, die ihr zur Verfügung stehen: Mit einer Reihe von Verboten dämmte sie den explodierenden Verbrauch des Trinkwassers ein. Das ist in einer Zeit alarmierender Trockenheit und während einer außergewöhnlichen Hitzewelle legitim. Der gewünschte Effekt trat ein: Die gefährlichen Ausschläge nach oben blieben aus, der Verbrauch pendelte sich in einem Bereich ein, der für einen heißen Sommer normal ist.
SZ-Podcast „Hey München“: Warum München vom Kokain überschwemmt wird
Warum München von Kokain überschwemmt wird Immer reiner, immer günstiger – Kokain ist in München so verbreitet wie noch nie, die Münchner Staatsanwaltschaft spricht gar von einer „Kokainschwemme“. Im Podcast sprechen wir darüber, was die Taliban in Afghanistan damit zu tun haben und wie professionell Drogenhändler mittlerweile organisiert sind. Dabei geht es auch um einen besonders spektakulären Fall mit mehr als 100 Kilo Koks.
Kartenvorverkauf: Stadt will "München Ticket" verkaufen
VIP-Tickets für den Rapper Apache 207 am 2. Oktober in der Olympiahalle sind gerade im Angebot, genauso aber auch Karten für Roland Kaiser nächstes Jahr im April. Wer in München nach Konzerten sucht, nach Ausstellungen, nach Musicals, der stößt seit gut 30 Jahren auf München Ticket, den Kartenservice der Stadt. Doch wohl schon Ende des Jahres beginnt dort ein neues Kapitel: München will seine Ticket-Tochter verkaufen.
München: Stadt will Kartenvorverkaufsstelle "München Ticket" verkaufen
VIP-Tickets für den Rapper Apache 207 am 2. Oktober in der Olympiahalle sind gerade im Angebot, genauso aber auch Karten für Roland Kaiser nächstes Jahr im April. Wer in München nach Konzerten sucht, nach Ausstellungen, nach Musicals, der stößt seit gut 30 Jahren auf München Ticket, den Kartenservice der Stadt. Doch wohl schon Ende des Jahres beginnt dort ein neues Kapitel: München will seine Ticket-Tochter verkaufen.
Wassermangel: München lässt Verbote auslaufen
Die Stadt kassiert ihre Verbote zum Verbrauch von Trinkwasser wieder ein. Die entsprechende Allgemeinverfügung läuft regulär am 1. August aus und wird dann nicht verlängert. Das beschloss die mit dem Thema befasste Taskforce im Rathaus am Donnerstagvormittag. Das heißt aber laut Mitteilung nicht, dass sich die Lage bei den Trinkwasser-Reserven entscheidend entspannt hat.
BMW München: Wie es der Belegschaft und der Stadt geht
Groß und mächtig steht das Vierzylinder-Hochhaus von BMW am Mittleren Ring in der Sonne. Daneben, im Schatten eines Baumes, sitzt ein Mitarbeiter, und zum ersten Mal seit 15 Jahren denkt er darüber nach, ob es einen beruflichen Weg für ihn gibt außerhalb dieses Hochhauses, jenseits von BMW. „Ich werde mir das Abfindungsangebot ansehen und durchrechnen“, sagt der Mann in Turnschuhen, den Laptop auf den Knien: „Der Zeitpunkt für einen Wechsel ist natürlich nicht optimal.“
BMW München vor Stellenabbau: Wie es den Mitarbeitern und der Stadt geht
Groß und mächtig steht das Vierzylinder-Hochhaus von BMW am Mittleren Ring in der Sonne. Daneben, im Schatten eines Baumes, sitzt ein Mitarbeiter, und zum ersten Mal seit 15 Jahren denkt er darüber nach, ob es einen beruflichen Weg für ihn gibt außerhalb dieses Hochhauses, jenseits von BMW. „Ich werde mir das Abfindungsangebot ansehen und durchrechnen“, sagt der Mann in Turnschuhen, den Laptop auf den Knien: „Der Zeitpunkt für einen Wechsel ist natürlich nicht optimal.“
München bestätigt Georg Dunkel als Mobilitätsreferent
Der Stadtrat hat sich festgelegt, wer weitere sechs Jahre den Verkehr in München regeln soll: Der bisherige Mobilitätsreferent Georg Dunkel (parteilos) wurde in der Vollversammlung mit 46 von 61 gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Er werde sich mit „Augenmaß und Pragmatismus“ um das Fortkommen der Münchnerinnen und Münchner kümmern, versprach Dunkel nach der Wahl. So wolle er die Emotionalität, „teils Aggressivität“ im Streit um die richtige Verkehrspolitik entschärfen.
Verkehrswende in München: Das sind die größten Baustellen
Der Ärger über den stockenden und lahmenden Verkehr in München ist ungebrochen, trotzdem scheint die Mobilität in der Prioritätenliste der Stadtpolitik gerade abzurutschen. Das Geld geht aus, beim Wasser muss auch gespart werden, und schon im Wahlkampf war die Verkehrswende nicht das Gewinner-Thema: Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) versprach nicht etwa 50 neue Tramlinien oder 500 neue Radwege, sondern lieber 50 000 neue Wohnungen.
Sendling: Mann fährt drei Mädchen an und flüchtet
Ein 42 Jahre alter Mann hat am Samstag in Sendling drei Mädchen auf Fahrrädern mit dem Auto angefahren und ist anschließend von der Unfallstelle geflohen. Dabei stieß er mit einem Kleintransporter zusammen, hielt jedoch weiterhin nicht an. Die Mädchen erlitten Prellungen und möglicherweise Knochenbrüche. Der Fahrer wurde von der Polizei bereits identifiziert. Gegen ihn wird wegen Fahrerflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
München: Zwei Schlauchbootunfälle am Isarwehr
Zwei Unfälle mit Schlauchbooten auf der Isar haben am Samstag größere Einsätze von Polizei und Rettungsdiensten ausgelöst. Die in Not geratenen Passagiere konnten sich weitgehend selbst in Sicherheit bringen. Einen 22 Jahre alten Mann musste die Feuerwehr an Land ziehen. Beide Vorfälle ereigneten sich in gesperrten Zonen vor Wehren. Die Polizei weist darauf hin, dass Schlauchbootfahrer bei Missachtung der Verbotsschilder ihr Leben riskieren.
Münchner SPD nach der Wahlniederlage: Wohin steuert sie?
Die SPD wird von der Bühne getragen, dabei ist die Veranstaltung noch in vollem Gange. Der neue Stadtvorstand ist gewählt; Christian Köning, der bisherige Vorsitzende, ist auch der künftige Vorsitzende. Und nun transportieren also ein paar Leute die rote Wand mit dem Parteilogo fort, vor der die Rednerinnen und Redner bisher gesprochen haben. Die Stufen runter von der Bühne, raus aus dem Saal – und weg ist sie, die SPD.
SZ-Podcast „Hey München“: Panzer, Drohnen, Spionage – in München boomt die Rüstungsindustrie
Ein Panzerkonzern im Münchner Norden ist mutmaßlich zum Spionage-Ziel geworden: Bei „Hey München“ geht es um die Rolle der Rüstungsindustrie in der Stadt. Außerdem sprechen die beiden Hosts Tim Brack und Heiner Effern darüber, ob bald Robotertaxis durch München fahren. München als Rüstungsstadt Eigentlich ist München bekannt für Firmen wie BMW oder Siemens. Doch auch die Rüstungsindustrie hat in der Stadt eine lange Tradition und entwickelt sich immer weiter.
München fehlen 41 Millionen Euro – wo die Stadt jetzt sparen muss
Die Stadt ächzt bereits unter dem harten Spardruck, doch die Lage könnte noch schlimmer werden. Für das Jahr 2027 fehlen in der Planung trotz schmerzlicher Einschnitte immer noch 41 Millionen Euro, um nicht ins Minus abzurutschen. Ein Gewinn, auch wenn er nur minimal ausfällt, ist aber die Voraussetzung, um einen gesetzeskonformen Haushalt vorzulegen. Das soll durch weitere Einsparungen bis zum Beschluss des Haushaltsplans 2027 im Dezember noch gelingen.
Münchner Kammerspiele: Intendantin Mundel wird das Theater 2028 verlassen
Intendantin Barbara Mundel wird die Münchner Kammerspiele definitiv verlassen. Das erklärte die Theaterchefin im Kulturausschuss des Münchner Stadtrats. Sie stehe für eine erneute Verlängerung ihrer Dienstzeit nicht zur Verfügung, sagte sie. Ihr Vertrag endet am 31. August 2028. Die Zeit bis dahin wolle sie mit ihrem Haus weiterhin erfolgreich gestalten.
SZ-Podcast "Hey München": Warum Münchner Brauereien mit Tiefengrundwasser spülen
Zum ersten Mal werden die Münchnerinnen und Münchner mit Verboten zum Wassersparen aufgerufen. Um diese historische Maßnahme und um eine SZ-Recherche zum Umgang von Münchner Brauereien mit wertvollem Tiefengrundwasser geht es in der aktuellen Folge von „Hey München“. Außerdem sprechen die beiden Hosts Lisa Bögl und Heiner Effern über den rechtsradikalen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ), der sich am 22. Juli zum zehnten Mal jährt.
Flughafen-Aufsichtsrat München macht Weg für Abschiebeterminal frei
Der Aufsichtsrat des Münchner Flughafens hat dem Bau eines neuen Abschiebeterminals zugestimmt. Das teilte das Unternehmen am späten Dienstagnachmittag mit. „Die erforderlichen Beschlüsse wurden heute in der Aufsichtsratssitzung mehrheitlich gefasst“, hieß es in einer Medienmitteilung der Flughafen München GmbH (FMG).
Münchens Kulturreferent und die Kammerspiele: Jetzt werden sie ihn kennenlernen
Wenn in den großen Theaterhäusern der Republik ein Wechsel ansteht, dann wird die Politik schnell zur dramatischen Bühne. Im Stück um das Vertragsende von Barbara Mundel, der Intendantin der Münchner Kammerspiele, dreht sich alles um die Frage: Wie gehen die Theaterchefin und die Verantwortlichen der Stadt auseinander?
München Kinderbetreuung: Wie stark die Gebühren ab 2027 steigen
Die Stadt macht Ernst mit ihrem harten Sparkurs, am kommenden Dienstag will sie das Ende des kostenlosen Kindergartens für alle beschließen. Auch die Betreuung in kommunalen Krippen und Horten soll teurer werden. Des Weiteren soll das Essensgeld in den Kindertagesstätten steigen und die Ermäßigung für Geschwisterkinder sinken. Allein die höheren Gebühren sollen den angeschlagenen Haushalt um gut 34 Millionen Euro pro Jahr entlasten.
Kammerspiele München: Eine Million Euro für die Nachfolge von Intendantin Barbara Mundel
Die Kammerspiele gelten als eines der wichtigsten Theater in Deutschland, doch in diesen Tagen sorgen sie nicht nur mit Schauspiel für Emotionen, sondern mit einer Spitzenpersonalie. Der Vertrag von Intendantin Barbara Mundel endet am 31. August 2028 und soll nicht verlängert werden. Hinter den Kulissen läuft längst die Suche nach einer Nachfolge, doch Mundel hätte nun auch Lust, noch zwei Jahre dranzuhängen. Sollte der Wechsel kommen, wird er nicht billig.
München: Jutierhalle eröffnet im Sommer für Kultur und Kunst
Die Jutier- und Tonnenhalle werden seit Jahren als Hoffnungsträger für die freie Kulturszene in einem Atemzug genannt, doch nun müssen sich die beiden vorerst trennen. Denn die Jutierhalle wird nach langer Sanierungszeit in diesem Sommer fertig, das Baureferat wird das ehemalige Industriegebäude dann an das Kulturreferat übergeben. Die Tonnenhalle bleibt dagegen weiter Baustelle. Wegen einer starken Nitratbelastung verzögern sich die Arbeiten hier bis in das Jahr 2028 hinein.
Was München dringend aus der Hitzewelle lernen sollte
Die erste große Hitzewelle des Jahres hat in München zwei Rekorde gesprengt. Die 37,6 Grad vom vergangenen Samstag sind laut Deutscher Wetterdienst (DWD) der höchste Wert, der je im Juni in der Stadt gemessen wurde. Und ein neues Allzeithoch. Das bisherige betrug 37,5 Grad und wurde im Juli 1983 gemessen.
München: Bei der Stadtminister-Kür zeigt sich, welchen Stil OB Krause angestrebt
Beatrix Zurek sieht ein bisschen so aus, als wolle sie sich selbst kneifen. Als würde sie sich fragen: Ist das gerade wirklich passiert? Ob es so ein Ergebnis wirklich noch nie gegeben hat, wie CSU-Stadträtin und Wahlvorständin Evelyne Menges sagt, als sie es verkündet – das müsste man im städtischen Archiv recherchieren. In jedem Fall ist es ein höchst ungewöhnliches Ergebnis. Einstimmig hat der Stadtrat am Mittwochvormittag Beatrix Zurek (SPD) zur Gesundheitsreferentin gewählt.
Münchens grün-rote Koalition wählt CSU-Politiker Alexander Dietrich zum Kommunalreferenten
Alexander Dietrich steht am Rednerpult im Großen Sitzungssaal, als ob er nie weg gewesen wäre. Der 50 Jahre alte CSU-Politiker genießt die spürbare Wertschätzung nach der Wahl zum neuen Kommunalreferenten, nimmt sein Amt an, und man merkt sofort: Hier kehrt einer dorthin zurück, wo er am liebsten ist. „Der Sitzungssaal im Maximilianeum ist schön“, sagt er. „Aber der im Münchner Rathaus ist schöner.“
München: OB Krauses erster neuer Stadtminister kommt ausgerechnet von der CSU
Vier Top-Posten, vier Wahlen, vier Entscheidungen, die schon eines zeigen: Mit ihrem ersten großen Personalaufschlag will die Münchner Mango-Koalition ungewöhnliche Wege gehen. In der Vollversammlung am Mittwoch werden nach dem Ende der Amtszeit drei Referentinnen und Referenten gewählt.
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