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Articles by Ingrid Hügenell
Stadtbäume: Beim Klimaschutz die Artenvielfalt nicht vergessen
Klimaschutz und die Anpassung an die bereits deutlich sichtbaren Folgen des Klimawandels sind eine wichtige Aufgabe der Kommunen. Eine Lieblingsidee: Bäume pflanzen. Sie kühlen über die Verdunstung ihrer Blätter die Umgebung und spenden wohltuenden Schatten. Besonders beliebt sind sogenannte Klimabäume. Denen traut man zu, sich auch bei größerer Hitze und Trockenheit im Stadtklima behaupten zu können. Häufig kommen sie aus fernen Weltgegenden.
Klimaanpassung und Artenschutz: Warum heimische Pflanzen besser sind
Die ersten Auswirkungen des Klimawandels haben dieses Jahr besonders die Städte mit fast unerträglichen Temperaturen getroffen. Verantwortungsbewusste Kommunen versuchen daher, sich anzupassen, etwa mit kühlender Begrünung. Doch dabei werden allzu oft die Auswirkungen auf die Biodiversität ignoriert, wenn nämlich nicht heimische „Klimabäume“ oder invasive Kletterpflanzen eingesetzt werden. Klimaanpassung und Artenschutz werden so zu Gegensätzen. Sie müssten aber dringend Hand in Hand gehen.
Kommunen: Haushaltssperre und Klimaschutz
Der Germeringer Volksfestplatz ist ein Ort aus einer vergangenen Zeit. 11 300 Quadratmeter Asphalt, mehr als eineinhalb Fußballfelder versiegelte Fläche. Heutzutage würde man das nicht mehr so planen. Die Hitze der Stadt ist in Zeiten des Klimawandels auf solchen Arealen deutlich spürbar, bei Starkregen droht Überschwemmung. Germering war daher auch kurz davor, hier etwas zu ändern. Ein begrünter Platz würde die Stadt eher kühlen als aufheizen, Regenwasser besser versickern.
Fürstenfeldbruck: Wo Football zu Oberbayern gehört
Springen, rennen, sich fallen lassen, Ball fangen und werfen. Arme hoch, Beine hoch, Drehung, mit den Pompons wedeln. In genau ausgerichteten Reihen, synchron und mit englischen Kommandos. Wenn die Footballer und Cheerleaderinnen der „Fursty Razorbacks“ sich auf dem weitläufigen Gelände in ihren rot-weißen Trikots und Kostümen aufwärmen und trainieren, könnte man glauben, auf dem Sportplatz einer amerikanischen Highschool zu sein.
Defizite bei Sprache und Wutanfälle: Herausforderungen der Kitas und Eltern
Die Ergebnisse einer neuen Pisa-Studie erschüttern Deutschland. Es wird heftig über die Gründe dafür diskutiert, warum Kinder hier vor allem beim Lesen im internationalen Vergleich weit zurückliegen. Auch in Bayern sind wieder Erstklässler eingeschult worden, denen grundlegende Fähigkeiten fehlen: Frust aushalten, Konflikte friedlich lösen, mit der Schere umgehen. Und viel zu viele sprechen nicht gut genug Deutsch, um dem Unterricht folgen zu können.
Eichenaus Demokratiewoche: Dialog und Beteiligung in Bayern
Alle drei Monate stellt sich Eichenaus Bürgermeister Peter Münster in einen kleinen, extra dafür aufgebauten Pavillon vor die Schutzengel-Apotheke und spricht zwei Stunden lang mit jedem, der zu ihm kommt. „‚Bürgermeister im Dialog‘ ist mein erfolgreichstes Format“, sagt der parteifreie Politiker. 15 bis 20 Leute kämen jedes Mal. „Das sind zwei Stunden intensiver Dialog, die mir sehr viel Freude machen.“ Denn die Demokratie lebe vom Dialog, von dem auf Augenhöhe, sagt Münster.
Tag des offenen Denkmals: Die spannendsten Führungen in der Region München
Filialkirche St. Michael in der Schwindau Die katholische Filialkirche St. Michael in der Schwindau bei St. Wolfgang entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie wurde 1753, nach anderen Angaben 1783, barockisiert. Bekannt ist die Kirche für das in der Region unübliche Satteldach des Kirchturms: Nach einem Blitzschlag 1783 wurde der ursprüngliche Spitzturm nicht wiedererrichtet, sondern durch das heutige Satteldach ersetzt.
Fürstenfeldbruck: Stadt ordnet Freigabe des Zugangs zum Rothschwaiger Forst an
Im Streit zwischen der Stadt Fürstenfeldbruck und der Firma Kiesgrubenrecycling Oberbayern (KRO), die im Rothschwaiger Forst Kies abbaut, hat die Stadt eine Anordnung erlassen: Die KRO muss bis Ende September die Kieshaufen beseitigen, die seit Anfang August einen Zugang in das beliebte Naherholungsgebiet Rothschwaiger Forst versperren.
Historischer Verein Fürstenfeldbruck: Auf der Suche nach einer alten Römerstraße
Nach fast zwei Stunden Marsch durch den Wald wird Ulrich Bähr plötzlich ganz aufgeregt. „Wolfi, ein Hohlweg!“, ruft er. Darauf laufen Wolfgang Fliecker und die Teilnehmer der Führung in den Wald, um die Struktur zu begutachten, die womöglich ein Hohlweg war und – wenn das stimmt – einen Hinweis gibt auf eine alte Römerstraße.
Trauer um Türkenfelds Altbürgermeister: Peter Ofer ist tot.
Der Türkenfelder Altbürgermeister und Ehrenbürger Peter Ofer ist tot. Er starb laut einer Mitteilung der Gemeinde am Dienstag, 1. September, im Alter von 88 Jahren. „Mit ihm geht ein leidenschaftlicher Kommunalpolitiker, der wie kaum ein anderer für die Interessen seiner Heimatgemeinde gekämpft und deren Entwicklung nachhaltig geprägt hat“, heißt es darin. Ofer war von 1971 bis 1984 Erster Bürgermeister der Gemeinde Türkenfeld und von 1972 bis 1984 Mitglied des Kreistags.
München: Die spektakuläre Verwandlung des Westparks
Am Anfang, zu Beginn der 1970er-Jahre, war, wo sich heute eine der grünen Lungen Münchens erstreckt, alles wüst und ziemlich leer. Auf dem Gelände westlich der Lindauer Autobahn hatten die Nationalsozialisten eine „Kraft durch Freude“-Stadt geplant – Wohnungen für 3000 Arbeiter hätten dort entstehen sollen. Die Nazis wollten München, die „Hauptstadt der Bewegung“, komplett umbauen.
Freizeit-Drohnen: Gefahr für Vögel und andere Wildtiere in Naturschutzgebieten
Immer öfter beobachtet Wolfgang Kuhn außergewöhnliche Fluggeräte über der Amper und ihren Auen: Drohnen, gesteuert von Privatleuten. Der Gebietsbetreuer des Naturschutzgebiets sieht das mit Sorge. Denn fliegende Kameras können, wie er sagt, „für Wildtiere eine erhebliche Störquelle darstellen“. Gerade in naturnahen Flussauen, Wiesenlandschaften und Wäldchen könnten die Mini-Helikopter mit ihren Lichtern und Geräuschen brütende oder rastende Vögel stören, ebenso andere empfindliche Arten.
Bouleplatz in Germering: Ärger wegen Schäden durch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer
Der Platz vor der Germeringer Stadthalle ist beliebt, Leute jeden Alters treffen sich dort gerne. Auch Seniorinnen und Senioren, die auf einem eigens angelegten Platz Boule spielen – eine 15-köpfige Gruppe, immer mittwochs und sonntags. Oder gerne spielen würden. „Seit längerer Zeit gibt es ein wiederkehrendes Problem“, heißt es in einem Schreiben, das Roman Louis im Namen der Gruppe an die Presse, die Stadt und die Polizei geschickt hat.
Wohnungsbau in Puchheim: Konflikt um Bründl-Erbe
Eigentlich könnte die Sache ganz einfach sein: Die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck möchte in Puchheim zwei Wohnhäuser mit insgesamt zehn Wohnungen bauen. Dafür hat sie ein Grundstück, einen Plan und sogar Geld. Vorgesehen sind im Erdgeschoss zwei barrierefreie, darüber so große Wohnungen, dass Familien darin leben können, mit drei bis vier Zimmern. Im Münchner Umland sind solche Domizile rar, das gilt auch für Puchheim.
Lustige Baumpflanzer: Ehrenamtliche Gruppe pflanzt und pflegt Bäume
In der Hitze dieses Sommers – eine Folge des Klimawandels – könnte man leicht die Zuversicht verlieren. Oder man versucht es mit dem Pflanzen von Bäumen. Eine Gruppe von Familienmitgliedern und Freunden um Christian Eckardt, 65, tut an diesem Augustvormittag allerdings etwas anderes. Gepflanzt haben sie schon im November. Nun pflegen sie die etwa 300 jungen Bäume, die von brusthohem Gras fast völlig überwachsen sind und davon befreit werden müssen.
Germering: Klimaschützerinnen ist es für Protestaktion zu heiß
Eigentlich sind sie unermüdlich bei ihrer Klimawache. Aber nun hat die Erderwärmung auch in Germering einen Punkt erreicht, an dem die Frauen um Ingeborg Köstner und Christina Heydenreich sagen: Es ist uns zu heiß. Paradoxerweise hindert nun gerade die gefährliche Hitze, vor der sie seit Jahren warnen, die „Omas for Future“ Germering daran „hinauszugehen an den Freitagnachmittagen, an denen wir doch für Klimaschutz eintreten wollen.
Ausbildungsplätze rund um München: Wie junge Menschen ins Berufsleben starten
Kunstschätze erhalten Am ersten Praktikumstag als Kirchenmalerin sei es passiert, sagt Nele Riefstahl. „Ich stand vor meiner ersten Fassade und wusste: Das ist es.“ Erhebend sei nicht nur die Fahrt mit den Lastenaufzug gewesen. Sie durfte auch gleich mit dem Pinsel und Silikatfarbe loslegen. „Ein Traumberuf“, sagt die 22-Jährige, die in der Meisterwerkstatt von Bernd Flassak in Wolfersdorf bei Freising ihre Ausbildung macht.
Sonnenfinsternis: Spezialfirma in Mammendorf verkauft Sofi-Brillen
Die Brillen, mit denen man am Mittwoch gefahrlos die Sonnenfinsternis bestaunen kann, gibt es noch: im Gewerbegebiet Mammendorf. Seit Montag bietet die Firma Baader Planetarium dort an einem kleinen Verkaufsstand Sofi-Brillen an, zu 3,50 Euro pro Stück. In den ersten 24 Stunden seien schon mehr als 1000 weggegangen, sagt Tobias Baader, einer der drei Geschäftsführer der Spezialfirma. Noch bis Mittwochmittag habe man sicher Brillen vorrätig, verspricht er. Geöffnet ist von acht Uhr an.
Klimawandel: Landwirt aus Moorenweis ärgert sich über Wasserverschwendung.
Ferdinand Wenig, 32, ist Bauer aus Leidenschaft. Die häufiger werdenden Wetterkapriolen als Folge des Klimawandels stellen den stellvertretenden Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands (BBV) aber immer öfter vor Probleme. Heuer machen Hitze und Trockenheit den Pflanzen auf seinem Hof in Moorenweis westlich von München zu schaffen. Seinem Frust über Wasserverschwendung hat er kürzlich mit einem Post in einem Sozialen Netzwerk Luft gemacht.
Omas for Future in Germering: Mehr Klimaschutz durch besser genutzten Wohnraum.
Was tut die Große Kreisstadt Germering, um die Zweckentfremdung oder den Leerstand von Wohnraum, sowie dessen Nutzung als Zweitwohnsitz oder Airbnb-Wohnung zu verhindern? Diese Frage stellten die Omas for Future kürzlich den Stadträten in der Bürgerfrageviertelstunde zu Beginn der Stadtratssitzung.
Frischluftschneisen: Münchens natürliche Klimaanlage ist in Gefahr
München hat eine natürliche Klimaanlage. Sie steht etwa fünfzig Kilometer südlich der Stadtgrenze. Sie ist so groß, dass man sogar sagen würde, sie ragt in den Himmel. In Hitzenächten sorgt sie für frischen Wind, für etwas kühlere Temperaturen, für einen angenehmeren Schlaf. Alpines Pumpen nennt sich dieses Phänomen, ohne das die Bewohner der südlichen Münchner Stadtteile in heißen Sommerperioden noch mehr unter der Hitze leiden würden. Die Nähe der Berge bringt der Stadt Abkühlung.
Fürstenfeldbruck: Streit um Nutzung der früheren Reitanlage
Die Debatte im Umweltausschuss des Stadtrats im Mai vorigen Jahres war kontrovers, die Lösung dafür simpel: Auf dem 2000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Reitanlage beim Kloster Fürstenfeld soll eine Blühwiese entstehen. Doch mehr als ein Jahr später wehren sich jetzt Anlieger rund um Norbert Leinweber vom Veranstaltungsforum gegen dieses Vorhaben. Es könnte Streit geben. Mitte 2024 schloss das Reitzentrum an der Straße Am Engelsberg.
In der Amper: Hasel, Nase und Äsche entdecken
Fische haben oft seltsame Namen. Der Hasel beispielsweise ist ein eher kleiner Weißfisch, der mit der Haselnuss nichts zu tun hat. Womöglich kommt der Name von seinem weit unten am Kopf liegenden Maul, das dem Tier ein Aussehen verleiht, das an einen Hasen erinnert. Die Schnauze des Fischs, die Nase heißt, erinnert bei genauem Hinsehen an eben jenes Körperteil.
Brook-Bike bringt Bücher zu Kindern
„Die lesen die ersten beiden Wörter und erfinden oder erraten den Rest dazu.“ So beschreibt Literatur- und Lesepädagogin Christine Dietzinger ihre Erfahrungen mit Kindern, die auch am Ende der vierten Klasse nicht so gut lesen können, dass sie einen Text wirklich verstehen.
Was Menschen daran hindert, S-Bahn zu fahren
Simon Weigl, 39, Geschäftsführer des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck
Olching: Roggensteiner Straße wird zur Einbahnstraße
Weil in Olching Wasserleitungen verlegt und die Fernwärme ausgebaut werden, muss eine wichtige Verbindungsstraße für fast vier Monate teilweise gesperrt werden. Das teilt das Landratsamt mit. Betroffen sind auch zwei Buslinien. Von Montag, 2. März, bis voraussichtlich Dienstag, 30. Juni, wird die Roggensteiner Straße zwischen dem Keltenweg und der Heimgartenstraße nur in eine Richtung befahrbar sein, und zwar nach Süden, Richtung Eichenau und Bundesstraße 2.
Baby-led Weaning: Wie Babys selbständig essen lernen
Wenn Säuglinge etwa ein halbes Jahr alt sind, beginnt die Phase, in der zur Mutter- oder Flaschenmilch zugefüttert wird. Lange war Brei, selbst gekocht oder aus dem Gläschen, dabei die erste Wahl. Doch diese Zeiten sind vorbei. Jetzt wird in Kursen und auch von Krankenkassen „Baby-led Weaning“ empfohlen. Simone Haas gibt solche Kurse und berät im Rahmen des Programms „Willkommen im Leben“ im Landkreis Fürstenfeldbruck Familien mit Kindern bis zu einem Jahr.
Germering: Wahlempfehlung der Omas for Future
„Für Deine Enkel – wähle die Zukunft“: Mit dieser Devise werben die Omas for Future um Stimmen für den Klimaschutz bei der bayerischen Kommunalwahl am 8. März. 56 Prozent der Wählerinnen und Wähler bundesweit seien älter als 50 Jahre. „Sie bestimmen mit ihrem Wahlverhalten, wie die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder aussehen wird“, sagt Ingeborg Köstner von den Omas for Future Germering.
Gröbenzell: Großer Bücherflohmarkt für den guten Zweck
Zehntausende Bücher, Schallplatten, CDs, DVDs und Spiele werden an diesem Wochenende wieder in Gröbenzell verkauft. Der Bücherflohmarkt zu karitativen Zwecken gehört zu den größten seiner Art in Bayern, er findet schon seit mehr als 30 Jahren statt. 1992 wurde er von den Gröbenzeller Dritte-Welt-Gruppen ins Leben gerufen. Bereits der erste Flohmarkt erbrachte seinerzeit einen Erlös von 5000 Mark. Viele der gespendeten Bücher sind gängige Ware und Bestseller, die in Bananenkisten angeliefert werden.
Amphibienwanderung im Landkreis Fürstenfeldbruck: Welche Straßen gesperrt werden
Noch ist es zu kalt, aber Kröten, Frösche und Molche stehen schon in den Startlöchern. Sobald die Nächte frostfrei werden, die Temperaturen mindestens vier Grad erreichen und es ausreichend feucht ist, beginnen die Amphibien von den Winterquartieren zu ihren Laichgewässern zu wandern. Auf dem Weg zu den Weihern und Tümpeln müssen die Tiere auch Straßen überqueren, was viele jedes Jahr nicht überleben.
Wie Frauenlisten in Moosach und Grafrath die Gemeindepolitik verändern
„Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte.“ Dieser Satz, der der sozialdemokratischen Bundesministerin (1966 bis 1972) Käte Strobel zugeschrieben wird, kann wohl als Leitspruch aller Frauenlisten gelten. Er findet sich auf der Homepage des Vereins „Frauen für Moosach“. Für die Gemeinderatswahl 2002 stellten die Mitglieder erstmals eine reine Frauenliste auf.
Vogelfreundliche Gärten in Fürstenfeldbruck: Plakette für den Gartenzaun
Die jüngste Vogelzählung Anfang Januar hat gezeigt: Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck und überhaupt in und um München geht die Anzahl der Vögel zurück. Doch wer einen Garten hat, kann den so gestalten, dass sich Amsel und Rotkehlchen, Zaunkönig und Spatz darin wohlfühlen und Junge großziehen können. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) zeichnet auch in diesem Jahr wieder vogelfreundliche Gärten aus.
Defekte Elektrobus-Türen in Fürstenfeldbruck: Mütter mit Kinderwägen müssen draußen bleiben
Am Abend bei Dunkelheit und Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht in den Bus hineinzukommen, das ist keine schöne Vorstellung. Und dann noch mit einem Kind im Kinderwagen, und der nächste Bus fährt erst 20 Minuten später? Noch viel weniger schön.
Fürstenfeldbruck: Eine Bestseller-Autorin will Landrätin werden
Eine Bestseller-Autorin und Journalistin, die unter anderem zwei Jahre lang in Kabul gelebt und von dort für die Zeit berichtet hat, will für die Grünen Landrätin in Oberbayern werden. Sie kandidiert gegen einen Amtsinhaber von der CSU, der seit 30 Jahren fest im Sattel sitzt. Warum tut sie das?
Ammersee und Starnberger See: Der kalte Winter macht das Mähen im Moor möglich
Wiesen werden im Frühjahr und Sommer gemäht, dann ist das Gras besonders eiweißreich. Aber im Winter? In Feuchtgebieten gelten etwas andere Regeln, und deshalb freuen sich die Gebietsbetreuer von Ammersee und Starnberger See, Christian Niederbichler und Andrea Gehrold, sowie Johann Ludwig, ein auf Landschaftspflege spezialisierter Landwirt aus Meiling, über den knackig kalten Winter.
Vogelstation Olching: Naturschützer suchen Nachfolger für Gerhard Wendl
Die einzige Vogelauffangstation im weiten Umkreis um München liegt in Olching. Aufgebaut und über Jahrzehnte fast allein betrieben hat sie Gerhard Wendl. Tausende Vögel hat der Mann mit der Wollmütze in all den Jahren gerettet. Doch Wendl wird bald 81, und die Arbeit fällt ihm inzwischen schwer. Deshalb suchen die LBV‑Kreisgruppen Dachau und Fürstenfeldbruck (LBV) dringend einen Nachfolger. „Der Mann opfert sich auf“, sagt Cyrus Mahmoudi, der LBV‑Vorsitzende aus Dachau.
Kommunalwahl Germering: Das Rennen um das Bürgermeisteramt bleibt spannend
Ginge es nach Länge und Lautstärke des Applauses, hätte Hannes Kirmair bei der Kommunalwahl am 8. März die Nase vorn. Gleich danach käme Sophie Schuhmacher. Ob es für eine Stichwahl zwischen dem Kandidaten der CSU und der Bewerberin der Grünen reichen wird? So präzise kann die Stärke der Beifallsbekundungen nicht bestimmt werden. Die Wahl des Oberbürgermeisters in Germering bleibt in diesem Jahr so spannend wie schon lange nicht mehr.
Maisacher Tafel ist vorerst gerettet
Gute Nachrichten: Die Maisacher Tafel schreibt wieder schwarze Zahlen. Das teilt die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck mit. „Wir danken den vielen Spenderinnen und Spendern, die uns dabei geholfen haben, dass die Tafel ihre Arbeit in diesem Jahr stemmen kann“, heißt es in der Mitteilung. Doch es brauche weiterhin Unterstützung, und zwar dauerhaft.
Germering: Podiumsdiskussion der OB-Kandidaten am 28. Januar
Einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin bekommen die Germeringer nach der Kommunalwahl am 8. März. Denn Amtsinhaber Andreas Haas (CSU) tritt nicht erneut an. An diesem Mittwoch, 28. Januar, erläutern fünf Kandidatinnen und Kandidaten in der Stadthalle ihre Ziele und Vorhaben: Hannes Kirmair (CSU), Sophie Schuhmacher (Grüne), Daniel Liebetruth (SPD), Michael Pfisterer (Parteifreie/ÖDP) und Yulia Nikishina (Linke).
Fürstenfeldbruck: Feuerwehr sucht Schrottautos
Kleidung, Möbel, Geschirr, Haushaltsgegenstände – viele Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, können gespendet werden und bekommen dann ein zweites Leben. Mit Schrottautos funktioniert das so ähnlich. Die bekommen dann zwar selbst kein zweites Leben, helfen aber dabei, Leben zu retten. Dann nämlich, wenn sie der Feuerwehr gespendet werden. „Wir brauchen solche Fahrzeuge für die Ausbildung“, erklärt Kreisbrandmeister Ric Unteutsch.
Olching: Entwicklungspartnerschaften für globale Unterstützung
Afrika, Lateinamerika und Südostasien: Viele Olchingerinnen und Olchinger engagieren sich seit Jahren gemeinsam in der Entwicklungsarbeit. Nun haben erfahrene Entwicklungshelfer die Stiftung „Olching für die eine, unsere Welt“ gegründet – als Treuhandstiftung der Stiftung VR-Bank Fürstenfeldbruck. Die Stiftung soll die Finanzierung der vorhandenen Projekte sichern und neue anstoßen und fördern.
Weil das Bürgerzentrum gesperrt ist, feiert Gernlinden Fasching im Zelt
Unter dem Eindruck der Brandkatastrophe in Crans Montana hat die Gemeinde Maisach das Gernlindener Bürgerzentrum Anfang Januar gesperrt. Ein Gutachten hatte im Dezember ergeben, dass das Gebäude brandschutztechnisch nicht ausreichend sicher ist. Zu Beginn der Faschingssaison traf das einige Vereine besonders hart. Doch nun sind Lösungen gefunden, und es ist auch klar, wie es mit dem Bürgerzentrum weitergeht. Der Burschenverein Gernlinden hat für seine Faschingsparty am Samstag, 31.
Germering: Ein Laden für den Trend zum alkoholfreien Drink
Hot Volée heißt der Tipp von Manuela Zanon für den Winter. Volée ist ein Aperitif auf Verjus-Basis. Erhitzt mit Apfelsaft ein fruchtiges, nicht zu süßes Getränk für eisige Temperaturen, dessen Name wohl nicht zufällig an die Hautevolee erinnert, die feine Gesellschaft. Mit Tonicwater auf Eis und einer Grapefruit-Spalte garniert ein fruchtig-erfrischender Drink für den Sommer.
Germering: Getränkespezialitäten ganz ohne Alkohol
Hot Volée heißt der Tipp von Manuela Zanon für den Winter. Volée ist ein Aperitif auf Verjus-Basis. Erhitzt mit Apfelsaft ein fruchtiges, nicht zu süßes Getränk für eisige Temperaturen, dessen Name wohl nicht zufällig an die Hautevolee erinnert, die feine Gesellschaft. Mit Tonicwater auf Eis und einer Grapefruit-Spalte garniert ein fruchtig-erfrischender Drink für den Sommer.
Fürstenfeldbruck lässt kranke Eschen fällen
In der nächsten Zeit müssen in Fürstenfeldbruck einige Bäume gefällt werden. Nach einer Mitteilung der Stadt handelt es sich größtenteils um Eschen, die vom „Eschentriebsterben“ betroffen sind. Ursache ist ein Pilz, das aus Asien stammende „Falsche Weiße Stängelbecherchen“. Der Baumparasit dringt in die Triebe ein und schädigt die Bäume so stark, dass nach wenigen Jahren die gesamte Pflanze abstirbt. Der Pilz ist in Bayern flächendeckend anzutreffen.
Die schönsten Winterspaziergänge im Münchner Umland
Kirchsee mit Klosterblick Im Sommer aalen sich hier die Badgäste, im Winter bummeln die Spaziergänger über den Steg am Kirchsee. (Foto: Manfred Neubauer) Schneefelder, ungetrübte Sonne, der weite Blick auf das Kloster Reutberg und auf die Benediktenwand: Der Kirchsee bei Sachsenkam ist auch im Winter einen Ausflug wert. Die Wege dort sind nicht alleine für geübte Wanderer geeignet.
Lämmer besuchen Sterbende im Hospiz in Germering
Sie zaubern ein Lächeln auf die Gesichter aller Menschen, die ihnen an diesem Vormittag im Germeringer Hospiz begegnen. Ella, Cookie und Krümel, drei Lämmchen, sind dort zu Besuch und wirklich jeder ist entzückt von den kleinen, flauschigen Tieren, streichelt sie, spricht sie an – „na, du?“ – Mitarbeiterinnen in der Pflege, Hospizleiterin Tina Lamprecht oder die Gäste, die in ihren Zimmern besucht werden.
Germering: OB-Wahl 2026 mit zwei Kandidatinnen und drei Kandidaten
Die Große Kreisstadt Germering wird von Mai an einen neuen Oberbürgermeister haben – oder erstmals eine Oberbürgermeisterin. Denn der Amtsinhaber seit 2008, Andreas Haas (CSU), kandidiert nicht erneut. Das Amt hat er immer mit spürbarer Leidenschaft ausgefüllt, zuweilen auch auf Kosten der eigenen Gesundheit. 2020 wurde er trotz zweier Gegenkandidaten mit knapp 69 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt, sechs Jahre zuvor waren es sogar 72 Prozent.
Herzuntersuchung für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Fürstenfeldbruck
Für Kinder und Jugendliche gibt es vom Babyalter an ein gutes Dutzend Vorsorgeuntersuchungen, die von den Krankenkassen empfohlen und auch bezahlt werden. Untersuchungen des Herzens sind bislang nicht darunter. Das möchte die Nicolas-May-Stiftung ändern. Zusammen mit der Abteilung für Kinderkardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München hat sie eine wegweisende Studie mit dem Namen „Hand aufs Herz“ ins Leben gerufen.
Maisach: Naturfotograf Robert Hoiß zeigt Aufnahmen vom Haspelmoor
Das Haspelmoor ist ein ganz besonderes Stück Natur, und kaum jemand kennt es so gut wie Robert Hoiß. Seit mehr als 20 Jahren besucht der Naturfotograf das Moor zu jeder Jahres- und Tageszeit und schießt dort atemberaubende Fotos. Die Ortsgruppe Maisach des Bundes Naturschutz zeigt Donnerstag, 29. Januar, einige seiner Aufnahmen in einer Audiovisionsschau im Bräustüberl Maisach. Beginn ist um 19.30. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Schon vor 11 000 Jahren war das Gebiet besiedelt, wie Funde beweisen.
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