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Articles by Katharina Netzer
Warum es nicht egal ist, was der ORF darf
Artikel 09.05.2023 13min Lesezeit Die Reformpläne für den ORF stoßen auf wenig Liebe bei privaten Medien. Es geht aber nicht nur darum, dass sie die Konkurrenz fürchten – sondern auch darum, wie der Medienmarkt Österreich funktionieren soll. Wir alle kennen den ORF. Generationen sind mit ihm aufgewachsen, können Serien-Klassiker zitieren, verfolgen Großveranstaltungen und politisch brisante Ereignisse über ihn.
Der Tag, an dem die Bücher brannten
Gastbeitrag 08.05.2023 10min Lesezeit 10. Mai 1933: In deutschen Universitätsstädten karren Studenten und Nazi-Anhänger tausende Bücher aus öffentlichen und privaten Bibliotheken zusammen und verbrennen sie auf öffentlichen Plätzen. Es ist der schauderhafte Höhepunkt der Kampagne „Wider den undeutschen Geist“.
Das Dilemma der Uni-Finanzierung
Artikel 05.05.2023 10min Lesezeit Ein Studium an einer öffentlichen Universität ist in Österreich für alle gratis – sofern sie aus EWR-Ländern kommen und in der Mindeststudienzeit bleiben. Das heißt aber noch lange nicht, dass der akademische Weg kostenfrei ist – ganz im Gegenteil. Im Schnitt verursacht ein Studium jährliche Kosten in Höhe von ca. 14.000 Euro pro Studierendem:r. Betrachtet man die durchschnittlichen Ausgaben pro Absolvent:in, fallen Kosten in Höhe von über 100.000 Euro an.
Das Problem mit den ÖH-Wahlen
Artikel 05.05.2023 11min Lesezeit Nach drei Landtagswahlen im ersten Halbjahr 2023 könnte man fast vergessen, dass in diesem Jahr noch einmal gewählt wird. Aber zwischen 9. und 11. Mai finden Wahlen statt, die vor allem die Jugend betreffen: die ÖH-Wahlen. Die Österreichische Hochschüler:innenschaft, kurz ÖH, wird alle zwei Jahre gewählt und kümmert sich (theoretisch) um die Anliegen der Studierenden.
„Das wird man ja noch geheim halten dürfen“
Artikel 03.05.2023 6min Lesezeit Mit einer Frage, die wohl wenige mit Ja beantworten werden, wendet sich Bundesministerin Karoline Edtstadler pünktlich zu Prozessbeginn gegen Ex-Familienministerin Sophie Karmasin an ihre Follower. Edtstadler, die Beschuldigtenrechte für sich entdeckt hat, kritisiert, dass „praktisch alles, was sich im Strafakt befindet, auch an die Öffentlichkeit gelangt“ und fordert ein Zitierverbot aus Strafakten, insbesondere von privaten Nachrichten.
Was Lehrkräfte wirklich brauchen würden
Gastkommentar 12.04.2023 10min Lesezeit Was finden Lehrkräfte so spannend an ihrem Beruf, was abschreckend? Und was muss die Bildungspolitik verstehen, um mehr Menschen in den Beruf zu bringen? Nina Poxleitner vom Sozialunternehmen wirkt. hat sich im Bildungssystem umgehört. Lehrerin und Lehrer – kaum ein Beruf hat mehr Verantwortung, keiner prägt kommende Generationen so stark.
Sozialer Aufstieg: Ein Kampf gegen Windmühlen?
Kommentar 11.04.2023 8min Lesezeit Ewig armes Arbeiterkind? So scheint es, wenn man den Ausführungen in einem Video von Barbara Blaha glaubt. In einem TikTok-Video erzählte die Leiterin des Momentum-Instituts vor zwei Wochen von ihrer persönlichen Erfahrung an ihrem ersten Tag an der Universität Wien. Sie beschrieb, wie sie sich in den Gängen der Universität verirrte, während sie nach ihrem Hörsaal suchte.
Aufrüsten, Nachrüsten, Umrüsten
Kommentar 03.04.2023 8min Lesezeit Nach Jahren des Sparens steht dem Bundesheer ein Budgetsegen ins Haus: Der Finanzminister wird über den Finanzrahmen 2023–2026 fürs Verteidigungsbudget knapp 16 Milliarden Euro mehr locker machen, als noch vor der russischen Aggression in der Ukraine geplant war. Das entspricht etwa einem Prozent des geschätzten BIP von 2026.
Drei Optionen in der Neutralitätsdebatte
Kommentar 03.04.2023 10min Lesezeit Die Republik wurde neutral, um die Besatzer, vor allem die sowjetischen, dazu zu bewegen, Österreich in die Unabhängigkeit zu entlassen. Insofern mag die Neutralität identitätsstiftend sein.
Niederösterreich: Kniefall vor den Leugnern
Kommentar 31.03.2023 8min Lesezeit Katharina Netzer ortet im Arbeitsabkommen zwischen ÖVP und FPÖ in Niederösterreich nicht nur politisches Versagen, sondern auch offenen Rechtsbruch. In ihrem Bestreben, „ernsthaft zu arbeiten“ und „ehrlich zu handeln“, will die schwarz-blaue Koalition Gräben schließen. Und nichts schließt Gräben in Österreich offenbar so gründlich wie Geld. Was gleich ins Auge springt, ist ein gänzlich unjuristischer Fauxpas der Verfasser des Arbeitsübereinkommens.
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