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Articles by Katrin Burgstaller
Hohe Suizidgefährdung bei Flüchtlingen
Offizielle Zahlen darüber, wie viele Flüchtlinge in Österreich psychische Probleme haben, gibt es nicht. Laut Elisabeth Klebel, Leiterin von Jefira, einem interkulturellen Psychotherapiezentrum der Diakonie in St. Pölten, sind 50 Prozent der Asylwerber in Österreich traumatisiert. Amer hat seine Geschichte Felicitas Heindl anvertraut. Sie ist Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche bei Jefira.
Pantomimin tanzt 1.111 Meter über die Mariahilfer Straße
Künstlerin Nina Martin unterhielt am Rosenmontag Passanten in Wien-NeubauWien – Am Rosenmontag pünktlich um 11.11 Uhr startete die Pantomimin Nina Martin ihren "Spaß-Weltrekord" und tanzte 1.111 Meter durch die Mariahilfer Straße in Wien. Mit dem STANDARD sprach die Künstlerin außerdem über Pantomime als Form der politischen Kommunikation im Kommunismus und über Sexismus im Theater (siehe Video).
Ohne Eltern aufwachsen: Tom, 16, darf sich keine Fehler erlauben
So wie seine Kleider und sein Frühstück muss Tom sein ganzes Leben selbstständig organisieren. Während viele Altersgenossen ihre pubertären Allüren in vollen Zügen genießen, erlebt der 16-Jährige gerade, was eh heißt, für sich selbst verantwortlich zu sein. Für junge Erwachsene ohne elterliche Hilfe, die auch kein Geld von der Jugendwohlfahrt mehr bekommen und selbst noch nicht genug zum Leben verdienen, bleibt die Möglichkeit, um Mindestsicherung anzusuchen.
Wie man Hunde richtig streichelt
Der Samariterbund Favoriten schult Volksschulkinder im Umgang mit HundenWien – Hundeteams des Samariterbundes Favoriten besuchen Kindergärten sowie Volksschulen in Wien und informieren über den richtigen Umgang mit den Vierbeinern. der standardKinder sollten mit Hunden niemals allein gelassen werden.DER STANDARD war bei einer Unterrichtsstunde in einer dritten Volksschulklasse der Wiener Sängerknaben dabei. Hundetrainerin Isabella Eales zeigt, wie man Zeichen der Hunde korrekt deutet.
Kitzmüller soll Einhaltung der FPÖ-Regierungspläne sicherstellen
Die Dritte Nationalratspräsidentin ist Teil eines Gremiums, das die Erfüllung der Koalitionsdeals "monitoren" sollWien – Neben ihrer Funktion als Dritte Nationalratspräsidentin soll Anneliese Kitzmüller (FPÖ) auch kontrollieren, ob das zwischen ÖVP und FPÖ vereinbarte Regierungsprogramm eingehalten wird. Diese Funktion wird laut Informationen des STANDARD informell sein. Als eine der Chefverhandlerinnen auf blauer Seite ist Kitzmüller mit den Abmachungen zwischen ÖVP und FPÖ bestens betraut.
Wie man frische Christbäume erkennt
Frische Christbäume aus Österreich haben ihren Preis – insbesondere wenn sie in der Innenstadt verkauft werdenWien – Bis zu 200 Euro kostet eine vier Meter große Nordmanntanne in der Wiener Innenstadt. In Wien-Meidling hingegen kann man recht stattliche Tannenbäume schon um 24 Euro bekommen. Über die Qualität und Pflege von Christbäumen sowie über Christbaumschmuck hat sich DER STANDARD mit Käufern und Verkäufern unterhalten.
Essen beim Armenwirten: An guten Tagen gibt es Plunder
Wien – In den letzten zwei Jahren wurde im "Armenwirtshaus s' Häferl" 40.000-mal zumindest Suppe und Hauptspeise und in Glücksfällen auch eine Nachspeise serviert. Ursprünglich richtete sich die Einrichtung der Stadtdiakonie Wien an Haftentlassene. Heute kommen einfach alle, die Hunger haben. DER STANDARD hat dem Häferl einen Besuch abgestattet. Das Häferl veranstaltet am 9. sowie am 10. Dezember jeweils ab 12 Uhr einen Weihnachtsflohmarkt am Lutherplatz 1 in 1060 Wien.
Beschäftigte sollen unter Türkis-Blau länger arbeiten können
ÖVP und FPÖ einigen sich auf einen Zwölfstundentag, bis zu 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche sollen möglich seinWien – Nach mehreren Tagen in präkoalitionärer Abgeschiedenheit traten die Chefverhandler von ÖVP und FPÖ am Mittwoch wieder vor die Medien, um Tatkraft zu signalisieren und zu zeigen, dass hinter den Kulissen sehr wohl etwas weitergeht. der standardZaghafte Proteste gegen "Rechtsextremismus" und Bundestrojaner vor dem Palais Epstein am 6. Dezember 2017.
"Ehe als Falle": Hosi fordert Reform des Eherechts
Der Homosexuellen-Initiative geht die Öffnung der Ehe nicht weit genug. Sie fordert eine radikale Überarbeitung des "antiquierten" EherechtsWien – Der Verfassungsgerichtshof hat am Montag die Ehe für homosexuelle Paare geöffnet. In der Community war die Freude darüber groß – ein Meilenstein, endlich fühle man sich gleich behandelt, lautete der Tenor.
Ehe für alle ab 2019: FPÖ wirft ÖVP "doppeltes Spiel" vor
Entscheidung soeben bekanntgegebenWien – Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat sich in dieser Session mit der Frage befasst, ob der Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare von der Ehe verfassungskonform ist.Zur möglichen Ehe-Öffnung für homosexuelle Paare – für sie ist bisher nur die eingetragene Partnerschaft vorgesehen – führte der VfGH eine amtswegige Prüfung durch.
Rote Studenten befürchten allgemeine Studiengebühren
Die VSStÖ-Vorsitzende Katharina Embacher erwartet Gebühren von "500 Euro und mehr" pro Semester unter Türkis-BlauWien – Vor einer Wiedereinführung der allgemeinen Studiengebühren warnte der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) am Montag bei einer Protestaktion an der Universität Wien. Diesmal könnte der pro Semester eingehobene Betrag bei "500 Euro und mehr" liegen, sagte VSStÖ-Vorsitzende Katharina Embacher (siehe Video).
Erntehelferin in Niederösterreich: "Ich fühlte mich wie eine Sklavin"
Vor allem aus der Slowakei, Bulgarien und Rumänien stammten die Erntearbeiter – in der Haupterntezeit sollen es rund 50 Personen gewesen sein –, die in kleinen weißen Häusern in einem Dorf in Niederösterreich bis Mitte November wohnten. Rada hatte in der Produktionshalle auch in der Nebensaison Beschäftigung gefunden. Gemeinsam mit sieben anderen Frauen war sie in einem kleinen Zimmer untergebracht, vier Stockbetten standen als Schlafplätze zur Verfügung. Rada wohnte in einem Durchgangszimmer.
Gehörlos: Hazratullah lernte erst mit 18, sich zu verständigen
Nur so viel ist aus dem Innenministerium zu erfahren: Von den rund 63.000 Menschen in Grundversorgung sind derzeit 20 in Sonderbetreuungseinrichtungen des Bundes untergebracht, etwa weil sie blind oder auf den Rollstuhl angewiesen sind. Laut der Women's Refugee Commission hatten 13 Millionen der weltweit 66 Millionen Geflüchteten im Jahr 2016 Behinderungen. Die Zahl jener, die in humanitären Krisen aufrund von Behinderung besondere Unterstützung benötigen, ist also relativ hoch.
Leistungsschau: Panzer und Brezeln in der Innenstadt
Schottentor, Heldenplatz, Michaelerplatz und Burgtheater: Das Bundesheer hat die Innenstadt belagertWien – Anlässlich des Nationalfeiertages steht die Wiener Innenstadt ganz im Zeichen des österreichischen Bundesheeres. Militärhunde, Panzer und andere Waffen können besichtigt werden. Mit Ochsenleberkäse und anderen kulinarische Spezialitäten wartet die Gastronomie vor Ort auf. DER STANDARD war bei den Vorbereitungsarbeiten dabei. Ein Lokalaugeschein. (Katrin Burgstaller, 25.10.2017)
Video-Nachschau in Schwarz-Blau: Europa, Liebe und Strenge
Am Dienstag wurden die Weichen für eine Neuauflage von Schwarz-Blau gestelltder standardDienstag 10.30 Uhr: ÖVP-Chef Sebastian Kurz lädt FPÖ offiziell zu Koalitionsgesprächen ein.der standardDienstag 13.40 Uhr: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sagt "Ja". Die Koalitionsverhandlungen sollen Mittwoch zu Mittag starten.der standardDienstag 13.50 Uhr: Liebe, das Liebsein und Strenge: FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl erklärt Verhältnis der FPÖ zu Europa.der standardSeptember 2013.
Silberstein-Mitarbeiter Puller lud zum Lügendetektor-Test
Wien – Die Dirty-Campaigning-Schlammschlacht im Nationalratswahlkampf ist um einen Showeffekt reicher: Tal Silbersteins Kompagnon Peter Puller lud den STANDARD und den Privatsender Puls 4 am Mittwoch zum Lügendetektor-Test in ein Hotel in Wien-Landstraße. So will Puller seine Aussage belegen, wonach Gerald Fleischmann, Pressesprecher von ÖVP-Chef Sebastian Kurz, ihm 100.000 Euro für Details zur SPÖ-Kampagne und einen Seitenwechsel zur ÖVP angeboten habe.
Wo Spitzenkandidaten ihre Wurzeln haben: Peter Pilz' Kindheit in Kapfenberg
Kapfenberg – "Simmering gegen Kapfenberg, das nenn' ich Brutalität": Mit diesem Satz hat Helmut Qualtinger als Kunstfigur "Travnicek" die Industriestadt in der Obersteiermark kabarettistisch verewigt. Er geht zurück auf ein legendäres Auswärtsspiel, das die Kapfenberger Sportvereinigung am 12. Oktober 1958 in Simmering bestritt. Der Stürmer der Kapfenberger, Helmut "Haube" Hauberger, erzielte damals in der ersten Spielhälfte das 1:0.
Wo Spitzenkandidaten ihre Wurzeln haben: Sebastian Kurz' Kindheit in Meidling
Wien – Ungefähr fünf Minuten Fußweg hatte ÖVP-Obmann Sebastian Kurz von der elterlichen Wohnung in Wien-Meidling zu bewältigen, wenn er in die Disco U4 gehen wollte. Etwa gleich weit entfernt liegt die ÖVP-Parteiakademie in der Tivoligasse. Kurz ist längst aus dem Kinderzimmer ausgezogen und wohnt nun laut Auskunft seiner Nachbarn in einem schicken Neubau. Ums Eck bei den Eltern und mittlerweile noch näher an der Parteiakademie.
Wiener Wiesn: Stelzen, Szene-DJ und Jeannine Schiller
Rund 350.000 Gäste werden laut Veranstalter die siebente Wiener Wiesn besucht habenWien – Nach 18 Festtagen wird die Wiener Wiesn am Sonntag für dieses Jahr zum letzten Mal die Feierzelte im Wiener Prater öffnen. Bis zum Wochenende sollen sich laut Veranstalter rund 350.000 Gäste in drei Zelten und fünf Almen bei 700 Stunden Livemusik unterhalten haben. "Die österreichische Volkskultur hochleben zu lassen" lautet das Motto der Veranstalter.
Kern: "Bin für den 15. optimistisch"
Im obersteirischen Kapfenberg zeigt sich der SPÖ-Chef zuversichtlich: "Leute wählen keine Kampagne" – Eine VideoreportageKapfenberg – Am Dienstag machte Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) mit seinem Wahlkampftross im obersteirischen Kapfenberg halt. Kern, Verkehrsminister Jörg Leichtfried und der steirische Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer sprachen dabei mit dem STANDARD über die Causa Tal Silberstein. Außerdem äußerten sich Wähler zur "Causa prima".
Wo Spitzenkandidaten ihre Wurzeln haben: Christian Kerns Kindheit in Simmering
Unter der Bezeichnung "Wien-West, Saurerwerke" befand sich zwischen August 1944 und April 1945 in Simmering ein Außenlager des KZs Mauthausen. Mehr als 1.600 Häftlinge waren hier untergebracht. In Baracken in der Haidequerstraße sowie im Schloss Neugebäude mussten sie Panzermotoren fertigen. Brigittes Tochter lebt gemeinsam mit dem Partner und drei kleinen Kindern in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Kostenpunkt: 400 Euro. Gerne hätten sie die Gemeindewohnung getauscht.
Burkaverbot: Keine "Schleierfahndung", aber erste Anzeigen
Zell am See / Salzburg / Wien – Die A380 aus Dubai kommend war Sonntagmittag von der Exekutive dann doch mit etwas Spannung auf dem Flughafen Wien-Schwechat erwartet worden. "Nach unseren Informationen sind viele Passagiere mit Gesichtsverhüllungen aus Dubai weggeflogen", sagte Johann Baumschlager, Pressesprecher der Polizei Niederösterreich. Nach der Landung um 13.12 Uhr in Wien gab es aber mit keinem der ankommenden Gäste Probleme.
Wo Spitzenkandidaten ihre Wurzeln haben: Straches Kindheit in der Keinergasse
Wien – Als "Erdberger Kind" bezeichnet sich Heinz-Christian Strache, der im dritten Wiener Gemeindebezirk in der Keinergasse aufgewachsen ist. Die Keinergasse liegt direkt an der U3-Station Kardinal-Nagl-Platz. Der Rabenhof samt Rabenhoftheater sowie das Herz-Jesu-Krankenhaus sind gleich in der Nähe. Im dritten Bezirk befinden sich das Hundertwasserhaus, das Schloss Belvedere und das Botschaftsviertel. Die russische und die chinesische Botschaft residieren hier unter anderem.
Wo Spitzenkandidaten ihre Wurzeln haben: Lunaceks Kindheit in der Meldemannstraße
Über das Asyl in der Meldemannstraße 27 schrieb einst die "Berliner Zeitung" kurz vor dessen Schließung im Jahr 2003: "Nirgendwo liegen in Wien Größenwahn und Illusionslosigkeit so nahe beisammen wie in dieser grauen Straße im zwanzigsten Bezirk." Das Männerwohnheim, "wo Abend für Abend all jene eintreffen, die nichts mehr zu verlieren haben, Alkoholkranke, Drogensüchtige, Psychiatriepatienten, die kein Krankenhaus mehr will", sei die "letzte Station des sozialen Abstiegs".
ÖVP-Kreise: Teile von Strategiepapieren echt, andere nicht
Wien / New York – Die Sprachregelung hat sich etwas geändert. Als in "Österreich" und der "Krone" erste Berichte über angebliche Strategiepapiere auftauchten, die zeigen sollen, dass sich Sebastian Kurz schon im Vorjahr auf die Übernahme der ÖVP-Spitze vorbereitet hat, wurde in der Volkspartei noch betont, dass die Papiere nicht aus dem Kurz-Büro stammen würden. Nun heißt es in Parteikreisen, man bezweifle die Echtheit des Papiers "in seiner Gesamtheit" an, gebe aber zu, dass "ein Teil" echt sei.
Kurz: Teile von Strategiepapieren echt, andere nicht
Wien / New York – Die Sprachregelung hat sich etwas geändert. Als in "Österreich" und der "Krone" erste Berichte über angebliche Strategiepapiere auftauchten, die zeigen sollen, dass sich Sebastian Kurz schon im Vorjahr auf die Übernahme der ÖVP-Spitze vorbereitet hat, wurde in der Volkspartei noch betont, dass die Papiere nicht aus dem Kurz-Büro stammen würden.
Jugendamt über Familiengewalt: "Es gibt immer ein Restrisiko"
Mandl: Wir sprechen darüber, was zu dieser Krise geführt hat, und darüber, was den Jugendlichen belastet. Wir sehen uns die Sicht der Eltern an und sprechen darüber, ob sie Unterstützung brauchen. Es kann sein, dass dieser Prozess in wenigen Tagen abgeschlossen ist. Es kann aber auch sein, dass das einige Wochen in Anspruch in nimmt. Mandl: In der sozialen Arbeit und insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe gibt es immer ein Restrisiko. Wir können nicht in die Menschen hineinschauen.
Rauchverbot, Steckdosen und Filztaschen: Rundgang durchs Übergangsparlament
Die ehemalige Residenz der Habsburger ist sozusagen ein "gebranntes Kind". In der Nacht vom 26. auf den 27. November 1992 wurde der Große Redoutensaal durch einen Großbrand völlig, der Kleine Redoutensaal teilweise zerstört. Schon alleine aufgrund dieser Erfahrung sei man in der Hofburg besonders heikel, was das Rauchen betrifft, erzählt Bettina Bauer-Hammerschmidt. Sie ist die Architektin, die die Gestaltung der "Übergangsparlaments" verantwortet.
Grüne: Hälfte der Bevölkerung versteht Amtsdeutsch nicht
Behindertensprecherin Jarmer: "Staat muss dafür sorgen, dass allen Bürgern alle Informationen zu Verfügung gestellt werden"Wien – Keine Illusionen macht sich der grüne Klubobmann Albert Steinhauser bei der Präsentation des Inklusionsberichts 2017: "Es ist klar, dass das kein Massenbuch ist, das uns aus der Hand gerissen wird." Dabei sind die darin präsentierten Forderungen zur Chancengleichheit für Menschen mit mobilen und intellektuellen Beeinträchtigungen, mit Sinnesbeeinträchtigungen und...
TV-Duell: Heftiger Schlagabtausch zwischen Lunacek und Strache
Der FPÖ-Chef bezeichnet die grüne Spitzenkandidatin auf Puls 4 als "schäbig und hasszerfressen". Eine Klage könnte folgenWien – Zwischen der grünen Spitzenkandidatin Ulricke Lunacek und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache ist es am Montag zu einem heftigen Schlagabtausch in dem von Corinna Milborn moderierten TV-Duell auf Puls 4 gekommen.
Pilz: "Kurz ist Kandidat der Konzerne"
Peter Pilz ortet in Sebastian Kurz' Steuerplänen eine "radikale Umverteilung" aus der Mitte der Gesellschaft nach ganz oben. Der soziale Zusammenhalt sei in GefahrWien – Fast konspirativ mutet der Ort an, an dem Peter Pilz neuerdings zu Pressekonferenzen lädt. Es ist ein Kellerlokal im Hinterhof in – immerhin – zentraler Lage, nämlich in der Josefstädter Straße.Die grauen Wände des geschätzt 50 Quadratmeter großen "Mushrooms" ziert einzig ein Plakat mit Pilz' Wahlclaim "Ja, es geht".
Vision: Mit dem eigenen Auto Riesenrad fahren
Nicht nur dem Amüsement soll seine Idee dienen. Mack will auch Verkehrsprobleme damit lösen. Ähnlich wie die Skifahrer in Gondeln sollen Autos und deren Insassen an Seilen in die Innenstädte und von dort wieder hinaus transportiert werden. Um die Autos durch die Stadt schweben zu lassen, müsste eine Seilbahn, gestützt von Säulen im Abstand von 100 Metern errichtet werden, erklärt Mack. Dass seine Projekte in Europa realisiert werden können, glaubt Mack nicht.
"Oma-Revolutionärin" Burtscher hat ihren Job verloren
Wien – Gertraud Burtscher, Initiatorin der "Oma-Revolte", hat am Montag nach zehn Jahren ihren Job in einer Steuerberatungskanzlei in Vorarlberg verloren. Das erzählte Burtscher im Gespräch mit dem STANDARD. Die Kündigung wurde von der Kanzlei auf Anfrage bestätigt. Laut Burtscher soll der Kündigungsgrund ein STANDARD-Videointerview sein, das Burtscher am Rande der von ihr organisierten Demonstration gab.
Antiterrormauer am Ballhausplatz: "Verarschung der Bevölkerung"
Was die Mauer konkret bewirken soll, fragt sich auch Gerhard. Er ist bei einem Magistrat angestellt und will so wie die meisten Befragten seinen vollen Namen und sein Gesicht nicht in der Zeitung sehen. Er glaubt, wenn "jemand etwas Böses machen will, dann wird er es auch durchsetzen". Er weist darauf hin, dass beispielsweise auch Drohnen eingesetzt werden können, um Barrieren zu überwinden. Gerhard fragt sich, wo das alles hinführen soll.
Gertraud Burtscher: "Bin kein Geschichtsforscher"
Ob es aus heutiger Sicht die Morde in den Gaskammern der Nazis gegeben hat, beantwortet Burscher so: "Ich nehme schon an, wenn das überall steht. Ich weiß es nicht, ich bin kein Geschichtsforscher, und ich werde mir nie erlauben zu sagen, irgendetwas hat es nicht gegeben oder irgendetwas hat es gegeben. Es ist jetzt quasi offizielle Wahrheit, und es wird stimmen, nehme ich an.
Jugend ohne Job - Wirtschaft - derStandard.at › Wirtschaft
Tarnhose und ein T-Shirt mit Camouflageaufdruck. So zeigt sich Florian vor dem AMS Jugendliche am Wiener Gumpendorfer Gürtel. Eigentlich sollte der 18-Jährige gerade in Kärnten in der HTL Ferlach in der Schule sitzen und vielleicht mit der CNC-Maschine vertraut gemacht werden. Motiviert hat er im Herbst 2016 die Fachschule zum Büchsenmacher begonnen. Ein "Typ, der Waffen schmiedet", einer der all das dafür benötigte Handwerk beherrscht, wollte er in der vier Jahre dauernden Ausbildung werden.
Mit mehr Gelassenheit zum frohen Fest
Es gibt keine Erwachsenen, es gibt nur Kinder, die so tun wie Erwachsene." Dieser Satz treffe besonders am Heiligen Abend zu, sagt Dominik Borde, Beziehungscoach für Paare und Singles. Weihnachten, das sei das Fest der Sinne, emotionale Eindrücke wirken am Heiligen Abend besonders stark, sagt Borde. Erinnerungen an die eigene Kindheit – gute wie schlechte – werden bei dem Familienfest schlechthin wieder wach.
Islamkindergärten: Autor verteidigt "Vorstudie"
In seiner "Auswertung" stellt Aslan fest: "Es zeigt sich wenig Offenheit der islamischen Kindergärten, an dem Forschungsprojekt mitzuwirken." In welcher Form Aslan seine Anfrage gestellt hat, geht aus dem Bericht nicht hervor. Genau das wäre allerdings im Sinne der Nachvollziehbarkeit von Relevanz. Die Erwartungen an den "islamischen Kindergarten" einer nicht genannten Anzahl von Eltern führt Alsan ebenfalls in seiner qualitativen Auswertung an.
Grazer Stadtrat untersagt Koranverteilung per Weisung
Grüner Justizsprecher fordert Verfassungsschutz zur genauen Beobachtung und gegebenefalls zum Verbot der "Lies!"-Aktion aufWien/Graz – Die Frage, ob die Verteilung des Korans im Rahmen der Aktion "Lies!" verboten werden soll, sorgt weiter für Debatten. Aus dem Büro des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl (ÖVP) heißt es auf Anfrage des STANDARD, aktuell sei in Graz keine Verteilung des Korans im Rahmen der "Lies!"-Aktion aufgefallen.
Jugendliche erhalten bald "Perspektivenpläne"
Das Gesetz zur Ausbildungspflicht für Personen bis 18 soll noch heuer in Begutachtung gehen. Junggewerkschafter äußern KritikWien – Jene rund 90.000 Schüler, die derzeit die neunte Schulstufe besuchen, sollen bereits ab kommendem Herbst dazu verpflichtet werden, eine Ausbildung bis zum 18. Lebensjahr zu machen.
Terror: Diffuse Bedrohungslage in Österreich
Wien – Die Terroranschläge in Frankreich und die damit zusammenhängenden Razzien auch in Belgien und Deutschland haben nach Einschätzung des heimischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) das Bedrohungsszenario in Österreich kaum verändert. Seit Monaten herrsche eine erhöhte allgemeine Risikolage – jedoch ohne konkrete Hinweise auf Anschläge oder Attentate in der Alpenrepublik, wie auf Anfrage des STANDARD betont wird.
Fremdenfeindliche Delikte seit Jahresbeginn verfünffacht
Wien – 1201 Anzeigen wegen rechtsextrem motivierten Straftaten hat der Verfassungsschutz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres registriert. Damit wurde bereits im September 2015 das Ausmaß des gesamten Vorjahres erreicht. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 lagen dem Verfassungsschutz 750 Rechtsextremismus-Anzeigen vor, insgesamt waren es 1201.
Bildungskompass: Sanktionen nicht ausgeschlossen
Wien – Im Alter von 3,5 Jahren sollen Kinder künftig im Rahmen eines "Eltern-Kind-Pädagogen-Gesprächs" einem Screening unterzogen werden, in dem die Sprachfähigkeiten und der Entwicklungsstand des Kindes festgestellt werden sollen. In der Folge sollen die Entwicklungsfortschritte bis zum letzten Schultag dokumentiert werden. Unter der Überschrift "individueller Bildungskompass" hat die Regierung diese Maßnahme im Rahmen der Bildungsreform am Dienstag angekündigt.
Winter ist als Abgeordnete untragbar
Die Causa Susanne Winter hat auch etwas Gutes gebracht. Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) hat Klartext gesprochen, den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet und von FPÖ-Klubobmann Heinz-Christian Strache "klare und unmissverständliche Konsequenzen" eingefordert. Das war nicht immer so. So wurde einst etwa die Wahl des Olympia-Burschenschafters Martin Graf zum Dritten Nationalratspräsidenten von der SPÖ mit den "parlamentarischen Usancen" gerechtfertigt.
Causa Winter: Bures lässt Staatsanwaltschaft prüfen
Dritter Nationalratspräsident Hofer will Entscheidung "bis Mitte der Woche" – Bures: "Antisemitismus hat im Parlament keinen Platz"Wien – Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) hat die Parlamentsdirektion am Montag damit beauftragt, die Postings auf der Facebook-Seite der FPÖ-Abgeordneten Susanne Winter der Staatsanwaltschaft mit dem Ersuchen um weitere strafrechtliche Prüfung zu übermitteln. Das teilte die Parlamentsdirektion in einer Aussendung mit.
Jung-SPÖler wollen Schiedsgericht wegen Rot-Blau im Burgenland
Ein Antrag zur Einberufung des Schiedsgerichts wurde bereits beim letzten Bundesparteivorstand eingebracht – und vertagtDie Junge Generation der SPÖ bemüht sich darum, ein parteiinternes Schiedsgericht einzuberufen, weil Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl entgegen dem Beschluss des letztens Bundesparteitags eine rot-blaue Koalition gebildet hat.
"Wiederwahl Fischers war Verhöhnung der Wähler"
Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle über Griss' Chancen, dünne Personaldecken und die moralische Integrität eines BundespräsidentenSTANDARD: Die Parteien warten noch, bis sie ihre Präsidentschaftskandidaten bekanntgeben. Wäre es nicht langsam an der Zeit, die Karten offenzulegen?Stainer-Hämmerle: Wer als Erster fix ins Rennen geht, hat auch die längste Zeit, um beschädigt zu werden. Man versucht, die Dauer des Wahlkampfes zu minimieren.
Kampagnenberater: "Griss müsste viel Zeit und Geld investieren"
Pick: Man merkt, dass sich diese Kultur in Österreich entwickelt. Es gibt immer mehr Menschen, die vielleicht selbst nicht politisch aktiv sind, aber ihr Geld politisch aktiv werden lassen wollen. Die Neos haben einiges dazu beigetragen, dass es normaler wird, in Politik zu investieren. Die Frage ist, ob man sich dabei einen "Return on Investment" erhofft. Es gibt unterschiedliche Motive. Barack Obama haben beispielsweise Kleinspender unterstützt, um sich als Teil der Kampagne zu fühlen.
Kugler: "Erbschaftssteuer ist im Prinzip nicht undenkbar"
Ich trete außerdem für eine größere Wertschätzung von Familie und Kindern ein, was sich zum Beispiel auch in der Frage der Steuergerechtigkeit ausdrücken sollte. Man soll nicht in Familien hineinregieren, man muss ihnen vielmehr die Prügel aus dem Weg räumen. Außerdem setzte ich mich gegen Menschenhandel und Ausbeutung ein. Laut Europarat werden in Europa jährlich 500.000 Menschen von Ost nach West geschleust. Viele gehen durch Wien, werden sexuell oder für Arbeit oder Bettelei ausgebeutet.
Babler: SPÖ-Parteichef soll "intellektuell und hemdsärmlig" sein
Babler: Das stimmt so nicht. Viele Menschen sind sehr enttäuscht von der SPÖ im Bund im Umgang mit der Flüchtlingsfrage. Es gab bereits in den letzten eineinhalb Jahren ein gravierendes Versagen in der Flüchtlingspolitik und -betreuung. Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung war der Besuch von Amnesty International in Traiskirchen. Die Flüchtlinge mussten unter Faymanns Regierungsverantwortung monatelang unter freiem Himmel schlafen. Als Politiker glaubwürdig zu sein beruht auf jahrelanger Arbeit.
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