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Articles by Kilian Küttel
L'usage illégal de logiciels espions pour épier ses proches se répand en Suisse
L'usage privé de logiciels espions pour épier des proches se répand en Suisse, révèle une enquête de SRF et du magazine en ligne Republik. Keystone/DPA/Fernando Gutierrez-Juarez De nombreuses personnes en Suisse utilisent des "stalkerwares" pour surveiller discrètement leurs proches, en particulier des (ex-)partenaires amoureux.
L'uso illegale di app per spiare i propri cari è in aumento in Svizzera
L'uso privato di spyware per spiare amici e parenti è in aumento in Svizzera, secondo uno studio di SRF e della rivista online Republik. Keystone/DPA/Fernando Gutierrez-Juarez Molte persone in Svizzera utilizzano i cosiddetti "stalkerware" per tenere sotto controllo in modo discreto i propri cari, in particolare i partner sentimentali o gli ex.
Der EV Zug ist zum dritten Mal Schweizer Meister - alles über die Titelverteidigung in unserem Meister-Special
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Verwirrung um unbeliebte Schranke: Überwacht die Gemeinde neu die Arbach-Barriere?
Zug/Baar Meldung aus der Leserschaft: Die Gemeinde Baar soll die Barriere zwischen den Quartieren Arbach und Loreto per Video überwachen. Wirklich? Nein. Zwar befindet sich eine Kamera bei der Schranke, die misst aber die Temperatur. Die Überlegung liegt nahe: Dieser Tage schilderte ein Leser, er habe beobachtet, wie eine Kamera bei der Barriere installiert wurde, die das Zuger Loreto-Quartier und den Baarer Ortsteil Arbach voneinander trennt. Hat die Gemeinde Baar endgültig genug?
Zuger bedroht Polizisten mehrfach mit dem Tod | zentralplus
Mehrere Male muss die Zuger Polizei wegen des gleichen Mannes ausrücken. Kaum fahren die Beamten vor, beleidigt er sie, schlägt um sich, zerkratzt mit Handschellen ein Polizeiauto. Dafür bekommt er nun die Quittung. Es ist noch hell an diesem Abend im Juni 2019, als auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung eingeht, der Rettungsdienst Zug brauche Hilfe.
Ermittler erwischen Zuger Geldwäscher | zentralplus
Statt eine Millionen-Erbschaft einzustreichen, verliert Gregor Knaus* über 50’000 Franken an Betrüger, von denen die Strafverfolger bis heute nicht wissen, wer sie sind. Dafür ist ihnen ein Handlanger ins Netz gegangen: ein 39-Jähriger aus dem Kanton Zug. Als Gregor Knaus* im Oktober 2021 den Polizeiposten betritt, spielt er seit Jahren ein Spiel mit, von dem er lange nicht wusste, dass es eines ist. Jetzt aber nagt der Verdacht so sehr an ihm, dass er den Staat um Hilfe bittet.
Zuger Polizei erwischt Bettler mit Fake-Spendenformular | zentralplus
Ein 38-jähriger Mann aus Rumänien sammelt im Kanton Zug Geld für eine internationale Hilfsorganisation. Scheinbar. In Tat und Wahrheit sackt er das Geld selbst ein. Das ist illegale Bettelei, sagt die Zuger Staatsanwaltschaft. Handicap International heisst die Organisation, die sich weltweit für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung einsetzt. In der Schweiz, in Deutschland und in der Ukraine, vor allem aber in Südamerika, Afrika und Asien.
Zuger Obergericht verhängt «kleine Verwahrung» für Schläger | zentralplus
Ein 32-jähriger Schweizer verprügelt einen langjährigen Feind. Nur mit Glück verliert dieser kein Auge. Gleich wie das Straf- verurteilt auch das Zuger Obergericht den Schläger zu dreieinhalb Jahren Gefängnis. Trotzdem bleibt er wohl länger hinter Gittern. Als Davide Berger* die Tat begeht, die ihn für Jahre die Freiheit kosten wird, kommt er mehr oder weniger direkt aus dem Gefängnis.
Fans oder Schläger? FCL-Anhänger verteidigen sich vor Gericht | zentralplus
Im November 2021 gehen FCL-Fans und Anhänger des FC Basels aufeinander los. Erst hagelt es Fäuste, dann Strafbefehle. Dagegen haben sich am Mittwoch zwei Luzerner vor Gericht gewehrt. Ihre Begründung: Mit der Schlägerei hätten sie nie etwas zu tun gehabt. «Chömed nor! Chömed nor!», schreit einer aus dem Klüngel dem Feind entgegen. Die beiden Gruppen stehen bereit auf dem gepflasterten Weg an der Reuss, wo sie zuvor schon aufeinander geprallt waren wie zwei Wellen aus schwarzen Jacken und Wut.
«Gewisse Abteilungen laufen am Limit» | zentralplus
Erstmals seit Jahren haben die Luzerner Gerichte mehr Geschäfte abgeschlossen als neue hinzugekommen sind. Dennoch haben sie die gleichen Probleme wie Polizei und Staatsanwaltschaft. Er könnte Hörbücher einsprechen. Einen Podcast machen. Denn wenn Peter Schumacher spricht, kann er sich der Aufmerksamkeit seiner Zuhörer sicher sein. Das gilt im Gerichtssaal.
24 Einbrüche in 6 Wochen: Luzerner Diebesduo verurteilt | zentralplus
Das Luzerner Kriminalgericht verhängt mehrjährige Gefängnisstrafen gegen zwei Kriminaltouristen aus Albanien. Im Dezember 2020 hatten die Männer eine Serie mit über 20 Einbrüchen hingelegt. Kurz vor Weihnachten 2020 klicken in einem Aargauer Billighotel die Handschellen: Um 1.28 Uhr am 19. Dezember nehmen Angehörige der Kantonspolizei zwei Männer fest, die am gleichen Abend zusammen eingechecked hatten.
Luzerner Strafgericht: «Krass egoistisches Verhalten» | zentralplus
Im Januar 2021 brennt es in einem Haus an der Grenze zum Mittelland. Jetzt verurteilt das Luzerner Kriminalgericht einen 43-Jährigen, der das Feuer gelegt hat. Er wollte seine Spuren verwischen, nachdem er eine Wohnung nach Diebesgut durchsucht hatte. Eine Januarnacht 2021, eine Ortschaft nahe dem Mittelland. Gegen 2 Uhr morgens tritt eine dunkle Gestalt ins Freie und marschiert eine schmale, abschüssige Strasse entlang. Bald steht sie vor dem Mehrfamilienhaus, in dem es in dieser Nacht brennen soll.
Krach ums Klanghotel trübt Zukunft der «Bergsonne» | zentralplus
Lange hatte die Öffentlichkeit den Eindruck, das Klanghotel Bergsonne auf der Rigi kenne nur Gewinner. Doch bis heute ist das Verhältnis zwischen Ex-Pächter Urban Frye und den Eigentümern zerrüttet. Ausbaden kann den Streit ein Mann, der damit nie etwas zu tun hatte. Eine Geschichte von Verlierern, Vorwürfen und davon, wie Medien arbeiten. Kurz vor Rigi Kaltbad bricht die Bahn durch den Nebel.
Zuger Strafgericht verurteilt Jolanda Spiess-Hegglin | zentralplus
Sie darf öffentlich nicht über einen Mann sprechen und hat es doch getan, deshalb soll Jolanda Spiess-Hegglin 300 Franken Busse zahlen. Gegen einen Strafbefehl der Zuger Staatsanwaltschaft wehrte sich die Netzaktivistin am Montag vor dem Strafgericht. Und so wurde aus einer vermeintlichen Lappalie ein Fall, in dessen Zentrum eine grundlegende rechtsstaatliche Frage drängte: Wer ist Täter? Und wer Opfer?
Ermittler hatten Brandenberg seit Jahren auf dem Radar | zentralplus
Der ehemalige Zuger Kantonsrat Manuel Brandenberg soll laut spanischen Ermittlungsbehörden Teil einer Geldwäscherei-Organisation gewesen sein. Eine entscheidende Rolle spielte offenbar eine Firma mit Sitz in Zug. Die spanischen Strafverfolger hatten das Unternehmen seit spätestens 2017 im Verdacht – und damit zu einer Zeit, zu der Brandenberg noch Jahre für die SVP im Parlament sitzen sollte.
Drogenmafia setzt Luzerner Strafverfolgern zu | zentralplus
Sie sitzen in Albanien, Italien, Nigeria: Immer stärker drängen internationale Verbrechersyndikate nach Luzern. Es geht um Drogen, Geldwäscherei und Menschenhandel; die hiesigen Ermittler kommen an ihre Grenzen. Und fordern mehr Leute. Eine Minute muss die Fahrt durch das Stadtluzerner Quartier gedauert haben, 210 Meter Wegstrecke vom Ein- zum Aussteigen, dann hatte der Stoff den Besitzer gewechselt. Und Ervin Hoxha* und Martin Keller* hatten wieder Ware, um ihr Geschäft am Laufen zu halten.
Rostschutz tötet Fische: Arbeiter verurteilt | zentralplus
Im April 2020 verenden mehrere Fische in einem Becken im Kanton Zug: Über eine Leitung war verschmutztes Wasser ins Fischbecken gelangt. Jetzt zeigt ein Strafbefehl der Zuger Staatsanwaltschaft, was passiert ist – und wer das Fischsterben zu verantworten hat. Fast drei Tage musste das Mittel einziehen, damit es richtig wirken konnte.
«Dafür werde ich Sie jagen, verfolgen und überwachen» | zentralplus
Über Tage hinweg beleidigt ein Intensivstraftäter einen Zuger Richter per E-Mail, beleidigt ihn, droht ihm, seine Familie und er würden keine Ruhe mehr haben. Der Richter fürchtet um seine Sicherheit. Dann interveniert die Zuger Staatsanwaltschaft. Um 19.36 Uhr an einem Dienstag im Juli geht auf der allgemeinen E-Mail-Adresse der Zuger Verwaltung eine Nachricht ein, die man nur auf eine Art verstehen kann. In der E-Mail steht der Name eines Zuger Richters.
Gericht spricht Kollegen von Dealer-Mörder frei | zentralplus
In einer Novembernacht 2011 schiesst in Emmenbrücke ein Mann mehrmals auf einen Drogendealer. Zuvor hatte ein heute 34-jähriger Schweizer dem Schützen die Waffe in die Hand gedrückt. Das sei Anstiftung zur Tötung, argumentierte die Luzerner Staatsanwaltschaft. Zu einem anderen Schluss kommt jetzt das Luzerner Kriminalgericht.
Luzerner Pharmafirma wirbt mit unerlaubten Versprechen | zentralplus
Weil er gegen Werbevorschriften verstossen hat, büsst das Heilmittelinstitut Swissmedic den Werbechef einer Luzerner Firma. Unter anderem hat die Heilmittelhändlerin versprochen, ein Präparat wirke garantiert gegen Seekrankheit. Das ist illegal. Und passiert dem Unternehmen schon zum zweiten Mal. Das Präparat habe es in sich, schrieb die Luzerner Firma diesen Herbst auf ihrer Website.
Sozialhilfe in Zug: Die Detektive kommen | zentralplus
Bei Verdacht auf Missbrauch sollen in Zug bald Privatdetektive Sozialhilfebezüger überwachen. Dafür hat sich heute der Zuger Kantonrsat ausgesprochen - und war sich weitgehend einig. Nur die Linken wehrten sich. Die Geschichte eines erfolglosen Kampfes. Die Uhr zeigt Punkt 9 Uhr am Donnerstagmorgen, als Luzian Franzini - dunkles Sakko, oberster Hemdknopf zu - die Mikrofone richtet.
Drahtzieher lenkt Luzerner Automatenraub von Lettland aus | zentralplus
Als zwei Männer im Juli 2020 einen Bankautomaten im Tribschenquartier ausräumen, sind sie nicht viel mehr als die Handlanger: Denn das kriminelle Hirn sitzt in Lettland, hackt den Automaten aus der Ferne und lässt ihn über 100'000 Franken ausspucken. Jetzt verurteilt das Luzerner Kriminalgericht einen der Komplizen. Sie nennen ihn den «Cooperator». Und wer der Cooperator ist, können die Strafverfolger in Luzern nicht sicher sagen. Auch wenn sie einen Verdacht haben.
Der Immobilienkönig am See: Daniele kauft | zentralplus
Seit bald 15 Jahren kauft ein Immobilienmogul in den Seegemeinden Weggis und Greppen Grundstücke zusammen. Hotels, riesige Flächen, immer an bester Lage. Langsam fragen sich die Leute: Was hat Daniele Obino vor? Das Gemeindehaus von Weggis sieht aus wie eine Kreuzung zwischen Burg und Bahnhof. Das liegt an den klobigen Proportionen der 1880 erbauten Villa.
Eine Tat, drei Leben: So haben Betroffene das Zuger Attentat verarbeitet
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Zuger klaut Roller, stellt ihn ins Internet – und fliegt auf | zentralplus
Er hat einen Roller gestohlen und ein Töffli geklaut, deshalb verurteilt die Zuger Staatsanwaltschaft einen Lehrling zu einer bedingten Geldstrafe. Immerhin Gier konnten die Strafverfolger dem vorbestraften Mann keine vorwerfen: Den Roller im Wert von 6000 Franken verscherbelte er für 120 Franken im Internet. Was die Leute nicht alles zu bieten haben. Quads ohne Räder für 99 Franken. Ein Pocketbike, zuletzt bewegt 2007, 80 Franken.
Staatsanwaltschaft stolpert über ananasförmige Laternen | zentralplus
Freispruch nach Balkonbrand: Das Zuger Obergericht entlastet einen 40-jährigen Schweizer nach einem forensischen Gutachten. Die Staatsanwaltschaft? Kommt in der Sache überhaupt nicht gut weg. Als sie den Rauch riechen, ist es zu spät. Der 26. März 2021, ein Freitagabend, Tobias Zimmermann* hat Besuch. Er hat einen Freund eingeladen, die beiden Männer sind in der Küche, als sie bemerken, was auf dem Balkon los ist: Dort wo sie nur Minuten zuvor gesessen hatten, wütet ein Feuer.
Tödlicher Unfall in Allenwinden: Krasse Pflichtverletzung | zentralplus
Im Juni 2022 erfasst ein Auto einen 61-Jährigen auf dem Trottoir. Der Mann stirbt auf der Unfallstelle. Jetzt verurteilt die Zuger Staatsanwaltschaft die 29-jährige Fahrerin: wegen fahrlässiger Tötung. Der Morgen des 29. Juni 2022 beginnt in Allenwinden mit einem schweren Unglück. Gegen 5.30 Uhr, die Sonne geht auf, fährt ein Auto auf der Dorfstrasse Richtung Unterägeri. Am Steuer sitzt eine 29-jährige Frau. Sie ist nüchtern, wie ein Atemalkoholtest später zeigen wird.
Samira nervt, Samira muss gehen | zentralplus
Sie stiehlt, nimmt Drogen, fährt schwarz. Nach mehr als 100 Verurteilungen muss Samira Ristic* die Schweiz verlassen. Das entscheidet das Zuger Obergericht und macht wahr, wovor der Staat die Serbin seit Jahren gewarnt hat. Ist es Galgenhumor? Oder Verachtung? An einem Montag im August dreht sich Samira Ristic* im Foyer des Zuger Strafgerichts zu Staatsanwalt Laurent Rossé um.
Zuger SVP will die Arbeit der Medien weiter erschweren | zentralplus
Die SVP-Fraktion im Zuger Kantonsrat will wissen, wer mit dem Öffentlichkeitsgesetz Dokumente aus der Verwaltung geholt hat. Plant sie den nächsten Angriff auf die Medien? Das wäre Unsinn. Ein Kommentar. Jetzt also die SVP. Im Nachgang zur Causa Eurochem (zentralplus berichtete) will die Fraktion im Zuger Kantonsrat in einem neuen Vorstoss wissen, wie viele Gesuche um Einsicht in amtliche Dokumente der Kanton erhalten hat.
Zuger SVP will die Arbeit der Medien weiter erschweren | zentralplus
Die SVP-Fraktion im Zuger Kantonsrat will wissen, wer mit dem Öffentlichkeitsgesetz Dokumente aus der Verwaltung geholt hat. Plant sie den nächsten Angriff auf die Medien? Das wäre Unsinn. Jetzt also die SVP. Im Nachgang zur Causa Eurochem (zentralplus berichtete) will die Fraktion im Zuger Kantonsrat in einem neuen Vorstoss wissen, wie viele Gesuche um Einsicht in amtliche Dokumente der Kanton erhalten hat.
Dieser Luzerner jagt den «scharfen Hund aus Winterthur» | zentralplus
Stephan Zimmerli ermittelt in der Affäre um den ehemaligen Kommunikationschef von Alain Berset. Wer ist dieser Luzerner Anwalt, der Peter Marti nachjagt, dem «scharfen Hund aus Winterthur»? Porträt eines Mannes, der die Öffentlichkeit scheut. Nach fünf Tagen Funkstille schreibt Stephan Zimmerli zurück.
Zuger Regierung verträgt keine Kritik und kommuniziert schlecht | zentralplus
Wegen einer aus seiner Sicht unfairen Berichterstattung nimmt sich der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler einen Anwalt, dessen Lohn zahlt der Kanton. Damit macht die Regierung ein privates Mandat zur Staatsaufgabe; offenbart, dass sie wenigstens gleich schlecht kommuniziert wie sie mit Kritik umgeht – und verspielt um einiges mehr als eine Summe, die niemanden interessiert hätte.
Betrugsverdacht in Hollywood: Zuger Firmen spielen mit | zentralplus
Zwei mutmassliche Betrüger sollen Investoren und ein Filmstudio um Hunderte Millionen Dollar gebracht haben. Laut Geschädigten floss das Geld auch über zwei Firmen in Zug. In den USA laufen mehrere Verfahren, die Schweizer Behörden wissen von nichts – obwohl der Verdacht der Geldwäscherei im Raum stehen könnte. Die Blöcke liegen in der Landschaft, als hätte Gott Lego gespielt. Und es werden mehr.
Er fuhr mit dem Stoff vor, dann klickten die Handschellen | zentralplus
Im Herbst 2020 fängt ein Zuger an, mit Drogen zu handeln. Schnell werden die Mengen grösser, die Ware härter, dann fliegt er auf. Eine Laufbahn wie im Film. Sie dauerte sieben Monate. Sie finden das Gras im Keller und das Geld in der Küche. Als die Polizisten im Mai 2021 die Wohnung eines damals 41-jährigen Mannes durchsuchen, stossen sie auf 50'000 Franken in der Kühlschrank-Lüftung. Fast 13'000 Franken liegen im Schlafzimmer.
Betrug: Beizer schleust 25'000 Franken am Staat vorbei | zentralplus
Ein Betreibungsamt im Kanton Zug pfändet den Lohn eines Gastronomen. Doch der arbeitet nebenher als Handwerker. Das aber verschweigt er den Behörden. Und wird so ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Wie viel er verdient, bestimme der Markt. Er sei selbständig, mit einer eigenen Imbiss-Bude. Deshalb schwanke sein Einkommen, sagte der Mann Anfang 50, als im Januar 2021 ein Betreibungsamt im Kanton Zug wissen will: Für wen arbeitet er? Wie lebt er? Und: Wie viel Geld hat er jeden Monat zur Verfügung?
Wikoner Gemeindepräsident René Wiederkehr nimmt per sofort Auszeit von seinem Amt
«Jetzt ist der Zeitpunkt da, ich muss auf die Bremse treten.» Das sagt der Wikoner Gemeindepräsident René Wiedekehr (FDP) am Montag Nachmittag im Gespräch mit unserer Zeitung. Der 47-Jährige nimmt per sofort eine Auszeit von seinem Amt als Gemeindepräsident. Wenige Stunden bevor unsere Zeitung Wiederkehr kontaktiert, war der FDP-Politiker beim Arzt. «Dieser hat mir deutlich nahegelegt, die Signale meines Körpers ernst zu nehmen.
Und wieder warnt die Marktaufsicht im Zuger Crypto Valley | zentralplus
Hohe Rendite, kein Risiko: Laut der Stiftung für Konsumentenschutz wirbt eine Zuger Kryptofirma wohl mit leeren Gewinnversprechen. Auch die Finanzmarktaufsicht mahnt zur Vorsicht – wie sie das bei Zuger Unternehmen immer wieder tut. Aber: Die Warnungen werden weniger. «Überlassen Sie das Investment den Profis», gilt bei der Firma Cryptoscore aus Zug.
Zuger Unternehmer verkauften Aktien ohne Bewilligung | zentralplus
Zwei Zuger Unternehmer geraten in den Verdacht, Geld ihrer Aktionäre zu verschleudern. Ihre Firmen machen Konkurs, die Staatsanwaltschaft klagt an. Weitgehend zu Unrecht, sagt jetzt das Zuger Strafgericht – und verurteilt einen Visionär und seinen Kompagnon trotzdem. Es riecht nach Klassiker. Die Website ist seit Jahren «under construction». Das genaue Geschäftsmodell verrät sie nicht. Die Konkursverfahren wurden mangels Aktiven eingestellt.
Tännler zu Konkurs von Krypto-Broker: «Das kann es geben» | zentralplus
Die Zuger Covario AG hat Mitte Dezember ihre Bilanz deponiert. Seit Monaten warten die Angestellten auf ihren Lohn. Wie steht es um das Zuger Crypto-Valley? Der letzte Freitag des Jahres, ein Bürogebäude an der Zuger Bahnhofsstrasse, zweiter Stock im Treppenhaus. An der verglasten Eingangstür lehnt ein Paket des US-Postal Service – aufgegeben in New York, verschickt als «Priority Mail», doch schnell geht hier gar nichts mehr. Obwohl es auf Mittag zugeht, hat die Post noch niemand reingeholt.
Zuger Regierung hält Eurochem-Mails geheim | zentralplus
Wie genau hat die Zuger Regierung der russlandnahen Eurochem bei der Suche nach einer Bank geholfen? Verwaltungsinterne Dokumente könnten diese Frage beantworten, doch der Kanton hält sie zurück – weil ihm seine Firmen wichtiger sind als Transparenz. Die Geschichte nervt ihn nur noch.
Zuger Staatsanwaltschaft büsst Benpac-Chef | zentralplus
Er hat mit seiner Stanser Benpac-Gruppe Unternehmen und Firmenstandorte übernommen und sie vor dem Ende bewahrt. Dann brach alles zusammen. Jetzt zeigt ein aktueller Strafbefehl: Ein 50-jähriger Schweizer, der als vermeintlicher Firmenretter bekannt wurde, hatte nicht einmal eine richtige Buchhaltung. Die Zuger Staatsanwaltschaft verurteilt einen 50-jährigen Nidwaldner zur 300 Franken Busse: wegen «ordnungswidriger Führung der Geschäftsbücher» und weil er gegen das AHV-Gesetz verstossen hat.
Kanton Zug prüfte Zahlungen für Ex-Regierungsrat | zentralplus
Die Finanzkontrolle hat die Zahlungsströme der Zuger Sicherheitsdirektion durchleuchtet und die Entschädigungen unter die Lupe genommen, die Beat Villiger für seine Mandate kassiert hatte. Das geht aus dem Prüfbericht hervor, den die Öffentlichkeit lange nicht gekannt hat. Bis jetzt. Am Sonntag lag der Bericht vor, am Dienstag war die Sache erledigt. Höchstens zwei Arbeitstage benötigte die Zuger Regierung, um zu studieren und abzusegnen, was die Finanzkontrolle herausgefunden hatte.
So liess die Regierung Villigers Arbeit untersuchen | zentralplus
Noch ehe Beat Villiger zurückgetreten ist, hat die Zuger Regierung seine Amtsführung überprüfen lassen. Jetzt zeigen bisher unveröffentlichte Dokumente, wie diskret die Untersuchung ablaufen musste. Gleichzeitig bestätigt die Luzerner Staatsanwaltschaft: Gegen Villiger läuft ein Strafverfahren. An einem verregneten Samstag Ende September versammelt sich eine Handvoll Leute zu einem Treffen, das es sonst nie gibt.
Steg im Ägerisee: Gemeinden stellen gestrafftes Projekt vor | zentralplus
Ober- und Unterägeri wollen eine neue Uferpromenade. Am Montagabend haben die beiden Gemeindepräsidenten über 300 Personen eine abgespeckte Variante des Projekts vorgestellt. Quintessenz: Neu soll es auf dem Seeweg zwingend nur noch einen Steg geben - und nicht mehr vier. Die Ausgangslage war klar, das Grundproblem ebenso: Um den Weg zwischen Ober- und Unterägeri für Fussgänger und Velofahrerinnen schöner und sicherer zu machen, wollen die Gemeinden eine neue Seepromenade (zentralplus berichtete).
Mehrere Tausend Franken Busse: Zuger Staatsanwaltschaft bestraft vier Deutsche Chauffeure
Strafverfahren Zuger Staatsanwaltschaft bestraft vier Chauffeure mit Tausenden Franken Busse Sie haben für eine Zuger Transportfirma gearbeitet und dabei die Regeln verletzt. Deshalb spricht die Zuger Staatsanwaltschaft Bussen gegen vier Lastwagenfahrer aus, die zum Teil ohne Fahrtenschreiber unterwegs waren. Sie leben in drei Ländern, doch würde man die Wohnorte der vier Chauffeure abfahren, man wäre zum Znüni wieder zurück.
Zuger Dealertrio landet vor Obergericht wegen Kokain
Obergericht Zug Sie haben kiloweise Kokain vertickt, jetzt kommen zwei Mitglieder des Zuger Dealer-Trios früher frei Das Obergericht reduziert die Strafen gegen zwei Drogenhändler, die in erster Instanz zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden sind. Mindestens einer der Serben dürfte bald entlassen werden – und muss dann die Schweiz für acht Jahre verlassen. Sie hatten fast zehn Kilogramm Kokain verkauft, über 70 Kilo Marihuana und Haschisch verdealt und Hunderttausende Franken Umsatz gemacht.
Zug: Swiss International Commodity steht unter Betrugsverdacht
Finma untersucht, deutsche Strafverfolger ermitteln: Zuger Firma steht im Zentrum von Betrugsvorwürfen Die Swiss International Commodity AG soll Anlegerinnen und Anleger für einen Börsengang gelockt haben, den es nie gegeben hat. Es geht um türkische Tankstellen, ein Konto in Litauen und um einen mutmasslichen Millionenschaden. Die Ereignisse überschlagen sich zur Jahreswende. Ende Dezember 2021 teilt die Swiss International Commodity (SIC) AG aus Zug mit: Der Börsengang ist abgesagt.
Seitenblick: Danke auch den Stänkerern
Kolumne «Seitenblick» Zum Schluss: Ein herzliches Danke an die Stänkerer Unser Autor verlässt diese Zeitung. Höchste Zeit, Danke zu sagen. Auch denen, die nicht damit gerechnet haben. Das war’s. Wenn sie diese Kolumne lesen, habe ich meinen letzten Arbeitstag hinter mir und bin nicht mehr Teil der «Zuger Zeitung». Bevor ich den Schlüssel abgebe, ist es Zeit fürs Dankesagen. Ihnen, lieben Leserinnen und Lesern, die sich auf meine Artikel gemeldet haben.
Meisterfeier EV Zug Pyros
Strafverfahren Zündstoff an EVZ-Meisterfeier: Staatsanwaltschaft büsst Pyro-Fan Weil er an der Meisterfeier des EV Zug einen Sack voll verbotenem Feuerwerk trug, muss ein 31-jähriger Schweizer 750 Franken Busse zahlen. Dass er von der Polizei davonrannte, brachte ihm nichts – im Gegenteil. Kurz vor 1 Uhr nachts. Auf dem Arenaplatz wogt ein Meer aus Leibern hin und her, Endorphine liegen in der Luft. Es ist der 2. Mai 2022, der EV Zug hat seinen Titel als Schweizer Eishockeymeister verteidigt.
Kanton Zug: Russische Betreuerin hat nach Vorwürfen gekündigt
Nach Propagandavorwürfen: Russische Betreuerin hat beim Kanton Zug gekündigt Mehrere ukrainische Geflüchtete haben einer Mitarbeiterin des Sozialamts unterstellt, sie verbreite pro-russische Propaganda. Der Kanton hat die Vorwürfe untersucht. Jetzt verlässt Anastasija T.* ihre Stelle freiwillig.
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