Is this you? As a journalist, you can create a free Muck Rack account to customize your profile, list your contact preferences, and upload a portfolio of your best work.
Claim your profile
Articles by Lara Hagen
The opioid epidemic: How Wisconsin plans to fight back
The opioid crisis has affected millions of Americans. Wisconsin is now fighting back. A purple, seemingly harmless flower, has cost many people their lives despite its inconspicuous appearance. Originally used for medicine, the poppy plant was mankind’s first painkiller. The first record of the use of the opium poppy plant comes from the Sumerians of Mesopotamia. At that time, the flower was known as the "joy plant," as the body immediately felt a kind of euphoria upon consumption.
Male contraception: Why is there still no pill for men?
While modern birth control has existed since the 1950s, researchers are still searching for a male equivalent. The topic of contraception is often seen as a "women's issue" because women are often the ones who bear the burden of pregnancy. However, there is another side to the equation — the development of a male birth control pill has a rocky past, but a hopeful future.
IJTTN: The European Alps
From high peaks to deep valleys, from colorful mountain meadows to dense forests, from wild rivers to gloomy moors — in the European Alps you can find almost any kind of environment. It is by far the largest and highest mountain range in Europe, stretching across the continent from the Mediterranean to the center of Eastern Europe. Because of the enormous differences in altitude from the valley to the mountain peaks, there are also countless exciting and diverse habitats.
Rechnungshof bestätigt gravierende Fehler bei Krankenhaus Wien-Nord
Dem KAV, das zeigt der Bericht auf, fehlte es jedoch an Know-how und an Ressourcen, um ein Projekt in der Dimension des Krankenhauses Nord abzuwickeln. Fehlende, späte und falsche Entscheidungen hätten das Bauvorhaben verzögert und die Kosten massiv steigen lassen. Aufgrund der vielen Probleme und Fehlentscheidungen wäre laut Rechnungshof eine Bauunterbrechung sinnvoll gewesen: "Sie hätte genutzt werden können, um die Mängel in der Planung zu verbessern.
Fasten im Ramadan zwischen Zwang und Selbsterkenntnis
In Verbindung mit besonderem religiösen Eifer können diese Rahmenbedingungen zu Problemen führen. Etwa bei Zorah (Name geändert), einer 22-jährigen Afghanin, die in Österreich Asyl hat. An das Fastengebot hält sich die kleingewachsene, sehr schlanke Frau absolut. So sehr, dass sie 2017 in der dritten Ramadanwoche zusammenbrach und völlig dehydriert ins Spital eingeliefert wurde. Auch für Muslime, die sich gegen das Fasten entscheiden, kann der Monat zur Herausforderung werden.
Mikl-Leitner übt scharfe Kritik an Waldhäusls Wortwahl
Es sei "richtig, dass es beim Asylmissbrauch eine strenge und konsequente Vorgehensweise braucht", gibt die Landeshauptfrau in einer Aussendung bekannt. "Das geht aber auch, ohne dabei sprachlich abzudriften und dadurch die Landsleute zu verunsichern. Menschen mit Vieh zu vergleichen oder sie gar so zu behandeln, das wird es in Niederösterreich mit Sicherheit nicht geben." Zuvor hatten sich 600 Personen in einem offenen Brief an die Landeshauptfrau gewandt.
Roboter auf Streife - in Österreich wohl noch länger nicht
In Dubai ist es schon so weit. Seit vergangenem Sommer wird die dortige Polizei von einem Roboter unterstützt. Der "Robocop" hat einen Computerbildschirm als Brust, Passanten können auf dem Touchscreen Delikte melden oder sich über Strafzettel informieren. Zusätzlich ist der Roboter mit einer Kamera ausgerüstet, die Livebilder gehen direkt in die Einsatzzentrale. Bis 2030 soll ein Viertel der Polizeitruppe aus solchen Robotern bestehen.
Was für ein Alkoholverbot am Praterstern spricht - und was dagegen
Bis zur Verkündung der Verbotszone am Wiener Praterstern am vergangenen Sonntag hat sich die rot-grüne Regierung gegen ein Alkoholverbot ausgesprochen. Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), die in der Zwischenzeit ihren Rücktritt angekündigt hat, sagte noch Anfang April, dass ein Verbot vom Tisch sei. Die Suchtexpertin vermisst ein ganzheitliches Konzept inklusive niederschwelliger Beratung. Man könne die Problemzone Praterstern nicht am Trinken allein festmachen.
Frauenhäuser: Ein Ort, an dem Frauen Schutz finden
Die kleine Tasche stand bereits seit mehreren Tagen im Büro. Ganz langsam sollte sie voll werden, Jeden Tag brachte Anna ein paar Kleidungsstücke dafür von Zuhause mit – ihr Mann sollte auf keinen Fall Verdacht schöpfen, sie könnte ihn verlassen und Hilfe suchen. Schlussendlich ging es schneller als gedacht. "Die Tasche war fast leer", erinnert sich Anna an jenen Tag, an dem sie den entscheidenden Schritt wagte und in eines der vier Wiener Frauenhäuser ging.
Islamfeindlichkeit: "Macht's euren scheiß Fetzen runter"
Der genaue Tag des Übergriffs auf die Sitznachbarinnen von Frau R. ist in dem Bericht zwar nicht festgehalten, anhand der Aussage dürfte es aber um die Tage nach der Nationalratswahl gehen. Die Dokustelle registrierte im Oktober einen Höchststand an Übergriffen. "Da war nicht nur die Wahl, sondern auch das Antigesichtsverhüllungsgesetz und die Kontroverse um eine Studie über islamische Kindergärten in Wien medial präsent.
Sechs Baustellen der Wiener Kinder- und Jugendhilfe: Ein Überblick
Gerät ein Kind in der eigenen Familie in Gefahr, ist die Kinder- und Jugendhilfe da, um es zu schützen. Diese Aufgabe nehme das Amt in Wien ungenügend wahr, sagen Kritiker und Betroffene. Der STANDARD hat mit Experten über Baustellen des Jugendamtes gesprochen. 13.722-mal erfuhr die Behörde 2016 von einer vermuteten Gefährdung eines Kindes, in 10.649 Fällen wurde eine Abklärung durchgeführt. Aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor.
Zum Wohle des Kindes entscheiden: Das Jugendamt in der Zwickmühle
Tatsächlich kommt das Jugendamt kurz nach der Geburt in die Wohnung, Grund dafür seien Aussagen im Spital gewesen, die Überforderung signalisiert hätten, ist im Antrag nachzulesen. Als T. ihn Wochen später in der Hand hält, erkennt sie sich nicht wieder. "Vieles stimmt so einfach nicht." T. bestreitet, das jemals so gesagt zu haben, aber beim PSD läuten die Alarmglocken. Die Aussagen werden in Richtung Suizid oder erweiterter Suizid interpretiert, das Jugendamt wird verständigt. T.
Sexuelle Belästigung im Netz für Jugendliche oft Normalität
Neben der Onlinebefragung mit 400 Teilnehmern wurden in der Altergruppe 15 bis 18 auch sechs Tiefeninterviews geführt. Dabei habe sich ganz klar gezeigt, dass Jugendliche bei Belästigungen die Schuld bei sich selbst suchen würden. "Das ist ein massives Problem", sagt Prochazka. Die Kinder und Jugendlichen würden denken, wenn man sich in bestimmten Posen oder in bestimmter Kleidung zeigt, müsse man eben mit Belästigung rechnen.
Welche Fragen beim geöffneten Pannenstreifen noch offen sind
Wie sich Autofahrer im Fall der Ausweitung zu verhalten haben, hat die Asfinag bereits beschrieben: Lkws dürfen dann nicht mehr überholen und nur auf der rechten Spur – also auf dem Pannenstreifen – oder in der Mitte fahren. Es gilt das je nach Verkehrsdichte geltende Tempolimit und bei einer Panne oder einem Unfall sollte das Fahrzeug in die Pannenbucht gebracht werden.
Keine Förderung mehr für preisgekröntes Projekt "Kicken ohne Grenzen"
Das Sportministerium hat die Basisförderung gestrichen. Noch 2017 erhielt das Projekt eine Auszeichnung im ParlamentWien – An Anerkennung für die Initiative "Kicken ohne Grenzen" mangelte es nicht: 2016 war es der Anerkennungspreis beim vom Integrationsfonds vergebenen Integrationspreis Sport, 2017 dann der Frauen-Integrations-Award.
Cannabisblüten in der Apotheke: Österreich wartet noch ab
Davon abgekoppelt läuft aktuell eine Debatte über den Einsatz von Cannabis in der Medizin – das Kraut wurde übrigens vor Kurzem zur Arzneimittelpflanze 2018 gewählt. Vor allem seit es in Deutschland vor einem Jahr zu einer Liberalisierung von Cannabisblüten für medizinische Zwecke kam, ist diese Möglichkeit auch in Österreich diskussionswürdig. Wer im Nachbarland ein Rezept besitzt, kann sich die Blüten nun in der Apotheke abholen.
Wien droht Lehrermangel wegen zunehmender Pensionierungen
Wien – All jene, die mit dem Gedanken spielen, den Lehrberuf zu ergreifen, dürfen sich in den nächsten Jahren gute Chancen ausrechnen. Sofern sie in Wien unterrichten wollen. Das belegen nun auch offizielle Zahlen, die die Stadt Wien auf schriftliche Anfrage der Neos veröffentlichte. Besonders die Neue Mittelschule (NMS) dürfte von Pensionierungen betroffen sein: 40 Prozent der NMS-Lehrer in der Bundeshauptstadt sind über 50 Jahre alt.
Nikotinsäckchen: Ein neues Tabakprodukt mit Ablaufdatum
Wien – Wer sich die Regale in den Trafiken ganz genau ansieht, könnte in den letzten Monaten verwundert gewesen sein. Zwischen die Zigarettenschachteln und Tabakpäckchen haben sich nämlich Dosen eingereiht, die von Außen an ein Produkt erinnern, das in der ganzen EU – außer in Schweden – nicht gehandelt werden darf: Snus – Tabaksäckchen, die zwischen Zähne und Oberlippe geschoben werden, damit das Nikotin über die Mundschleimhäute aufgenommen wird. Produkte wie "Faro" sind also die Antwort.
Beschimpft, bespuckt, benachteiligt: Leben mit Rassismus
Seit 2013 lebt die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers in Wien, aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf in Deutschland, später hat sie auch in Hamburg gewohnt. Obwohl auch Wien eine Großstadt ist, habe sie sich in der Hansestadt deutlich wohler gefühlt. Die Menschen seien wesentlich toleranter gewesen, das gesellschaftliche Klima ein anderes. Trotz aller Beleidigungen, die sich die Studentin schon anhören musste, habe sie nie überlegt, das Kopftuch abzulegen.
Kritik an "rassistischem Grundkonsens" in Österreich
"Insgesamt scheint sich eine Art rassistischer Grundkonsens breitgemacht zu haben, der sich seinen Weg in viele Strukturen und Entscheidungsgremien gebahnt hat", sagt Zara-Geschäftsführerin Claudia Schäfer bei der Präsentation des Jahresreports. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen übersetzt Schäfer die Zahlen in Worte.
Lärm gestern und heute: Vom Knattern und Knarren zu Dolby Surround
Wien – "Der eigene Hund macht keinen Lärm – er bellt nur." Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky hat mit diesem Satz einst zusammengefasst, was auch heute noch gilt: Lärm ist meistens nur das Geräusch der anderen. "Die eigenen Geräusche nimmt man hingegen nie so störend wahr", sagt Peter Payer, Historiker und Stadtforscher im Technischen Museum in Wien. Die Lärmdiskussion sei deswegen immer auch eine soziale Frage.
"Wien verschenkt": Wo Glumpert glücklich macht
Das entspannt-nette Geplauder findet in der Facebook-Gruppe "Wien verschenkt" statt. Die Gruppe zählt mittlerweile 100.000 Mitglieder. Wer etwas loswerden will, das für ihn selbst nur noch Glumpert ist, macht damit ein anderes Gruppenmitglied höchstwahrscheinlich glücklich. Das war zumindest die Gründungsidee. Mittlerweile kümmern sich sechs Administratoren – alles langjährige Freunde – darum, dass sich alle an die Spielregeln halten. Zu posten, was man sich wünscht, geht nicht.
"Unzensuriert" und FPÖ mit antisemitischen Tönen gegen Soros
Wien – Nachdem Anfang der Woche bekannt wurde, dass sich die Central European University (CEU) in Wien – konkret auf dem Areal des Otto-Wagner-Spitals auf der Baumgartner Höhe – ansiedeln soll, wird diese Entscheidung von rechter Seite vor allem wegen des Gründers der Privatuni, des aus Ungarn stammenden jüdischen Investors George Soros, kritisiert: "Der ungarischstämmige US-Milliardär gilt als eine der treibenden Kräfte hinter der Zerstörung unserer Kultur, dem großen Bevölkerungsaustausch...
Wenn Unirituale Menschenleben kosten
Der Tod von Tim Piazza brachte allerdings etwas Neues in den traurigen Rhythmus. Nachdem der schwer betrunkene Student eine Stiege hinuntergestürzt war, dokumentierten die vielen Überwachungskameras im Haus, wie der schwerverletzte Student stundenlang ignoriert wurde – die grausamen Details der Nacht wurden öffentlich: Der Sturz ist nicht zu sehen, aber wie Piazza von einigen jungen Männern zu einem Sofa "geschleift" wird.
Diskussion um Verkaufsverbot: Harte Zeiten für Freunde des Hanfs
Wolyniec will deswegen einen Branchenverband gründen. Derzeit sucht er Kontakt zu anderen Shopbesitzern und Händlern. Noch vor der Parlamentssommerpause will er mit dem Verband an die Öffentlichkeit gehen. Einer der größten und ältesten Growshops Österreichs ist in Wien zu Hause und wird von Stefan Wolyniec geleitet. Er sieht das mögliche Verbot nicht ganz so dramatisch – Samen und Stecklinge würden nur 15 bis 20 Prozent zum Gesamtumsatz von Bushplanet beitragen.
Nach Kritik von ungarischem Minister: Ein Spaziergang in Favoriten
Es ist laut an diesem sonnigen Tag in der Leibnizgasse im zehnten Wiener Bezirk. Gleich neben dem Viktor-Adler-Markt haben sich Standler eingefunden, die ihre Ware anpreisen. "Ein Kilo Erdbeeren zwei Euro!", hört man an einer Ecke, "Tomaten, Tomaten – yalla, yalla", gleich daneben. Die Stimmung ist gut, viele Verkäufer kennen ihre Kunden, kommen ins Plaudern.
Verkaufsverbot von Hanfpflanzen: Blaue Widersprüche
Dass sich die Regierung dem Thema Hanfpflanzen widmet, ist an und für sich erfreulich. Im Wahlkampf spielte die Pflanze nämlich noch keine Rolle. Dank eines vom Recherchenetzwerk Dossier an alle Parteien verschickten Fragebogens wissen wir aber, dass die ÖVP eine Freigabe samt Kostenübernahme von Cannabis für medizinische Zwecke befürwortet. Auch die Frage, ob der Verkauf von Samen und Stecklingen weiterhin legal sein soll, wurde bejaht. Ein Nein dazu gab es nur von der FPÖ.
AMS-Kürzungen "Armutszeugnis und Zukunftsraub"
Eine solche Mentorin ist Eliza Tovzuralieva, die in ihrem Heimatland Tschetschenien Medizin studierte und eine Fachausbildung zur Neurologin abschloss. Im Rahmen des Projektes unterstützt sie Schwangere und junge Mütter mit Fluchthintergrund. "Viele haben vor allem sprachliche Barrieren und wollen wissen, wo es Dolmetscher gibt. Aber auch Fragen zum medizinischen System in Österreich ganz allgemein höre ich oft", sagt sie.
Rauchfreie Gastronomie: Was klar sein sollte
Keineswegs zum ersten Mal weisen Experten darauf hin, dass die gesetzlichen Regeln zum Nichtraucherschutz unzureichend eingehalten werden und dadurch auch in Nichtraucherbereichen teilweise bedenklich hohe Werte an Schadstoffen in der Luft gemessen wurden – Feinstaub, aber auch weitere für die Gesundheit bedenkliche Stoffe wie krebserzeugende Teerbestandteile, Benzol oder Formaldehyd.
Untersuchung: Nichtraucherbereiche "wie der Pinkelbereich im Pool"
Wien – Dass die Stimmung in der Debatte über Raucherbereiche in der Gastronomie aufgeheizt ist, zeigt bereits das Eingangsstatement von Peter Tappler, Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen: "Wir sind keine militanten Nichtraucher, rauchen ab und an auch mal eine Zigarette." Die Zeitung "Österreich" hatte vor wenigen Tagen ein Foto von Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, Mitinitiator des Don't-smoke-Volksbegehrens, mit einer Zigarette in der Hand veröffentlicht.
Wo in Österreich Poller vor Terror schützen sollen
In Wien-Döbling ist die FPÖ besorgt wegen des im Sommer stattfindenden Neustifter Kirtags. Für vier Tage wird die Heurigengegend jeweils zum Kirtagsgelände – und zur Fußgängerzone. Mehr als 100.000 Besucher pro Tag kamen in den vergangenen Jahren zum vom Weinbauverein Neustift am Walde und Salmannsdorf veranstalteten Event.
Grund genug fürs Kranksein
Österreicher gehen immer seltener in den KrankenstandDreist, illoyal und unfair: Diese Adjektive fielen der Oberösterreichischen Wirtschaftskammer zu den zwölf Mitarbeitern eines Mühlviertler Betriebs ein, die sich gleichzeitig krankschreiben ließen. Zehn von ihnen wurden gekündigt, zwei sind freiwillig gegangen.Schreiben Ärzte also auch Gesunde krank? Das lässt sich nicht mit Zahlen belegen. Fest steht aber, dass die Österreicher immer seltener in den Krankenstand gehen.
Donaukanal-Partyschiff kommt am 1. März unter den Hammer
Zwangsversteigerung der Johann Strauß: Das Ausrufgebot wird zwischen 10.000 und 12.000 Euro liegenWien – Noch steht die Johann Strauß im Hafen Freudenau, wohin sie Mitte Dezember abgeschleppt wurde – die Kosten für die Räumung werden auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Bald allerdings könnte die "schwimmende Anlage" zu neuen Ufern aufbrechen, denn am 1.
"Man muss die Regeln selber machen": Lokale trotzen dem Rauchverbot
Die Aida-Filiale in Wien-Hietzing ist gut besucht, von der Decke hängen Faschingsgirlanden, an den Wänden werden zwölf verschiedene Sorten Krapfen beworben und es duftet nach Kaffee – zumindest im vorderen Bereich der Konditorei. Der durch eine Schiebetür abgetrennte Raucherbereich wirkt hingegen trist, daran ändert auch die Deko nichts. Nur ein älterer Herr ist hier. Ein halbvoller Aschen becher, eine Zeitung und eine leere Tasse vor ihm, zu hören nur das Surren der Lüftung.
Zwischennutzung im Ex-Griensteidl: Das Rien sagt Adieu
Wie abgemacht: Nach 162 Tagen Rien ist Schluss – die motivierte Truppe um Martin Fetz und Philipp Haufler von friendship.is (unter anderem verantwortlich für das FAQ-Festival im Bregenzerwald oder die Feldküche) sagt am Samstag mit einer letzten Party dem ehemaligen Café Griensteidl Adieu. Ende Sommer zog am Michaelerplatz eine von aktuell mehreren gastronomischen Zwischennutzungen in Wien ein.
Weiter keine Einigung auf zentralen Busterminal in Wien
Wien – Dass Handlungsbedarf besteht, ist den meisten Akteuren klar: Beim größten Busbahnhof Österreichs, dem von Blaguss betriebenen Vienna International Busterminal (VIB) in Wien-Landstraße, werden mittlerweile 200 Busse pro Tag und 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt – 2015 waren es noch 1,8 Millionen.
Ehemalige Sargfabrik Liesing: Soravia übernimmt
Geplant ist, die derzeitige Nutzung als Veranstaltungslocation größtenteils beizubehalten und mit "synergetischen Nutzungen wie Gastronomieflächen, Büros, Werkstätten, Proberäumen" zu ergänzen, heißt es von Soravia. Die Sanierung der denkmalgeschützten Liegenschaft erfolge in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt in mehreren Etappen – eine Fertigstellung ist für Anfang 2021 geplant. Bis dahin soll der Kulturbetrieb aufrecht erhalten bleiben. Soravia will dabei auch mit F23 zusammenarbeiten.
Die Zukunft des Franz-Josefs-Bahnhof in Wien bleibt ungewiss
Ein Schmuckstück ist er wahrlich keiner, der Franz-Josefs-Bahnhof im neunten Wiener Gemeindebezirk. Das sieht auch Marieli Fröhlich so. Die Filmregisseurin wohnt direkt gegenüber.
Leopoldsberg: Kirche bald wieder offen, Burg weiterhin eine Baustelle
Der Hintergrund: Bis 2007 unterhielt ein Gastronom ein Ausflugsrestaurant in der Burg, das wegen des fortschreitenden Verfalls und des fehlenden Anschlusses ans Kanalnetz allerdings schließen musste. Die Burg wurde in der Folge vom Stift Klosterneuburg für 100 Jahre an den Wiener Architekten Alexander Serda verpachtet und bald danach für die Öffentlichkeit wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.
Eigentümer gesucht: Die Zukunft der ehemaligen Sargfabrik
Mehr als vierzig Jahre lang wurden hier die letzten Ruhestätten für Tote gefertigt; die letzten drei Jahre wurde in der Breitenfurter Straße 176 in Wien-Liesing das Leben zelebriert. Motto: Kultur statt Särge.
Wiener Frauenhäuser: 40 Jahre, aber trotzdem noch laut und lästig
Kann man überhaupt von Feiern sprechen, wenn es um Drohungen, Gewalt, Verfolgung und Leid geht? Sandra Frauenberger (SPÖ), Stadträtin für Frauen und Soziales, stellt die Frage selbst in den Raum, um sie gleich darauf zu bejahen: "Weil viele Frauen durch die wichtige Arbeit von Opfern zu Heldinnen gemacht wurden." In denselben Räumlichkeiten, in denen 1978 alles begann, wurde am Donnerstag Bilanz gezogen und eine Vorschau auf die Feierlichkeiten präsentiert.
Kampfkurse für Flüchtlinge: "Es kommt auf das Wie an"
Dieser bot dem FPÖ-Politiker eine Schnupperstunde in seinem Wiener Studio an, damit er sich vor Ort ein Bild machen könne. Dazu kommt es allerdings nicht – Vilimsky lehnte ab: "Ich bin nicht mehr so fit, obwohl ich früher Shotokan-Karate kampfmäßig betrieben habe", ist laut heute.at die Begründung dafür.
Lokale, die Politik machen
Von Aufklebern bis Facebook-Posts: Wenn sich Lokale politisch positionieren, gehen die Emotionen hoch.
Start-ups: "Wenn man hier eine Idee hat, spricht man nicht gerne darüber"
Mit Tischfußball oder Rutsch- bahnen kann die Redaktion des Standard zwar nicht aufwarten. Für die Diskutanten gab es auch keine Smoothies, sondern Kaffee – auch kein Problem für sie. Markus Reitzig, der an der Universität Wien den Lehrstuhl für Strategie und Organisation innehat, lieferte Forschungsergebnisse zum Start-up-Kosmos: Wovon hängen Erfolg und Misserfolg ab?
"Verteidiger Europas": Rechter Kongress findet in Schloss Aistersheim statt
Das Rätsel um den Veranstaltungsort des nächsten Rechtsaußen-Kongresses "Verteidiger Europas" ist gelöst: Das Vernetzungstreffen von rechten und rechtsextremen Aktivisten, Publizisten und Politikern wird im Wasserschloss Aistersheim in Oberösterreich stattfinden. Die Recherchen des STANDARD wurden von den Verwaltern des Schlosses zwar nicht offiziell bestätigt, allerdings auch nicht dementiert – auch heute.at berichtet.
Viele Fehlalarme für die Feuerwehr
Die Alarmglocken läuten, die Feuerwehr rückt aus – und am Einsatzort ist gar nichts passiert. Wie aktuelle Zahlen der Stadt Salzburg zeigen, sind solche Fehlalarme alles andere als eine Seltenheit. Meistens sind Brandmelder dafür verantwortlich – allein in Salzburg rückte die Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr deswegen 700-mal aus, vorwiegend zu gewerblichen Gebäuden von Industrieunternehmen oder Hotels. Tatsächlich gebrannt hat es in Salzburg 360-mal.
Arbeitszeit: Erleichterungen und Hintertüren für Arbeitgeber
An der täglichen und wöchentlichen Normalarbeitszeit soll sich dabei nichts ändern, Überstunden sollen wie bisher abgegolten werden, steht im Regierungsprogramm. Ausgehandelt werden die neuen Regelungen künftig auf Betriebsebene – also in Absprache mit dem Betriebsrat beziehungsweise, wenn kein solcher vorhanden ist, direkt mit den Beschäftigten. Für Martin Risak, Professor für Arbeitsrecht an der Uni Wien, ist dieser Punkt die "wirkliche Bombe" im Programm.
Ein Doktorat in Sozialwissenschaften - und dann Taxifahrer?
Ja, "die Frage" werde nach wie vor oft gestellt, erzählt ein Studierender der Politikwissenschaft an der Uni Wien. Viele seiner Studienkollegen – auch aus anderen sozialwissenschaftlichen Fächern – dürften wissen, was er mit "der Frage" meint: "Was machst du später mit so einem Studium?" Natürlich: So heterogen die Studieninhalte sind, so unterschiedlich fallen auch die möglichen Berufswege für Absolventen von Kultur- und Sozialanthropologie, Soziologie oder Politikwissenschaft aus.
Wie Bildung zum Business wird
Tressie McMillan Cottom hatte die Nase gestrichen voll. Mehrere Jahre arbeitete sie an zwei gewinnorientierten Unis – in den USA heißen sie For-Profit-Colleges – und sah tagtäglich, dass diese Institutionen die Chancen für Studierende nicht maximieren, sondern das Gegenteil bewirken. McMillan Cottom sollte so viele Menschen wie möglich zum Studium bewegen, auch wenn das Geld offensichtlich nicht ausreichte.
Jugendcoach Margit Thell: "Früher war es einfacher, eine Lehrstelle zu finden"
Thell: Die Mehrheit hat vor allem in dem Zusammenhang davon gehört, dass die Eltern Strafe zahlen müssen, wenn man nach dem neunten Schuljahr nicht in einer Schule oder Ausbildung ist. So etwas merken sich die Jugendlichen natürlich. Aber ganz generell finden die Jungen das neue Gesetz gut. Thell: Zum Beispiel, ja. Weil sie gehört haben, dass da die "Guten" hingehen. Ein Vater wollte hingegen, dass seine Tochter unbedingt Bürokauffrau lernt. Für die Tochter war das einfach zu viel.
Show More
loading
Actions
Is this you?
As a journalist, you can create a free Muck Rack account to customize your profile, list your contact preferences, and upload a portfolio of your best work.Get in touch with Lara
Contact Lara, search articles and posts on X, monitor coverage, and track replies from one place.
Learn more about Muck Rack