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Articles by Lisa Kogelnik
Studiengebühren für erwerbstätige Langzeitstudierende
Erwerbstätige Studierende, die die Mindeststudienzeit einschließlich zweier zusätzlicher Semester überschritten haben, müssen künftig Studiengebühren bezahlenWien – Schon ab kommenden Herbst werden erwerbstätige Studierende, die länger als zwei Semester über der Mindeststudienzeit liegen, wohl Gebühren in der Höhe von 365 Euro pro Semester zahlen müssen.
Pilz will ein Mandat, das ihm keiner geben will
Pilz will sich erst einmal um die Eurofighter kümmern, hier sei Gefahr im Verzug. In Deutschland kaufe sich Hersteller-Nachfolger Airbus aus dem Verfahren, in Österreich drohe Ähnliches. Die Republik muss wieder einmal gerettet werden. Er könne es nicht zulassen, dass sich ÖVP und FPÖ von Airbus kaufen lassen.
Bis zu zwölf Stunden arbeiten: Die Tücken der türkis-blauen Einigung
Verwirrt und empört über diesen Vorstoß zeigen sich die Facebook-Fans von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. "Die Arbeitnehmer will man anscheinend versklaven, dafür wurdet ihr nicht gewählt", schrieb eine Posterin. Ein anderer User wandte sich direkt an Strache: "Lieber HC, was soll das. willst du uns deine Wähler wieder vertreiben. Eine Politik gegen uns Arbeiter.
Bis zu zwölf Stunden arbeiten: Die Tücken der türkis-blauen Einigung
Verwirrt und empört über diesen Vorstoß zeigen sich die Facebook-Fans von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. "Die Arbeitnehmer will man anscheinend versklaven, dafür wurdet ihr nicht gewählt", schrieb eine Posterin. Ein anderer User wandte sich direkt an Strache: "Lieber HC, was soll das. willst du uns deine Wähler wieder vertreiben. Eine Politik gegen uns Arbeiter.
Pirls-Studie: Zehnjährige lesen wieder besser
Bildungsminsiterin Sonja Hammerschmid ( SPÖ ) sieht den Grund für die besseren Leistungen gegenüber 2011 im Wirken erster Maßnahmen in der Schulpolitik. "Es geht in die richtige Richtung." So habe es an 70 Volksschulen und 100 Kindergärten ein Netzwerkprojekt zur Sprachförderung gegeben. Trotzdem sei das Ergebnis, dass Österreichs Volksschüler weiterhin nur durchschnittliche Leistungen schaffen, "inakzeptabel". Um das zu verbessern, müsse man unter anderem mehr Ganztagsschulen einführen.
Rektorin Hanappi-Egger: Unis aus den 70er-Jahren holen
Der Rektorin der Wiener Wirtschaftsuniversität, Edeltraud Hanappi-Egger, spricht sich gegen ein Bildungsministerium aus, in das die Universitäten integriert werdenWien – Die Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien, Edeltraud Hanappi-Egger, spricht sich gegen ein Bildungsministerium vom Kindergarten bis zur Universität aus. "Ich bin kein großer Fan davon", sagt sie zum STANDARD.
Bildungsprogramm: Lehrer sollen künftig nach Leistung bezahlt werden
ÖVP und FPÖ wollen Bildungspflicht mit angedrohten Sozialkürzungen durchsetzen – Verpflichtender Ethikunterricht geplantÖVP und FPÖ haben sich auf ein Bildungsprogramm geeingt. "Wir haben Luft nach oben", sagte ÖVP-Obmann Sebastian Kurz zum Schulsystem. Helfen sollen dabei vor allem eine Bildungspflicht und Deutsch vor Schuleintritt. In die Kindergärten wollen die Verhandler mehr investieren.
Die Lücken im türkis-blauen Bildungsprogramm
In die Kategorie Rückwärtsgang fällt die Notenpflicht in der Volksschule. Es soll zurückgenommen werden, was SPÖ und ÖVP gerade erst beschlossen haben: Von der ersten bis zur dritten Klasse muss es keine Ziffernnoten geben. Wie die Schülerleistungen beurteilt werden, entscheiden Lehrer und Eltern am Schulstandort. Dabei sind alternative Leistungsbeurteilungen keineswegs leistungsfeindlich.
Private Kindergärten äußern "massive Bedenken" gegen neues Gesetz
Wien – Die Träger privater Kindergärten äußern "massive Bedenken" gegenüber dem neuen Kindergartengesetz, das der Wiener Landtag am Donnerstag beschließen will. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die vielen Änderungsvorschläge im Begutachtungsverfahren keine Beachtung gefunden haben, heißt es in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Landtags.
Türkisch sprechen statt verstummen
Seit Hanna-June in ihrem Kindergarten im zwanzigsten Wiener Gemeindebezirk dazu aufgefordert wird, in allen Sprachen zu reden, die sie kann – das sind Ungarisch, Englisch und Deutsch –, ist sie aufgeblüht. So erzählt es zumindest Komenda, die bis vor kurzem den Kindergarten geleitet hat und jetzt Fachberaterin für Mehrsprachigkeit bei den Kinderfreunden ist, einer Vorfeldorganisation der SPÖ. Auch Kindergärten und Schulen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn machen bei dem Projekt mit.
Universitäten wollen Bummelstudenten loswerden können
Wien – Oliver Vitouch hat eine Idee für ein neues Weltkulturerbe. "Studieren auf Österreichisch" nennt der Präsident der Universitätenkonferenz das System, in dem Studierende Prüfungen bis zu viermal wiederholen können und "jahrelang einfach nicht zur Prüfung antreten, ohne jegliche Konsequenzen". Zudem gebe es hierzulande die Möglichkeit, beliebig viele Studien an so vielen Universitäten wie gewünscht zu inskribieren.
Experten, Quereinsteiger, Weltmeister: Wer für Türkis und Blau verhandelt
Was beide Parteien eint: Die Länder wollen mitreden. Dementsprechend hoch ist die Zahl der Landespolitiker in den Verhandlungsteams. Auf freiheitlicher Seite der Wiener Landesparteichef Johann Gudenus (Europa und Außenpolitik). Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl vertritt die Freiheitlichen bei den Themen Wirtschaft und Entbürokratisierung.
Die Zeit der alten, weißen Männer ist vorbei
Sie ist vorbei. Die Zeit, in der Sätze wie "Was hilft das Höschen aus Paris, ist das Mädchen drunter mies" als humorvoll galten und keine Konsequenzen hatten. Das zeigt der Rücktritt des Abgeordneten Peter Pilz. Laut dem Schreiben der Gleichbehandlungsanwaltschaft an den grünen Klub hat Pilz diese Bemerkung seiner Mitarbeiterin gegenüber fallen gelassen.
Lehrergewerkschaft will Bildungsreform aufschnüren
Als Bildungsberater will Salcher vor allem auf einen "Grundkonsens, dass wir Österreichs Schulen an die Spitze bringen müssen", pochen. Bisher sei das nur in den Sonntagsreden der Politiker vorgekommen, man müsse dafür einen breiten, gesamtgesellschaftlichen Konsens finden. Eine stärkere Vermittlung der Grundkenntnisse findet sich auch auf Kimbergers Forderungsliste.
Lesekompetenz hilft im Wettbewerb mit Robotern
Die Antwort laut Wifo-Chef Christoph Badelt: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren." Dabei könne die Politik nicht früh genug ansetzen. Schon im Kindergarten müsse man vor allem jene fördern, die dazu Hause nicht die nötige Unterstützung der Eltern bekommen. In seiner Funktion sei es ihm immer wichtig, auch auf Gegenfinanzierung im Budget zu pochen, sagt Badelt.
Bald nur mehr in Wien kostenloser Kindergarten am Nachmittag
In ganz Österreich gratis ist das letzte Kindergartenjahr, finanziert wird das durch den Bund. Diese Förderung bezieht sich auf den Besuch des Kindergartens für zwanzig Stunden in der Woche, das Mittagessen ist nicht inkludiert. Die kostenlose Nachmittagsbetreuung gab es bisher nur in Oberösterreich und Wien. Bis auf einen Essensbeitrag von 65 Euro pro Monat ist Wien das einzige Bundesland, in dem Kinder von 0 bis 6 Jahren kostenlos die Krippe oder den Kindergarten besuchen können.
Das Unglück der Grünen heißt Christian Kern
Aus einer Makroperspektive gibt es wenige Gründe, die dafür sprechen, dass die Grünen ausgerechnet im Jahr 2017 die Einzugshürde für den Nationalrat verfehlen. Die Partei ist im Bund in Opposition (Regieren kostet in der Regel Stimmen), hat aber in den Ländern mittlerweile gute institutionelle Verankerung und Bekanntheit erlangt (man sitzt in sechs Landesregierungen). Zudem ist es nicht einmal ein Jahr her, dass ein ehemaliger Bundessprecher der Grünen ins höchste Amt im Staat gewählt wurde.
Silbersteins Dirty Campaigning: Was wir bisher wissen und was nicht
Wien – Die Dirty-Campaigning-Kampagne eines Teams rund um den israelischen SPÖ-Berater Tal Silberstein bleibt zwei Wochen vor der Wahl das zentrale innenpolitische Thema. Vieles in der Causa ist bisher aber unklar, DER STANDARD versucht einen Überblick zu geben, was bisher bekannt ist und was nicht. Am Montag wollte sich das Kurz-Büro dazu nicht mehr äußern.
Mindestsicherung: Dürftige Datenlage bei Sozialmissbrauch
In Wien – wo mehr als die Hälfte der Mindestsicherungsbezieher leben – wurde der Bezug in 8.000 Fällen zu einem Viertel oder zur gänze gestrichen. Insgesamt bezogen 2016 knapp 195.000 Personen die Mindestsicherung in Wien.
Kurz: "Illegale Migration" in die EU stoppen
Die EU-Grenzschutzagentur brauche ein neues Mandat, sagt der ÖVP-Chef, der am Freitag Teile seines Europaprogramms präsentierteWien – ÖVP-Obmann Sebastian Kurz fordert, das Mandat der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu ändern. "Es braucht den Ausbau von Frontex und ein klares Mandat für Frontex, um die illegale Migration zu stoppen", sagte Kurz bei einem Hintergrundgespräch vor Journalisten am Freitag.
Verzug bei Auszahlung des Kindergelds
Wien – Wolfgang H. hat über drei Monate auf sein Kinderbetreuungsgeld gewartet. Er war zwei Monate in Karenz und bereits wieder im Job zurück, als das Geld schließlich auf seinem Konto lag. Nach mehreren Anrufen, unbeantworteten Mails und einem Beschwerdebrief an die Wiener Gebietskrankenkasse, den er auch an Medien geschickt hatte. Tatsächlich ist die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) im Verzug. Laut der Pressestelle sind derzeit 600 Neuanträge unbearbeitet.
Bildungsbudget: Geld gezielter ausgeben
Das Geld kommt nicht dort an, wo es sollEs ist absurd: Österreich gibt – egal ob für Schüler, Kindergartenkinder oder Hochschüler – im internationalen Vergleich besonders viel Geld aus. Insgesamt sind die Ausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt aber unterdurchschnittlich. Das liegt unter anderem am hohen BIP. Die mäßigen Ergebnisse bei Bildungsstudien zeigen aber auch: Das Geld kommt nicht dort an, wo es soll.
Pensionierungswelle bei Lehrern steht unmittelbar bevor
Wien – Ein Großteil des Lehrpersonals ist älter als fünfzig, eine große Pensionierungswelle steht bevor. "Wir haben eine Situation, wo in den nächsten drei bis fünf Jahren ein großer Teil dieser Personen – mehr als die Hälfte im Bereich der Neuen Mittelschulen – in Pension gehen wird", sagt Konrad Pesendorfer, Generaldirektor der Statistik Austria.
Peter Pilz betreibt billiges ORF-Bashing
Die Regelung, wonach nur Parteien mit Klubstatus zu den TV-Konfrontationen eingeladen werden, ist nachvollziehbar und praktikabelWien – Peter Pilz weiß, wie er in die Schlagzeilen kommt. Deshalb hat er gedroht, eine Beschwerde gegen den ORF einzulegen und auf fünf Millionen Euro zu klagen, weil dieser ihn nicht zu den Fernsehkonfrontationen einlädt. Und deshalb hat er eine Individualbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Beides ist laut Juristen aussichtslos.
Koalitionen: Wie die Parteien zueinander passen
Ähnlich sind sich die zwei Parteien vor allem in ihrer Wirtschaftspolitik. Beide wollen die Steuerlast massiv reduzieren, die Volkspartei um zwölf Milliarden Euro, die FPÖ sogar um bis zu 16 Milliarden. Die Abgabenquote soll von 43 auf 40 Prozent sinken. Ebenfalls gemeinsam haben Kurz und Strache, dass sie die Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne reduzieren wollen. Die Freiheitlichen sprechen in ihrem Programm von einer Halbierung auf 12,5 Prozent, die ÖVP will sie ganz streichen.
Wahlprogramm: Grüne für 35-Stunden-Woche und Grundsicherung
Das Programm hat 61 Seiten und trägt den Namen "Das ist Grün". Aufgelistet wird darin auch, was die Grünen im Parlament und in den Landesregierung bereits erreicht haben, etwa günstigere Öffi-Tickets in Wien und Tirol. Unter dem Begriff "Zukunftsprojekte" werden Forderungen und Ideen präsentiert, oft sind diese allerdings recht offen und schwammig formuliert. Was etwa genau die "ökosoziale Steuerreform" sein soll, bleibt unklar.
Polytechnische Schulen: Wer übrig bleibt, besucht das Poly
"Es kommen die, die nichts anderes finden", sagt Michael Fellner, der in den vergangenen zwei Schuljahren im Rahmen der Privatinitiative "Teach for Austria" an einem Wiener Poly als Lehrer mit Sondervertrag unterrichtet hat. Das Hauptproblem, vor allem in Wien: Viele der Schülerinnen und Schüler sprechen nicht ausreichend Deutsch. In der Hauptstadt haben an dieser Schulform 73 Prozent eine andere Umgangssprache, wienweit sind es knapp fünfzig Prozent.
Schmutzig ist der Wahlkampf vor allem im Netz
Vor allem das Netz ist in diesem Wahlkampf Spielwiese für Negative und Dirty Campaigning geworden. Noch nie waren so viele Fanpages in dem Bereich aktiv, sagt Social-Media-Expertin Ingrid Brodnig zum STANDARD: "Derzeit sind anonyme Fanpages ein populärer Trick." Dort werden angriffige und hämische Postings über die Kandidaten veröffentlicht. Das Praktische: Es ist nicht nachvollziehbar, wer diese Seiten betreibt.
Neos-Kandidatin gegen den Trojaner und das Bienensterben
Wien – Heuer hat Katharina Kainz achtzig Kilogramm Honig geerntet. Die Jungpolitikerin der Neos hat nebenbei einen Volkshochschulkurs belegt und ist nun schon das zweite Jahr Hobbyimkerin im Garten ihrer Eltern in Hietzing, im dreizehnten Wiener Gemeindebezirk.
Wahl Letter: Melden Sie sich für den STANDARD-Newsletter zur Wahl an
Erhalten Sie bis zur Nationalratswahl ein mal pro Woche Einblicke aus der Redaktion per MailWie kaum noch zu übersehen und zu überhören ist, finden am 15. Oktober Nationalratswahlen statt. Die Liste der wahlwerbenden Parteien ist diesmal besonders lang, und alles läuft auf einen Dreikampf zwischen Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) hinaus.Wieder einmal ist von einer entscheidenden Richtungswahl die Rede.
Bildungsreform im Schneckentempo
Im November vergangenen Jahres haben die damalige Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Staatssekretär Harald Mahrer (ÖVP) eine Bildungsreform präsentiert. In einem Vortrag an den Ministerrat hieß es damals, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Reform bis Juni 2016 geschaffen werden sollen. Der Juni ist längst verstrichen und passiert ist wenig.
2,5 Tonnen Papier für Aufnahmetest in Medizin
Wien – 2,5 Tonnen Testbögen, 7.500 Wasserflaschen und Müsliriegel, 260 Tutoren und 60 Lehrende, die aufpassen, dass nicht geschummelt wird. Für den Aufnahmetest für das Medizinstudium in der Wiener Messe braucht die Universität einiges an Ressourcen. Heuer haben sich 7.519 Kandidaten für 740 Studienplätze beworben. "So viele Tische und Stühle gibt es in Österreich gar nicht zu mieten", sagte Anita Rieder, die zuständige Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien, bei einer Pressekonferenz.
"Dann ist man selbst am falschen Platz"
Lukas: Nicht in dieser Banalität. Aber ja, neben der Qualität in der Lehre werden auch diese Indikatoren in eine Beurteilung einfließen und schlussendlich bei der Ausstattung mit Personal eine Rolle spielen. Lukas: Es geht um Schwerpunkte in Fächern, die in der Zwischenzeit sehr breit geworden sind. Mein Ziel ist nicht, gegen jemanden zu arbeiten und das monokratisch zu diktieren. Das Ziel ist, dass wir uns im Senat einig sind, dann müssen wir mit den Betroffenen in den Dialog treten.
Ein bisschen Selbstbewusstsein für Flüchtlingskinder
In der Neuen Mittelschule Enkplatz in Simmering lernen die Flüchtlingskinder an diesem Donnerstag mit ihrem "mobilen interkulturellen Team". Im April hat das Ministerium diese Maßnahme für die Integration von Flüchtlingen fixiert. Seit Mai sind die Teams, bestehend aus jeweils einem Psychologen, einem Sozialarbeiter und einem Sozialpädagogen, im Einsatz. Im Endausbau sind 75 Vollzeitstellen in ganz Österreich geplant.
Rektorenchef: "Es ist eine nationale Schande"
Der neue Präsident der Universitätenkonferenz, Oliver Vitouch, spricht sich im Interview mit dem STANDARD für "seriöse Aufnahmeverfahren, unseren Kapazitäten gemäß" aus. Falls es keine generelle Systemumstellung geben sollte, nennt er die Erziehungswissenschaften als ein Fach, in dem Zugangsbeschränkungen nötig seien, weil es bundesweit Probleme gebe. Die aktuelle Budgetsituation für die Unis nennt Vitouch "eine nationale Schande".
Bildungsministerin: Gesamtschule mit ÖVP neu diskutieren
Hammerschmid: Ich will die Kinder in den Mittelpunkt stellen. Alleine, wenn man an die Sprachthematik denkt, ist die Förderung der Jüngsten das zentrale Anliegen. Hier wird mein Fokus liegen. Hammerschmid: An den Universitäten habe ich die Autonomie als sehr positiv erlebt. Ob das Personalhoheit war, oder Schwerpunktsetzungen in Forschung und Lehre. Mit dem Gestaltungsspielraum verlagert sich auch die Verantwortung hin zu den Schulen.
Fischer kritisiert politische Blockaden in Österreich
Fischer: Er hat schon in diesem Raum geraucht, als er noch nicht Bundespräsident war, und ich nehme an, dass er das erst recht tun wird, wenn er in Amt und Würden ist. Fischer: Ich habe in den zwölf Jahren, in denen ich Bundespräsident war, immer den Standpunkt vertreten, dass unsere Verfassung sehr vernünftig ist und dass ein Bundespräsident, der die Absicht hat, dem Land zu dienen und dem Sinn der Verfassung gerecht zu werden, weder zu viel noch zu wenig Macht hat.
Volksschule: Lasst sie spielen
Mehr Zeit in der Schule bedeutet nicht unbedingt bessere LeistungenWir verbringen viel Zeit im Sitzen. Erst in der Schule, dann im Büro. Die Autoren des Nationalen Bildungsberichts schlagen nun mehr Unterrichtszeit für Volksschüler vor. Da mehr Leistungsunterschiede ausgeglichen werden müssten, sei mehr Unterricht notwendig. Das heißt im schlimmsten Fall: noch mehr sitzen.
Papamonat: Nicht alle profitieren
Neos und Grüne kritisieren, dass die Väter nur dann "Familienzeit" bekommen, wenn sie im selben Haushalt wie die Mutter lebenWien – Vor dem Beschluss der Kindergeldreform im Familienausschuss am Dienstag wollen Grüne und Neos noch Änderungen durchbringen. Ein Dorn im Auge ist der Opposition die Regelung für den Papamonat, seit Neuestem "Familienzeit" genannt.
Bildungsbericht: Wer hat, dem wird gegeben
"Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden": Die Bibel – in diesem Fall Matthäus – wurde in Sachen Bildungsreform noch selten zitiert. Aber auch für Schulen gilt dieser sogenannte Matthäus-Effekt, sagte Erziehungswissenschafter Ferdinand Eder bei der Präsentation des Nationalen Bildungsberichts am Mittwoch.
Studie: Hofers Wähler haben Abstiegsängste und Vertrauenskrise
Für den designierten Präsidenten Van der Bellen stimmten die OptimistenWien – Die Wähler des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer misstrauen Politik und Parteien, sie haben Sorge, dass sich ihr Lebensstandard verschlechtert. Dem gegenüber stehen die Wähler des designierten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, die der Zukunft eher optimistisch entgegenblicken. Das hat eine Studie des Politikwissenschafters Fritz Plasser und des Meinungsforschers Franz Sommer (Arge Wahlen) ergeben.
Zwei Freunde, zwei Wahlentscheidungen: "Ich mag ihn, egal, wen er jetzt wählt"
Flick: Nein. Für mich ist Van der Bellen der Kandidat, der am ehesten staatsmännisch ist. Ich habe noch nie einen Linken gewählt, aber er repräsentiert Souveränität und kompetentes Auftreten. Auch in außenpolitischen Angelegenheiten. Für mich war von Anfang an klar, dass ich Hofer nicht wählen werde. Persönlich ist er mir sympathisch, aber seine Aussagen gefallen mir nicht.
Van der Bellen wirbt ein letztes Mal um Unentschlossene
Am Freitag hat der von den Grünen unterstützte Kandidat vor der Stichwahl am Sonntag ein letztes Mal unentschlossene Wähler dazu aufgefordert, ihn zu wählen.
Netzwerkerin Hammerschmid schafft den Sprung in die Politik
Die 47-jährige Hammerschmid, die als gut vernetzt gilt, hat schon bisher eine ehrgeizige Laufbahn hingelegt, dabei drang sie nicht selten in Männerdomänen ein. Nach ihrem Biologiestudium an der Universität Wien entschied sie sich gegen eine Karriere in der Forschung. Jahrelange Experimente, die dann doch scheiterten, empfand sie als frustrierend. Also ging sie ins Management.
Österreich sucht den Supersozi
• Flüchtlinge 2015 hat Österreich 90.00 Flüchtlinge aufgenommen, heuer sollen es laut einer von SPÖ und ÖVP beschlossenen "Obergrenze" maximal 37.500 sein. Die Schwarzen haben bereits eine Bedingung an den noch unbekannten Kanzler in spe gestellt: Die Obergrenze muss bleiben. Für AMS-Chef Kopf ist es kein Widerspruch, darauf zu achten, dass weniger Asylsuchende aufgenommen und gleichzeitig jene, die bereits hier sind, möglichst schnell integriert werden – auch in den Arbeitsmarkt.
Ein Soloauftritt und drei Bedingungen
Alle Anwesenden hätten sich im Parteivorstand dafür ausgesprochen, derzeit keine Neuwahlen anzustreben, so Mitterlehner. Man wolle den SPÖ-Personalvorschlag abwarten. Einen Quereinsteiger sah Mitterlehner am Abend in der ZiB2 allerdings mangels Regierungserfahrung und Teilhabe an der Verhandlung des Regierungsprogramms skeptisch.
Häupl übernimmt interimistisch SPÖ-Führung, neuer Chef nächste Woche
Kurz vor 13 Uhr machte Werner Faymann alles klar und beendete die Spekulationen der letzten Tage. "Hat man die volle Rückendeckung, einen starken Rückhalt in der Partei? Das muss ich Ihnen mit Nein beantworten. Dieser starke Rückhalt ist verlorengegangen. Die Mehrheit ist zu wenig, trotzdem bedanke ich mich bei allen Mitstreitern, die in diesen Tagen zu mir gestanden sind", sagte Faymann in einem Statement vor Journalisten im Bundeskanzleramt.
Bundespräsidentenwahl: Was-wäre-wenn-Fantasien
Die Fragen an die Kandidaten haben manchmal mit der Realität nicht viel zu tunDer seit vielen Wochen dauernde Bundespräsidentschaftswahlkampf driftet ins Fantastische ab. Die Kandidaten für die Stichwahl, Norbert Hofer (FPÖ) und der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen, wurden bereits auf ihre politischen Positionen abgeklopft, nun nehmen unnötige Was-wäre-wenn-Fragen zu.
Mikl-Leitner: "Ich kann auch laut werden, aber nur kurz"
Sie ist zurück. Johanna Mikl-Leitner ist wieder im Landhaus in St. Pölten, diesmal als Stellvertreterin von Landeshauptmann Erwin Pröll. Im Interview mit dem STANDARD sagt sie, dass die Vergabe von Förderungen an Migranten künftig generell an deren Integrationsfortschritte geknüpft werden solle. Bei den Spekulationsgeschäften rund um die verkauften Wohnbaudarlehen sei "kein Euro verlorengegangen", sagt die neue Finanzlandesrätin.
Griss: "Das bringt vielleicht Stimmen, aber den Falschen"
Griss: Sich weniger auf die eigenen Stärken zu konzentrieren als auf die Schwächen des anderen. Jemand hat mir das unterschiedliche Verhalten österreichischer und ausländischer Fans beschrieben: Ausländische Fans feuern die eigene Mannschaft an, österreichische Fans machen die fremde Mannschaft schlecht. Es ist immer dieses: Was kann ich beim andern finden? Nicht zu fragen: Was kann ich besser machen? Griss: Natürlich – in welcher Form auch immer, das können auch Hotspots sein.
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