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Articles by Manfred Amann
Oberschweinbach: Neues Café in alter Schlossanlage
Wer von Mammendorf her zum Kreisverkehr vor Oberschweinbach kommt, dem weist ein Schild den Weg zur Schlossanlage Spielberg, die auch als ehemaliges Kloster bekannt ist. Schräg gegenüber dem unter Denkmalschutz stehenden Schloss hat Anfang September ein Tagescafé eröffnet, das von vielen Besuchern als „gelungene Bereicherung“ gelobt wird. „Spielberger“ heißt das Café nach einem gleichnamigen Adelsgeschlecht, das sich einst nach der Örtlichkeit benannt hatte.
Bahnhofsquartiere in München und dem Umland: Netzwerk für Stadtentwicklung
So mancher Bahnhof, nicht nur im Großraum München, führt seit Jahrzehnten ein Schattendasein und gibt samt seinem Umfeld ein eher beklagenswertes Erscheinungsbild ab. München, Augsburg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Freising und Kaufbeuren wollen dies in ihren Städten nun zügig ändern. Dazu haben sie mit der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München (IBA-M) und mit der Deutschen Bahn (DB Infrago AG) als assoziiertes Mitglied das Netzwerk „Bahnhofsquartiere“ gegründet.
Classic-Motorrad-Tour Fürstenfeld: 75 Oldtimer aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg
Als am Samstagvormittag auf dem Platz vor der ehemaligen Klosterkirche die Motoren alter Motorräder zum Start zur 8. Fürstenfelder Classic-Motorrad-Tour (CMT) aufheulen, halten sich einige Besucher die Ohren zu, manche rümpfen die Nase wegen des Abgasgeruchs. Das Staunen über die einstigen Wunderwerke der mobilen Technik überwiegt jedoch bei Weitem.
Ausstellung in Grafrath: Werke von Hubert Distler in der Michaelskirche
Architekt wollte er werden, doch Hubert Distler war in einer Zeit geboren, die das nicht zuließ. Zu seinem Nachteil war dies offensichtlich nicht, denn der Lebensweg, den er ging, entsprach voll seinen Begabungen: Er wurde ein anerkannter Künstler. In den 1960er- und 1970er-Jahren war Distler der bedeutendste Kirchenausstatter, nicht nur in Südbayern. Von 1963 bis zu seinem Tod im Juni 2004 lebte er in Grafrath.
Servicewohnen in Mammendorf: Selbstbestimmt leben im „Quartier für Vier“
Im Eingangsfoyer des Seniorenzentrums in Mammendorf ist immer was los. Beatrix Ambrosy wird es am Empfang „sicher nicht langweilig“, wie sie sagt. Sie gibt tagsüber Auskunft, weist den Weg, hilft bei Gehschwierigkeiten oder hebt auf, wenn jemandem etwas herunterfällt.
„Krabat“ in Grafrath: Waldbühne für den Hexenmeister
Bei beginnender Dunkelheit lässt sanfter Wind im Fortwirtschaftlichen Versuchswald das Blattwerk an Sträuchern rascheln und die hohen Bäume dahinter leicht schwingen. Davor haben Helfer eine Bühne errichtet, die größer ist als die in Theatersälen. „Diese natürliche Umgebung, diese Stimmung hat etwas Magisches“, erklärt dazu nahezu schwärmerisch Nora Berkmann.
Kochelsee: Das jüngste Team gewinnt das Fischerstechen
Kein Wölkchen trübt am Samstag den Himmel und kaum ein Lüftchen weht über das Nordwestufer des Kochelsees. Nur wenn das Motorschiff Herzogstand die Anlegestelle Schlehdorf ansteuert, schlagen sanfte Wellen ans Ufer, wo sich einige Badegäste erfrischen. Eine Stunde später findet hier das traditionelle Fischerstechen statt, bei dem das Wasser nicht mehr zur Ruhe kommt.
Teeanbau in Eichenau: Blattkrüll, Teeweiber und ein einzigartiges Museum
Für den Pfefferminzanbau ist der Moorboden im Allinger Moos bestens geeignet. Das wusste schon Adolf Pfaffinger. Am Ende des Ersten Weltkriegs brachte der technische Direktor des Königlich Bayerischen Postministeriums, der damals in der Allinger Siedlung lebte, aus dem Versuchsgarten der Bayerischen Landesanstalt für Pflanzenbau und Landesschutz bei Freising einen Rucksack voller Wurzeln der Mitcham-Minze mit. Damit begann die Pfefferminz-Ära in Eichenau, die sechs Jahrzehnte dauern sollte.
Jesenwang: Irisches Konzert in der Willibaldkirche
In der Willibaldkirche in Jesenwang, deren Turm umfassend saniert worden ist, findet am kommenden Sonntag, 19. Juli, ein Benefizkonzert statt. Um den Freundeskreis St. Willibald und die Kirchenverwaltung bei der Finanzierung zu unterstützen und weitere Reparaturen zu ermöglichen, spielt die Band „Blue And Lonesome“ irische Melodien, Bluegrass-Rhythmen und Oldtime-Folk.
Willibaldfest 2026 in Jesenwang: Heiligenverehrung auf Hufen
Mit dem traditionellen Pferderitt, Wallfahrten aus der ganzen Region und Gottesdiensten ist am Sonntag, zwei Tage vor dem eigentlichen Gedenktag des Heiligen, in Jesenwang zum 304. Mal das Willibaldfest gefeiert worden. Die weithin bekannte Brauchtumsveranstaltung mit dem europaweit einmaligen Ritt durch die Kirche, die in die bayerische und deutsche Liste des Unesco-Kulturerbes aufgenommen und mit dem bayerischen Heimatpreis ausgezeichnet wurde, hatte etwa 2500 Zuschauer angelockt.
Emmering: Vom Gotteshaus zum Gebäude
Sonntagvormittag: Stühle und Bänke werden getragen, um bei der letzten Abendmahlsfeier in der Versöhnungskirche der evangelisch- lutherischen Gemeinde in Emmering allen einen Sitzplatz zu bieten. Es herrscht zunächst eine fröhliche Stimmung, als Kirchenverantwortliche mit sieben Geistlichen, musikalisch begleitet vom Posaunenchor, einziehen. Als Dekan Markus Ambrosy später das Gotteshaus offiziell dann entwidmet, wirkt die Stimmung doch spürbar gedämpft.
100 Jahre Schutzengelkirche in Eichenau
Als an Allerheiligen im Jahre 1926 in Eichenau der damalige Erzbischof von München und Freising, Kardinal Michael von Faulhaber, die Schutzengelkirche weihte, ahnte niemand, dass das Gotteshaus samt späterer Zubauten hundert Jahre danach das katholische Zentrum einer 12 000-Seelen-Gemeinde sein würde. Die Besiedelung im sumpfigen Unteren Allinger Moos hatte 1863 begonnen.
Nassenhausen, wo die Maisach plätschert
Ein sonnig-heißer Tag im Mai. Schmetterlinge tanzen über den blühenden Pflanzen und Sträuchern an der Maisach am Westrand von Nassenhausen. Nahe der Ortsverbindungsstraße nach Luttenwang unterhalten sich Jugendliche auf einer stufigen Uferbefestigung. Aus Steinblöcken geschaffen, erinnert das kleine Bauwerk an ein antikes Forum.
Grafrath: Ein Hoch auf die bayerisch-ungarische Freundschaft
Als die Grafrather Anfang der 1990er-Jahre zu Bürgern in Petrifeld in Rumänien und der ungarischen Stadt Polgárdi Kontakt aufnahmen, war die Skepsis groß, dass wenige Jahre nach dem Mauerfall daraus dauerhaft freundschaftliche Beziehungen werden könnten. Heute gibt es keine Zweifel mehr, denn trotz sprachlicher Hürden ist aus den Kontakten zu Polgárdi eine Gemeindepartnerschaft geworden, die 1996 beurkundet wurde.
Kreisstraße in Moorenweis: Pfusch beim Straßenbau
Die Sanierung der Birkenstraße (Kreisstraße FFB 13) von Moorenweis nach Windach wird möglicherweise zu einem größeren Problemfall. Mittlerweile ist in den Sozialen Medien sogar von „Pfusch“ die Rede. Weil bei der Erneuerung von Wasserleitungen und Abwasserrohren sowie beim Einbau der Kanalschächte offensichtlich geschlampt worden ist, sind Nachbesserungen erforderlich, die den Abschluss des Straßenbauprojektes um Monate hinauszögern könnten.
Mammendorfer Fanclub: Aus Liebe zum königlichen Weißbier
Schwer zu sagen, wie viele Vereine in bayerischen Städten und Dörfern das gesellschaftliche Leben gestalten. Sportler, Schützen, Feuerwehrler, Musikfreunde, Trachtler, Heimatliebende, Nachbarschaftshilfen, Sängerkreise, Maibaumfreunde sind jedoch meist auf ihren Heimatort begrenzt. Nur wenige sind darunter, deren Mitglieder aus aller Herren Länder kommen. Der Verein „Erster König-Ludwig-Weißbier-Fanclub“ ist einer davon. Am 2. Mai feiert er seine Gründung vor 20 Jahren.
VG Mammendorf: Nachfolger aus dem eigenen Haus
Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mammendorf, in der acht Kommunen zusammengeschlossen sind, bekommt Anfang Mai einen neuen Geschäftsleiter. Der Grund: Robert Köll, der dieses Amt bislang innehatte, ist im März zum Bürgermeister in Egenhofen gewählt worden. Seine Nachfolge übernimmt Maximilian Gneissl. Sechs Jahre lang hatte Köll den Vorsitzenden der VG und bisherigen Mammendorfer Bürgermeister, Josef Heckl, unterstützt.
Theater in Alling: Penelope ohne Filter
Die griechische Mythologie haben heutzutage nicht mehr viele im Detail parat. Homers Erzählungen von den Irrfahrten des Odysseus und von seiner geduldig auf seine Heimkehr wartenden Penelope sind jedoch den meisten geläufig.
Alling: Solarstrom-Produktion statt Sport im Grünen
Auf dem Gemeindegebiet von Alling soll bald eine riesige Freiflächen-Photovoltaik-Anlage Strom erzeugen. Nördlich und südlich der Einöde Angerhof ist auf einer Fläche, die 45 bis 50 Fußballfeldern entspricht, ein Solarpark geplant, auf der trotz vieler großer Paneele landwirtschaftliche Nutzung möglich bleibt. Für das ambitionierte Agri-PV-Projekt wird die seit knapp 15 Jahren bestehende Swing-Golf-Anlage am Angerhof geopfert. Das trifft den Swing-Golf-Club (SGC) Alling hart.
Verkehrsausschuss Fürstenfeldbruck: Stundentakt der Bahn soll bleiben
Der Verkehrsausschuss für den nordwestlichen Landkreis Fürstenfeldbruck (VA) ist besorgt, dass in Haspelmoor, Althegnenberg und Mammendorf in einigen Jahren wieder weniger Regionalzüge halten sollen. Das Gremium befürchtet, dass das Angebot an Zughalten, das nach jahrelangen schwierigen Verhandlungen und politischer Unterstützung erreicht wurde, wieder lückenhafter werden könnte.
Entwicklungshilfe aus Grafrath: Wie zwei Filmemacher jungen Menschen eine Perspektive geben
Fast zwei Jahrzehnte lang haben die Filmemacher Oliver Herbrich aus Grafrath und Peter Heller aus München überwiegend in Entwicklungsländern die Notlage von Menschen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, festgehalten – um sie der Öffentlichkeit vor Augen zu führen. „Diese Einblicke, das direkte Erleben, wie vor allem Kinder, die Ärmsten der Armen, perspektivlos mehr dahinvegetieren als leben, macht nicht nur nachdenklich, sondern prägt einen auch“, erzählt Herbrich.
Fürstenfeldbruck: Historischer Verein sucht neue Mitglieder
Der Historische Verein für die Stadt und den Landkreis Fürstenfeldbruck (HVF) startet mit Kristina Seitz als neuer Vorsitzenden in ein Jahr mit erweitertem Veranstaltungsangebot, aber auch mit dem Mitgliederschwund als großer Herausforderung. Nachdem sie voriges Jahr Stellvertreterin geworden war, ist die Archäologin und selbständige Museumspädagogin in der Jahresversammlung nun einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt worden.
Grafrath: Kulturprogramm mit Mythen, Sagen und Mürchen
Schaurig schöne, teils unglaubliche Geschichten ranken sich um Grafrath, Schöngeising und Kottgeisering. Man erzählt sich Fragwürdiges und Märchenhaftes in den drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Grafrath, das erlebenswert aufgefrischt und interpretiert werden kann. Die Kulturreferenten der Gemeinden, Sybilla Rathmann, Wilhelm Hörger und Kirstin Kortländer, sind sich dessen bewusst.
Landfrauentag in Mammendorf: Landwirtinnen sollen Demokratie stärken
Ein vor 80 Jahren gebautes Haus, das Schutz bot, in dem man sich wohlfühlte und gut zurechtkam, reißt man nicht nieder, nur weil es Risse bekommen hat oder das Dach undicht ist. Man repariert und saniert. Und wenn bei der Innenausstattung etwas nicht mehr zeitgemäß ist, wird es durch Neues ersetzt. „Mit unserer Demokratie ist es doch ähnlich, es hat sich einiges eingeschliffen, ist abgenutzt oder entspricht nicht mehr den zeitlichen Vorstellungen“, findet Andrea Fuß.
Fürstenfeldbruck: Ausstellung zeigt First Ladys auf Sesterzen
Als im Jahr 15 vor Christus unter den Befehlshabern Tiberius und Drusus römische Truppen das Alpenvorland besetzt hatten, begann eine fast 500 Jahre währende Herrschaftsgeschichte, die viele Spuren hinterlassen hat. Besonders bedeutsam und aussagekräftig sind römische Münzen. Sie seien mehr als antike Zahlungsmittel, sondern wichtige Zeugnisse einer glorreichen Epoche, die das Fundament der westlichen Zivilisation gelegt hätten, betonen Historiker.
Landfrauentag in Mammendorf
Mit dem Landfrauentag begeht der Kreisverband Fürstenfeldbruck des Bayerischen Bauernverbandes am Freitag, 27. März, im Bürgerhaus Mammendorf, im Gasthof zur Sonne, eine traditionelle Veranstaltung, die Bäuerinnen und Landfrauen eine Plattform zum Austausch bietet. Der Landfrauentag beginnt um 9 Uhr mit einem Gotteslob, das Pater Tassilio vom Kloster St. Ottilien zelebriert und das vom Landfrauenchor gesanglich gestaltet wird.
Emmering: EBG gewinnt Bürgermeisterwahl mit Ulrich Wiltawsky
Das in dieser Höhe unerwartet gute Abschneiden der Emmeringer Bürgergemeinschaft (EBG) und der eindeutige Sieg ihres Bürgermeisterkandidaten Ulrich Wiltawsky hat im Ort offensichtlich eine gewisse Aufbruchstimmung erzeugt. Klare Verlierer sind die CSU und ihr Bürgermeister Stefan Floerecke. Nachdem die EBG von Mai an den Gemeindechef und statt sechs nun neun Gemeinderäte stellt, haben sich die Machtverhältnisse deutlich verschoben.
Bildband über Marienkirchen in Bayern
Bayern ist ein Marienland, in dem die Gottesmutter im Volksglauben der Christen als „Heiligste der Heiligen“ große Bedeutung als Fürsprecherin hat. Davon zeugen landauf und -ab Bilder und Skulpturen in Kirchen, an und in Häusern sowie Bildstöcke und Nachbildungen der Mariensäule, die in der Mitte des Marienplatzes in München weithin Marias Sonderstellung verkündet.
Fürstenfeldbruck: Kommunalwahl 2026 bringt Überraschungen
Der Landrat von Fürstenfeldbruck gilt als gut gelaunter Mensch. Und als solcher war Thomas Karmasin auch am Abend der Kommunalwahl zu erleben. Dabei lief es diesmal deutlich schlechter für ihn als in den vergangenen Jahrzehnten. Obwohl der CSU-Politiker in allen Kommunen die meisten Stimmen aller sieben Bewerber erhielt, gab es für Karmasin zum ersten Mal seit 30 Jahren keine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang. Die gelang ihm nur in sieben kleineren Kommunen.
Kommunalwahlen 2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck: Stichwahlen in allen großen Kommunen
Die mit großer Spannung erwarteten Bürgermeisterwahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck haben alle Erwartungen erfüllt. In drei der fünf großen Städte und Gemeinden wird es in zwei Wochen eine Stichwahl geben, weil keiner der Kandidaten am Sonntag bereits im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen hat. In Fürstenfeldbruck gewann Christian Götz von der BBV bereits im ersten Wahlgang, in Olching gelang dies mit hauchdünner Mehrheit Maximilian Gigl (CSU).
Langzeitversuch zeigt: Weniger Bäume geben mehr Holz
Bei der Waldbewirtschaftung geht es wegen des Klimawandels heutzutage auch Aspekte wie Waldumbau, Wasserspeicherung oder Kohlenstoffbindung. Wesentlich für Waldbesitzer ist und bleibt jedoch der Holzertrag. Dieser wiederum ist – abgesehen von äußeren Einflussfaktoren wie Bodenbeschaffenheit oder Wasserverfügbarkeit – abhängig von der Anzahl der Bäume, die auf einer Fläche gepflanzt werden und von regelmäßigen Durchforstungen.
Starkbieranstich in Fürstenfeldbruck: Derblecker mahnt Kommunalpolitiker zu mehr Wir-Gefühl
Hat es jemand im Kreuz, Langzeit-Landrat Thomas Karmasin vom Thron zu stoßen, und wird es gelingen, den Brucker Oberbürgermeister Christian Götz aus dem Rathaus zu vertreiben? „Bewerber gibt es für beide Posten genug, fast zu viele“, findet Stefan Kröll mit Verweis auf die „Plakatschwemme“. Bei manchem Kandidaten stelle sich die Frage: „Warum tut der das?“ Eine Antwort darauf gibt der Krüglredner beim 17.
20 000 Zuschauer beim Olchinger Faschingszug
27 von PS-starken Zugmaschinen geschleppte Motivwagen mit ideenreich gestalteten Aufbauten, ein knappes Dutzend Fußgruppen wie die „Amperhexn“ in bunten Fantasiegewändern und viele originelle Solo-Maskierte haben am Faschingsdienstag in Olchings Innenstadt wieder tausende Zuschauer begeistert. „Wie viele kommen, können wir nur schätzen, aber gut 20 000 werden es erfahrungsgemäß schon sein“, sagte einer der Ordner.
Archäologen finden Jungsteinzeit-Gräberfeld bei Moorenweis
Im April 2025 sind am Ostrand von Moorenweis bei Erdarbeiten zur Erweiterung des Gewerbegebiets „Krautgärten“ Siedlungsspuren aus vorgeschichtlichen Zeiten entdeckt worden. Unter den Funden waren auch Grabstätten, wobei das Skelett einer Frau schnell als kleine Sensation die Runde machte. Neun Monate lang wurde nach der ersten Entdeckung die humose Schicht der insgesamt 2,6 Hektar großen Erweiterungsfläche penibel untersucht.
Nahverkehr in Fürstenfeldbruck: Gemeinden fürchten um Stundentakt bei der Bahn
Sollten an den Haltestellen Mammendorf, Haspelmoor und Althegnenberg einmal weniger Regionalzüge halten, hätte dies nicht nur für Berufspendler extreme negative Auswirkungen. Es würde auch dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) grundsätzlich entgegenwirken.
Olching und Schondorf: Wo der Bauernmaler Wilhelm Leibl Inspiration fand
Der Maler Wilhelm Leibl, der vor 125 Jahren starb, hat wie kaum ein anderer im 19. Jahrhundert das Bauernleben in Oberbayern in den Blick genommen. Seine Bilder werden heute in Museen ausgestellt und bewahren Einblicke in vergangene ländliche Lebenswelten. Dabei hatte der Künstler, wie es oft so ist, zu Lebzeiten mit einigen Widerständen zu kämpfen.
Landkreis Fürstenfeldbruck nimmt neues Notfalllager in Betrieb
Das neue Notfalllager des Landkreises Fürstenfeldbruck wird am Mittwoch, 4. Februar, im Gewerbegebiet Kuglbichl in Mammendorf seiner Bestimmung übergeben. Auf dem ehemaligen Manntech-Firmengelände wird alles an Fahrzeugen, Geräten, Ausrüstungen und Material zusammengezogen, was für Einsätze bei größeren Naturereignissen wie Hochwasser, Schnee-, Hagel- und Eisgefahren, Stürmen sowie bei Großbränden vorgehalten wird.
Oberschweinbach: Kleine Gemeinde liefert viel Stoff für Geschichten
Als im Jahr 1938 ein Landwirt in Günzlhofen eine Jauchegrube baute, kam ein Zahn eines Mammuts zum Vorschein. Damit war der Beweis erbracht, dass in der Region einst urzeitliche Kolosse unterwegs waren. Aus weiteren Funden und archäologischen Betrachtungen geht hervor, dass das Schweinbachtal vermutlich schon bald nach dem Abschmelzen der letzten Eiszeit besiedelt wurde.
Alle Jahre wieder an Silvester: Segensreiches Brauchtum in Türkenfeld
Glaube, Dankbarkeit, Traditionspflege und Feierlaune sind in Türkenfeld am letzten Tag des Jahres vereint: Er beginnt mit dem Silvesterritt, und das seit mehr als 200 Jahren. Mehr als 1000 Zuschauer sind gekommen, um das alte Jahr ausklingen zu lassen. In den Vorgärten entlang der Hauptstraße und im Schlosshof wird gefeiert und mit Freunden auf das neue Jahr angestoßen. Eine Figur des Namensgebers darf bei dem Umzug nicht fehlen.
Geschichte: Erinnerung an die Sendlinger Mordweihnacht
Die Weihnachtszeit vor 320 Jahren war in Bayern alles andere als friedlich, denn bei einem Versuch der Oberländer, München von den habsburgisch-kaiserlichen Besatzern zu befreien, wurden in der Christnacht 1705 bei Sendling etwa 1100 Aufständische von den Österreichern niedergemetzelt. In dieser „Sendlinger Mordweihnacht“ verloren auch Aufständische aus der Region ihr Leben, was darauf schließen lässt, dass die Bedrückung durch die Besatzer bayernweit die Bevölkerung aufgebracht hatte.
Fürstenfeldbruck: 150 Häuser für die heilige Lucia
Zu Ehren der heiligen Lucia werden am Samstag, 13. Dezember, in Fürstenfeldbruck wieder von Kindern gebastelte Häuschen die Amper Richtung Emmering hinabtreiben. Das Brucker Luzienhäuschenschwimmen hat eine lange Tradition und ist eine der originellsten Brauchtumsveranstaltungen in der Region. „Es ist jedes Jahr wieder ein Erlebnis, wenn die Häuschen, erleuchtet von flackerndem Kerzenlicht, auf den Wellen schaukelnd in der Dunkelheit auftauchen“, sagt eine Mutter in Vorfreude auf das Ereignis.
Grafrath: Ausstellung erinnert an Märchenwald und Westernstadt, die 1973 verbrannte
52 Jahre ist es her, dass in Grafrath das damals größte Freizeitzentrum weit und breit infolge eines Großbrandes geschlossen wurde. Die Flammen hatten die Westernstadt „Hot Gun Town“ zerstört und den Betreiber Toni Lötschert in den Ruin gestürzt, sodass auch der beliebte Märchenwald nicht wieder öffnete.
Fürstenfeldbruck: Stadtmuseum sammelt Perspektiven aus der Bürgerschaft
Zu den Kernaufgaben von Museen gehören das Sammeln, Bewahren, Ordnen und Forschen, mit dem Ziel, die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im seit 1991 in den Räumen der ehemaligen Brauerei und Pfisterei des einstigen Klosters Fürstenfeld eingerichteten Stadtmuseum Fürstenfeldbruck geschieht dies in anerkannt vorbildlicher Weise.
Mammendorf: Im alten Hof fürs neue Leben lernen
Aus einem denkmalgeschützten ehemaligen Bauernhof im Mammendorfer Ortsteil Nannhofen, den Petra und Florian Gerum erworben und saniert haben, ist ein modernes Bildungs- und Begegnungszentrum geworden – mit Veranstaltungsräumen und Platz für kreative, pädagogische sowie kulturelle Angebote.
Alling denkt über Umfahrung nach
Früheren Prognosen zufolge droht dem rund 3150 Einwohner zählenden Dorf Alling in naher Zukunft ein „Verkehrsinfarkt“. Das Anwachsen der Bevölkerung im Münchner Westen und die seit 2019 bestehende Gilchinger Ortsumfahrung, die sich als Querverbindung von der Lindauer Autobahn zur B2 anbietet, werden als Gründe dafür genannt.
Fürstenfeldbruck: Teilnehmer des Leonhardiritts trotzdem dem Regen
Kälte, Wind und Dauerregen haben am Samstag den Fürstenfeldbruckern ihre traditionelle Leonhardifahrt vermiest. Dass die meisten der 33 angemeldeten Reitergruppen, Kutschen und Gespanne dennoch „dem Schmuddelwetter trotzen“, freute Oberbürgermeister Christian Götz. „Weil auch kräftiger Sturm angesagt war, wollten wir schon absagen, aber so wie ihr haben wir uns nicht abschrecken lassen“, lobte das Stadtoberhaupt und dankte Teilnehmern und Organisatoren für ihr Engagement.
Bauernkrieg in Bayern: Auch rund um Alling rumort es
Als vor 500 Jahren Hunderttausende Bauern, Handwerker und vereinzelt Adelige quer durch Deutschland im sogenannten Bauernkrieg die Willkür, Ausbeutung und Knechtung durch ihre weltlichen und kirchlichen Herren loswerden wollten, blieb es in Altbayern ziemlich ruhig. Es gab keine Kampfhandlungen, dennoch rumorte es gewaltig.
Kronkorkenhilfe Oberbayern: Flaschendeckel sammeln für kranke Kinder
Kronkorken sammeln für soziale Zwecke: Das klingt nicht nur wie ein mühsames Unterfangen, sondern ist es auch. Aus Sicht der Gründer des über Oberbayern hinaus aktiven Vereins Kronkorkenhilfe lohnt es sich jedoch, einzusammeln, „was andere oft achtlos wegwerfen“. So konnte der Verein erst vor Kurzem das heilpädagogische Kinderheim „Die Wiege“ in Odelzhausen mit 5000 Euro unterstützen.
Fürstenfeldbruck: Unternehmer sprechen über Zukunftsszenarien
Das Veranstaltungskonzept „Barcamp“ ist zwar relativ neu, doch es hat sich bereits bewährt und auch gute Ergebnisse gebracht.
Fürstenfeldbruck: 350 Jahre Kirche Sankt Magdalena
Die Fürstenfeldbrucker Pfarrkirche Sankt Magdalena ist am 13. Oktober vor 350 Jahren geweiht worden. Der Pfarrverband Fürstenfeld lädt aus diesem Anlass zu Gottesdiensten, einer Ausstellung mit Führungen und zu einem Kirchweihmarkt ein. Höhepunkt ist der Festgottesdienst am Sonntag, 19. Oktober, mit dem Erzbischof von München-Freising, Reinhard Marx, bei dem die „Spatzenmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart gesungen wird. Anschließend gibt es im Pfarrheim einen Empfang.
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