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Articles by Marcus Arden
Tierhaltungskennzeichnungsgesetz: Geflügelwirtschaft fordert Aus
Die Deutsche Geflügelwirtschaft lehnt das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz (THKG) weiter ab. Wie ZDG-Geschäftsführer Wolfgang Schleicher gegenüber top agrar erklärt, hat die Branche zur Unterstützung der Politik ein Gutachten erstellen lassen, in dem nicht nur der aktuelle Änderungsentwurf infrage gestellt wird. „Aus unserer Sicht hält auch das bereits geltende Tierhaltungskennzeichnungsgesetz grundlegenden unionsrechtlichen Bedenken nicht stand.
Westfleisch erhöht Vorkosten auf 2,70 € je Schwein
Nachdem der Schweinepreis gestern um weitere 5 Cent auf 1,40 € je kg Schlachtgewicht gefallen ist, kommen auf die Lieferanten von Westfleisch nun auch noch höhere Vorkosten zu. Das Unternehmen teilt mit, dass die Vorkosten ab dem 1. November um 35 Cent auf künftig 2,70 € je Schwein steigen. Westfleisch begründet das mit steigenden Kosten für Energie, Wasser, Wartung, Reparaturen, Logistik- und Personalkosten.
Endstufeneber: So finden Mäster die passende Genetik in der Schweinezucht
Ändert der Schlachthof die Abrechnungsmaske, wird schnell über den passenden Endstufeneber diskutiert. Zu Recht? Schulze Dorfkönig: Diskussionen kommen besonders von Mästerseite. Das ist nachvollziehbar, wenn sich Gewichtskorridore oder die Bewertung von Muskelfleisch und Fett ändern. In festen Ferkelerzeuger-Mästerbeziehungen wird die Genetik seltener grundsätzlich infrage gestellt. Generell muss man aber sagen, dass ein Eberwechsel eher selten durch die Anpassung einer Schlachtmaske erfolgt.
Listungsgespräche: So setzen Einkäufer aus dem Lebensmittelhandel Lieferanten unter Druck
Herr Wapelhorst, Sie haben für verschiedene Handelsketten Lebensmittel eingekauft. Wer seine Produkte beim Handel im Regal platzieren will, muss sogenannte Listungsgespräche führen. Wer sitzt dabei am Tisch? Wapelhorst: Auf Handelsseite sitzt immer der zuständige Einkäufer am Tisch. Je nach Bedeutung des Gespräches sind auch Bereichsleiter, Einkaufsleiter oder Buying Director dabei.
Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen zieht Kündigung von Tierwohl-Verträgen offenbar zurück
Die Edeka-Regionalgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen (NST) soll die Kündigung von zwei Schweinehaltern im Markenfleischprogramm „Bauernschätze“ zurückgenommen haben. Edeka äußert sich dazu bisher nicht. In der vergangenen Woche hat top agrar über die Kündigungen berichtet. Demnach handelt es sich um zwei Betriebe, die nach dem sogenannten Kostpreis-Modell abgerechnet wurden.
Schweinemarkt 2026: Bleibt weiter Druck auf dem Kessel?
Den Sommer 2026 werden Schweinehalter nicht vergessen. Er war nicht nur ungewöhnlich heiß. Der Sommer bescherte den Veredlern viele Sorgenfalten. Die Grillsaison brachte keine Entspannung. Selbst die Fußballweltmeisterschaft verhinderte nicht, dass die VEZG-Notierung bis auf 1,40 € pro kg Schlachtgewicht (SG) abstürzte. In Krisenzeiten wird Zusammenarbeit wichtiger. Der Herbst begann ebenfalls enttäuschend. Das Minus von 15 Cent je kg SG Mitte September war ein harter Schlag ins Kontor.
EU-Ebermarkt im Wandel: Welche Genetiken dominieren in Europas Schweinezucht?
Ähnlich wie der Markt für Jungsauen wandelt sich auch das Geschäft mit Endstufenebern seit Jahren. Lange Zeit war dieses Segment eine Domäne regionaler Herdbuchzuchtorganisationen. Vor 25 bis 30 Jahren begannen internationale Zuchtunternehmen dann jedoch, ihre Aktivitäten gezielt auszubauen. In der Folge verloren viele klassische Züchtervereinigungen Marktanteile, während sich die teils weltweit agierenden Genetikunternehmen mehr und mehr als führende Anbieter etablieren konnten.
Welche Veredelungsregionen haben für Schweinehalter Zukunft?
Ferkelerzeuger und Schweinemäster stehen unter Druck. Die Preiskrise, die Diskussionen um Halbjahres- oder Jahrespreise, die Umstellung der ITW-Boni auf das Marktmodell, die fehlende Planungssicherheit und die gesetzlich vorgeschriebenen Umbaumaßnahmen im Deckzentrum und im Abferkelstall verunsichern Schweinehalter. Viele Veredler stellen sich mittlerweile die Frage: Wie geht es weiter im eigenen Betrieb? Hat die Schweinehaltung am Standort noch Zukunft?
Schweinemarkt 2026: Bleibt weiter Druck auf dem Kessel?
Den Sommer 2026 werden Schweinehalter nicht vergessen. Er war nicht nur ungewöhnlich heiß. Der Sommer bescherte den Veredlern viele Sorgenfalten. Die Grillsaison brachte keine Entspannung. Selbst die Fußballweltmeisterschaft verhinderte nicht, dass die VEZG-Notierung bis auf 1,40 € pro kg Schlachtgewicht (SG) abstürzte. In Krisenzeiten wird Zusammenarbeit wichtiger. Der Herbst begann ebenfalls enttäuschend. Das Minus von 15 Cent je kg SG Mitte September war ein harter Schlag ins Kontor.
Systemgastronomie lehnt Tierhaltungskennzeichnung weiter ab
Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie e. V. (BdS) in München erneuerte BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert seine Kritik an der geplanten staatlichen Tierhaltungskennzeichnung (THKG). Das Gesetz bringe nur mehr Bürokratie und sei in der Systemgastronomie kaum umsetzbar. Für die Verbandsmitglieder zählen schlanke Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen.
Tönnies Schlachthofvorkosten 2026: Erhöhung für Rind und Schweine zum 1. Oktober
Auf Tierhalter kommen zusätzliche finanzielle Belastungen zu. Die Tönnies-Gruppe informiert ihre Schweinelieferanten über eine Anpassung der Schlachthofvorkosten um 0,46 € pro Tier. Die neue Regelung gilt ab dem 1. Oktober 2026. Das geht aus einem Schreiben der Reisinger GmbH, dem Vieheinkaufsunternehmen der Tönnies-Gruppe, an alle Schweineeinsender hervor. Das Schreiben liegt topagrar vor. Die letzte Anpassung der Vorkosten erfolgte demnach 2024.
Preisbildung am Schweinemarkt: ISN fordert neue Modelle
Hintergrund Anfang August und damit während der Preiskrise des deutschen Schweinemarkts hat Clemens Tönnies für feste Schweinepreise über zunächst sechs Monate geworben. Damit hat der Deutschlands größtes Schlachtunternehmen die Diskussion um eine Neustrukturierung der Vermarktung erneut angestoßen. Erzeugerverbände wie der Bauernverband oder die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) empfahlen, die neuen Verträge vorerst nicht zu unterzeichnen.
Tönnies erhöht die Vorkosten für Schlachtschweine
Ferkelerzeugern und Schweinemästern steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Dass die Lage ernst ist, zeigen Insolvenzen selbst von großen Veredlungsbetrieben. Der massive Preisverfall im Frühsommer und die ausgebliebene Erholung der VEZG-Notierung in den Folgewochen machen die Ferkelerzeugung und Mast zum Verlustgeschäft. Ob sich der Markt im Herbst/Winter erholt, ist fraglich. Verschiedene Faktoren sprechen derzeit dafür, dass die Situation angespannt bleibt.
Tönnies Schlachthofvorkosten 2026: Erhöhung für Rind und Schweine zum 1. Oktober
Auf Tierhalter kommen zusätzliche finanzielle Belastungen zu. Die Tönnies-Gruppe informiert ihre Schweinelieferanten über eine Anpassung der Schlachthofvorkosten um 0,46 € pro Tier. Die neue Regelung gilt ab dem 1. Oktober 2026. Das geht aus einem Schreiben der Reisinger GmbH, dem Vieheinkaufsunternehmen der Tönnies-Gruppe, an alle Schweineeinsender hervor. Das Schreiben liegt topagrar vor. Die letzte Anpassung der Vorkosten erfolgte demnach 2024.
Geflügelhaltung: So profitieren Landwirte von der boomenden Branche
Wer als Landwirt in die Geflügelhaltung investiert, investiert in eine nachhaltig boomende Branche. Das war eine zentrale Kernbotschaft bei der von top agrar initiierten Diskussionsreihe „Landwirtschaft im Dialog“. „Die Geflügelhaltung bietet sowohl erfahrenen Landwirten als auch Neueinsteigern gute Einkommensperspektiven. Die Branche sucht händeringend investitionswillige Bauern“, betonte ZDG-Geschäftsführer Wolfgang Schleicher.
Heute 19 Uhr Videostream live aus Berlin zum Nachfrageboom bei Geflügel
Morgens beim Frühstück, mittags in der Kantine oder abends im Restaurant. Geflügel ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt wie nie. Besonders junge Leute essen immer häufiger Produkte vom Geflügel. Gemessen am gesamten Fleischverbrauch erreicht Geflügel mittlerweile einen Anteil von knapp 30 % – Tendenz steigend. Die Branche will die wachsende Nachfrage aus heimischer Produktion decken und sucht dafür bauwillige Landwirte.
Landwirtschaft im Dialog: Geht der Nachfrageboom bei Geflügel weiter?
Morgens beim Frühstück, mittags in der Kantine oder abends im Restaurant. Geflügel ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt wie nie. Besonders junge Leute essen immer häufiger Produkte vom Geflügel. Gemessen am gesamten Fleischverbrauch erreicht Geflügel mittlerweile einen Anteil von knapp 30 % – Tendenz steigend. Die Branche will die wachsende Nachfrage aus heimischer Produktion decken und sucht dafür bauwillige Landwirte.
Warum setzt Junglandwirtin Hannah Brüggemann auf Geflügelhaltung?
Hannah Brüggemann ist am 8. September Podiumsgast in unserer Berliner Diskussionsrunde „Landwirtschaft im Dialog“. Seien Sie im Stream ab 19 Uhr auf unserem YouTube-Kanal live dabei, oder kommen Sie nach Berlin, wenn es an diesem Abend um das Thema „Nachfrageboom: Wohin steuert der Markt für Geflügelfleisch?“ geht. Für die Veranstaltung live vor Ort in Berlin melden Sie sich hier kostenlos an.
Landwirtschaft im Dialog: Geht der Nachfrageboom bei Geflügel weiter?
Morgens beim Frühstück, mittags in der Kantine oder abends im Restaurant. Geflügel ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt wie nie. Besonders junge Leute essen immer häufiger Produkte vom Geflügel. Gemessen am gesamten Fleischverbrauch erreicht Geflügel mittlerweile einen Anteil von knapp 30 % – Tendenz steigend. Die Branche will die wachsende Nachfrage aus heimischer Produktion decken und sucht dafür bauwillige Landwirte.
Geflügelwirtschaft: Nachfrage steigt – Bürokratie bremst
Wolfgang Schleicher ist am 8. September Podiumsgast in unserer Berliner Diskussionsrunde „Landwirtschaft im Dialog“. Seien Sie im Stream ab 19 Uhr auf unserem YouTube-Kanal live dabei, oder kommen Sie nach Berlin, wenn es an diesem Abend um das Thema „Nachfrageboom: Wohin steuert der Markt für Geflügelfleisch?“ geht. Für die Veranstaltung live vor Ort in Berlin melden Sie sich hier kostenlos an. Herr Schleicher, die Situation bei den Rinder- und vor allem bei den Schweinehaltern ist angespannt.
Initiative Tierwohl: Nämlichkeit ab 2027 stellt Schweinehalter vor große Hürden
Die Initiative Tierwohl (ITW) ist ein Aushängeschild der Veredlungsbranche. Aktuell umfasst sie rund 25 Mio. Ferkel und gut 22 Mio. Mastschweine. Damit steht die ITW für mehr als die Hälfte der deutschen Schweineproduktion. Dennoch dürfte das System aktuell die herausforderndste Zeit seit seiner Gründung im Jahr 2015 erleben. Knackpunkt ist die durchgängige Nämlichkeit, die ab dem 1. Januar 2027 die ITW auszeichnen soll.
Nach BUT-Aus: „Das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) ist für viele Schweinehalter kein Ersatz“
Bis zum 31. August verbleiben den Schweinehaltern nur noch wenige Tage, Förderanträge im Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung (BUT) zu stellen. Danach soll die finanzielle Unterstützung nicht mehr über die Bundesmittel, sondern über das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) der Länder möglich sein. Doch mit dem Umbau von Deckzentren und Abferkelställen kommen auf die Schweinehalter und AFP-fördernden Länder hohe Kosten zu.
Bundesverband Rind und Schwein (BRS): "Rainers Asienreise ist gut investiertes Geld gewesen"
Hintergrund Die aktuelle Preiskrise in der Schweinehaltung liegt nicht zuletzt an den fehlenden Exportmöglichkeiten für deutsche Schweinefleischprodukte. So lange für deutsche Produzenten weitere Handelsbeschränkungen gelten, droht der Preisdruck anzuhalten. Deswegen hatte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Gespräche mit wichtigen Handelspartnern gesucht, Exportwege zu öffnen. Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat den Minister auf der Reise nach China und Japan begleitet.
Sauenhalter Thomas Ostendorf berichtet, was Schweinehalter über Tierwohl denken
Als die Initiative Tierwohl (ITW) im Januar 2015 gestartet ist, waren wir als Betrieb Ostendorf (NRW) sofort bereit, mehr Tierwohl umzusetzen. Denn wenn sich die Veredlung weiterentwickelt und Landwirte neue Erkenntnisse umsetzen, ist das immer gut. Ich möchte meine Schweine schließlich nicht mehr so halten wie vor 20 Jahren! Und wir waren nicht die Einzigen.
„Haltungskennzeichnung ist kein Anreiz für höhere Haltungsstufen“
Mit dem Reformpaket „für Aufschwung und Beschäftigung“ hat die Bundesregierung kurz vor der parlamentarischen Sommerpause wichtige Signale gesetzt. Vor allem das klare Bekenntnis zum Bürokratierückbau ist überfällig. Denn für die Systemgastronomie sind schlanke Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend für Investitionen und Wachstum. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer betont immer wieder, Bürokratieabbau sei kein Schlagwort, sondern eine Verpflichtung.
Handel und ITW weisen Vorwürfe zurück
In Preisaktionen setzen Handelsketten neben Haltungsform 2 auch auf Fleisch der Stufe 1. Dies sei angesichts des derzeit großen Angebots nötig, so Fromm.(Bildquelle: Imago/Arnulf Hettrich) Zieht der Lebensmittelhandel seine Tierwohlversprechen zurück? Nein, sagt Björn Fromm für den Handel. Robert Römer ordnet die Vorwürfe aus Sicht der ITW ein.
Steht der Lebensmitteleinzelhandel wirklich geschlossen hinter Tierwohl?
In den vergangenen Wochen kamen Zweifel auf, ob und wie geschlossen der Lebensmitteleinzelhandel das Thema Tierwohl noch vorantreiben möchte. top agrar hat deshalb den Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) und die Initiative Tierwohl (ITW) mit den drängendsten Fragen im Interview konfrontiert. Lesen Sie hier das Doppel-Interview mit BVLH-Präsident Björn Fromm, der auch eigene Edeka-Filialen betreibt, und ITW-Geschäftsführer Robert Römer.
Bereitet der LEH den Ausstieg aus Tierwohlfleisch vor?
Deutsche Sauenhalter und Schweinemäster stehen wirtschaftlich massiv unter Druck. Weltweit ist zu viel Schweinefleisch auf dem Markt. Das drückt die Preise. Doch das ist Markt, und damit kennen sich die Veredler aus. Viel problematischer für Schweinehalter ist die Situation rund um das Thema höhere Haltungsstufen und Tierwohl. Die deutschen Veredler sollen auch auf Drängen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) Millionen Euro in neue Tierwohlställe investieren.
Landwirtschaft im Dialog: Geht der Nachfrageboom bei Geflügel weiter?
Morgens beim Frühstück, mittags in der Kantine oder abends im Restaurant. Geflügel ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beliebt wie nie. Besonders junge Leute essen immer häufiger Produkte vom Geflügel. Gemessen am gesamten Fleischverbrauch erreicht Geflügel mittlerweile einen Anteil von knapp 30 % – Tendenz steigend. Die Branche will die wachsende Nachfrage aus heimischer Produktion decken und sucht dafür bauwillige Landwirte.
Bereitet der LEH den Ausstieg aus Tierwohlfleisch vor?
Deutsche Sauenhalter und Schweinemäster stehen wirtschaftlich massiv unter Druck. Weltweit ist zu viel Schweinefleisch auf dem Markt. Das drückt die Preise. Doch das ist Markt, und damit kennen sich die Veredler aus. Viel problematischer für Schweinehalter ist die Situation rund um das Thema höhere Haltungsstufen und Tierwohl. Die deutschen Veredler sollen auch auf Drängen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) Millionen Euro in neue Tierwohlställe investieren.
Bauernverband: Brandbrief zur Krise am Schweinemarkt
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) sieht die Veredlung in Deutschland akut gefährdet. Ruinöse Erzeugerpreise und immer höhere Auflagen beschleunigen den Strukturwandel massiv. Der Strukturbruch ist längst keine Prognose mehr – er findet seit Jahren statt und beschleunigt sich weiter, schreibt der Verband in einem Brandbrief.
Magazyn ciepła z piasku. Czy nadwyżki z fotowoltaiki ogrzeją chlewnię zimą?
Firma Prinz Thermotechnik GmbH z Turyngii opracowuje i buduje duże buforowe magazyny ciepła o pojemności do 600 m³. Jednym z rozwijanych przez nią rozwiązań jest system akumulacji ciepła, w którym nadwyżki energii z instalacji fotowoltaicznej służą do nagrzewania piasku jako medium magazynującego. Technologia może znaleźć zastosowanie zarówno w domach jednorodzinnych, jak i w rolnictwie oraz przemyśle.
Heizung im Schweinestall: Sand als Wärmespeicher nutzen?
Hintergrund Die Prinz Thermotechnik GmbH aus Thüringen entwickelt und baut große Wärmepufferspeicher bis 600 m3 Volumen. Jetzt hat das Unternehmen einen innovativen Wärmespeicher entwickelt. Mithilfe von überschüssigem Solarstrom wird Sand als Speichermedium aufgeheizt. Die Technik ist sowohl für Einfamilienhäuser als auch für landwirtschaftliche oder industrielle Anwendungen geeignet. Insbesondere Ferkelerzeuger könnten von der Technik profitieren.
Kartellamt hat Abschaffung des Ferkelfonds der Initiative Tierwohl (ITW) nie gefordert
Muss der Ferkelfonds der ITW, über den Sauenhalter feste Vergütungssätze für ITW-Ferkel bekommen, gar nicht abgeschafft werden? Auf Nachfrage von top agrar betont das Kartellamt: „Das Bundeskartellamt hat nie die Abschaffung des sogenannten Ferkelfonds der Initiative Tierwohl gefordert!“ Für Ferkelerzeuger ist das mehr als nur eine wichtige Klarstellung. Denn für die Sauenhalter geht es um mehr als ein paar Cent. Aktuell liegt der Aufschlag bei garantierten 4,50 € pro Ferkel.
Schweinepreis von 1,50 €/kg – mehr als nur ein weiteres Preistief
Annika Frank ist Referentin für Unternehmensführung in der Veredlung bei der Landwirtschaftskammer NRW. Für top agrar ordnet sie die aktuelle Preiskrise am Schweinemarkt ein. Schweinehalter kennen sich aus mit Preis- und Absatzkrisen. Sie erleben diese Phasen regelmäßig und viele wissen, wie man damit umgeht. Doch die aktuelle Krise hat es aus vielerlei Hinsicht in sich. Falscher Zeitpunkt: Mitten in der Grillsaison, wenn die Nachfrage eigentlich steigen müsste, bleibt die Erholung aus.
ITW-Ferkel: So vermeiden Bauern den teuren Bumerang 2027
Fast 7 Mio. neue Ferkel hat die ITWin ihrer jüngsten Registrierungsphase hinzugewonnen. Damit hätten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Rein rechnerisch ist die Ferkellücke damit geschlossen. Noch vor wenigen Jahren hieß es, Deutschland kann den Bedarf an ITW-Ferkeln gar nicht decken. Jetzt ist klar, dass es doch geht. Das Ergebnis zeigt: Die deutschen Schweinehalter sind offen für Veränderungen, wenn man bei den Tierwohlvorgaben nicht überzieht.
BRS zur Genom-Editierung in der Tierzucht: EU muss sich entscheiden!
Zuchtunternehmen setzen weltweit zunehmend auf genomische Verfahren, um Tiere genetisch gezielt weiterzuentwickeln. Dabei kommen insbesondere Technologien zum Einsatz, die eine präzise Veränderung einzelner DNA-Abschnitte ermöglichen. Diese Verfahren, die alle unter dem Begriff Genom-Editierung zusammengefasst werden, erlauben es, gewünschte Eigenschaften schneller und gezielter in Populationen einzubringen.
Gekündigte Tierwohlverträge von Edeka: Tierwohl-Story des LEH zeigt erste Risse
Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bleibt bei seiner Linie: Der Absatz von Schweinefleisch aus den höheren Haltungsformstufen 3 und 4 (HF) soll weiter steigen. Das Kaufinteresse der Verbraucherinnen und Verbraucher ist groß, betonen die Handelskonzerne. Besonders sicher scheint man sich beim Discount zu sein. Aldi Süd beispielsweise hält laut eigener Aussage an seinem Ziel fest, bis zum Jahr 2030 auf 100 % HF 3 und 4 umzustellen.
Förderhöhe bleibt unklar
Sauenhalter blicken weiter mit gemischten Gefühlen in die Zukunft – vor allem auch, weil es immer noch keine Klarheit über Fördergeld zum Stallumbau gibt.(Bildquelle: Giesselmann) Nach einer Finanzspritze für das Bundesprogramm Umbau Tierhaltung hatte Bundesminister Alois Rainer verkündet, dass alle Förderanträge finanziert werden sollen. Auf Nachfrage reagiert sein Ministerium nun vorsichtiger.
Bundesprogramm Umbau Tierhaltung: BMLEH hält sich bei Förderhöhe bedeckt
Das Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung (BUT) biegt auf die Zielgerade ein. Förderwillige Sauenhalter haben noch bis zum 31. August und damit rund 100 Tage Zeit, Förderanträge zum Umbau von Deckzentrum und Abferkelstall einzureichen. Auf einer Veranstaltung Ende April erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer, dass … das bisherige Förderbudget des BUT in zwei Stufen um 75 bzw. 100 Mio. € angehoben wurde. … die Finanzmittel ausreichen werden, alle positiv beschiedenen Anträge zu finanzieren.
Verbände fordern Kennzeichnung für alle Absatzkanäle
Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz (TierHaltKennzG) hat das Ziel Verbraucherinnen und Verbrauchern vor dem Kauf und dem Verzehr von tierischen Lebensmitteln darüber zu informieren, wie die Tiere gehalten wurden. Die Bundesregierung will das Gesetz reformieren und praxisnäher gestalten. Zum vorliegenden Referentenentwurf haben sieben Fachverbände nun eine gemeinsame Stellungnahme formuliert.
ASP-Geschehen im Sauerlang geht weiter
Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist bei Netphen-Grissenbach ein weiterer ASP-positiver Wildschweinkadaver gefunden worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdachtsfall bestätigt. Der Fund liegt außerhalb der Sperrzone II, aber innerhalb der Sperrzone I und etwa 10 Kilometer vom Kerngebiet sowie fünf Kilometer von der hessischen Grenze entfernt.
Tierwohlfleisch: Kaufkraft entscheidet darüber, was im Einkaufswagen landet
Wie gut der Absatz von Fleisch aus höheren Haltungsformstufen läuft, hängt sehr stark von der Kaufkraft der Verbraucher und vom Standort des Lebensmittelmarktes ab. „Während Tierwohlfleisch an einem Standort sehr gut läuft, ist die Nachfrage in einem anderen Markt deutlich kleiner. Das hängt mit der Kaufkraft zusammen, sie ist und bleibt das wichtigste Entscheidungskriterium.
Genom-Editierung bei Nutztieren: Bundesverband Rind und Schwein (BRS) fordert klare Regeln
Verliert Deutschland bzw. Europa in der Schweine- und Rinderzucht zusehends den Anschluss? Die Gefahr besteht laut Experten. Denn international setzen Zuchtorganisationen inzwischen immer stärker auf die Genom-Editierung bei Nutztieren. Das Verfahren bezeichnet molekularbiologische Verfahren, die das Erbgut (DNA) von Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen und Menschen präzise verändern, indem DNA-Abschnitte gezielt modifiziert werden. „In Ländern wie den USA, Kanada oder China ist die Technik etabliert.
Wie das Zuchtunternehmen BHZP sich für die Zukunft aufstellt
Herr Engelhardt, Sie sind seit März neuer Geschäftsführer beim BHZP. Kennen Sie die Zuchtbranche? Ich bin gelernter Diplomkaufmann und war über 20 Jahre im Bankensektor tätig. Bereits seit August 2025 bin ich Geschäftsführer beim VzF-Uelzen und übernehme jetzt auch die Verantwortung beim BHZP. In Fragen der züchterischen Ausrichtung arbeite ich eng mit den Fachkollegen zusammen. Welche Umstrukturierungen planen Sie? Derzeit diskutieren wir, wie wir uns im BHZP künftig konzeptionell aufstellen.
Schweinehalter unter Druck: ITW-Nämlichkeit entscheidet ab 2027 über Bonus
Die Initiative Tierwohl (ITW) schreibt ab dem 1. Januar 2027 die durchgehende Nämlichkeit vor. Als ITW-Mäster brauche ich dann zwingend einen Ferkellieferanten mit ITW-Status. Umgekehrt gilt das auch. Wird die Vorgabe nicht erfüllt, fallen der eigene ITW-Status sowie der Bonus weg. Die neue Regelung hat viele Schweinehalter auf dem falschen Fuß erwischt. Etliche Berufskollegen hatten die für die weitere ITW-Teilnahme zwingend notwendige Nämlichkeit nicht mehr auf dem Schirm.
Initiative Tierwohl ab 2027: Schweinemäster fürchten um ihren Bonus
Ab Januar 2027 will die Initiative Tierwohl (ITW) mithilfe der Nämlichkeit höhere Tierwohlstandards lückenlos dokumentieren. Dazu zählen u. a. 12,5 bzw. 10 % mehr Platz in der Mast und im Wartestall, Buchtenstrukturierung, Raufuttervorlage, schmerzfreie Kastration usw. Die Forderung sorgt bei Landwirten für Unmut. Mäster, die bereits im ITW-System mästen und in höhere Tierwohlstandards investiert haben, befürchten, dass sie ab Januar 2027 keinen Bonus mehr erhalten.
ASP in Sachsen zurück
Rückschlag bei der ASP-Bekämpfung in Sachsen: Die Afrikanischer Schweinepest (ASP) ist in dem ostdeutschen Bundesland erneut ausgebrochen. Am 31. März 2026 wurde bei einem verendet aufgefundenen Wildschwein in den Königshainer Bergen das ASP-Virus nachgewiesen. Es handelt sich um ein männliches Tier, dessen Alter auf höchstens zwei Jahre geschätzt wird. Das nationale Referenzlabor für Tierseuchen am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte den Befund der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen.
ASP in Sachsen zurück
Rückschlag bei der ASP-Bekämpfung in Sachsen: Die Afrikanischer Schweinepest (ASP) ist in dem ostdeutschen Bundesland erneut ausgebrochen. Am 31. März 2026 wurde bei einem verendet aufgefundenen Wildschwein in den Königshainer Bergen das ASP-Virus nachgewiesen. Es handelt sich um ein männliches Tier, dessen Alter auf höchstens zwei Jahre geschätzt wird. Das nationale Referenzlabor für Tierseuchen am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte den Befund der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen.
ITW-Ferkel fehlen: Warum Schweinemäster und Sauenhalter jetzt handeln müssen
Ferkelerzeuger und Schweinemäster stehen vor einem Dilemma. Wer ab Januar 2027 weiterhin ITW-Boni kassieren will, muss die durchgängige Nämlichkeit nachweisen – vom Ferkel bis zur Schlachtung. Die neue Regel trifft viele Erzeuger auf dem falschen Fuß. Zwar hat die Initiative Tierwohl die Nämlichkeit bereits am 10. Juli 2024 bekanntgegeben. Wörtlich hieß es: „Ab dem 1.
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