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Search ArticlesDas Gesamtwerk von Arata Isozaki
New Tokyo City Hall Competition, Perspective View of Festival Plaza, 1985–1986 © Estate of Arata Isozaki Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten japanischen Städte waren seine Herausforderung: Ruinenlandschaften machte er zu Orten der Zukunft. Der 2022 mit 91 Jahren verstorbene Pritzker-Preisträger Arata Isozaki zählt zu den Erneuerern der Architektur. Der 2022 mit 91 Jahren verstorbene Arata Isozaki lässt sich kaum schlüssig in die architektonischen Strömungen des 20. und beginnenden 21.
Ist die UNO an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert?
Der Zweite Weltkrieg hatte Millionen von Toten und Versehrten gefordert, hatte Städte und Verkehrswege zerstört. Es gab einen allgemeinen Konsens, dass so etwas nie mehr geschehen durfte. Deshalb schrieben die Vertreter der Uno-Gründungsnationen ein Verbot von Gewaltanwendung zwischen Staaten in die Uno-Charta. Parallel dazu begannen in Nürnberg die Prozesse gegen die Naziverbrecher. Es ging um Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid. Auch so etwas durfte nie wieder geschehen.
Abhängig vom Dollar
Bisher galt: Gerät das Finanzsystem ins Wanken, stellen die USA Liquidität bereit, und das Geld fliesst zurück in den Dollar. Ob das noch gilt und was eine Finanzkrise für den Euro bedeutet, diskutiert Tim Guldimann in der neuen Folge von Debatte zu Dritt mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Laura von Daniels von der Stiftung für Wissenschaft und Politik und mit Harald Bänsch, Leiter Treasury der N26-Bank.
Tief religiös und tief musikalisch
Ein letztes Mal hat die Musikkritikerin Julia Spinola ihn 2025 in Leipzig getroffen, mit ihm für eine erweiterte Neuauflage ihres Buchs «Herbert Blomstedt – Mission Musik» über Beethoven, Bach und Bruckner gesprochen. Und übers Altwerden. Der 98-jährige Dirigent sagte da: «Ich fühle mich sehr gut – fast so, als würde ich mit den Jahren jünger statt älter.
Erdrutschsieg mit begrenzter Wirkung
Als gutes Zeichen wurde die für Trump überraschende Aussage noch in der Wahlnacht gewertet, er anerkenne das Resultat und sei bereit, mit den Demokraten zusammen zu arbeiten. Allerdings relativierte er sogleich: nun werde er eben vermehrt sein Veto gegen Beschlüsse des Kongresses einlegen. Mit einem Veto kann er jedes vom Kongress verabschiedete Gesetz blockieren – um das präsidiale Veto wieder ungültig zu machen, braucht es eine Zweidrittelsmehrheit in beiden Kammern.
Demokraten gewinnen beide Häuser im Kongress
Eine grosse Überraschdung ist auch der Sieg der Demokraten im traditionell konservativen South Carolina. Die Ärztin Anne Andrews gewinnt den Senatssitz gegen die bisherige Amtsinhaberin Darline Graham. Diese hatte das Mandat von ihrem unlängst verstorbenen Bruder Lindsey Graham übernommen. Seit 1998 hat kein Demokrat mehr einen Senatssitz in diesem Südstaat gewonnen. Die Demokraten werden künftig im Senat über mindestens 54 der 100 Sitze verfügen.
Friedliche Proteste, aber eine harte Gangart
Im portugiesischen Strassenverkehr ist das Hupen nur bei Gefahr und in wenigen anderen Situationen erlaubt, etwa vor dem Überholen oder vor unübersichtlichen Kurven auf engen Strassen. Wenn Fussballfans aber einen Meistertitel feiern, dann gehört es zur Folklore, dass sie hupend durch ihre Städte fahren, ohne dass die Polizei sie deshalb büsst oder sie gar ins Röhrchen pusten lässt. Auch würde die einen Hochzeitskonvoi wegen unerlaubten Hupens anhalten.
Oleschki – Indiz für eine generelle Waffenruhe im Ukraine-Krieg?
Rund 750 Menschen sind in den vergangenen Tagen aus der russisch besetzten Stadt Oleschki und weitgehend zerstörten Stadt im Süden der Ukraine evakuiert worden. Der Ort liegt nahe beim Südufer des Dnipro-Stroms, gegenüber der ukrainisch kontrollierten Grossstadt Cherson. In Oleschky lebten bis zum russischen Überfall auf die Ukraine um die 24 000 Einwohner. In den letzten Monaten verblieb neben den russischen Truppen nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung in der Stadt.
Gewalt, Wahlbetrug, schmutzige Tricks inklusive
Mit schönen Worten hat vor 250 Jahren alles angefangen.
«Postliberal» – oder einfach nur reaktionär?
Das Auftreten der MAGA-Leute auf internationalem Parkett – und vor allem gegenüber Europa – lässt keinen Zweifel: Sie verstehen sich als Avantgarde eines neuen Zeitalters und blicken mitleidig auf jene, die noch immer die Fahne der Aufklärung hochhalten und sich der liberalen Demokratie verschreiben. Ur-Szene dieser Konfrontation war der Auftritt von J. D. Vance am 14. Februar 2025 auf der 61. Münchner Sicherheitskonferenz.