Thomas Sixt.
Blog
Over 30 years of experience in the kitchen, from Michelin-starred restaurants to running my own cooking school.
Today, I share my knowledge through recipes, photos, and videos with millions of readers and viewers.
I write, cook, and photograph for my food blog and for media outlets in Germany, Austria, and internationally. Source
Actions
Media Outlet details
| Scope | National |
|---|---|
| Language | German |
| Country | N/A |
|
Similarweb UVM |
Request pricing |
|
Comscore UVM |
Request pricing |
Recent Articles
Search ArticlesVanilleeis selbst gemacht schmeckt einfach besser
Vanilleeis aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt hat mich nie überzeugt. Es ist mir zu süß, zu viel Luft, und von echter Vanille bleibt kaum etwas übrig. Dabei braucht es zu Hause wenig, um es besser zu machen: gute Sahne, Milch, ein paar Eigelb, eine Vanilleschote und eine Eismaschine. Diese Grundmasse habe ich in der Kochausbildung gelernt, und bis heute steht bei mir im Sommer immer ein Behälter davon im Gefrierfach.
Bratwurst vom Grill schmeckt mit selbst gemachtem Zwiebelsenf besser
Beim Grillen stand bei mir lange nur der Senf aus dem Supermarkt neben der Bratwurst. Ordentlich, aber immer gleich. Dabei braucht ein Senf, der die Wurst wirklich besser macht, zu Hause fast nichts. Der Unterschied liegt in einem selbst gemachten Zwiebelsenf. Ich rühre fein gewürfelte rote Zwiebeln unter mittelscharfen oder Dijon-Senf, mehr braucht es nicht. Der Zwiebelsenf ist schnell angerührt und gibt jeder Bratwurst vom Grill mehr Würze und Biss. Rote Zwiebeln sind dabei mein Favorit.
Mein schneller Bohnensalat braucht kaum Vorbereitung
Bohnensalat ist ein Klassiker, der oft als aufwändig gilt. Frische Bohnen putzen, kochen, abschrecken, das schreckt viele ab. Dabei geht es viel schneller, wenn man den richtigen Trick kennt. Mein schneller Bohnensalat braucht kaum Vorbereitung. Statt frischer Bohnen nehme ich weiße Bohnen aus dem Glas, wasche sie gut ab und mache daraus mit etwas Gemüse und einem kräftigen Dressing einen Salat, der sofort fertig ist.
Eiskaffee schmeckt selbst gemacht einfach besser
Eiskaffee aus dem Supermarktbecher hat mich nie überzeugt. Er ist mir zu süß, zu künstlich, und vom Kaffee bleibt am Ende kaum etwas übrig. Dabei braucht es zu Hause wenig, um es besser zu machen. Der Unterschied liegt in einem einzigen Vorrat: einem selbst gekochten Kaffeesirup. Damit habe ich an heißen Tagen in zwei Minuten ein Glas Eiskaffee, das nach echtem Kaffee schmeckt und nicht nach Zuckeraroma. Angefangen habe ich damit in einer Sommerküche ohne große Maschine.
Mein Gemüseomelette steht in zehn Minuten auf dem Tisch
Es gibt Tage, an denen muss es einfach schnell gehen und trotzdem etwas Warmes auf den Tisch. Mein Gemüseomelette ist dann die Rettung. Ein paar Eier, etwas Gemüse, eine heiße Pfanne, und in zehn Minuten steht ein vollwertiges Essen bereit. Das Schöne am Omelette ist seine Wandelbarkeit. Was an Gemüse im Kühlschrank liegt, wandert hinein, und mit etwas Käse wird daraus ein sättigendes Gericht. Es eignet sich zum Frühstück genauso wie zum schnellen Abendessen, je nachdem, wonach mir gerade ist.
Bratkartoffeln richtig knusprig braten
Bratkartoffeln klingen nach der einfachsten Beilage der Welt. Kartoffeln, Zwiebeln, eine Pfanne, fertig. Und doch liegen auf den meisten Tellern weiche, blasse Scheiben, die mit knusprig nichts zu tun haben. Ich habe Bratkartoffeln als Bub bei meiner Großmutter gegessen, später als Kochlehrling für die Mittagskarte gebraten und seither in jeder erdenklichen Pfanne gemacht. Die Fehler erkenne ich am Geruch.
Schneller Gurkensalat für heiße Tage
Ein schneller Gurkensalat ist an heißen Tagen das Beste, was die Küche in zehn Minuten hergibt: frisch, kühl, knackig. Wenn da nicht der eine Fehler wäre, der ihn nach kurzer Zeit in einer Pfütze schwimmen lässt, das Dressing verwässert, die Scheiben labbrig. Ich habe Gurkensalat in vielen Varianten gemacht, klassisch mit Essig und Öl und cremig mit Rahm. Der Fehler ist fast immer derselbe, und er passiert ganz am Anfang. Hier geht es um den frischen Sommersalat, und hier ist, worauf es ankommt.
Leberkäse gehört für mich zu jedem Fußballabend
Leberkäse ist das schnellste warme Essen, das die bayerische Küche kennt. Eine Scheibe in die Pfanne, ein Ei daneben, fertig. Und trotzdem landet er oft lasch und blass auf dem Teller, weil er nur erwärmt und nicht gebraten wurde. Ich habe ihn schon immer gerne gebraten, er schmeckt dann einfach besser. Eine Scheibe Leberkäse will gebraten werden, bis es bruzzelt und leicht braun wird, dann erst wird aus ihr etwas mit mehr Geschmack und angenehmen Karamell-Aromen.
Eiskaltes Apfelkompott schmeckt überraschend gut
Im Hochsommer will ich nach dem Essen nichts Schweres mehr, keinen warmen Auflauf, keinen Kuchen aus dem heißen Ofen. Was ich will, ist etwas Kühles, Fruchtiges, das den Tag abschließt, ohne nochmal zu beschweren. Apfelkompott aus dem Kühlschrank ist für mich genau das. Der Trick ist, es nicht spontan zu kochen, sondern vorzubereiten, wenn es noch kühl ist, morgens oder am Vorabend. Dann steht es eiskalt bereit, wenn die Hitze am größten ist, und ich muss am Abend keinen Herd mehr anwerfen.
Cola gehört tatsächlich an dieses Grillhähnchen
Cola Hähnchen klingt erst einmal nach Spielerei, ist aber ernst gemeintes Grillgut. Die Cola bringt Zucker und Säure mit, und beides zusammen ergibt eine Marinade, die wunderbar karamellisiert und das Fleisch glänzen lässt. Wer es einmal probiert hat, versteht den Reiz sofort. Für mich ist es ein Sommergericht durch und durch. Es sieht beeindruckend aus, schmeckt süß-würzig nach Grill und macht satt, ohne kompliziert zu sein. Ein ganzes Hähnchen auf dem Grill ist immer ein kleiner Höhepunkt am Tisch.