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Since 1999, zenith has provided its readers in Germany and Europe with a unique portal into the Middle East and North Africa region – and beyond. At a time when events in the region have global ramifications, zenith has expanded its coverage in English and Arabic to bring forward lively conversation between cultures and societies, focusing mainly, but not exclusively, on the Middle East, the Mediterranean and the Arab world. Source
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| Language | Arabic, English, German |
| Country | Germany |
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Recent Articles
Search Articles»Wahlen sind kein Bürgerkrieg«
Nun ist es amtlich. Am 27. Oktober finden in Israel die nächsten Knessetwahlen statt. Bis zuletzt rangen die unterschiedlichen Fraktionen innerhalb der Regierungskoalition um den genauen Termin. Eine Wahl nach vier vollen Jahren Amtszeit fand in Israel zuletzt 1988 statt. Die rechteste Regierungskoalition in der Geschichte des Landes hat also ihre Mehrheit in der Knesset besser zusammengehalten als viele ihrer Vorgänger.
Was haben Sanktionen gegen Iran bewirkt?
Wie lebt es sich mit Sanktionen? Über drei Jahre hinweg spreche ich darüber mit Iranerinnen und Iranern. Wegen der Sicherheitslage kann ich das nicht im Land selbst machen, sondern treffe die Menschen im Exil – denn vor Ort könnte ich weder meine Gesprächspartner, noch mich selbst schützen. Falls ich jemals wieder ein Visum bekäme, würde es mir Stand jetzt nur erlauben, unter Aufsicht und für kurze Zeit in Teheran zu forschen.
»Dieses Dorf existiert gar nicht«
zenith: Wie sind Sie auf die fingierten Videoclips aufmerksam geworden, über die unter anderem das Magazin +972 eine umfangreiche Recherche veröffentlichte? Jack Sapoch: Da ich Medien und Nachrichten über den Genozid in Gaza verfolge, sind mir einige von der IDF veröffentlichte Videos direkt aufgefallen. Ich habe mich gefragt, wie sie entstehen, wer dahintersteckt.
The Other 14 Points
On June 26th, as Israelis were already in the middle of their Shabbat dinners, a surprising report from Washington announced the signing of a “framework agreement” between Israel and Lebanon.
Das wirkliche Problem der Gaza-Berichterstattung
Fabian Goldmann beendet sein Buch »Staatsräsonfunk« mit einer Frage, die viele Leser und Zuschauer während der deutschen Gaza-Berichterstattung in den vergangenen zwei Jahren sehr beschäftigt haben dürfte: Bringt solch eine Medienkritik überhaupt etwas? Wie Goldmann in seinem Schlusswort selbst zugibt, glaubt er schon länger nicht mehr daran, dass man nur präzise genug nachweisen müsse, was falsch läuft, damit Redaktionen wieder zur Selbstkorrektur finden.
Recognition Is Not Enough
Back in 2019, I organized a trip of a delegation of Israelis and Palestinians to Sarajevo. We wanted to understand what happens after a war. Not only how the Dayton Agreement ended the fighting, but how a society that had gone through siege, ethnic cleansing and genocide managed to rebuild political life. One afternoon we visited the War Childhood Museum. There were no military maps or photographs of destroyed buildings.
Mirkan Avci | zenith.me
Die türkisch-israelischen Beziehungen stecken nicht in einer vorübergehenden Krise. Sie befinden sich in einem strukturellen Umbau der Machtverhältnisse im Nahen Osten. Der eigentliche Schauplatz dieser Neuordnung liegt nicht in Gaza, sondern in Syrien.
Von Partnern zu Rivalen
Die türkisch-israelischen Beziehungen stecken nicht in einer vorübergehenden Krise. Sie befinden sich in einem strukturellen Umbau der Machtverhältnisse im Nahen Osten. Der eigentliche Schauplatz dieser Neuordnung liegt nicht in Gaza, sondern in Syrien. Es ist ein Satz, der in Israel inzwischen für Unruhe sorgt: »Kaum ein Tag vergeht, an dem Erdoğan nicht die Zerstörung des Staats Israel fordert.« So beschrieb es Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kürzlich in einer Kabinettssitzung.
Maria Dellasega | zenith.me
Mahmud Abbas hat das »Jahr der Demokratie« ausgerufen. Nach zwei Jahrzenten sollen endlich Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden. Der Zeitpunkt der Ankündigung ist gleich aus mehreren Gründen politisch brisant – und zentrale Voraussetzungen nicht gegeben.
Die wichtigste Abstimmung seit zwanzig Jahren
Seit rund zwei Jahrzehnten haben im Palästina keine Präsidentschafts- oder Parlamentswahlen mehr stattgefunden. Nun hat Mahmud Abbas im Rahmen des von ihm proklamierten »Jahres der Demokratie« gleich vier Wahlgänge in Aussicht gestellt: zum Palästinensischen Legislativrat (PLC) am 28. November 2026, Präsidentschafts- und PLO-Parlamentswahlen für 2027 sowie bereits abgehaltene Kommunalwahlen im April 2026. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert.