Zeitung für kommunale Wirtschaft
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Die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) ist eine allgemeinverständliche Fachzeitung für die kommunale Energie- und Versorgungswirtschaft in Deutschland. Sie wurde 1954 gegründet und erscheint tagesaktuell online und monatlich als gedruckte Ausgabe. Source
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| Scope | National |
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| Language | German |
| Country | Germany |
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Search ArticlesBundesnetzagentur hält Gasspeicher-Regeln für überholt
Die strengen gesetzlichen Vorgaben zum Füllstand der deutschen Gasspeicher sind aus Sicht der Bundesnetzagentur überholt. Sie hätten sich zwar bewährt in der Krise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine, aber inzwischen drohten die Fehlanreize zu überwiegen, sagte Behördenchef Klaus Müller der "Zeit". "Einen Mehrwert sehe ich nicht mehr." Die Gasspeicher hierzulande sind zum Zeitpunkt Mitte August so gering gefüllt wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2011.
Streit ums Netzpaket: Ein möglicher Königsweg tut sich auf
Wie weit die Koalition beim Netzpaket und bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) derzeit auseinanderliegt, machten die Berichterstatter der Bundestagsfraktionen in ZFK-Interviews noch einmal klar. Während CDU-Verhandler Lars Rohwer von hilfreichen Entwürfen sprach, sah SPD-Verhandlerin Nina Scheer an mancher Stelle einen Bruch des Koalitionsvertrags. Dabei waren die beiden Energiepolitiker an einem entscheidenden Punkt einer Meinung.
Vierte Amtszeit für Breit in Crailsheim
Die Stadtwerke Crailsheim verlängern den Vertrag des Technischen Geschäftsführers Jürgen Breit um weitere fünf Jahre. Diese Entscheidung wurde einstimmig vom Aufsichtsrat getroffen, erklärten die Stadtwerke in einer Mitteilung. Breit trete damit in seine vierte Amtszeit ein. Breit führt das Unternehmen gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Michael Kreusch.
Netzanschlüsse: Verteilnetzpaket muss Fristen und Sanktionen liefern
Nach monatelangem Ringen hat das Bundeskabinett am 29. Juli die Kabinettsentwürfe für die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket beschlossen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte standen bislang vor allem der neue Redispatchvorbehalt und der Wechsel kleiner PV-Systeme in die Direktvermarktung. Beide Gesetze setzen aber auch beim Netzanschluss an.
Gasversorgung im Winter: Der Süden steht besonders im Fokus
78 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazitäten sind gebucht; der Füllstand der deutschen Gasspeicher lag aber auch am Freitag (21. August) nur leicht über 50 Prozent. Der Grund: Die hohen Beschaffungskosten für Gas liegen häufig über den im Winter erzielbaren Verkaufserlösen. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat wurde an der Börse in Amsterdam zu 66,95 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt.
Netzanschlüsse so begehrt wie nie: Batteriespeicher-Boom in Grafiken
Der Markt für Batteriespeicher wächst rasant: 2025 gab es 194 Prozent mehr Netzanschlussbegehren für Batteriespeicher als im Vorjahr. Das zeigt die Monitoring-Abfrage der Bundesnetzagentur bei Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern. Die beantragte Gesamtleistung nahm um 43 Prozent zu und die beantragte Speicherkapazität um 139 Prozent. Auch die Zusagen für Netzanschlüsse sind gestiegen: Ihre Zahl stieg um 55 Prozent, inklusive der Zusagen aus Vorjahresanfragen.
"Preisvolatilität sollten wir nicht verhindern"
Die Auswirkungen kurzfristiger Marktbewegungen im Energiemarkt auf die Sicherheitsanforderungen werden von European Commodity Clearing (ECC) begrenzt. Preisvolatilität sei trotzdem wichtig, betont Ralf Prinzler. Er ist seit 2025 Chief Risk Officer im Vorstand der ECC, im Interim führt er das Haus aktuell auch als CEO. Als Chief Risk Officer verantwortet Prinzler die Überwachung sämtlicher risikomanagementbezogener Aktivitäten des Clearinghauses.
Glasfaser, Fernwärme und Freizeitbad: Ahrensburg vor schwierigen Entscheidungen
Mit den Stadtwerken Teterow aus Mecklenburg-Vorpommern hat jüngst bereits ein kleineres Stadtwerk sein Glasfasergeschäft zum Verkauf gestellt. Die Stadtwerke Ahrensburg in der Nähe von Hamburg sind noch nicht ganz so weit, prüfen jetzt aber, "ob ein wirtschaftlich sinnvoller Ausstieg realisierbar ist", heißt es in einer Pressemitteilung. Grundlage ist ein Beschluss des Aufsichtsrats. Man sei in Gesprächen mit möglichen Partnern. Eine Entscheidung werde bis spätestens Ende 2026 erwartet.
Die Versorgungssicherheit steht auf dem Spiel
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) und auch die Bundesnetzagentur forderten in dieser Woche die Gashandelsunternehmen auf, mehr Gas einzuspeichern, um ihrer Verantwortung gegenüber den Kunden im nächsten Winter nachzukommen. Die Politik verlagert damit die Verantwortung zu Unrecht in den Markt und hofft auf einen milden Winter (wie schon in der letzten Saison) und eine stabile LNG- und Pipelineversorgung im Winter.
Streit um Gasspeicher: BDEW warnt vor staatlichen Fehlanreizen
Die politische Diskussion um die sehr niedrigen Gasspeicher-Füllstände in Deutschland zieht weitere Kreise. Das Bundeswirtschaftsministerium und Klaus Müller, der Chef der Bundesnetzagentur, hatten am vergangenen Mittwoch (19. August) an die Gashändler appelliert, ihrer Verpflichtung nachzukommen und Gas einzuspeichern. Der Verband BDEW reagierte darauf gestern mit einer deutlichen Klarstellung und Einordnung.