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"Das ist das dümmste Gesetz, das ich in 34 Dienstjahren gesehen habe", sagt Gerald Niederleithner, Leiter des Wahlamtes der Stadt Krems an der Donau. "Ein unendlicher Verwaltungsaufwand, vor allem für größere Gemeinden und Städte." Der Grund für Niederleithners Ärger ist die Reform des Wahlrechts in Niederösterreich. Das neue Gesetz erlegte den Gemeinden die Plicht auf zu entscheiden, ob Bürger mit Nebenwohnsitz auch wahlberechtigt sind.
Also machten sich die Gemeinden an die Arbeit – und legten das Gesetz einmal so, einmal so aus, wie die Recherchen von STANDARD und Dossier zeigen: per Einschreiben oder als normaler Brief, an den Haupt- oder an den Nebenwohnsitz. Richtig schwierig scheint die Entscheidung darüber gewesen zu sein, wer weiterhin im Wählerverzeichnis bleiben darf und wer zu streichen ist. Offenbar war die Gesetzesnovelle nicht konkret genug, denn am 7.
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