Moritz Müller-Wirth
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Articles by Moritz Müller-Wirth
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Detlev Ganten : »Meine Bürotür war immer offen, es gab Flens und Rotwein«
In unserer Gesprächsreihe »Meine Schule des Lebens« erzählen prominente Menschen von ihrem Bildungsweg. DIE ZEIT: Herr Ganten, Sie sind Blutdruckforscher, einer der bekanntesten deutschen Forschungsmanager, haben nach der Wende eines der wichtigsten Wissenschaftsinstitute der DDR umgebaut, die Charité geleitet, eine Konferenz für globale Gesundheit gegründet. Dabei wollten Sie eigentlich Bauer werden. Detlev Ganten: Die Entscheidung für den Bauernhof war eine Rebellion.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); »Der deutsche Sommer« von Ronald Reng : Und plötzlich mochten wir uns selbst
Am 8. Juni 2006, ein gutes halbes Jahr nach ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin und einen Tag vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft, wendet sich Angela Merkel per Videobotschaft an die Deutschen: »Vor dem Eröffnungsspiel bin ich noch einmal mit Jürgen Klinsmann und der Nationalmannschaft zusammengekommen«, lässt sie die Nation wissen.
Psychiatrie: Norman Sartorius zu Stigma und Genesung psychisch Kranker
Interview Lesedauer ca. 7 Minuten Drucken Teilen Psychiatrie: »Viele halten Menschen aus der Psychiatrie noch immer für Verrückte« Psychisch Kranke finden nach einem Klinikaufenthalt besser wieder ins Leben, wenn man ihr Umfeld gut vorbereitet, sagt der Psychiater Norman Sartorius, 91. Er weiß, wie man das Stigma überwindet. In manchen Ländern kehren Menschen nach einem Klinikaufenthalt in große Familien zurück. Das sei eigentlich ein Vorteil, sagt Sartorius.
Abschied von Harald Martenstein: "Ich habe mich in den ersten Jahren viel unbefangener über Leute lustig gemacht"
ZEITmagazin: Herr Martenstein, warum geben Sie nach 24 Jahren Ihre Kolumne auf? Harald Martenstein: Ich mache mir schon seit ein paar Jahren darüber Gedanken. Und ich hatte beschlossen, das auf jeden Fall zu tun, bevor irgendjemand mir die Tür zeigt. ZEITmagazin: Das klingt jetzt doch etwas kokett. Sie haben eine riesige Fangemeinde unter den ZEIT-Lesern ...
Friedensplan für die Ukraine: "Keiner kauft uns unsere Werte mehr ab"
Alle reden über ein mögliches Ende des Ukrainekriegs. Wir rufen bei dem Soziologen Hartmut Rosa an. Er ist einer der weltweit angesehensten Intellektuellen unserer Tage, gerade aus Brasilien gelandet, demnächst geht es nach Indien. Ein Gespräch darüber, ob Europa sich überschätzt und ob man mit Russland überhaupt Frieden schließen kann DIE ZEIT: Hartmut Rosa, wie schauen Sie auf die Nachrichten zur Ukraine? Erleben wir einen europäischen Moment?
'Angela, ich brauche jetzt Deinen Rat'"
Nach mehr als 30 Jahren ist Schluss: Monika Grütters räumt ihr Büro im Bundestag und verabschiedet sich aus der Politik. Jahrelang stand sie an der Seite von Angela Merkel, ihr verdanke sie eine der wichtigsten Lehren ihres politischen Lebens, sagt sie. Und natürlich hat sie auch eine Meinung zu Friedrich Merz. ZEITmagazin: Frau Grütters, Sie verabschieden sich nach mehr als 30 Jahren aus der aktiven Politik.
"Hörts auf mit dem Schmarrn!"
DIE ZEIT: Herr Keller, wann haben Sie das erste Mal ganz bewusst Wein getrunken? Fritz Keller: Der erste Wein, der mir geschmeckt hat, das war tatsächlich ein Bordeaux. Ein alter Bordeaux, ein gereifter Bordeaux. Reife Weine kriegen im Abgang die sogenannte Todessüße. ZEIT: Todessüße? Keller: Wenn große Weine lange liegen, entwickeln sie eine Süße, obwohl kein Zucker mit im Spiel ist. ZEIT: Wie alt war der Wein, wie alt waren Sie?
"Da hörte ich ihn brüllen"
Schließen Harald Stenger, langjähriger Fußball-Journalist und ehemaliger Kommunikationschef der deutschen Nationalmannschaft, kritisiert die Qualität des deutschen Fußball-Journalismus, der zunehmend von Tempo statt Sorgfalt geprägt sei. Er erzählt von brisanten Situationen mit Spielern wie Philipp Lahm und Michael Ballack, betont aber auch die unvergesslichen Glücksmomente, die er in seiner über 50-jährigen Karriere erlebt hat.
"Stress ist meistens nicht vom Arbeitsvolumen abhängig"
Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://audio.podigee-cdn.net/1192965-m-e70a13022d2bfaf4bb7d4283ebc5ba52.mp3?source=webplayer Wie viel Stress muss ein Chef aushalten können? Und sollte eine Führungskraft über die eigene Anspannung sprechen? Der Psychiater Mazda Adli erklärt, wie man runterkommt. Was tun, wenn man als Chefin oder Chef gestresst ist? Wie wirkt es auf Führungskräfte, wenn Mitarbeitende mit ihnen über ihre Überlastung sprechen?
"Vollständig coole Leute sind sehr schwer zu führen"
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"Da werden Märchen in die Welt gesetzt"
DIE ZEIT: Herr Kretzschmar, bei der Vorbereitung auf dieses Interview haben wir mit Verlegern, Autoren, Agenten und Buchhändlern gesprochen. Die meisten machen sich Sorgen über die Aktivitäten Ihres Unternehmens. Können Sie sich vorstellen, warum? Ingo Kretzschmar: Das müssen Sie mir erklären. ZEIT: Es geht darum, dass Sie Ihre Macht als Marktführer im deutschen Buchhandel missbrauchen könnten, zulasten der Vielfalt eines sehr besonderen Marktes.
Ich weiß nicht weiter"
Was tun, wenn die Zahlen schlecht sind und sich das Team Sorgen macht? Und wie bleibt man selbst fokussiert? Zu Gast in der neuen Podcastfolge von Was Chefinnen wirklich denken ist die Unternehmerin Pia Frey. Sie gründete mit 24 Jahren zusammen mit ihrem Bruder das werbefinanzierte Umfrage-Start-up Opinary. Als die Geschäfte während der Pandemie schlechter liefen, musste Frey sich mit der Frage beschäftigen: Wie hält man ein Team, wenn Sicherheit und Erfolg fehlen?
"Das Bauchgefühl kann einem als Chefin Fallen stellen"
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"Die Gen Z bringt sich ein und ist sehr kreativ"
Wie findet man als Chefin eines Hotels heraus, ob jemand auf die ausgeschriebene Stelle passt? Und woher weiß man als Bewerberin, dass das Unternehmen wirklich so ist, wie es sich darstellt? In der neuen Podcastfolge von Was Chefinnen wirklich denken ist Karina Ansos zu Gast. Sie ist seit einem Jahr die Hoteldirektorin des berühmten Adlon in Berlin. Im Podcast mit den beiden Hosts Leonie Seifert und Moritz Müller-Wirth spricht sie über die Generation Z und wie sie diverse Teams zusammenstellt.
"Eine Mail mit einem Danke im Betreff liest jeder Chef"
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"Auch ein Harry Kane gewinnt dir nicht die Champions League"
DIE ZEIT: Herr Nerlinger, der neue Sportdirektor des heißt Christoph Freund. Er kommt von Red Bull Salzburg. Ist er der richtige Mann? Christian Nerlinger: Ich habe gerade einen Transfer mit ihm abgewickelt. Ein absolut sympathischer und sehr klarer Entscheider. Sehr spannend, wie die Philosophie des FC Bayern künftig ausgerichtet sein wird. Glückwunsch an beide Seiten. ZEIT: Würden Sie in Ihrer Rolle als Spielerberater einem Ihrer Klienten empfehlen, in diesen Tagen zum FC Bayern zu wechseln?
"Wenn es einem nicht gut geht, reagiert man auch als Chefin nicht gut"
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"Chef sein ist kein Zustand, den man abends ablegt"
Wie wichtig ist es für Mitarbeitende, einen Chef zu haben, an dem sie sich ein Vorbild nehmen können? Sollte es bei Vorbildern im Beruf wirklich ums Aufschauen gehen oder eher ums Nachahmen?
"Eine gewisse Form von Befehl und Gehorsam fehlt mir heute"
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"Mitarbeiter durchschauen dich viel mehr, als du denkst"
Wie ehrlich sollte man im Job sein? Darum geht es in der neuen Folge unseres Podcasts Was Chefinnen wirklich denken. Zu Gast ist Angelika Gifford, die Vizechefin von für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Die 58-Jährige erzählt, wie sie schwierige Entscheidungen, auch wenn es um Stellenabbau geht, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommuniziert. Ihr Anspruch ist: maximale Ehrlichkeit. Doch das könne in ihrem Job nicht immer gelingen.
"Konkurrenz hat meine Karriere zu 100 Prozent geprägt"
Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://audio.podigee-cdn.net/1026055-m-51066d1ea54a7854f7b03331b8366866.mp3?source=webplayer Wann ist Wettbewerb im Job gesund, und wann wird er toxisch? Das erklärt Deloitte-Berater Thomas Northoff im Podcast. Und er verrät, wie Mitarbeitende auffallen können. In dieser Folge des neuen Podcasts Was Chefinnen wirklich denken geht es um Konkurrenz.
'Heul jetzt bloß nicht!'"
Was Chefinnen wirklich denken heißt der neue Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE. Die Hosts Leonie Seifert und Moritz Müller-Wirth sprechen darin mit Führungskräften über Themen, die diese sonst nur ihrem Coach anvertrauen. In der ersten Folge geht es um Emotionen und wie man mit ihnen umgeht - als Mitarbeiterin und als Vorgesetzte.
Hasan Salihamidžić: "Natürlich bin ich nicht mehr der nette, liebe Brazzo"
Z+ Exklusiv für Abonnenten Als Spieler hat er mit dem FC Bayern alles gewonnen, als Sportvorstand wurde er immer wieder hart kritisiert. Jetzt will Hasan Salihamidžić sich emanzipieren – auch von seinem Förderer Uli Hoeneß.
Katja Kraus und Gaby Papenburg: Können sie den Fußball retten?
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Können sie den Fußball retten? Seite 2 — "Der Gewinn durch Diversität ist nachgewiesen" DIE ZEIT: Frau Kraus, am Montag ist DFB-Präsident Fritz Keller zurückgetreten, auch der Rest der DFB-Spitze hat seinen Rückzug angekündigt. Es ist zu hören, dass viele Sie drängen, sich jetzt an zentraler Stelle einzubringen. Wollen Sie DFB-Präsidentin werden?
Fritz Keller: "Der DFB muss weiblicher werden"
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 —"Der DFB muss weiblicher werden" Seite 2 —"Durch eine pauschale Ausgrenzung erreichen wir nichts" Seite 3 —"Mit der Kritik habe ich gerechnet" DIE ZEIT: Herr Keller, vor Ihrer Wahl zum DFB-Präsidenten haben Sie gesagt: "Wer mich wählt, der wählt die Veränderung." Wie weit sind Sie? Fritz Keller: Wir sind mittendrin. Gleich nach meinem Amtsantritt haben wir eine Generalinventur beschlossen.
Lars Dittrich: "Ich spüre diese Wut überall"
© Andreas Mühe Z+ Exklusiv für Abonnenten Als Jugendlicher in der DDR verkaufte Lars Dittrich "Bravo"-Poster auf dem Schulhof, später wurde er ein erfolgreicher Unternehmer. Ein Gespräch darüber, was aus seiner Sicht bei der Wiedervereinigung schiefgelaufen ist. Interview: Jana Simon und Moritz Müller-Wirth ZEITmagazin Nr. 41/2019 1. Oktober 2019 Ein Gartenhaus in Berlin-Charlottenburg, ein begrünter Innenhof, eine Skulptur.
Thomas Tuchel: Aus!
Am Ende ist es ausgerechnet das Hotel L’Arrivée, an dem das Drama seinen Höhepunkt findet, das ganz Fußball-Deutschland seit Wochen gebannt verfolgt – jenes Luxushotel, das schon einmal in dieser Saison zum Schicksalsort für Dortmund wurde. Anwesend sind an diesem Dienstag um 12 Uhr der Sportdirektor von Borussia Dortmund, Michael Zorc, und der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, den sie in Dortmund alle "Aki" nennen, dazu der Trainer Thomas Tuchel und sein Manager.
Friedrich Curtius: "Der Schuss vor den Bug ist angekommen"
ZEIT: Mit Verlaub, das Haus war Ihnen ja nicht ganz unbekannt, übten Sie doch bereits seit zehn Jahren beim DFB verschiedene Ämter aus, zuletzt waren Sie Büroleiter des aufgrund des Skandals um die Vergabe der WM 2006 zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Niersbach. Die Süddeutsche Zeitung berichtete zuletzt, Niersbach habe in E-Mails Mitarbeiter verzweifelt um Rat gebeten, was zu tun sei, wenn die Sache öffentlich würde. In einem Mail-Verteiler taucht angeblich auch Ihr Name auf.
Julia Stoschek: Einsame Klasse
Es ist ein Nachmittag im September 2015, als Julia Stoschek endlich einmal zur Ruhe kommt. Hinter uns liegt eine mehrstündige Tour durch Galerien in Düsseldorf und Köln, eine Runde "zu wichtigen Orten und Menschen", die Stoschek vorgeschlagen hatte, ein Parcours durch diesen Teil ihrer Welt, der im Kölner Museum Ludwig endet.
Humboldt Forum: Die Kultur fließt
Das Humboldt Forum im Berliner Schloss ist derzeit das größte und finanziell ehrgeizigste Projekt der Bundeskulturpolitik. Wenn es 2019 eröffnet, wird es die Kulturlandschaft der Hauptstadt verändern.
Deutschland: Wie wollen wir leben?
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Die ZEIT wird am kommenden Sonntag 70 Jahre alt. Statt in die Vergangenheit zu blicken, wollen wir nach vorne schauen: Was ist den Menschen in Deutschland heute wichtig? Und wie wollen sie in Zukunft leben? Und was glauben die Menschen, wie sich unsere Gesellschaft tatsächlich entwickeln wird?
By Sascha Venohr Verified, Paul Blickle Verified, Moritz Müller-Wirth Verified, Julian Stahnke, Maria Exner
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Die Zeit
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Christian Seifert: "Dann wäre bei der Fifa das Licht aus"
Seifert: Die Frage lautet schon lange nicht mehr, ob das System Fifa zusammenbricht, sondern, wann. Insofern wundern mich die Entwicklungen nicht. In den letzten Jahren ist in extrem kurzer Zeit extrem viel Geld in ein in sich abgeschottetes System mit vielen gegenseitigen Abhängigkeiten geflossen. Es gab kaum Strukturen, die Kontrollmechanismen sichergestellt hätten, die es bei Summen dieser Größenordnung aber unbedingt braucht.
Fünf ZEIT-Autoren erhalten Reporterpreis
Zum Jahresende gibt es in der ZEIT-Redaktion Grund zu feiern: Fünf der elf Auszeichnungen im Rahmen des renommierten 7. Deutschen Reporterpreises gingen in diesem Jahr an Autorinnen und Autoren der ZEIT und des ZEITmagazins. Die ZEIT-Autorin Jana Simon gewann für: Der Junge, der in den Krieg ging (19/15), erschienen im ZEITmagazin, den Preis für die Beste Reportage.
Fußball: Magier des Mangels
Er habe, wird Jens Todt später sagen, so etwas in seiner Karriere noch nicht erlebt. Der Sportdirektor des Karlsruher SC steht auf dem Rasen des Wildparkstadions, vor sich das Mikrofon der Journalistin von Sky. Wie immer steht Todt, weißes Hemd und Designerjeans, aufrecht, mit kerzengeradem Rücken bringt er seine 1,87 Meter voll zur Geltung. Es ist der 1. Juni, sein Verein hat gerade buchstäblich in letzter Sekunde gegen den HSV den Aufstieg in die Erste Liga verpasst.
Comedians und YouTube-Stars kommentieren aktuelle Ausgabe von DIE ZEIT
Bisher warf der ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo pünktlich zum Erscheinen einer jeden Ausgabe in einem Video einen vorausschauenden "Blick in die ZEIT". Ab dieser Woche nun lassen wir die Arbeit der Redaktion von externen Blattkritikern bewerten: Im "ZEIT-Raffer" kommentieren Comedians, YouTube-Stars und Persönlichkeiten aus Kultur und Medien innerhalb von wenigen Minuten die Inhalte der aktuellen Zeitung.
Bundesliga-Relegation: Lieber Karlsruher SC, ...
Unser Hauptsponsor fertigt Markisen und nicht tolle Hightech-Sachen für den Berliner Flughafen und statt der tollen tollen Bundesliga-Dino-Uhr haben wir eine Anzeigetafel, Modell "Kasachstan". Was unseren Gegnern der in den letzten Jahren so oft vermisste "Hamburger Weg", ist für uns der steinerne, überlebensgroße "Nackte Mann" vor dem Stadion: Symbol der Ruhe und Verlässlichkeit. Scheint also alles klar, nicht wahr, für die beiden Spiele?
Fußball: "Die 1. Liga hat Frauen verdient"
Katja Kraus: Mir fällt kein überzeugendes Argument ein, warum das nicht möglich sein sollte. In vielen Sportarten werden Frauen von Männern und in mancher auch Männer von Frauen trainiert. In der Wirtschaft und der Politik ist der Wert von Frauen in Führungspositionen längst Konsens. Die Bundesliga hat also unbedingt Frauen verdient. Kraus: Bestimmt gibt es eine Anziehung, die aus der Situation heraus entsteht. So, wie sich Aufmerksamkeit häufig Autoritäten zuwendet.
Berlin: Schloss sucht Geist
Eineinhalb Stunden hatte Hermann Parzinger durch den sonnendurchfluteten Rohbau des künftigen Berliner Stadtschlosses geführt. Als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist er gewissermaßen Primus inter Pares unter den künftigen Schlossherren und damit berechtigt, den gewaltigen Eingangsbereich zu präsentieren, den Schlüterhof in seinen ursprünglichen Abmessungen sowie spektakuläre städtische Blickachsen.
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