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Articles by Nicole Graner
München Klinik: Leeres Wartezimmer in der Notaufnahme – so gelang die Wende
Jährlich werden 150 000 Patientinnen und Patienten in den vier Notfallzentren der München Klinik (Mük) versorgt. Ob in Schwabing, Bogenhausen, Harlaching oder Neuperlach – Wartezeiten in den Zentralen Notaufnahmen (ZNA) bis zu 30 Stunden gehören wie überall in deutschen Notaufnahmen zum bitteren Alltag. Wie auch zeitweise abgemeldete und für den Rettungsdienst nicht mehr anzufahrende Notaufnahmen, unzufriedene Patienten, überbelastete Ärzte und Pflegefachkräfte.
München Klinik: Leeres Wartezimmer in der Notaufnahme – so gelang die Wende
Jährlich werden 150 000 Patientinnen und Patienten in den vier Notfallzentren der München Klinik (Mük) versorgt. Ob in Schwabing, Bogenhausen, Harlaching oder Neuperlach – Wartezeiten in den Zentralen Notaufnahmen (ZNA) von bis zu 30 Stunden gehören wie überall in deutschen Notaufnahmen zum bitteren Alltag. Wie auch zeitweise abgemeldete und für den Rettungsdienst nicht mehr anzufahrende Notaufnahmen, unzufriedene Patienten, überbelastete Ärzte und Pflegefachkräfte.
München: Wiesngrippe nach Oktoberfest 2026 – LMU-Studie untersucht Atemwegserkrankungen
Tracht hatte in den vergangenen Tagen in München Hochkonjunktur. Das gilt jetzt bald auch für Taschentücher. Denn nach der Wiesn kommt die Wiesngrippe. Die hatte sich auch Stefan Max Brunner beim Wiesnbesuch im vergangenen Jahr eingefangen. „War nicht schön“, sagt er.
München: Um Diabetes-Früherkennung bei Kindern hat sich Anette-Gabriele Ziegler verdient gemacht
Eigentlich möchte man Anette-Gabriele Ziegler schon während des Gesprächs fragen, ob Glück nicht doch übertragbar sein könnte. Ob Endorphine vielleicht wie ein ordentlicher Schnupfen nicht doch von einem auf den anderen überschwappen könnten. Natürlich stellt man sie nicht, natürlich wäre diese Frage naiv und keineswegs fundiert. Schon gar nicht, wenn man einer hochdekorierten Ärztin und Wissenschaftlerin gegenübersitzt.
Oktoberfest 2026: „Es gibt keinen Level von Alkohol, der nicht schädlich ist“
Getrunken hat Harald Kühl am Tag des Gesprächs natürlich nur Kaffee und Wasser. „Ich bin ja im Dienst“, sagt er. Der 61-Jährige ist Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin an der München Klinik Harlaching. Klar, ein Bier auf der Oidn Wiesn ginge schon. Aber generell habe er es nicht so mit Alkohol, sagt er.
Renommierter Münchner Herzchirurg Rüdiger Lange schreibt in Biografie über OPs und Angst
Im Oktober 2014 wird in einer kleinen Stadt in Russland, 130 Kilometer von Moskau entfernt, Maxim geboren. Ein Wunschkind. Ein kleiner Bruder für die ältere Schwester Sophia, die ihn so sehr liebt. Die Familie ist glücklich. Es könnte so schön sein, aber vier Monate später ist das große Glück nur ein Scherbenhaufen. Denn Maxim liegt eines Morgens in seinem Bettchen und atmet nicht mehr.
„Dann habe ich versagt“ – Biografie eines Herzchirurgen
Im Oktober 2014 wird in einer kleinen Stadt in Russland, 130 Kilometer von Moskau entfernt, Maxim geboren. Ein Wunschkind. Ein kleiner Bruder für die ältere Schwester Sophia, die ihn so sehr liebt. Die Familie ist glücklich. Es könnte so schön sein, aber vier Monate später ist das große Glück nur ein Scherbenhaufen. Denn Maxim liegt eines Morgens in seinem Bettchen und atmet nicht mehr.
München: Sanitätszentrum auf dem Oktoberfest ist einsatzbereit
Das große Willkommensschild am Eingang des 191. Oktoberfestes hängt. Die Bierzelte stehen. „Bald wird es ernst“, sagt der Münchner Wiesn-Chef und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD) bei der Pressekonferenz der Aicher Ambulanz Union auf der Wiesn. Er lacht. Denn alles läuft in seinen Augen „perfekt“. Man liege „wahnsinnig gut im Zeitplan“. Auch das Sanitätszentrum steht schon und ist einsatzbereit für den Wiesnbeginn am 19. September.
Neue Tagesklinik in München: Hilfe für junge Menschen mit Ängsten und Depression
Sandsäcke, dicke Matratzen, ein Standboxball – es ist ein Fitness-Parcours, und doch geht es nicht in erster Linie darum, Boxschläge und Deckungspositionen zu lernen, Führhand und Schlaghand zu koordinieren. In der kleinen Turnhalle im Max-Planck-Institut für Psychiatrie an der Kraepelinstraße geht es darum, einen neuen Zugang zu sich selbst zu finden.
München: Medikament verzögert Verlauf von Typ 1 bei Kindern
Ferdinand ist neun. Er ist sportbegeistert, liebt besonders das Skifahren. Und er hat Diabetes mellitus Typ 1 - eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern und die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Die Zahl der Erkrankungen nimmt laut Studien zu.
Ein neues Leben in München: Wie das Einleben gelingen kann.
Viele Kuppeln mit blauen Mosaikfliesen, viele Türmchen, eine riesige Moschee. Der Imam-Platz der iranischen Stadt Isfahan hat gar nichts, aber auch gar nichts mit dem Marienplatz in München zu tun. Für Fatemeh Maraki schon. Der Marienplatz erinnert sie an ihre Heimatstadt. „Hier gibt es so viele Sehenswürdigkeiten wie in Isfahan“, sagt die 32-Jährige. Und so viele Menschen aus so vielen Kulturen. „Der Marienplatz ist für mich das Herz von München“.
Alzheimerforschung in München: Neuer Gehirnscanner zur Früherkennung
Laut Welt-Alzheimer-Report erkrankt alle drei Sekunden weltweit ein Mensch an Demenz. Auch wenn es bereits Erfolg versprechende Antikörper-Therapien und neue diagnostische Verfahren gibt: Noch besser zu verstehen, warum mit zunehmendem Alter gehäuft neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit entstehen und wie sie zum Verlust geistiger Fähigkeiten führen, bleibt eine der größten medizinischen Herausforderungen. Darin sind sich Forscher und Mediziner einig.
Kocherlball 2026 in München: Eine Stimmung, die es so nur hier geben kann - die Bilder
Wenn in Schwabing in aller Herrgottsfrühe Menschen in Lederhose und Dirndl an Bushaltestellen warten, wenn am dritten Sonntag im Juli so viele Räder rund um den Chinesischen Turm im Englischen Garten stehen, dass kaum mehr ein Abstellplatz an Baum und Strauch zu finden ist, dann kann das nur eines bedeuten: Kocherlball. Zu Musik wird getanzt, Brotzeit gemacht und – auch, wenn es ziemlich früh ist – Bier getrunken. Wie einst Ende des 19. Jahrhunderts.
Forschungsprojekt für Borreliose und FSME: Wo die ansteckenden Zecken lauern
Zecken gibt es an vielen Orten: im Gras, an Büschen, an Waldrändern. In öffentlichen Grünanlagen wie dem Nymphenburger Schlosspark in München, in den Isarauen oder im eigenen Garten. Zeckenkarten, die genau markieren, wo die Risikogebiete in Bayern liegen, gibt es schon lange. Etwa vom Robert-Koch-Institut (RKI). Sie zeigen, in welchen Gebieten die Ansteckungsgefahr mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) besonders hoch ist.
Münchner Apotheken bieten Gedächtnis-Check zur Demenz-Früherkennung
Plötzlich ist der Name weg oder die Telefonnummer. Einfach vergessen. Die Geldbörse ist verlegt, der Einkaufszettel, der Schlüssel. Altersvergesslichkeit kann viele Ursachen haben, aber auch auf eine beginnende Demenz, sprich den Abbau von Nervenzellen im Gehirn hindeuten. Viele Menschen nehmen diese Gedächtnisveränderungen zwar wahr, aber holen sich oft zu spät Hilfe. Aus Angst, aus Scham.
Krankschreibung in München: Hausärzte protestieren
Die Bundesregierung will die Regelungen zur Krankschreibung verschärfen. So soll die telefonische Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt worden war, wieder abgeschafft werden. Auch soll in Zukunft eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bereits vom ersten Tag der Erkrankung an bei den Krankenkassen vorgelegt werden. Bislang war das erst am vierten Tag verpflichtend. Die Entrüstung über diesen Reformkurs bei den Hausärzten ist groß. Auch bei Wolfgang Ritter.
15 Jahre neues Generalkonsulat des Staates Israel in München: Freundschaft und Herausforderungen
Als nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 das erste Generalkonsulat des Staates Israel in der Maria-Theresia-Straße 11 in München eröffnet wird, ist der Kontakt mit deutschen Behörden untersagt.
CSD 2026 in München: Wo Bill Kaulitz einer von vielen ist
Es ist heiß. Verdammt heiß. Und dann küsst Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) seinen Lebensgefährten Sebastian Müller. Wann gab es das schon bei einem Christopher Street Day (CSD) in München? Es ist ein Kuss zu Beginn der großen Polit-Parade, der nicht nur Innigkeit ausdrückt, sondern auch eine Aussage ist. „Für mich ist es eine große Ehre, dass ich heute das erste Mal diese Parade als Oberbürgermeister anführen darf“, sagt er.
Zum Tod der Münchner Kinderärztin Barbara Ohrt
Barbara Ohrt war eine außergewöhnliche Beobachterin. Darin sind sich Familie, Freunde und Kollegen der Kinderärztin einig, die so lange im Dr. von Haunerschen Kinderspital an der Lindwurmstraße in München gearbeitet und ihre Visionen umgesetzt hat. Sie war eine Beobachterin, die sich Zeit ließ, das Große im Kleinen zu entdecken, das Wesentliche; die jeder Kleinigkeit nachspürte, um plötzlich das Ganze zu sehen.
Was der neueste OP-Roboter in der München Klinik kann
Im OP müsste eigentlich ein Patient liegen. Doch auf dem OP-Bett ist niemand. In einer Art Plastikkästchen liegen nur Stoffblumen. Die Blumen sind nur Zierde, aber mitten in der künstlichen Blumenwiese liegt eine runde Scheibe mit unterschiedlich großen Gumminoppen. Diese Scheibe ist ein Dummy, die Noppen der Gewebe-Ersatz: um mit „Shurui“ zu üben und zu zeigen, was der jüngste Roboter-Zugang in der München Klinik Bogenhausen alles kann.
Sonnenschutz in München: Tipps gegen Hitze und UV-Strahlung
Der Deutsche Wetterdienst hat für den Süden Bayerns Hitzewarnungen ausgegeben. Auch in München soll die Temperatur in den nächsten Tagen bei mehr als 32 Grad liegen. In den Nächten wird es sich nur wenig abkühlen. Der Wetterdienst warnt auch vor starken UV-Belastungen.
München Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek steht vor einer Wiederwahl für zwei Jahre
Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD) hat nach der Bürgermeisterwahl immer wieder deutlich gemacht, dass sie gerne für weitere sechs Jahre weitermachen würde. Ihr Amt als Referentin fortsetzen könnte die 66-Jährige auch. Aber nicht die ganze Amtsperiode, sondern lediglich zwei Jahre. Wie aus SPD-Kreisen zu hören ist, soll ihre Amtszeit von Juli an bis zum 30. Juni 2028 verlängert werden.
Klinikum Harlaching in München: Ein Krankenhaus zieht um – im laufenden Betrieb
Lagebesprechung. 6 Uhr. Dienstagfrüh. Jenifer Kaufer steht im Kindernotfallzentrum. In ein paar Minuten ist es soweit, dann beginnt das, was die 44-jährige Inbetriebnahme-Managerin der München Klinik mit ihrem Team seit zwei Jahren geplant und mit den Mitarbeitern immer wieder geübt hat: den Umzug des Klinikums Harlaching – vom alten in das nigelnagelneue, erst im Mai eingeweihte Gebäude. Ein Umzug im laufenden Betrieb. An zwei Tagen. Wann gibt es das schon?
Gesundheitsreform 2027: Einsparungen belasten Münchner Kliniken
Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verschärft die Bundesregierung den Sparkurs im Gesundheitswesen. Im Jahr 2027 sollen 16,3 Milliarden Euro eingespart werden, um Finanzierungslücken der gesetzlichen Krankenkassen zu schließen. Der Rotstift wird nicht nur bei Versicherten und Pflegekräften angesetzt, sondern auch bei Krankenhäusern. Einrichtungen in München müssen sich auf spürbare Einschnitte vorbereiten.
München: Wie das Klinikum Harlaching umzieht
Kaum wird Jenifer Kaufer also irgendwo gesichtet, sind die beiden Fragen „Wann?“ und „Wohin?“ obligatorisch. Daran habe sie sich die letzten Wochen und Monate schon gewöhnt, sagt sie. Sie antwortet allen, lächelt den Menschen zu und verbreitet einen Optimismus, den die Fragenden und Suchenden gerne annehmen. Eigentlich ist Kaufer diplomierte Pflegefachfrau.
„Gute Laune – das macht es doch für alle leichter“
Vor zehn Jahren gerät Michael Mehringer in einen schweren Verkehrsunfall. Er überlebt – gerade so. Wie einen Schicksalsschlag überwinden, der alles verändert? Zu Besuch bei einer Familie, deren Herzlichkeit heilsam ist. „Gute Laune – das macht es doch für alle leichter“ Vor zehn Jahren gerät Michael Mehringer in einen schweren Verkehrsunfall. Er überlebt – gerade so. Wie einen Schicksalsschlag überwinden, der alles verändert? Zu Besuch bei einer Familie, deren Herzlichkeit heilsam ist.
20 000 Proben täglich – wie Münchens größtes Labor funktioniert
Das orangefarbene B steht groß und schief auf dem Briefkopf. Viele Münchnerinnen und Münchner kennen es, weil sie mit Sicherheit schon einmal eine Rechnung mit dem leuchtenden Firmenlogo in den Händen gehalten haben. Das B steht für Becker: das Labor Becker.
Telemedizin in München: Warum gehen nicht mehr Menschen zum Arzt auf dem Bildschirm?
Telemedizin ist in Deutschland längst Alltag: Krankschreibungen, Rezepte, Arztbriefe – vieles lässt sich inzwischen per Smartphone abwickeln. Und doch bleibt die Videosprechstunde, gemessen an den Millionen Arztkontakten, eine selten genutzte Möglichkeit.
Krebs bei jungen Erwachsenen: Wie das Netzwerk JuKK in München unterstützt
Diesen Urlaub wird Christine Kruse nie vergessen. Sie ist damals 27 Jahre alt, in Kirgisistan unterwegs und genießt die freie Zeit, die Natur, geht wandern. Dann passiert es: Sie fällt einfach um, hat einen epileptischen Anfall. „Ich war bewusstlos im Irgendwo“, erinnert sich die heute 35-Jährige. Nach der Rückkehr geht sie zum Arzt. Die Anfangs-Diagnose: ein langsam wachsender, gutartiger Tumor im Kopf. Damals hatte sie große Angst vor weiteren Eingriffen.
Neubau der München Klinik Harlaching eingeweiht
Die erste Planung für einen Neubau des Krankenhauses Harlaching gab es schon im Jahr 1998. Erst viele Jahre später folgten 2020 die ersten Baumaßnahmen für eine neue Klinik im Münchner Süden. 295 Millionen Euro haben der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München investiert. Nach fünf Jahren Bauzeit ist nun aus der Planung Wirklichkeit geworden.
München: So wird die Hantavirus-Kontaktperson im Klinikum Schwabing behandelt
Die Hantavirus-Kontaktperson aus Bayern, die seit Montagnachmittag auf der Infektiologie der München Klinik Schwabing in Quarantäne liegt, hat weiterhin keinerlei Symptome. Die Ergebnisse aller bisher erfolgten Untersuchungen sind laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der München Klinik (Mük) bislang immer noch negativ. Das Hantavirus war auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius ausgebrochen, das am 1. April in Südargentinien gestartet war.
Einsatz auf dem Mercy Ship - warum Helfen glücklich macht
Wenn ein Mensch so viel Freude ausstrahlt, dass jedes Wort wie eine Liebeserklärung an das Leben klingt, dann muss er wohl schon so einige Begegnungen mit dem Glück gehabt oder viel Liebe erfahren haben. „Stimmt, ich hatte viel von beidem“, sagt Vanessa Body und lacht. So sehr, dass die beiden Haarbüschel mit den kleinen Löckchen wackeln und ihre Augen noch größer werden als sie ohnehin schon sind.
Das ist der München-Plan von OB Dominik Krause und der künftigen Stadtregierung - Analyse
35 Seiten, aufgeteilt in 17 Kapitel: Der Koalitionsvertrag, auf denen sich Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und Rosa Liste geeinigt haben und nach dem sie München in den kommenden sechs Jahren gestalten wollen, ist kürzer als das Papier, mit dem Grün-Rot 2020 startete (42 Seiten). Nach der Präambel steht ein Abschnitt an erster Stelle, den es damals gesondert nicht gab: Haushalt und Finanzen. Die Haushaltskrise begrenzt die Handlungsspielräume. Wo will die Mango-Koalition sparen?
München: Polizisten bei Festnahme am Marienplatz bedrängt
Ein 42-jähriger Mann hat am Samstag gegen 18 Uhr Parfüm aus der Auslage des Galeria Kaufhof am Marienplatz entwendet. Er steckte die Beute in eine Papiertüte und verließ das Kaufhaus ohne zu bezahlen. Ein 19-Jähriger beobachtete den Tatverdächtigen. Er verständigte die Polizei und folgte dem Mann zur U-Bahn-Station Marienplatz. Als der 42-Jährige in die Linie U 3 einsteigen wollte, versuchte ihn sein Verfolger daran zu hindern, wurde aber beiseite gestoßen.
Brand im Hotel: 200 Gäste in München in Sicherheit gebracht
Im Revo-Hotel direkt am S- und U-Bahnhof Neuperlach Süd hat es am Freitagabend gegen 21 Uhr gebrannt. Im zehnten Stock des Hauses wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Wie die Polizei mitteilt, mussten 200 Hotelgäste in Sicherheit gebracht werden. Ein Mann wurde leicht verletzt. Der 41-jährige Gast, der sich im komplett verrauchten Zimmer aufhielt, wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und leichte Brandverletzungen.
München Klinik Harlaching gibt Einblick in neues Geburtszentrum
Die neue München-Klinik Harlaching, der derzeit größte Krankenhausneubau in Bayern, wird im Sommer fertig sein. Alle Abteilungen werden während des laufenden Betriebs am 9. und 10. Juni vom Bestandsbau der alten Klinik in die neuen Räume umziehen. Auch die Frauenklinik mit ihrer Geburtshilfe.
Kardiologie der München Klinik: Einblicke in das neue Labor für Herzerkrankungen
Ein Herz hat viel zu tun. Es ist ein Hochleistungsorgan. Fünf bis sechs Liter Blut pumpt ein gesundes Herz in der Minute durch den Körper. Das sind mehr als 7000 Liter täglich und 250 Millionen Liter im Laufe von 80 Jahren. Mit zunehmendem Alter kann sich die Struktur des Herzmuskels verändern. Erkrankungen wie die Herzinsuffizienz, die koronare Herzerkrankung oder Herzrhythmusstörungen häufen sich.
München: Gesundheitsreferat fürchtet Impflücken
Verschobene und nicht nachgeholte Routineimpfungen während der Corona-Pandemie, Impfmüdigkeit, internationale Migration und Mobilität – deutschlandweit steigen wie schon 2024 die gemeldeten Masernfälle. 2023 waren es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) noch 79 Fälle, im Jahr 2024 schon 560. In München blieb die Zahl 2025 bislang mit 16 Fällen im Vergleich zu 2024 auf einem niedrigeren Niveau; damals hatte es 19 Fälle gegeben.
200 Jahre LMU Klinikum: Über eine lange Jubiläumsfeier im Sitzen
Eine große Aperol-Bar. Ein sehr langes Programm beim Jahresempfang des LMU Klinikums in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität. Wie hängt beides zusammen? Bekannt ist: Der Programmteil war jedes Jahr kurzweilig, aber immer schon eine Herausforderung für den Sitzmuskel. Aber nie gab es eine Bar zum „Vorglühen“, wie der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume in seinen Grußworten lobt. „Eine Innovation“, sagt er. Besonders, weil er ja um die zeitlich intensive Veranstaltung wisse.
Gefährliche Keime in München: „Das Krankenhaus ist ein Hotspot für multiresistente Erreger“
Antibiotikaresistente Keime sind auf dem Vormarsch. Also Krankheitserreger, gegen die die meisten Antibiotika unwirksam sind. Laut einer Studie starben 2019 in Deutschland an die 9600 Menschen aufgrund einer Infektion mit einem multiresistenten Erreger (MRE). Wenn bei diesen Menschen das Antibiotikum gewirkt hätte, wären sie noch am Leben. Die Labore müssen bestimmte MRE melden. In München waren es 2025 im ersten Halbjahr 406 Fälle – also 61 Fälle mehr als im gleichen Zeitraum 2024.
Diese Probleme muss die Politik dringend lösen
Foto: dpa/Bearbeitung: SZ Foto: dpa/Bearbeitung: SZ Mehr Radwege, schwierige Sparmaßnahmen und bezahlbare Mieten: Welche Themen der neue grüne OB und die nächste Rathauskoalition schnell angehen sollten.
München: Neue Station für Kampf gegen Ebola und andere Infektionskrankheiten
Ebola, Lassa-Fieber, Krim-Kongo-Fieber oder andere hochansteckende Infektionskrankheiten: In Sonderisolierstationen (SIS) können sie behandelt werden. Sieben davon gibt es in Deutschland, eine in München.
München Klinik: Wartezeiten in der Notaufnahme soll es bald nicht mehr geben
Der Reformprozess „Mük 20++“ der kommunalen Kliniken in München ist in vollem Gange. Besonders die Neustrukturierung der Zentralen Notaufnahmen (ZNA) steht für die nächsten drei Jahre im Fokus. Dafür hat die München Klinik (Mük) vor einigen Monaten Tim Flasbeck als Direktor für innerklinische Notfallmedizin nach München geholt. Der 50-Jährige ist Arzt und arbeitet gerade zusammen mit dem klinischen Personal der München Klinik intensiv an einer Optimierung der Notaufnahme.
München: Demo für die Rückkehr der Eisbachwelle
Die Welle sprudelt und schäumt. Aber es ist zu wenig Wasser im Eisbach. Surfen? Keine Chance. Seit Monaten ist die Surfer-Welle verschwunden. Gemeinsame Versuche von Stadt und der Surf-Community, die Welle im Sinne aller wiederzubeleben, sind bis jetzt gescheitert. Seit dem 11. Februar hat die Stadt München das Surfen auf der Eisbachwelle verboten. Dagegen haben am Sonntag viele Surfer demonstriert – mit Plakaten, mit Pfeifen und Buh-Rufen.
Aus alten Bettenhäusern werden Wohnungen für Pflegepersonal
Bezahlbaren Wohnraum für Pflegende zu schaffen, ist eine der großen Herausforderungen für die Stadt München. Das Angebot sichert die pflegerische Infrastruktur, steigert die Attraktivität des Pflegeberufes und verhindert die Abwanderung des Personals in andere Städte.
München: Umbau von Klinik-Bettenhäusern zu Wohnungen für Pflegepersonal - zu bezahlbaren Mieten
Bezahlbaren Wohnraum für Pflegende zu schaffen, ist eine der großen Herausforderungen für die Stadt München. Das Angebot sichert die pflegerische Infrastruktur, steigert die Attraktivität des Pflegeberufes und verhindert die Abwanderung des Personals in andere Städte.
München: Wie die Stadt den Hitzeschutz stärken will
Die Auswirkungen des Klimawandels sind spürbar. Die Temperaturen steigen, Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius häufen sich. Hitzewellen gelten als „stille Killer“, weil die gesundheitliche Belastung durch hohe Temperaturen oft nicht ernst genug genommen wird. Im Jahr 2024 gab es laut deutschem Wetterdienst 26 heiße Tage, also Tage mit 30 Grad oder mehr. 2025 waren es 19. Der heißeste Tag war mit 34,3 Grad der 2. Juli. Eine Hitzewelle gab es im Zeitraum vom 22. Juni bis um 2.
Medizin-Weisheiten: Warum Sprache das beste Beruhigungsmittel für Patienten ist
Arbeiten – das ist die eine Seite von Mark Weinert. Die andere: reisen und schreiben, am besten gleich mal zwei Bücher in einem Jahr. Nichts tun ist also nicht so die Sache des 54-Jährigen. Seit 27 Jahren arbeitet er als Anästhesist und ist Oberarzt für Anästhesie an der Helios Klinik München-Perlach. Er liebt seinen Beruf, redet gern über seine Erfahrungen. Aber er sieht auch das, was ihm nicht gefällt: fehlende Kommunikation am OP-Tisch, zu wenig Teamwork oder zu wenig Zeit für den Patienten.
Neue Palliativstation in Harlaching: Helligkeit im dunkelsten Moment
Dieses „Danke“ ist wie ein bunter Blumenstrauß, der glücklich macht. Denn wenn Verena Gräfin von Plettenberg Danke sagt, dann spürt man, dass es nicht leicht dahingesagt ist, sondern aus ganzem Herzen kommt. Voller Freude und Ehrlichkeit. Die Palliativstation in der neuen München Klinik Harlaching, die im Frühsommer eröffnet wird, ist fertig. „Und dass sie so schön geworden ist, verdankt der Förderverein der Palliativstation Harlaching so vielen Menschen“, sagt die 66-Jährige.
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