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Articles by Nikolaus Kowall
Preis-Vergleich: Energiewende ist billiger als sich an fossilen Brennstoffen festzuklammern
Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören. Erneuerbare Energien sind günstiger im Bau, sie brauchen keine Brennstoffe und verursachen weniger Personalkosten – das heißt: Sie liefern die billigsten Stromkosten. Langfristig kommt uns die Energiewende also günstiger. Der Ökonom Nikolaus Kowall zeigt, warum wir uns nicht an die alte, fossile Energiewelt klammern sollten.
Ökonom Kowall: Frankreichs Atomkraft-Strategie hat der Wirtschaft des Landes geschadet
Frankreich steckte jahrzehntelang seine Forschungs- und Industrieförderung großteils in Atomkraft – und vernachlässigte andere Zukunftsbranchen. Diese Fixierung auf einen Megasektor hat die Innovation im Land gebremst und der Gesamtwirtschaft geschadet. Frankreich hat am Ende den industriellen Anschluss an Deutschland verloren, erklärt der Ökonom Nikolaus Kowall. Frankreich sah sich lange als „Grande Nation“.
Frankreichs Atom-Mythos: So ließ das Land Atomenergie billig aussehen
Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören. Frankreich gilt oft als Vorbild für Atomenergie. Doch die hat in Frankreich nur funktioniert, solange viele Kosten unsichtbar waren. Staatliche Hilfen, zu niedrige Rücklagen für Atommüll-Lagerung und verschobene Risiken haben den Strom billig gehalten. Jetzt aber holen die echten Kosten das Land ein. Und sie sind gewaltig. Nach dem Ölpreisschock 1973 setzte Frankreich massiv auf Atomkraft.
Atomkraft als Klimaretter? Die Realität zeigt: Sie ist zu teuer, zu langsam und unflexibel
Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören. Die Atomlobby sagt, Atomkraft ist klimafreundlich und liefert uns sauberen Strom: Viel Leistung, wenig CO₂. Doch neue AKWs sind extrem teuer und brauchen Jahrzehnte bis zur Fertigstellung. Gleichzeitig kann Atomenergie gar nicht erfüllen, was wir in der Energiewende brauchen: Denn die gelingt nur, wenn Strom günstig, schnell und flexibel erzeugt werden kann – der Bau von Atomreaktoren kann nichts von alldem.
Ohne Wasserstoff kein Stahl
Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen auf Wasserstoff. Kürzlich kündigte Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer (bescheidene) Förderungen an. Wasserstoff gilt als Schlüssel für eine klimaneutrale Industrie, vor allem dort, wo Prozesse nicht einfach elektrifiziert werden können – etwa in der Stahlerzeugung. Doch während heimische Wasserstoffprojekte stocken, setzt die Politik nun auf Importe aus Nordafrika.
Der Wunsch nach mehr Zeit statt Geld ist weit verbreitet
Warum es so wichtig wäre, Arbeitszeitverkürzung sozial und nachhaltig zu gestalten. Auch damit die sehr ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen ein Ende hat. In der aktuellen Diskussion um die Arbeitszeitverkürzung steht die Frage im Vordergrund, inwiefern diese in Zielkonflikt mit höheren Mindestlöhnen steht. Gerade die Teuerung macht den Erhalt der Kaufkraft für viele zur Priorität. Nur sind Kaufkraft und Freizeit kein Widerspruch.
Draghi government: Seven ‘surprising’ facts about Italy
Draghi government: Seven ‘surprising’ facts about Italy 16 February 2021 The main fault line of the Eurozone and the EU lies in the South - first and foremost in Italy. By Philipp Heimberger and Nikolaus Kowall photo: iStock.com/Em Campos It is high time to take a fact-based look at the country and dispel some of the myths that continue to be spread. Italy has been running trade surpluses, and the country remains the EU’s second-largest industrial location behind Germany.
Why distorted pictures of Italy are poison for European policy debates (news article)
By Philipp Heimberger and Nikolaus Kowall photo: iStock.com/Em Campos ‘A country cannot permanently live beyond its means. The Italian state must urgently tighten its belt!’ Politicians and journalists have been repeating variations of this statement again and again when it comes to discussing Italy and its economy.
Ist Österreich wettbewerbsfähig? - Kontrast.at
Wie steht Österreichs Wirtschaft nach zehn Jahren sozialdemokratisch geführter Regierung da? Darüber wird es in den kommenden Monaten viele Diskussionen geben. Die neoliberale Phalanx aus Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Agenda Austria und den Wirtschaftsredakteuren etlicher Medien wird ein trübes Bild zeichnen. Um die sozialen und ökologischen Probleme von Wohnungsmangel bis zur wenig nachhaltigen Ressourcennutzung wird es ihnen nicht gehen.
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