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Articles by Norman Gabler
Rekordregen in Istanbul: Drei Tote, Warnung bis Samstagnacht
Istanbul erlebt den nassesten Herbsttag seit Jahrzehnten: In der Nacht zum Donnerstag verwandelten sich Straßen und Unterführungen der 16-Millionen-Metropole in reißende Bäche. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, vier werden noch vermisst. Und die Lage ist noch nicht ausgestanden: Der türkische Wetterdienst warnt bis in die Nacht zum Sonntag vor weiterem kräftigem Regen.
Grauer statt goldener Oktober am Wochenende
Pünktlich zum Wochenende legt das goldene Wetter der vergangenen Tage eine Pause ein. Besonders der Samstag zeigt sich nass und kühl, am Sonntag dominieren vielerorts graue Wolken. Doch es gibt auch Lichtblicke: Regional darf sich die Sonne zwischenzeitlich zeigen und sorgt für freundliche Momente. Samstag: Kühl mit Wolken, Regen und etwas Sonne Am Samstag zieht sich ein Regenband quer über Deutschland, das sich vom Südwesten über die Mitte bis in den Nordosten erstreckt.
Ski-Weltcup in Sölden: Depotschnee rettet Start, Neuschnee fehlt
In einer Woche starten die Skirennläuferinnen und Skirennläufer am Rettenbachferner in Sölden in den Weltcup-Winter. Die FIS hat die Piste freigegeben, doch das Weiß stammt größtenteils aus dem vergangenen Frühjahr. Die Kaltfront an diesem Wochenende bringt den Alpen zwar Neuschnee, aber vor allem weit im Westen. Ins Ötztal kommt davon kaum etwas. Grünes Licht dank 60.000 Kubikmetern Altschnee Bei der offiziellen Schneekontrolle am Donnerstag, 15. Oktober, gab die FIS die Rennpiste frei.
Kräftiger Regen an den Alpen, an der Küste stürmische Böen
Das Wetter heute Heute zieht ein Regengebiet von der Mitte Deutschlands langsam in den Osten und Süden. Im Süden kommt aus den Alpen heraus noch schauerartiger Regen hinzu, der teils kräftig ausfällt. In den übrigen Regionen wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, dabei gehen örtlich Schauer nieder. Ein kurzes Gewitter ist nicht ganz ausgeschlossen, das Risiko bleibt aber gering. Die Temperaturen erreichen 10 Grad in der Eifel und bis zu 18 Grad am östlichen Alpenrand.
Unwetter auf Mallorca und Ibiza: Sturzfluten ab Sonntag möglich
Am Freitag zeigt Mallorca noch einmal 28 Grad und Sonne, doch das dürfte vorerst der letzte Strandtag gewesen sein. Ab Samstag setzt sich über dem westlichen Mittelmeer ein kräftiges Höhentief fest. Spaniens Wetterdienst AEMET rechnet auf den Balearen und an der Mittelmeerküste örtlich mit 150 bis 250 Litern Regen pro Quadratmeter. Mitten in den Herbstferien trifft das viele deutsche Urlauber. Wo es am heftigsten werden kann Die AEMET hat bereits am Mittwoch einen Sonderhinweis veröffentlicht.
Sturmflut an der Ostsee: Lübecker Uferstraßen könnten überfluten
Ab Samstagabend wird es an der westlichen Ostsee ernst: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat für die Kieler und Lübecker Bucht eine Vorabinformation zu einer Sturmflut herausgegeben. Bis Sonntagvormittag kann das Wasser bis zu 1,40 Meter über das normale Niveau steigen. In Lübeck könnten tief gelegene Straßen an der Trave unter Wasser geraten. Auch Dänemark trifft schon Vorbereitungen.
Herbstferien von NRW bis Berlin: Nach Regen kommen sonnige Tage
In Nordrhein-Westfalen beginnen am Samstag die Herbstferien, Berlin, Hamburg und Brandenburg folgen am Montag. Der Start wird nass und deutlich kühler, im Westen regnet es zeitweise bis Montag. Danach setzt sich Hochdruck durch und bringt zum Wochenbeginn viel Sonne. In der zweiten Ferienwoche wird es wieder wechselhafter. Ferienstart mit Regen und Temperatursturz Nach dem milden Freitag mit örtlich über 20 Grad zieht in der Nacht zum Samstag von Nordwesten eine Front über Deutschland.
Orioniden über Deutschland: Wolken trüben die Sicht im Südwesten
Kommende Woche erreicht ein Sternschnuppenstrom sein Maximum, der direkt auf den Halleyschen Kometen zurückgeht: die Orioniden. Ihren Höhepunkt haben sie in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober. Ausgerechnet dann schiebt sich von Südwesten neue Bewölkung heran. Wer die schnellen Meteore sehen will, braucht Geduld, einen Wecker für die frühen Morgenstunden und im Süden und Westen etwas Glück.
Nach Nebel viel Sonne, an der Nordsee Regen: Samstag kühler
Das Wetter heute Heute verdichten sich im Westen und Nordwesten die Wolken, und ab dem Nachmittag fällt rund um die Deutsche Bucht sowie im Emsland etwas Regen. Im übrigen Land löst sich der Nebel regional nur zäh auf, danach scheint meist die Sonne bei geringer Bewölkung, und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen 15 bis 24 Grad, am wärmsten wird es im Südwesten.
Kaltfront im Westen: Modelle uneins über Regen für Dürreböden
Am Freitag noch bis 24 Grad im Breisgau, am Sonntag vielerorts kaum mehr als 10: Eine Kaltfront beendet die milde Herbstwoche. Wie viel Regen dabei auf die ausgedörrten Böden im Westen und Südwesten fällt, ist aber offen. Die beiden wichtigsten europäischen Wettermodelle liegen um mehr als das Sechsfache auseinander. Was am Wochenende feststeht Hoch FLORIAN zieht nach Osten ab. Der Freitag bringt nach Nebelauflösung noch einmal viel Sonne und 17 bis 22 Grad, am Oberrhein bis 24 Grad.
Niedrigwasser an der Elbe: Herbstregen bringt Sachsen keine Wende
Die Elbe in Dresden ist zum halben Meter geschrumpft: Am Donnerstagnachmittag zeigte der Pegel 52 Zentimeter, das ist ein Drittel des Mittelwassers. Auch Torgau und Magdeburg melden Tiefstände. Der Regen am Wochenende fällt vor allem im Südwesten. Für Sachsens Flüsse und das Grundwasser ist auch in der nächsten Woche kein Ende des Niedrigwassers in Sicht. Ein Drittel des üblichen Wassers Am Pegel Dresden flossen am Donnerstag um 14:45 Uhr nur 82 Kubikmeter Wasser pro Sekunde vorbei.
Taifun bedroht Guam und Marianen: bis 300 Liter Regen möglich
Im westlichen Pazifik baut sich die nächste Gefahr auf. Eine tropische Depression rund 1.500 Kilometer östlich von Guam soll sich bis zum Wochenende zum Taifun verstärken. Ihre Zugbahn führt mitten durch die südlichen Marianen. Der US-Wetterdienst hat für Guam und die Nördlichen Marianen bereits eine Taifun-Vorwarnung ausgegeben. Der Höhepunkt wird für Sonntag erwartet.
Zuckerrüben in der Pfalz: Zikade und Dürre bringen Ernte-Tief
Auf den Rübenäckern zwischen Pfalz, Rheinhessen und Südhessen läuft die Kampagne, aber an den Wagen ist wenig zu holen. Nach Angaben der Anbauer ist es die schwächste Zuckerrübenernte seit 1991, manche Felder bringen gar nichts. Neben dem Dürresommer ist ein winziges Insekt schuld. Am Wochenende kommt endlich Regen in den Südwesten, für die Rüben aber viel zu spät. Weniger als die Hälfte des Zuckers Nach Angaben des Verbands der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer vom 13.
Milder Herbsttag nach Nebel im Süden: zum Wochenende Regen
Das Wetter heute Heute zeigt sich der Oktober von seiner freundlichen Seite, auch wenn sich vor allem im Süden Nebel und Hochnebel teils nur zäh auflösen. Danach wird es heiter, gebietsweise ziehen auch ein paar Wolken durch, es bleibt aber überall trocken. Die Temperaturen steigen auf milde bis sehr milde Werte zwischen 14 Grad im Nordosten und 21 Grad im Westen und Südwesten. Der Wind weht überwiegend schwach, an der Nordsee mäßig, und kommt meist aus südlichen Richtungen.
Sturzflutgefahr in Oklahoma: Hurrikanfeuchte trifft Dürreböden
Über Monate hat es in Oklahoma und Texas kaum geregnet, jetzt kommt das Wasser auf einmal. Ein tiefer Trog im Jetstream zieht die Feuchtigkeit von Hurrikan Simon vom Pazifik bis in die südlichen Great Plains. Bis Donnerstag kann dort in wenigen Tagen doppelt so viel Regen fallen wie sonst im ganzen Oktober. Weil die ausgedörrten Böden das Wasser kaum aufnehmen, drohen Sturzfluten.
Wildunfälle in Deutschland: Pendler fahren bald in die Dämmerung
Am Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Danach rollt der Feierabendverkehr wieder mitten in die Dämmerung, also genau in die Zeit, in der Rehe und Wildschweine unterwegs sind. Gleichzeitig steuert Deutschland auf eine ruhige Hochdrucklage mit langen Nebelnächten zu. Diese Mischung macht die kommenden Wochen auf Landstraßen besonders riskant.
Kleine Weinernte in Deutschland: Dürre lässt Trauben schrumpfen
Die Fässer bleiben in diesem Herbst deutlich leerer als sonst: Der Dürresommer 2026 hat die Trauben in Deutschlands Weinbergen klein gehalten, die Lese ist fast überall vorbei. Das Deutsche Weininstitut rechnet mit rund einem Fünftel weniger Wein als im Durchschnitt, dafür mit einem außergewöhnlich guten Jahrgang. Der Regen, der jetzt am Wochenende kommt, hilft den Reben erst im nächsten Jahr. Ein Fünftel weniger Wein als üblich Nach einer Mitteilung des Deutschen Weininstituts (DWI) vom 12.
Unwetter in Griechenland: Piräus stoppt Fähren, Schulen zu
Sturzbäche in Athen, eine eingestürzte Brücke auf Euböa, weggespülte Autos auf Skiathos: Ein kräftiges Unwetter hat Griechenland seit Dienstag fest im Griff. Der Zivilschutz hat für sieben Gebietsgruppen den Roten Code ausgerufen, in Piräus und Lavrio durften am Mittwochvormittag keine Schiffe auslaufen. Am Mittwoch steht noch einmal ein harter Tag bevor, erst am Donnerstag lässt das Unwetter nach.
Oft sonnig, an der Ostsee stürmisch: Regen erst ab Samstag
Das Wetter heute Heute hängen an den Alpen am Vormittag noch dichte Wolken, aus denen es regnet. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung dort aber auf. Im übrigen Land löst sich der Nebel auf, danach ziehen Wolkenfelder durch. Im Westen, im Südwesten und im Norden zeigt sich die Sonne gebietsweise länger, und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen 14 bis 19 Grad, am Oberrhein sind bis zu 21 Grad möglich. Der Wind weht meist schwach aus westlichen Richtungen.
Starker El Niño: Winter in Deutschland eher mild, Kälte möglich
Im tropischen Pazifik baut sich einer der stärksten El Niños seit Beginn der Aufzeichnungen auf. Die Langfristmodelle sehen für Deutschland eher einen milden Winter, doch eine Garantie ist das nicht. Entscheidend ist ein Wirbel 30 Kilometer über der Arktis, und seine Signale kommen erst ab November. Bis dahin hält der Herbst noch ein paar Wechsel bereit. Der Pazifik läuft heiß Nach der Diagnose der US-Wetterbehörde NOAA vom 8. Oktober verstärkt sich der El Niño weiter.
Regen im trockenen Südwesten: Wochenende wird deutlich kühler
Noch zeigt sich der Oktober von seiner milden Seite, bis Freitag sind 16 bis 22 Grad drin. Am Wochenende stellt sich das Wetter aber um: Ausgerechnet der ausgedörrte Südwesten bekommt teils länger anhaltenden Regen, an der Ostsee frischt kräftiger Nordostwind auf. Am Sonntag liegen die Höchstwerte vielerorts nur noch bei 8 bis 14 Grad. Bis Freitag mild, dann kippt die Lage Der Mittwoch bleibt nach dem Regen der Nacht meist trocken, am Oberrhein werden bis 21 Grad erreicht.
Hurrikan Simon kriecht vor Mexiko: Sinaloa droht neuer Starkregen
Seit Tagen kreist Hurrikan Simon fast auf der Stelle vor Mexikos Pazifikküste. Sein Zentrum ist noch nicht an Land gekommen, trotzdem haben seine Regenbänder Manzanillo, Acapulco und das Umland von Puerto Vallarta unter Wasser gesetzt. Weil der Sturm kaum vorankommt, regnet es immer wieder auf dieselben Hänge. Als Nächstes ist der Bundesstaat Sinaloa bedroht.
Q.met aus Wiesbaden: wer die Vorhersage auf wetter.net macht
Sonne im Osten, Regen im Westen und stürmische Böen an der Nordsee: Der Herbst zeigt sich in dieser Woche von seiner wechselhaften Seite. Doch wer schreibt eigentlich die Vorhersage, die Sie hier jeden Tag lesen? Hinter wetter.net steht die Q.met GmbH aus Wiesbaden, ein privater Wetterdienst mit eigenen Meteorologinnen und Meteorologen. Wir stellen uns kurz vor.
Hochnebel im Norden: Ab Sonntag tagelang grau, Süden sonnig
Noch zeigt sich der Oktober von seiner milden Seite, am Oberrhein sind bis Freitag 22 Grad drin. Doch am Wochenende stellt sich die Wetterlage um: Nach einer Regenfront am Samstag dreht der Wind auf Nordost, und über Norddeutschland legt sich eine graue Decke, die so schnell nicht weichen will. Der Süden erlebt derweil Sonne pur, dort bleibt es aber auch weiter trocken.
Sonne im Osten, Regen im Westen: an der Nordsee stürmische Böen
Das Wetter heute Heute zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Im Südosten und Osten lösen sich die Nebelfelder am Vormittag auf, danach scheint dort bis in den Mittag hinein längere Zeit die Sonne. Im übrigen Land ziehen dagegen immer mehr Wolken auf, und gebietsweise fällt Regen oder es gehen Schauer nieder. An der Nordsee und in Schleswig-Holstein sind am Abend einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad.
Gasspeicher in Deutschland bei 60 Prozent: Heizbedarf steigt bald
Die Heizsaison hat begonnen, doch Deutschlands Gasspeicher sind deutlich leerer als vor einem Jahr. Noch hilft das Wetter: Der Oktober zeigt sich tagsüber sehr mild, viele Heizungen bleiben aus. Ab Samstag ändert sich das. Eine Front bringt kühlere Luft, danach folgen Hochnebel und frostige Nächte. Mit jedem kalten Tag wird das Wetter zur entscheidenden Größe für die Gasbilanz. Speicher deutlich leerer als im Vorjahr Nach dem Lagebericht der Bundesnetzagentur vom 12.
Meere im September so warm wie nie: Erde bleibt über 1,5 Grad
Die Ozeane der Erde waren noch nie in einem September so warm wie in diesem Jahr. Das zeigt das neue Klimabulletin des europäischen Copernicus-Dienstes. Zum zweiten Mal in Folge lag die Welttemperatur damit mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau, und ein ungewöhnlich starker El Niño legt nach. Auch in Westeuropa und bei den Flüssen von Rhein bis Donau hat dieser Herbst seine Spuren hinterlassen.
Raps vertrocknet in Rheinhessen: Landwirte pflügen Felder um
Eigentlich sollte der Winterraps jetzt kräftig in den Herbst wachsen. In Rheinhessen und der Pfalz sind die jungen Pflanzen nach Wochen ohne nennenswerten Regen aber vielerorts vertrocknet, und viele Landwirte pflügen ihre Felder wieder um. Dazu kommt ein Schädling, gegen den kaum noch ein Mittel wirkt. Die milde Woche bringt nur wenig Regen, ab dem Wochenende wird es kühler.
Zürichsee so tief wie nie: Kanton drosselt Abfluss zur Limmat
Der Zürichsee ist so tief gesunken wie noch nie seit Beginn der Messreihe. Am Montagmorgen zeigte der Pegel 405,27 Meter über Meer, 70 Zentimeter unter dem üblichen Oktoberstand. Und er ist nicht der einzige: Fast jeder zweite große See der Schweiz meldet Rekordtiefstände. Eine Wende ist vorerst nicht in Sicht, denn uns erwartet eine ruhige Herbstwoche mit kaum Regen.
Sonne und letzte Schauer: nachts Frost von Bayern bis Brandenburg
Das Wetter heute Heute zeigt sich der Himmel unterschiedlich bewölkt, immer wieder lockern die Wolken auf und lassen die Sonne durch. Schauer gibt es nur noch vereinzelt. Die Temperaturen erreichen 12 Grad an der Ostsee und bis zu 19 Grad am Oberrhein. Der Wind weht meist schwach aus westlichen Richtungen, nur an der Ostsee kommt er anfangs noch mäßig aus Nordwest. In der Nacht zum Dienstag ist es zunächst vielerorts gering bewölkt oder sternenklar, später bilden sich Nebelfelder.
Hurrikan Simon vor Mexiko: Puerto Vallarta droht Sturmflut
Mexikos Pazifikküste erlebt ein seltenes Doppel: Im Süden steuert Hurrikan Simon als Sturm der Kategorie 4 auf den Badeort Puerto Vallarta zu, im Norden erreichen die Reste von Rachel Baja California und den Süden Kaliforniens. Es drohen meterhohe Wellen, Sturzfluten und Erdrutsche. Für San Diego gilt eine Tropensturm-Warnstufe, wie es sie erst einmal gab.
Herbstferien im Norden und Osten: Mild mit Nebel, danach kühler
Ab Montag haben Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen zwei Wochen Herbstferien. Das Wetter zeigt sich zum Start von seiner versöhnlichen Seite: Nach dem stürmischen Wochenende an der Nordsee folgen milde Tage mit bis zu 22, vereinzelt 24 Grad. Wer früh losfährt, muss allerdings mit dichtem Nebel rechnen. Und in der zweiten Ferienwoche wird es spürbar kühler.
Goldener Oktober 2.0.? Neue Woche mit mehr Sonnenschein!
Nach einem ziemlich kühlen und oft verregneten Wochenende scheint der goldene Herbst nun eine zweite Chance zu bekommen, sich bei uns durchzusetzen. Heute regnet es am Vormittag landesweit immer wieder schauerartig, während es am Nachmittag in der Südhälfte deutlich freundlicher wird. Auch im Norden zeigt sich jedoch hin und wieder die Sonne. Bei einem auffrischenden Westwind steigt das Thermometer auf 9 Grad im Erzgebirge und 16 Grad am Kaiserstuhl.
Sturmböen und Gewitter an der Küste, im Süden mehr Sonne
Das Wetter heute Heute wechseln sich Sonne und Quellwolken ab, dabei gehen immer wieder Schauer nieder. Im Norden fallen sie deutlich häufiger als im Süden, vor allem an Nord- und Ostsee ziehen wiederholt Schauer und kurze Gewitter durch. Die Temperaturen erreichen 12 bis 18 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein. Der Wind weht im Süden schwach bis mäßig, sonst mäßig bis frisch und teils stark böig aus westlichen Richtungen. An der Küste und in den Hochlagen treten zeitweise stürmische Böen auf.
Kraniche in Brandenburg: Dürre und Vogelgrippe leeren Linum
Normalerweise gehören Ende September Zehntausende trompetende Kraniche zum Rhin-Havelluch bei Linum. In diesem Herbst bleibt der größte Binnenrastplatz Deutschlands auffällig leer. Der NABU zählte am 6. Oktober nur 12.220 Vögel, im Vorjahr waren es zu dieser Zeit fünfmal so viele. Neben den Folgen der Vogelgrippe spielt dabei auch der Dürresommer eine Rolle. Ein Bruchteil der gewohnten Zahlen Bei der Synchronzählung am 23.
Hurrikan Isaias trifft Florida: fast 700.000 Haushalte ohne Strom
Mit Böen von rund 180 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan Isaias in der Nacht zum Samstag an der Küste des Florida Panhandle an Land gegangen. Es ist der erste Hurrikan seit zwei Jahren, der auf das US-Festland trifft. In Florida, Alabama und Georgia haben fast 700.000 Strom-Anschlüsse keinen Strom mehr. Das Unwetter zieht jetzt landeinwärts und bringt dort sintflutartigen Regen.
Kühles und wechselhaftes Wochenende! War es das jetzt mit 20 Grad?
Nach einem sehr sonnigen und zumindest tagsüber spätsommerlich warmen Start zeigt sich der Oktober nun von seiner anderen Seite. Neben vielen Regenwolken sind auch die Tagestemperaturen deutlich in den Keller gegangen. Sehr stürmischer und teils nasser Samstag Heute startet der Tag vor allem in der Südosthälfte vielerorts mit ergiebigem Regen, der langsam aus Nordwesten nachlässt, wo sich auch mal die Sonne zeigen kann.
Schauer und Gewitter an der Nordsee, im Süden zieht Regen ab
Das Wetter heute Heute zeigt sich der Himmel im Süden zunächst stärker bewölkt, und es regnet zeitweise. Bis zum Nachmittag zieht sich der Regen jedoch an die Alpen zurück. Im Nordwesten und im Küstenumfeld wechseln sich Wolken und Sonne ab, im Tagesverlauf leben dort aber Schauer auf, vereinzelt entwickeln sich auch Gewitter. Am kräftigsten ist die Schaueraktivität an der Nordsee. In den übrigen Landesteilen bleibt es bei wechselnder Bewölkung mit sonnigen Abschnitten weitgehend trocken.
Polarlichter im Norden möglich: Schauerwolken stören die Sicht
Auf der Sonne hat es in den vergangenen Tagen gleich mehrfach gekracht, und die ausgeschleuderten Teilchenwolken erreichen ausgerechnet heute Abend die Erde. Für die Nacht zum Samstag ist ein mäßiger geomagnetischer Sturm angekündigt, im Norden Deutschlands können Polarlichter am Horizont aufleuchten. Ob man sie sieht, entscheidet allerdings das Wetter: Sturmtief GABRIELA schickt gleichzeitig Schauer und Gewitter an die Küste.
Tornados auf Sizilien: Schule voller Kinder bei Marsala getroffen
Am Freitagvormittag haben sich vor dem Hafen von Marsala im Westen Siziliens mehrere Wasserhosen gebildet und sind als Tornados über die Küste gezogen. Dächer wurden abgedeckt, Autos umgeworfen und mehrere Schulen getroffen, in denen nach Angaben lokaler Medien 273 Kinder waren. Mindestens elf Menschen wurden verletzt, Tote gibt es nach bisherigen Angaben nicht. Die Unwetterlage über Italien ist damit noch nicht vorbei.
Talsperren im Sauerland leeren sich: Regen bringt kaum Wasser
Endlich regnet es im Sauerland kräftig, bis Samstagfrüh fallen in den Staulagen örtlich bis zu 40 Liter pro Quadratmeter. Die Talsperren des Ruhrverbands spüren davon trotzdem kaum etwas: Am Freitagmorgen lag ihr Füllstand bei 66,2 Prozent und sank weiter. Der ausgedörrte Boden schluckt zunächst fast jeden Tropfen, ehe in den Bächen etwas ankommt. Mehr Abfluss als Zufluss Nach dem Lagebericht der Talsperrenleitzentrale Ruhr vom Freitag, 9.
Regen weckt die Pilze: Sammelsaison im Westen startet spät
Monatelang blieben die Körbe leer, nach einem der trockensten Sommer seit Messbeginn fanden Sammler in vielen Wäldern kaum einen Steinpilz. Jetzt hat der Herbstregen den Waldboden im Westen und Norden zum ersten Mal richtig durchfeuchtet. Dazu kommt eine milde, neblige Woche. Für Pilzfreunde rückt damit eine späte Saison in der zweiten Oktoberhälfte in Reichweite, allerdings längst nicht überall.
Regen breitet sich von Westen aus, im Südosten noch lange sonnig
Das Wetter heute Heute zeigt sich Deutschland zweigeteilt. Im Süden und Südosten lösen sich die Nebelfelder auf, danach scheint dort lange die Sonne und es bleibt trocken. Von Nordwesten und Westen her schiebt sich dagegen dichte Bewölkung mit Regen bis zur Oder und Neiße sowie bis zum Main und zum Hochrhein voran. Im Nordwesten geht der Regen im Tagesverlauf in Schauer über, vereinzelt entwickeln sich auch Gewitter.
Herbstlaub in Deutschland: Dürre färbt Buchen braun statt gold
Der Oktober ist der Monat der bunten Wälder, doch in diesem Jahr bleibt die Farbe vielerorts aus. Nach dem Dürresommer stehen vor allem Buchen mit braunen, vertrockneten Kronen da, der Regen der vergangenen Tage kommt dafür zu spät. Wo noch gesundes Laub hängt, kann die nächste Woche aber trotzdem für leuchtende Farben sorgen. Braun statt gold: Buchen im Notprogramm In Nordhessen hat sich das Laub vieler Buchen schon im Hochsommer braun gefärbt.
Tief Gabriela bringt Sturm an die Küste: Danach wird es mild
Endlich hat es geregnet. Tief Felicia hat in der Nacht im Westen bis zu 40 Liter pro Quadratmeter gebracht und die Temperaturen binnen eines Tages um fast zehn Grad gedrückt. Am Freitag folgt Tief Gabriela mit Sturmböen an der Nordsee und auf den Bergen. Danach dreht das Wetter erneut: Ab Dienstag wird es ruhig und für Mitte Oktober ausgesprochen mild.
Erster Bodenfrost im Süden: Kübelpflanzen müssen bald ins Haus
Der Wettersturz hat den langen Spätsommer beendet, mit der Kaltfront strömt kühle Polarluft nach Deutschland. Noch sorgen Wind und Wolken dafür, dass die Nächte nicht allzu frostig werden. Doch ab Montag klart es auf, und im Süden ist örtlich der erste leichte Bodenfrost möglich. Für Oleander, Zitrus und Dahlien wird es jetzt Zeit, über das Winterquartier nachzudenken. Erst Sturm, dann klare Nächte Bis zum Wochenende bleibt es unbeständig und windig.
Hurrikan Isaias zielt auf die Golfküste: Sturmflut bis zwei Meter
Mehr als vier Monate hat es gedauert, jetzt hat der Atlantik seinen ersten Hurrikan der Saison: Isaias. In der Nacht zum Donnerstag erreichte der Sturm im Golf von Mexiko Hurrikanstärke und zieht nun auf die Küste zwischen Mississippi und Florida zu. Dort drohen gefährliche Sturmfluten, Starkregen und Orkanböen. Später im Jahr entstand der erste Hurrikan nur ein einziges Mal: 1905.
Kräftiger Regen bis in den Osten, Sturmböen an Küste und Bergen
Das Wetter heute Heute zeigt sich der Himmel über Deutschland überwiegend stark bewölkt. Von der Nordwesthälfte breitet sich teils länger anhaltender und kräftiger Regen bis in den Osten und Südosten aus. Von Nordwesten her lockert es nachfolgend auf, und wechselnde Bewölkung bringt Schauer sowie vereinzelte Gewitter. Die Temperaturen erreichen 12 bis 22 Grad, am wärmsten wird es an der Neiße.
Dichter Nebel in Deutschland: Ab Montag wieder Unfallgefahr
Am BER krachte es am Sonntag im Morgennebel, vier Menschen wurden verletzt. Die Kaltfront in der Nacht zum Donnerstag räumt mit Wind und Regen zunächst auf. Ab Montag kehrt aber ruhiges Herbstwetter zurück, und mit den nassen Böden und langen Nächten ist auch der Nebel wieder da. Wir erklären, wo er sich bildet und was Autofahrer dann beachten müssen.
Kartoffeln in Deutschland: Dürre kostet 3,5 Millionen Tonnen
Der Dürresommer hinterlässt auf den Kartoffeläckern deutliche Spuren. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts holen die Betriebe 2026 rund 10,4 Millionen Tonnen aus dem Boden, im Vorjahr waren es knapp 13,9 Millionen. Ab Donnerstag bringt eine Kaltfront endlich Regen, und der Boden wird wieder weicher. Für die Knollen kommt das Wasser allerdings zu spät.
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