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Articles by Olivia Kortas
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Krieg in der Ukraine : Sie haben die Trümmer für Merz liegen lassen
In der Nähe der Nationalen Akademie der Wissenschaften im Herzen Kyjiws stehen an diesem Sonntagvormittag noch die Reste ausgebrannter Fahrzeuge. Vor dem Gebäude stapeln sich verrußte Holzbalken, die nach altem Lagerfeuer riechen. Eine düsengetriebene russische Drohne ist vor knapp einer Woche mitten am Tag in die Akademie gestürzt, hat einen großen Teil zweier Stockwerke zerstört, zwei Menschen in den Tod gerissen und sieben weitere verletzt.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Drohnenangriffe auf Züge in der Ukraine : Drohnen im Anflug, bitte alle aussteigen
Die Durchsage kommt zehn Minuten vor der geplanten Ankunftszeit: »Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund des ausgerufenen Luftalarms wird dieser Zug in Kürze halten. Wir bitten Sie alle, ihn zu verlassen.« So kurz vor dem Ziel, na toll. Die Passagiere nehmen ihr Handgepäck und stapfen durchs hohe Gras auf einen Waldstreifen zu. Zwar wurde am Vortag eine Lok nahe der polnischen Grenze getroffen. Ängstlich verhält sich hier trotzdem niemand. Die meisten wirken genervt oder müde.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Mychajlo Drapatyj : Sie hoffen, dass er das Sterben beenden kann
In der Ukraine stehen Armeechefs für mehr als militärische Erfolge und Niederlagen. Sie sind Projektionsfläche für die Hoffnungen und Ängste, die eine Gesellschaft im Krieg hat. Mychajlo Drapatyj ist erst seit gut einer Woche Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, und schon jetzt richten sich an ihn unzählige Hoffnungen und Erwartungen. Dabei ist über den 43-Jährigen, der im fünften Kriegsjahr die ukrainische Armee befehligen wird, viel weniger bekannt als über seine Vorgänger.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Absetzung von Mychajlo Fedorow : Er verabschiedet sich nicht. Er kämpft.
Mychajlo Fedorow kämpft um seinen Posten als Verteidigungsminister der Ukraine, nachdem Präsident Selenskyj seinen Rücktritt forderte. Fedorow präsentiert seine Erfolge und kritisiert offen den Armeechef Syrsykj. Trotz Beliebtheit und Innovationsgeist muss er seinen Platz räumen. Die Bevölkerung protestiert für ihn, während Selenskyj auf Kontinuität setzt. Die Entscheidung zeigt die Herausforderungen in der ukrainischen Armee und die politischen Verflechtungen auf höchster Ebene.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Jaroslaw Hrytsak : »Ich glaube nicht, dass Polen und Ukrainer sich bald versöhnen«
Zwischen Polen und der Ukraine schwelt seit Wochen ein Geschichtsstreit. Auslöser des Streits war, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Einheiten auszeichnete, darunter eine mit dem Ehrennamen »Helden der UPA«. Die UPA war der militärische Arm der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), einer rechtsradikalen politischen Gruppierung, die eine unabhängige Ukraine anstrebte.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Elina Switolina : »Ich habe den Krieg immer im Kopf«
Elina Switolina schaltet sich per Video zu. Am Vortag spielte die Ukrainerin bei den Berlin Tennis Open gegen die Russin Anna Kalinskaja. Sie führte, als die Russin das Spiel aufgrund einer Verletzung abbrach. Switolina, 31, war 2019 die drittbeste Tennisspielerin der Welt. Im März 2022 machte sie eine längere Auszeit, sie sei erschöpft, sagte sie, auch aufgrund des Krieges gegen ihr Heimatland. Im Oktober 2022 kam ihre Tochter Skaï zur Welt.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Luftangriffe auf Kyjiw : Weil sie es können
Niemand, wirklich niemand in Kyjiw war überrascht, als in der Nacht von Samstag auf Sonntag die ersten Explosionen ertönten, immer weitere sprengstoffbepackte Drohnen sowie Marschflugkörper und ballistische Raketen auf die Hauptstadt zuflogen. Die Wohnhäuser bebten wie nie zuvor, überall in der Stadt zerbarsten Fenster durch die Druckwellen, eine Markthalle brannte ab, ein Museumsgebäude wurde komplett verwüstet.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Schaeffler : Nachschub für Putin
Auch im Krieg kann man auf deutsche Technik schwer verzichten. Wie wichtig sie für die russische Armee ist, wollen an diesem Freitagmorgen drei Männer in einer versteckt gelegenen Garage in Kyjiw zeigen. Sie tragen zivile Kleidung, sagen aber, dass sie den ukrainischen Streitkräften angehörten. Auf dem Boden vor ihnen liegen zwei Motoren, die sie aus russischen Drohnen ausgebaut haben wollen. Die Flugobjekte seien in der Region Charkiw, in der Ostukraine, abgeschossen worden, berichten sie.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Verschleppte Kinder in Russland : Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage
Wäre sie 20 Minuten früher da gewesen, dann hätte sie ihre Kinder retten können, glaubt Tetjana Petriw. Hätte schreien und um sich schlagen können, bis sie Ostap und Katja zurückhätte. Doch an jenem Oktobertag vor vier Jahren fuhr der Bus nicht, den sie sonst immer nahm, um ihre Kinder im Heim zu besuchen. Sie kam zu spät.
Obranné drony – ropné bohatství bojující Ukrajiny
Zahraničí••10 minut Po více než čtyřech letech války vyváží Ukrajina své zkušenosti s drony na Blízký východ – a může na tom vydělat Na poli, asi hodinu cesty od Kyjeva, stojí kolem kempingového stolu skupina mladých mužů. Na obrazovce sledují záběry z kamery dronu. Ten leží v trávě o pár metrů dál, je dlouhý asi jako předloktí a má tvar rakety. Do jeho přední části, která je namířená k obloze, lze namontovat výbušninu, na trupu má křídla pro stabilizaci.
Obranné drony – ropné bohatství bojující Ukrajiny
Zahraničí••10 minut Po více než čtyřech letech války vyváží Ukrajina své zkušenosti s drony na Blízký východ – a může na tom vydělat Na poli, asi hodinu cesty od Kyjeva, stojí kolem kempingového stolu skupina mladých mužů. Na obrazovce sledují záběry z kamery dronu. Ten leží v trávě o pár metrů dál, je dlouhý asi jako předloktí a má tvar rakety. Do jeho přední části, která je namířená k obloze, lze namontovat výbušninu, na trupu má křídla pro stabilizaci.
Z+ (abopflichtiger Inhalt); Abfangdrohnen der Ukraine : Das Öl der Ukraine
Eine Stunde von Kyjiw entfernt stehen auf einem Feld junge Männer um einen Campingtisch. Auf einem Bildschirm sehen sie die Kamerabilder ihrer Drohne. Sie steht ein paar Meter weiter im Gras, ist etwa so lang wie ein Unterarm und raketenförmig. In ihren Kopfteil, der zum Himmel zeigt, lässt sich ein Sprengsatz montieren, am Rumpf trägt sie Flügel zur Stabilisierung. Der Name der Abfangdrohne ist "Sting", auf Deutsch: Stachel. Die Männer gehören dem ukrainischen Militärgeheimdienst HUR an.
Heizungsausfall in Kyjiw: 16 Stockwerke Kälte
Im ersten Stock hat jemand einen Teppich in den Rahmen seiner Tür genagelt, um die Wohnung zu isolieren. Hier unten ist es am frostigsten, die Kälte zieht vom Boden hoch, durchdringt Schuhsohlen. Es ist ein Mittwoch im Februar, neun Uhr morgens. In der Teppich-Wohnung scheint niemand zu Hause zu sein, aber nebenan ertönt eine Frauenstimme: "Wer ist da?", schallt es durch die Tür.
Stromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frieren
In Kyjiw herrscht Angst vor humanitärer Katastrophe, während Europa noch schläft. Hunderttausende Menschen leiden unter russischen Angriffen ohne Heizung, Strom und Wasser. Die Kälte zehrt an den Kräften, doch die Ukrainer halten zusammen und helfen sich gegenseitig. Trotz erschöpfender Zustände stehen sie hinter ihrem Präsidenten und kämpfen für ihre Freiheit. Europa muss endlich aufwachen und handeln, um die Situation zu verbessern.
Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben"
Wenn der Strom ausfällt, schaltet Viktoria oft die Taschenlampe ihres Handys ein und richtet das Licht auf die Decke ihres Schlafzimmers. Im Lichtkegel formt sie mit ihren Händen kleine Figuren. Das Schattenspiel beruhigt ihre Tochter Divia, zwei Monate alt. Viktoria, eine 32-jährige Ingenieurin, die zum ersten Mal Mutter geworden ist, macht sich seit den massiven russischen Angriffen am Freitag Sorgen. "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben", sagt sie.
Kinder im Krieg: "Du bist einfach noch zu klein!"
Die Mädchen schleichen rasch durch das Gebüsch und halten ihre Gewehre im Anschlag. Es ist kalt, und es regnet seit den frühen Morgenstunden. Marta, 15, und Nastja, 16, sind durchnässt, aber sie wirken konzentriert. Hinter jedem Baum, hinter jedem der verfallenen Gebäude könnte der Feind lauern und auf sie schießen.
Ukrainischer Generalstabschef Andrij Hnatow: "Wir sind in diesem Kriegsjahr wirklich erschöpft"
Seite 1"Wir sind in diesem Kriegsjahr wirklich erschöpft" Seite 2"Wir müssen verhindern, dass der Feind einen Vorteil erlangt" Andrij Hnatow leitet seit März 2025 den Generalstab der Ukraine und ist damit der zweitranghöchste General nach dem Armeechef Oleksandr Syrskyj. Der Generalleutnant ist 45 Jahre alt und gilt damit als Vertreter einer neuen Generation.
Korruption in der Ukraine: Kann man der Ukraine noch vertrauen?
Die Ukraine steht im Fokus: Ein Land der Macher und Ingenieure, das sich vor einem autokratischen Koloss behauptet. Doch nun gerät Präsident Selenskyj ins Zwielicht, da Vertraute in Korruptionsskandale verwickelt sind. Die Frage nach der Zuverlässigkeit des Partners Ukraine wird im Westen diskutiert, besonders wenn es um Hilfsgelder geht. Die Zivilgesellschaft übt Druck aus, um Korruption aufzudecken und den Präsidenten zu kontrollieren.
Stromversorgung in der Ukraine: Wir fürchten den Winter
Wieder stellen wir uns auf den schlimmsten aller Winter ein. Dieses Mal, fürchten wir, könnte er wirklich kommen. Es ist erst Anfang November, aber die Gewohnheiten vergangener Winter kehren zurück. Wir laden die Lampen auf und die Powerbanks. Wir gießen heißes Wasser in Thermoskannen, wir kochen vor. Wir essen ukrainischen Borschtsch unter dem Lichtkegel einer Schreibtischlampe. Wir, das sind an diesem Nachmittag meine Freundin Lena, ihre Großmutter und ich.
Krieg in der Ukraine: Neue Technik für das Töten aus der Luft
Die Front in der Ukraine hat sich durch den Einsatz von Drohnen drastisch verändert, wie der Doku-Film "2000 Meter bis Andrijiwka" eindrücklich zeigt. In der "Grauzone" zwischen russischen und ukrainischen Soldaten sind Drohnen allgegenwärtig und prägen das Kriegsgeschehen. Die Taktiken der russischen Armee, von kleinen Gruppen bis zur Infiltration, haben sich angepasst, während die Ukraine Schwierigkeiten hat, Männer für die Front zu rekrutieren.
Antoni Lallican: "Das Wichtigste für Antoni war Integrität"
Sie begegnen einem selten, diese Menschen, in deren Nähe man sich sofort wohlfühlt. So ein Mensch war der französische Fotograf Antoni Lallican. Einer, der strahlte, der immer eine Anekdote parat hatte, und die Gabe, jede Situation aufzulockern. Einer, der bereitwillig auf eigenen Komfort verzichtete, um einer anderen Person zu helfen. Einer, der mit seinen Fotos so gut von den Menschen im Krieg erzählen konnte, weil er ihnen genau zuhörte, weil er verstehen wollte, was sein Gegenüber bewegte.
Der Krankenwagen nimmt nur noch Patienten mit russischem Pass mit
Es dringen nicht viele Nachrichten nach draußen, die vom Leben in der besetzten Stadt erzählen. Seitdem russische Soldaten Ende Februar 2022 in Berdjansk einmarschierten, hat sich die Stadt am Meer verschlossen wie eine Muschel. Manchmal, durch einen kleinen Schlitz, kann man einen Blick ins Innere der Muschel werfen.
Welchen Preis die Ukraine für einen Frieden zahlen müsste
Die Ukraine müsste einen immensen Preis für den Frieden zahlen. Worüber jetzt verhandelt wird. Und was auf dem Spiel steht. Schließen Der Gipfel in Washington wirft die Frage auf: Inszenierung oder politischer Fortschritt? Streitpunkte sind die Zukunft der ukrainischen Gebiete und Putins Eroberungskrieg. Die Besatzung des Donbass hat massive wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Die Ukraine steht vor der schwierigen Entscheidung, wie sie mit den besetzten Gebieten umgehen soll.
Heimat im Koffer
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Schließen In einer 2,5-Liter-Cola-Plastikflasche schwimmen die glänzenden Gurken der Großmutter von Franziska Wunderlich. Die Kriminologin Mizgin Akpinar-Inak aus Hamburg erzählt von den sauren und salzigen Gurken, die ihre Großmutter mit Liebe einlegt. Die eingelegten Gurken sind eine der wenigen Gesten, mit denen die stille Großmutter Zuneigung zeigt. Mizgin erinnert sich an die Basarbesuche in Midyat, wo die besten Gurken ausgesucht wurden.
By Franziska Wunderlich, Olivia Kortas, Jochen Bittner, Samiha Shafy Verified, Matthias Krupa Verified, Amrai Coen Verified
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Die Zeit
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Säuseln und Drohen
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Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand ist verpufft, Russland beschießt die Ukraine mit ungekannter Intensität. Wie die Europäer versuchen, Putin doch noch an den Verhandlungstisch zu bringen Schließen Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Amtskollegen Donald Tusk, Keir Starmer und Emmanuel Macron forderten Russland ultimativ zu einer 30-tägigen bedingungslosen Waffenruhe auf, drohten mit weiteren Sanktionen und Waffenlieferungen an die Ukraine.
By Olivia Kortas, Mariam Lau Verified, Mark Schieritz Verified, Holger Stark Verified, Michael Thumann Verified, Heinrich Wefing Verified
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Die Zeit
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Was uns von 2024 in Erinnerung bleibt
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Die Wiederwahl von Donald Trump, die Eskalation im Nahen Osten, große Protestbewegungen, die Zunahme der Hinrichtungen im Iran, der seit beinah drei Jahren andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die humanitäre Katastrophe im Sudan, der Rechtsruck in verschiedenen westlichen Staaten: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ZEIT ONLINE und ZEIT erinnern sich an ihre persönlichen politischen Momente des Jahres 2024, an die Geschichten hinter ihren eigenen Recherchen und...
By Maxim Kireev Verified, Miguel Helm Verified, Anna-Theresa Bachmann, Sarah Jäggi, Anant Agarwala Verified, Fiona Weber-Steinhaus Verified, Michael Stürzenhofecker Verified, Jens Mühling, Isabelle Daniel Verified, Annika Lasarzik, Olivia Kortas, Fritz Habekuß Verified
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Die Zeit
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"Ich habe gemerkt, dass ich Gewalt falsch verstanden habe"
Read the English version of this interview here DIE ZEIT: Herr Butkevych, Sie sind nach zwei Jahren und vier Monaten russischer Kriegsgefangenschaft frei. Wie hat Sie diese Zeit verändert? Maksym Butkevych: Ich hatte früher nie Zeit im Leben, ich wurde von meiner Arbeit, von meinen Aktivitäten verfolgt. An meinem zweiten oder dritten Tag im Gefängnis dachte ich: Du wolltest immer Zeit haben, jetzt hast du sie. Ich begann, systematischer zu denken, die Dinge zu sortieren.
Hauptstadt der Ukraine : Aus Kiew wird Kyjiw
Liebe Leserinnen und liebe Leser, ab heute ändert sich etwas in dieser Zeitung. Es ist nicht viel, könnte man meinen, drei Buchstaben. Und doch bedeutet es eine riesige Umstellung. Wir schreiben statt Kiew jetzt Kyjiw, wenn wir die ukrainische Hauptstadt meinen. Keine Angst, es ist nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick wirkt. Man spricht "Kyjiw" so, wie man es liest, mit einem Y wie in "Xylophon".
Das Rätsel der roten Linie
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Provoziert die Ukraine mit ihrem Vormarsch auf Kursk einen russischen Gegenschlag mit Nuklearwaffen? Zusammenfassung Zusammenfassen Im "Park des Sieges", einem Naherholungsgebiet im Moskauer Westen, hat niemand den Eindruck, dass Russland in großer Not sei. Mit Musik, Fahnen, und alten Panzern wird an den Sieg über Deutschland im Jahr 1945 erinnert. Eine Reisegruppe aus Tscheljabinsk im Ural steht vor einem zerstörten deutschen Weltkriegspanzer.
By Amrai Coen Verified, Olivia Kortas, Jörg Lau Verified, Samiha Shafy Verified, Michael Thumann Verified
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Die Zeit
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Ein bisschen Frieden
Hier oben also, auf dem Schweizer Berg Bürgenstock, auf den nur zwei Straßen, eine Standseilbahn und ein paar Wanderwege führen, werden sie Mitte Juni über die Zukunft der verhandeln, in einem Luxushotel auf dem Gipfel. Wer anreist, bekommt sein Zimmer von der Schweizer Regierung zugeteilt. Die Frage ist nur: Wer aus den über 160 Staaten, die eingeladen sind, wird kommen?
Die vielleicht wichtigste Schlacht des Krieges
Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zeitonline.simplecastaudio.com/b4b9795f-4b37-4d4f-bbfe-62b735703af8/episodes/07d32cc8-cdd6-42b4-8d39-b77ba564fa8a/audio/128/default.mp3?awCollectionId=b4b9795f-4b37-4d4f-bbfe-62b735703af8&awEpisodeId=07d32cc8-cdd6-42b4-8d39-b77ba564fa8a Tausende russische Soldaten sollten vor zwei Jahren in Hostomel landen und Kiew erobern. Sie scheiterten. Heute steht der Ort symbolisch für den Kriegsverlauf.
Krieg in der Ukraine: Der Angriff
Die vielleicht wichtigste Schlacht dieses Krieges beginnt für Stas Petryakow um 5.30 Uhr morgens mit einem Notruf. Petryakow, Feldwebel bei der ukrainischen Nationalgarde, ist in seiner Kiewer Wohnung, als ihn die Dienststelle kontaktiert: Er solle sofort in seine Kaserne in Hostomel kommen, etwa 35 Kilometer nördlich von . Petryakow, ein glatzköpfiger 38-Jähriger, greift nach der längst gepackten "Sturmtasche", in der sich Kleidung und Hygieneartikel befinden.
Was wir für uns tragen
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Die Psychologie lehrt uns, dass ein großer Unterschied zwischen einem "idealen Ich" und einem "realen Ich" einen depressiv machen kann. Insofern gehörte es zu den seelisch ungesündesten Dingen, die ich jemals unternahm, mir die Haare lang wachsen zu lassen. Ich startete mit dem Idealbild eines jungen Paolo Maldini und sah nach langen unbequemen Wachstumsmonaten aus wie Doc Brown, der verrückte Professor aus Zurück in die Zukunft.
By Claire Beermann Verified, Francesco Giammarco Verified, Hannah Knuth Verified, Olivia Kortas, Ilka Piepgras Verified, Anna Mayr Verified, Tillmann Prüfer Verified, Alard von Kittlitz Verified
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Die Zeit
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Da bricht der kalte Schweiß aus
Die Recherchen von "Correctiv" haben Deutschland aufgerüttelt. Hunderttausende gehen seit mehr als zwei Wochen gegen rechts und die AfD auf die Straße. In drei Bundesländern wird zudem gewählt - in allen könnte die AfD laut Umfragen zur stärksten Kraft werden. Wie wird dieser Rechtsruck in anderen, Deutschland nahestehenden Ländern wahrgenommen? Wie viel Vertrauen gibt es noch in die Demokratie in Deutschland? Korrespondenten berichten aus Polen, Israel, Frankreich, Tschechien und der Ukraine.
Was für ein Jahr!
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Die Hamas-Massaker, die brennenden Banlieues in Frankreich, der Militärputsch in Niger, Prigoschins Marsch auf Moskau, die Bombardierungen in Gaza, Orbáns Tritt vor die Tür beim EU-Gipfel. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ZEIT ONLINE und ZEIT erinnern sich an ihre persönlichen politischen Momente des Jahres 2023, an die Geschichten hinter ihren eigenen Recherchen und außenpolitischen Analysen. Die jeweiligen Texte, geordnet von Januar bis Dezember, sind in den Absätzen verlinkt.
By Johanna Roth, Steffen Richter Verified, Andrea Böhm Verified, Olivia Kortas, Johannes Böhme Verified, Matthias Daum, Florian Gasser, Jens Mühling, Stella Männer, Issio Ehrich, Almut Siefert, Matthias Krupa Verified, Ulrich Ladurner Verified, Philipp Daum Verified
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Die Zeit
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Woher die meisten Asylsuchenden nach Deutschland kommen
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Die Zahl der Asylanträge in Deutschland steigt. Wovor fliehen die Menschen und welche Perspektive haben sie hier? Ein Blick in die größten Herkunftsländer Mehr als 204.000 Menschen haben laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in diesem Jahr bisher einen Erstantrag auf Asyl in Deutschland gestellt (Stand: August 2023) - das sind 77 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
By Lenz Jacobsen Verified, Alexander Kauschanski Verified, Maxim Kireev Verified, Olivia Kortas, Nina Monecke Verified, Steffen Richter Verified, Christian Vooren Verified, Vanessa Vu Verified
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Die Zeit
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Russen gegen Russland
Partisanen kämpfen in der Grenzregion zur Ukraine. Wer sind sie? Vor über einem Jahr stellten sich drei Männer in Masken bei einer Pressekonferenz in Kiew als "Legion Freiheit Russlands" vor. Damals schien diese Organisation eher eine Erfindung aus der Welt der ukrainischen Propaganda zu sein als ein echter Kampfverband: Da sollten etwa 100 Kämpfer aus übergelaufen sein und nun auf der Seite der Ukraine kämpfen.
Andrij Melnyk : "18 Leoparden geliefert, abgehakt, finito"
Die offizielle Interview-Anfrage an Andrij Melnyk über das ukrainische Außenministerium bleibt unbeantwortet. Das Treffen vereinbaren wir per WhatsApp. Melnyk nimmt sich schon am darauffolgenden Nachmittag Zeit. Er schlägt das Café Bassano vor. Es liegt einen fünfminütigen Spaziergang vom Außenministerium entfernt und ist eine beliebte Adresse für Politikertreffen. Im Hintergrund läuft Popmusik, in der Theke liegen Eclairs und Tortenstücke aus.
Hoe een Iraakse tolk teleurgesteld raakte in drie Amerikaanse presidenten
Op een voormiddag in oktober 2005 kwamen vreemdelingen naar Murads dorp in het noordwesten van Irak. Hun gehelmde hoofden leken te groot voor hun lijven. Machinegeweren bungelden over hun woestijnkleurige uniformen. Murad kende hen van de televisie: het waren de grondtroepen van het Amerikaanse invasieleger. In zijn dorpje, Dogry, ten noorden van de honderd kilometer lange Sinjar-bergketen, zag hij hen voor het eerst in levenden lijve. Ze spraken luid en vastberaden.
Krieg gegen die Ukraine: Der Nachbar ein Verräter
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Der Nachbar ein Verräter Seite 2 — In Käfigen gefoltert Seite 3 — Wer ist Kollaborateur – und wer nicht? Stück für Stück sammelt Anatoli Karatschentsow sein altes Leben zusammen. An einem Sonntagvormittag stapft er die Reste einer zerborstenen Brücke hoch, die über den Balaklija-Fluss zu seinem Haus führt, und sieht dabei aus wie Jesus mit dem Kreuz. Über seiner Schulter hängt ein halber Holzrahmen.
Russische Invasion: Putin will, dass sie frieren
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Putin will, dass sie frieren Seite 2 — "Wir stapeln Sandsäcke um unsere Transformatoren" Die Männer legen die Köpfe in den Nacken und starren dem Ende entgegen. Der schwarze Punkt am Himmel nähert sich in rasender Geschwindigkeit. Dann knallt es, hohl und laut. Die Flugabwehr hat die russische Rakete getroffen, vielleicht drei Kilometer von den Männern entfernt, noch weit oben. Der Absturz zeichnet einen Bogen in den Himmel.
Besetzte Gebiete in der Ukraine: Mit Geld und Kabelbindern
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Mit Geld und Kabelbindern Seite 2 — "Sie terrorisieren gezielt Aktivisten und Lehrer" Die Angst der Wartenden legt sich über den Parkplatz des Einkaufszentrums. Die Einwohner Saporischschjas laden ihre Einkäufe in Kofferräume wie jeden Tag. Aber an jenem Ende des weitläufigen Parkplatzes, an dem die Autokonvois ankommen, sitzen Menschen beieinander und schweigen und bewegen sich kaum.
Ukrainischer Koch Igor Mezencev: Kochen gegen den Krieg
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Kochen gegen den Krieg Seite 2 — Was Pilze erzählen Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 36/2022. "Er war vier Jahre alt und wirklich stark", sagt Igor Mezencev und setzt eine betroffene Mine auf. Sein Sauerteig, erzählt er den Gästen, sei leider den russischen Besatzern zum Opfer gefallen. "Ich habe ihn am 23.
Krieg gegen die Ukraine: Für immer gezeichnet
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Für immer gezeichnet Seite 2 — Der Soldat Seite 3 — Der Freiwillige Seite 4 — Die Zivilistin Mehrmals in der Woche bringen Züge Kriegsversehrte von der Front in die westukrainische Stadt Lwiw. Hier werden verwundete Zivilisten auf Krankenhäuser verteilt, Soldaten kommen in ein Militärkrankenhaus. So können sich Ärztinnen und Ärzte an der Front um jene kümmern, die nicht transportfähig sind.
Polen: Ein letzter Weg
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — Ein letzter Weg Seite 2 — Unsicherheit und Furcht lähmen die meisten Frauenärzte in Polen Noch hat das verschärfte Abtreibungsgesetz in Polen keine Ärztin vor Gericht gebracht. Aber sollte ein Exempel statuiert werden, träfe es sehr wahrscheinlich eine wie Anna Parzyńska. Die 36-Jährige ist spät dran an diesem Montagmorgen im Mai, sie betritt eilig die private Frauenarztpraxis in Warschau, in der sie zweimal pro Woche arbeitet.
Deutschland und Polen: Wie Deutschland das Vertauen Polens verspielt hat
Schon seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine kritisieren polnische Politiker die Deutschen, vor allem für ihre Energiepolitik. In letzter Zeit aber ist der Ton seltener angriffslustig, sondern ratlos, erstaunt und enttäuscht. Auf deutsche Zusagen, diese Einsicht festigt sich zumindest, ist nicht länger Verlass. Besonders schwer wiegen die Patzer der Bundesregierung beim sogenannten Panzer-Ringtausch.
Ukraine-Debatte bei "Lanz": Kritik an Selenskyj
Wenn Sie helfen wollen, können Sie das durch eine Spende tun. Alle Informationen hierzu im Überblick. Bildquelle: ZDF Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe hilft Menschen in der Ukraine und auf der Flucht. Gemeinsam sorgen die Organisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland für Unterkünfte und Waschmöglichkeiten, für Nahrungsmittel, Kleidung, Medikamente und andere Dinge des täglichen Bedarfs.
Die Abtrünnigen, die gegen Putin kämpfen
Oleksandr Wilkul, Bürgermeister.bild: Sasha Maslov Sie galten als putinnah, doch nun kämpfen viele einst prorussische Politiker gegen Russland. Wie Oleksandr Wilkul, der Bürgermeister von Wolodymyr Selenskyjs Geburtsort. Mehr «International» Der neue Oleksandr Wilkul riecht nach Zigarettenqualm. Er hat einen Fünftagebart, auf dem Kopf trägt er ein tarnfarbenes Bandana.
Rückkehr in die Ukraine: "Wir sind eine furchtlose Familie"
Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1 — "Wir sind eine furchtlose Familie" Seite 2 — "Ich fühle mich schlecht, weil sich mein Leben normal anfühlt" Seite 3 — "Wenn sie mich nehmen, werde ich mein Land verteidigen" Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende Nr. 20/2022. Die aktuelle Ausgabe lesen Sie hier. Weit im Westen Berlins, neben dem Funkturm, einer Autowaschanlage und dem lärmenden Kaiserdamm, liegt der über die Jahre etwas angestaubte Berliner Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB).
Polen und der Ukraine-Krieg: Die Strategie der Sticheleien
Polen teilt aus. Mit einem Frosch im Topf mit langsam zum Sieden gebrachten Wasser verglich der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki den Westen kürzlich in einem Gastbeitrag für den Economist: "Er hat nicht reagiert, sogar als Russland Hitze hinzugefügt hat." Morawiecki griff darin auch direkt Deutschland an, weil es einen Teil seiner Gasspeicher an Gazprom verkaufte, und den französischen Präsidenten, weil der mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonierte. Und die EU?
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