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Articles by Pascal Biber
Klimaschutz-Gesetz - Knatsch um Rolle der Wissenschaft
Zum Inhalt springen Inhalt Autor: Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Reto Knutti tritt neben seiner Arbeit als Professor an der ETH Zürich seit Jahren in den Medien auf und steht auf Rednerbühnen, um vor den Folgen des Klimawandels zu warnen. Vor der Abstimmung zum Klimaschutz-Gesetz vom 18. Juni mischt er sich auch in die politische Diskussion ein.
Ambulanzen am Limit - Rettungssanität schlägt Alarm
Inhalt Autor: Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Legende: Uli Lux und Patricia Ulrich rasen mit Blaulicht und Sirene durch Zürich: Ein Notruf aus einer Arztpraxis, wo ein über 80-jähriger Mann an akuter Atemnot leidet. Sie können den Patienten stabilisieren und bringen ihn auf den Notfall des Universitätsspitals. «Das war jetzt eher ein stressiger Einsatz», sagt Uli Lux in der «Rundschau»-Reportage.
Covid-Impfung - Allein gelassen mit Impf-Nebenwirkungen
Inhalt Covid-Impfung - Allein gelassen mit Impf-Nebenwirkungen Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Staat eine gigantische Impf-Aktion durchgeführt – insgesamt mit grossem Erfolg. Doch für Einzelne hatte die Impfung gravierende Folgen. Atemnot, Herzrasen, extreme Kopfschmerzen: Nach der zweiten Moderna-Covid-Impfung im Sommer des letzten Jahres hat Mirko Schmidt schwerste Nebenwirkungen entwickelt. Nach Anfällen musste er zwei Mal notfallmässig ins Spital.
Heikle Rolle der Bahn - SBB lenkt Migranten von der Grenze in Buchs (SG) nach Basel
Inhalt Eine interne Weisung der SBB an das Fahrpersonal verstosse gegen das Dublin-Abkommen, sagt eine Rechtsprofessorin. Autor: Pascal Biber, Keto Schumacher, Michael Spillmann Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen An der Schweizer Grenze zu Österreich: Täglich treffen Migranten mit dem Nachtzug in Buchs (SG) an. Deren Zahl hat in den letzten Monaten stark zugenommen.
Gold aus illegalen Quellen - Intransparent: Kauft die Schweiz Gold, das reingewaschen wurde?
Zum Inhalt springen Inhalt Präsident Bolsonaro will den illegalen Goldabbau legalisieren. Der zerstört jedoch die Umwelt und bedroht die Existenz von indigenen Völkern. Das illegale Gold landet möglicherweise auch in der Schweiz. Autor: Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Die mögliche Wiederwahl des amtierenden brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro am 2. Oktober bereitet den indigenen Völkern Sorgen.
Ausstieg aus russischem Gas - Der Ersatz von Gasheizungen durch Wärmepumpen harzt
Inhalt Autor: Pascal Biber, Élin Batista Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Mit dem Krieg gegen die Ukraine ist vielen die Abhängigkeit von russischem Gas erst richtig bewusst geworden. Auch in der Schweiz stammt knapp die Hälfte des Gases aus Russland. Ein grosser Teil davon wird fürs Heizen und die Warmwasseraufbereitung verbraucht. Eine Alternative zu Gasheizungen sind Wärmepumpen.
Long Covid bei Jugendlichen - "Als würde mir jemand mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen"
Inhalt Autor: Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Die 13-jährige Jael von Wyl hat ständig Kopfschmerzen, «als würde jemand mit dem Hammer gegen den Kopf schlagen, einfach die ganze Zeit». Dazu kommt die grosse Erschöpfung – typische Long-Covid-Symptome. «Das eigene Kind so zu sehen – die Schmerzen, das Weinen, die Müdigkeit – das macht enorm hilflos und betroffen», sagt Mutter Judith von Wyl.
Wildsaison - Achtung Blei: Wildfleisch kann schädlich sein
Zum Inhalt springen Inhalt Widersprüchlich: Wild ist gesund und kann gleichzeitig gesundheitsschädlich sein. Worauf Konsumentinnen und Konsumenten achten können. Autor: Pascal Biber, Amanda Arroyo Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Es ist Wildsaison. Rehrücken und Hirschpfeffer locken wieder viele ins Restaurant.
Coronavirus - Covid-19: Wie fit ist mein Immunsystem?
Inhalt Was es mit dem Immunstatus auf sich hat und weshalb die Zertifikatsdauer für Geimpfte und Genesene nicht dieselbe ist. Autor: Nicole Westenfelder, Pascal Biber, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen 7 Kommentare anzeigen «Wie gut schützt mich mein Immunsystem im Moment vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus?» Die Frage treibt Ungeimpfte seit Monaten ebenso um wie Covid-19-Genesene.
Fachleute ordnen ein - Sechs Corona-Massnahmen auf dem Prüfstand
Inhalt Seit Beginn der Pandemie wird auf verschiedene Weise versucht, das Coronavirus einzudämmen. Was nützt wirklich? Was ist überholt? Autor: Pascal Biber, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen 38 Kommentare anzeigen Handhygiene, Desinfektion, Schutzmasken, Abstand, Lüften, Trennscheiben: Massnahmen, die unseren Alltag prägen und mit fortschreitender Dauer auf immer weniger Akzeptanz stossen. Machen alle Sinn?
Coronavirus - Impfskepsis: kritische Haltung mit langer Tradition
Inhalt Viele wollen sich auch dann nicht impfen lassen, wenn sich das Verfahren als sicher und wirksam erweist. Woran liegt's? Autor: Pascal Biber, Franco Bassani «Vorläufig lasse ich mich nicht impfen. Der Sache traue ich noch nicht.» «Ich würde es tun, um wieder reisen zu können.» «Bis jetzt bin ich auch ohne Impfungen durchs Leben gekommen.» «Auf gar keinen Fall.
Corona schlägt auf die Psyche - Die angeschlagene Psyche leidet besonders wegen Corona
Zum Inhalt springen Inhalt Die psychische Belastung wächst – speziell bei Menschen, die vorher schon mit psychischen Symptomen zu kämpfen hatten. Autor: Pascal Biber, Amanda Arroyo Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen 1 Kommentare anzeigen Die Corona-Krise schlägt auf das Gemüt. Davor warnten Fachleute bereits zu Beginn der Pandemie. Die Befürchtung: Es könnte eine Welle von ernsthaften psychischen Erkrankungen auf uns zukommen.
Vertrauen in die Behörden - Maske - Heilsbringer oder Teufelszeug?
Zum Inhalt springen Inhalt Nur eine Minderheit ist gegen Masken – dafür umso vehementer. Erstaunlich viele tragen die Massnahmen der Behörden mit. Autor: Pascal Biber, Amanda Arroyo Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen 8 Kommentare anzeigen Die Maske – das Sinnbild der Pandemie. Sie wird in der Schweiz von den Meisten als notwendiges Übel akzeptiert.
Wachsame Spitäler - Covid-19: Intensivstationen rüsten sich für steigende Zahlen
Zum Inhalt springen Inhalt Im Frühjahr fürchtete man eine Flut von Corona-Patienten. Auf den Herbst hin wächst die Sorge wieder. Autor: Pascal Biber, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Mitte März 2020: Schreckliche Bilder aus überfüllten Intensivstationen in Norditalien rüttelten auch in der Schweiz die Spitalverantwortlichen auf.
Zurück im Spital - Trotz Corona für Patienten da sein
Inhalt Ein Spitalseelsorger in Luzern nimmt wieder seine Arbeit auf – obwohl er selbst zur Covid-Risikogruppe gehört. Autor: Pascal Biber, Amanda Arroyo Eigentlich gehört Valo Hocher mit seinen 78 Jahren und seinem kranken Herz zur Risikogruppe für Covid-19. Doch davon lässt sich der Spitalseelsorger nicht bremsen. Oder besser gesagt: nicht mehr. Zunächst blieb er während der Corona-Pandemie noch zu Hause.
Studie soll Klarheit bringen - Der Corona-Dunkelziffer auf der Spur
Zum Inhalt springen Inhalt Antikörpertests liefern erste Hinweise über die Verbreitung des Coronavirus beim Spitalpersonal. Die Studie in St. Gallen zeigt dabei auch die Limiten der verfügbaren Schnelltests auf. Autor: Pascal Biber, Daniel Forrer, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Wie viele Menschen haben das Coronavirus schon gehabt, vielleicht ohne es zu merken? Wie gross ist die Dunkelziffer?
Angst um sich und andere - Was die Coronakrise mit unserer Psyche macht
Inhalt Wie gehen Erwachsene und Kinder mit dem steigenden Druck um? Nachgefragt bei Risikopersonen und Menschen in Quarantäne. Autor: Pascal Biber, Sandra Büchi, Lilo Wicki, Franco Bassani Schritt für Schritt und in immer kürzeren Abständen fahren die Behörden die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus hoch. Und mit jeder Verschärfung wird einem stärker bewusst: Es gilt ernst. Wie gehen Erwachsene und Kinder mit dem Druck und der unsichtbaren Gefahr um?
Coronavirus im Alltag - Leben in der Selbstquarantäne: Wie schütze ich meine Mitbewohner?
Zum Inhalt springen Inhalt Immer mehr Patienten mit milden Verläufen werden nun in Selbstquarantäne nach Hause geschickt. Welche Regeln es zu beachten gilt, um Kranke zu versorgen, ohne sich selber anzustecken.
Corona-Virus behandeln - "Leichte Fälle werden wir nach Hause schicken"
Zum Inhalt springen Inhalt Die Infektionen ausserhalb Chinas verlaufen bisher meist mild. Zum Glück, denn die Therapiemöglichkeiten sind begrenzt. Autor: Daniel Forrer, Sandra Büchi, Pascal Biber, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Wenn das Corona-Virus dereinst auch die Schweiz erreicht, wird dessen Trägerin oder Träger nicht zwingend in Spitalquarantäne landen.
Findelkinder: Ein schweres Los - Ein schwieriger Start ins Leben
Inhalt Als Baby ausgesetzt zu werden, hinterlässt tiefe Narben. Die Not der Mutter muss gross sein, das dem Kind zuzumuten. Autor: Pascal Biber, Regula Zehnder, Amanda Arroyo «Stefan Unbekannt» steht auf seinem ersten Krankenkassenausweis, der in seinem Fotobuch eingeklebt ist. Heute heisst er Stefan Hofmann. Stefan war nur wenige Tage alt, als zwei Studenten ihn am 31. Oktober 1991 im Treppenhaus einer Berner Buchhandlung fanden.
Schädliche E-Zigaretten? - Ein Verdachtsfall auch in der Schweiz
Zum Inhalt springen Inhalt E-Zigaretten stehen unter Verdacht, akute Lungenprobleme zu verursachen. Schweizer Lungenärzte fordern ein Register.
Medikamente in der Kritik - Soll man seine Antidepressiva einfach absetzen?
Zum Inhalt springen Inhalt Eine Studie zweifelt die Wirksamkeit von Antidepressiva an und sorgt für Verunsicherung. «Puls» nennt Alternativen. Autor: Pascal Biber, Franco Bassani Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Antidepressiva sind umstritten. Erst recht seit der kürzlich veröffentlichten Studie des Nordic Cochrane Centers, die sie quasi auf eine Stufe mit Placebos setzt.
IT-Sicherheit in der Medizin - Das grösste Risiko sitzt vor dem Computer
Zum Inhalt springen Inhalt Insider halten wenig vom Schutz der Schweizer Gesundheitseinrichtungen gegen Cyberangriffe. «Puls» machte die Probe aufs Exempel. Autor: Franco Bassani, Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Computer und vernetzte Untersuchungsgeräte sind in Arztpraxen oder Spitälern alltäglich.
Studien-Skandal - Unterschlagenes Wissen schadet
Inhalt Rund 20 Prozent der Schweizer Studien werden nicht veröffentlicht – zum Nachteil von Forschung, Medizin und Betroffenen. Autor: Pascal Biber, Angelo Zehr, Franco Bassani Recherchen von SRF zeigen, dass fast jede fünfte klinische Studie in der Schweiz nicht veröffentlicht wird und ihre Ergebnisse deshalb für andere Forschende, Patienten und Ärzte nicht zugänglich sind. Patienten werden deshalb falsch behandelt, obwohl man es besser wüsste.
Weg mit dem Kabelsalat - Weniger Stress für Frühchen
Zum Inhalt springen Inhalt Frühchen werden mittels unzähliger Kabel überwacht – diese stressen das Neugeborene. Das soll sich künftig ändern. Autor: Pascal Biber Bei Facebook teilen (externer Link, Popup) Bei Twitter teilen (externer Link, Popup) Mit Whatsapp teilen Kommentar erfassen Zu früh geborene Babies haben einen schweren Start ins Leben. Rund um die Uhr muss bei ihnen der Herzrhythmus, die Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung überwacht.
Steigende Krankenkassenprämien - Mit verständlicher Arztrechnung gegen Prämienexplosion
Steigende Krankenkassenprämien - Mit verständlicher Arztrechnung gegen Prämienexplosion Autor: Pascal Biber, Amanda Arroyo Auch wenn die Krankenkassenprämien nächstes Jahr nicht so stark steigen wie die letzten Jahre: Wir geben immer mehr Geld für unsere Gesundheit aus, nicht zuletzt, weil zu viel behandelt wird oder das Falsche. Gegen diese Überversorgung engagiert sich der Verein «Smarter Medicine».
Boomende Gesundheits-Apps - Halten die smarten Helfer, was sie versprechen?
Boomende Gesundheits-Apps - Halten die smarten Helfer, was sie versprechen? Die neue Apple Watch kann Herzrhythmusstörungen erkennen. Auch andere Gesundheits-Apps boomen. Doch sind sie seriös? Wer heute eine Gesundheits-App sucht, hat die die Qual der Wahl. Rund 325'000 Apps mit Bezug zur Gesundheit sind momentan auf dem Markt. 3,6 Milliarden Mal wurden sie weltweit heruntergeladen, schätzen Branchenkenner.Im Moment dominieren Apps zu Fitness, Ernährung, Entspannung, Schlaf oder Verhütung.
Verordnung ohne Wirkung - Krankmacher Strassenlärm
11'000 Fahrzeuge. So viele fahren durchschnittlich Tag für Tag durch die Avenue Vinet in Lausanne – direkt am Küchenfenster von Carmen und Vittorio Renna vorbei, die hier seit vierzig Jahren wohnen. Die gesetzlichen Grenzwerte von 65 Dezibel am Tag und 55 Dezibel in der Nacht werden dauerhaft und deutlich überschritten. Die chronische Ausschüttung von Stresshormonen beeinflusst zudem den Insulinstoffwechsel. Und schlechter Schlaf führt ganz allgemein zu einem veränderten Stoffwechsel.
Künstliche Intelligenz - Dr. Computer steckt noch in Kinderschuhen - News - SRF
Watson vorführen oder gar kritische Nachfragen von SRF im Gespräch beantworten will IBM allerdings zunächst nicht. Aber eine grosse, weltweite Recherche der US-Gesundheitsplattform STAT legt nahe, dass Watson nur sehr beschränkt intelligent ist. «Das Programm macht den Spitälern Behandlungsvorschläge aufgrund des Inputs von nur wenigen Ärzten in New York. Es lernt nicht selber vom Erfolg oder Misserfolg der vorgeschlagenen Behandlungen», sagt Ike Swetlitz, Mitautor der Recherche.
"Bollwerk" oder "Gefährten" - Welcher Familientyp sind Sie?
Familie ist nicht gleich Familie. Zu unterschiedlich sind die Erwartungen und Vorstellungen, was einen guten Vater, eine gute Mutter oder ein gutes Kind ausmacht. Der Soziologe und Familienforscher Eric Widmer hat in einer grossen Studie fünf Familien-Modelle abgeleitet. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Wie verteilt eine Familie die Rollen? Der Soziologe Eric Widmer untersucht verschiedene Formen des Zusammenlebens.
Macht Stress gesund und glücklich?
Stress sei das Beste, was uns passieren könne – behauptet der Zürcher Journalist Urs Willmann in einem neuen Buch. Was ist dran an dieser These vom «gesunden» Stress? Was der Wissenschaftsjournalist Urs Willmann zu Stress alles recherchiert hat, ist eindrücklich – und kurzweilig. Mal beschreibt er Experimente mit Ratten, mal einen Selbsttest bei Psychologen oder eine Unterredung mit einem Arzt.
Klimaforschung: An der Uni Bern redet die Mobiliar mit
Die Mobiliar-Versicherung sponsert an der Universität Bern eine Professur für Klimafolgen-Forschung. Der bisher unveröffentlichte Vertrag zwischen Mobiliar und Universität Bern zeigt nun: Die Mobiliar kann stark mitbestimmen, was geforscht wird. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Der damalige Mobiliar-Chef erläutert im Mai 2011 an der Uni Bern die gesponserte Professur für Klimafolgenforschung.
Der Kleiber: der listige Akrobat
Häuslich wie er ist, legt der Kleiber auch gerne Vorräte an. Auf dem Speiseplan stehen in erster Linie Insekten wie Schmetterlingsraupen, Käfer, Wanzen und Blattläuse. Und Spinnen. Grössere Exemplare klemmt der Kleiber in eine Rindenspalte und meisselt mit seinem kräftigen Schnabel handliche Bissen ab. Abwechslung bieten Schnecken, Beeren, Bucheckern oder Haselnüsse. Und eine Spezialität des Kleibers: Eibensamen, die für viele andere Tiere giftig sind.
Die Schwanzmeise: eine Akrobatin mag's kuschelig
Wer die Schwanzmeise beobachten will, muss wache Augen haben. Denn der kleine Vogel, keine 10 Gramm schwer, ist ständig in Bewegung. Fliegt und hüpft von Ast zu Ast. Pickt rechts und links. Und ist schon wieder weg. Die Schwanzmeise oder das «Pfannenstielchen», wie es in historischen Vogelbüchern heisst, lebt in lichten Wäldern, im Gebüsch, an Waldrändern, in Hecken, Obstgärten, Parks und Friedhöfen. Zum Herumturnen sind der Schwanzmeise die äussersten Spitzen von Zweigen am liebsten.
Anonyme Forschungskritik: Schlammschlacht oder nützlich?
Begonnen habe Olivier Voinnets Demontage auf der Internetplattform «PubPeer», sagt einer der Betreiber der Plattform, der Neurowissenschaftler Boris Barbour vom Centre National de la Recherche in Paris. Anonyme Kritiker monierten in verschiedenen Studien von Olivier Voinnet Abbildungen, die so nicht stimmen konnten. Resultat: Bis heute musste der Pflanzenforscher für rund zwanzig Studien Korrekturen veröffentlichen und mehrere Arbeiten ganz zurückziehen.
"Entweder, Sie halten das Maul, oder Sie verlassen den Saal!"
1917 schockierte Marcel Duchamp die Kunstwelt mit einem Pissoir, das er auf einen Sockel unter dem Titel «Fountain» als Kunst ausstellte. Was viel Zeitgenossen masslos ärgerte ging als dadaistische Inspiration in die Kunstgeschichte ein – und regte Jahrzehnte später auch den Wissenschaftsphilosophen Paul Feyerabend an. Er schrieb an einen Freund: Das sollte ihm gelingen.
Daten statt Geschichten: So soll die Wissenschaft gerettet werden
In der Wissenschaft wird nicht wenig gefälscht, erfunden und übertrieben. Ergebnis: Wir können uns auf wissenschaftliche Literatur nur begrenzt verlassen. Schuld daran sei der Druck, in Fachartikeln runde Erfolgsgeschichten zu erzählen, glaubt ein Zürcher Professor. Er will nun Gegensteuer geben.
Weltmeere sind weit stärker überfischt als angenommen
Die Weltmeere sind überfischt. Das ist längst eine Tatsache. Eine neue Studie kommt nun zum dramatischen Ergebnis: Die offiziellen Statistiken und Berechnungen der Welternährungsorganisation FAO bilden nur gerade die Hälfte aller Fänge ab. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Neue Studie zeigt: Die Überfischung der Weltmeere wurde bisher stark unterschätzt.
Euphorie und Krisenstimmung: Wissenschafts-Highlights 2015
Historisch – dieser Begriff fiel immer wieder nach Abschluss des neuen Klima-Abkommens am 12. Dezember in Paris. Historisch ist vor allem das neue Ziel, das sich die Weltgemeinschaft gegeben hat: statt die Erwärmung bei plus 2 Grad zu bremsen, will sie es schon bei plus 1,5 versuchen. Eine Länderkoalition um die kleinen Inselstaaten hat sich für das 1,5-Grad-Ziel stark gemacht. Plus 2 Grad sei für die Inseln im Pazifik schlicht zu gefährlich.
Die Sprache des Wissenschafts-Betrugs
Auch in der Wissenschaft gibt es Betrug. Zum Beispiel werden Daten geschönt oder gar frei erfunden. Nun konnten Forscher zeigen, dass sich betrügerische Studien von ehrlichen Studien ganz subtil unterscheiden, und zwar in der Sprache. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Retraced – zurückgezogen: Immer wieder fliegen Betrüger auf, die reihenweise Forschungsresultate fälschten. Hier eine Studie von Diederik Stapel.
Wundertier Esel: Seine besten Features in Bildern
Der Esel schleppt seit über 6000 Jahren Menschen, Güter und Wissen rund um den Globus. Der älteste Kleintransporter der Welt erweist der Menschheit noch heute unschätzbare Dienste. Dennoch wird er geringgeschätzt, vernachlässigt, gequält und missverstanden. Eine Hommage für ein verkanntes Tier.
"Für viele Pharmafirmen sind Naturstoffe nicht interessant genug"
Wirkstoffe aus Tieren, Pflanzen oder Bakterien für die Medizin nutzen – das tut die Menschheit seit Langem. Auch der diesjährige Nobelpreis für Medizin ging an Naturstoff-Forschende. Doch ein Besuch in einem Naturstoff-Labor zeigt: Der Weg bis zu einem wirksamen Medikament ist steinig. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Stoffe aus der Natur: Die Regale im Labor sind gefüllt mit den verschiedensten Cyanobakterien. Stoffe daraus könnten eine Krankheit heilen.
Die Entdeckung eines Wundermittels gegen Malaria
Die Entwicklung eines Medikaments aus Stoffen der Natur ist ein schwieriges Unterfangen. Das zeigt die Entwicklungsgeschichte von Artemisinin, ein Wirkstoff, der gegen Malaria wirkt. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Jahrzehntelange Forschung: Nobelpreisträgerin Youyou Tu (rechts) forschte im Auftrag Mao Zedongs nach einer Therapie gegen Malaria. Imago Es beginnt im vietnamesischen Dschungel, Ende der 1960er-Jahre.
Unhöflichkeit ist ansteckend
Nicht nur Viren und Bakterien sind ansteckend – auch Unhöflichkeit ist es. Inkubationszeit: Bis zu einer Woche. Symptome: Übellaunigkeit und schlechte Leistung. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Leicht übertragbar: Wer solches oder ähnlich unhöfliches Verhalten zeigt, sollte sich seiner ansteckenden Wirkung bewusst sein. Imago Unhöflichkeit ist das Pendant zu einem lauten «Hatschi» in der vollen S-Bahn ohne die Hand vor den Mund zu halten. Unhöflichkeit ist nämlich hochgradig ansteckend.
Kleine Schubser, grosse Wirkung
Menschen essen ungesund, zahlen ihre Steuern nicht, schädigen die Umwelt: Das liesse sich ganz ohne Zwang ändern – nur durch den richtigen Anreiz. Mit dieser These machte der Ökonom Richard Thaler von sich reden. Politiker in zahlreichen Ländern waren begeistert. Zu Recht? Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Wirkungsvolle Idee: Fliegen-Bilder im Urinal bringen für das Reinigungspersonal grosse Vorteile.
Wissenschaftsverlage in der Kritik
Der Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ist sehr teuer. Verlage verlangen hohe Abo-Preise von den Universitätsbibliotheken – auf Kosten des Steuerzahlers. Doch es regt sich Widerstand: Das sogenannte Open-Access-System soll das kritisierte Geschäftsmodell unter Druck setzen. Bild in Lightbox öffnen. Bildlegende: Teure Informationen: Wissenschaftliche Verlage verdienen viel Geld mit Abos für Fachzeitschriften.
Krabbeltiere auf dem Teller - aber welche?
Doch in der Schweiz sind solche Tiere auf dem Speiseplan bisher schlicht nicht vorgesehen, weil sie als Schädlinge gelten. In der revidierten Lebensmittelverordnung, die bis Ende Oktober 2015 in der Anhörung ist, sollen nun drei Arten als Nahrungsmittel zugelassen werden. Dafür gibt es viel Lob. Die Imker in der Schweiz schnitten, so Ambühl, jedes Jahr etwa 50 bis 100 Tonnen Maden und Puppen der Honigbienen-Drohnen von ihren Stöcken weg.
Zwei Gründermütter der Pharmabranche
Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die sich an einem Vorbereitungskurs für die eidgenössische Maturität kennenlernen: Hermine Raths wird 1906 in Wetzikon in eine mittelständische Drogisten-Familie geboren; Marguerite Steiger, wenige Jahre jünger, kommt aus gutem Haus und besucht Privatschulen. Aber beide wollen sie an die ETH Zürich.
Lehrstuhl zu Muttermilch stösst sauer auf
Als erste Universität weltweit kommt nun jene in Zürich zum Handkuss. Sie erhält von der Stiftung 20 Millionen Franken geschenkt, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Das Geld fliesst in einen neu geschaffenen Lehrstuhl zur Erforschung der Muttermilch. «Man weiss noch viel zu wenig, warum die Muttermilch eine solch positive Wirkung [auf das Neugeborene] hat», sagt Rektor Michael Hengartner.
An den Patienten vorbeigeforscht
In der medizinischen Forschung wird an den Patientinnen und Patienten vorbeigeforscht. Das jedenfalls legt eine neue Studie aus England nahe. Auch in der Schweiz können Patienten noch kaum mitreden, wenn es um die Erforschung ihrer eigenen Krankheiten geht. Was Patientinnen und Patienten eigentlich möchten, weiss man in der Schweiz also gar nicht. Dass aber viel mehr Medikamentenstudien als Studien zu nicht-medikamentösen Therapien durchgeführt würden, dem widerspricht Susanne Driessen.
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