Nach dem Wiener Derby. Über das verlorengehende Verständnis für die Schönheit von Schmährufen auf dem Fußballplatz. Die traurige Posse um die vermeintlich homophoben Schmährufe der Spieler von Rapid Wien nach dem lang ersehnten Sieg gegen die Wiener Austria sagt mehr aus über unsere Gegenwartskultur als über die Geisteshaltung der Fußballer. Es stimmt wohl, dass im Fußball nach wie vor Strukturen herrschen, unter denen homosexuelle Spieler massiv leiden. Und dagegen muss etwas unternommen werden.