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Articles by Steffen Arora
Viererkoalition unter grüner Führung in Innsbruck steht
Die Verhandlungen zwischen Grünen, Für Innsbruck, der ÖVP sowie der SPÖ sind abgeschlossen. Neue Koalition soll bis 2024 regierenInnsbruck – Am Freitagabend wurden bei den Innsbrucker Koalitionsverhandlungen unter der Führung des neuen grünen Bürgermeisters Georg Willi die Einigung auf ein Arbeitsprogramm und eine Ressortverteilung beschlossen.
Tirols Günther Platter will Bildung zur Ländersache machen
Innsbruck/Wien – Alle Macht den Ländern. So lässt sich der Vorstoß in Sachen Bildungspolitik von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) zusammenfassen.
Notfallstation für Taucher am Achensee eingerichtet
Verunfallte Unterwassersprotler erhalten damit noch am Seeufer die Erste Hilfe, die sie brauchen. Schnelle Behandlung kann schwerwiegende Konsquenzen vermeiden helfenAchenkirch – Tauchen wird immer beliebter, was steigende Unfallzahlen zur Folge hat. Weil erste Hilfe bei Unterwasserunglücken entscheidend ist, wurde nun am Tiroler Achensee, der als beliebtes Revier für den Sport gilt, eine Notfallstation für Tauchunfälle installiert.
Willi will Innsbruck ohne FPÖ regieren - die bastelt an eigener Koalition
Sein Einzug wurde mit viel Jubel und Bob Dylans The times they are a changin untermalt. Als Georg Willi, Innsbrucks designierter grüner Bürgermeister, am Sonntagabend bei seiner Wahlparty im Treibhaus auftauchte, vergoss so mancher Anhänger eine Träne. Die Emotionen gingen hoch, wie auch der grüne Bundessprecher Werner Kogler anmerkte: "Wer hätte uns das zugetraut? Nach diesem Jahr?" Es sei eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle gewesen.
Georg Willi: "Ich werde den Herausforderungen ins Auge sehen"
Der neue Innsbrucker Bürgermeister wünscht sich seine Stichwahl-Gegnerin als Koalitionspartnerin und will Tirols Landeshauptstadt weiterentwickeln. Auf Bundesebene werde er "eine Meinung" haben.STANDARD: Könnten Sie sich ein besseres Geburtstagsgeschenk vorstellen als diesen Wahlsieg?Georg Willi: Tatsächlich nicht, nein. Mich freut es vor allem, weil so viele Menschen mit mir dafür gekämpft haben, dass ich das schaffe. Weil sie sich erwarten, dass ich manches anders machen werde.
In Innsbruck formieren sich vor Bürgermeister-Stichwahl Allianzen
Innsbruck – Kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl in der Tiroler Landeshauptstadt am kommenden Sonntag, bekennen immer mehr Politiker und Parteien Farbe. Was mitunter für Aufsehen sorgt, denn das Rennen zwischen der amtierenden Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck), die im ersten Wahlgang auf 24,3 Prozent kam, und dem grünen Herausforderer Georg Willi, der Runde eins mit 30,9 Prozent klar für sich entschieden hat, dürfte ein denkbar knappes werden.
Innsbrucker Wahlen: Wenn der Erste plötzlich der Letzte sein könnte
Denn das Mitte-rechts-Lager verfügt – sofern es sich zusammentut – über eine Mehrheit im Gemeinderat wie auch im Stadtsenat. Die Ausgangssituation für die Stichwahl am 6. Mai ist somit für Oppitz-Plörer deutlich angenehmer als für Willi.
Österreichs Downhiller ließen zum Weltcupauftakt aufhorchen
Innsbruck/Lošinj – Beim Auftakt des UCI-Downhill-Weltcups am vergangenen Sonntag in Kroatien sorgten die österreichischen Fahrerinnen und Fahrer für ein kräftiges Lebenszeichen. Die erst 16-jährige Saalbacherin Valentina "Vali" Höll verwies in ihrem ersten Weltcuprennen bei den Juniorinnen die Konkurrenz gehörig in die Schranken. Höll, die für das Team von Sram fährt, siegte mit einem Vorsprung von unglaublichen zwölfeinhalb Sekunden.
Das mögliche Ende der "Zwei-Firmen-Politik" der ÖVP in Innsbruck
Bei den Blauen halten sich die Gewinne ebenfalls in überschaubaren Grenzen. Denn rechnet man das Ergebnis der FPÖ von 2012 und der damals noch getrennt kandidierenden Liste Rudi Federspiel zusammen, ergibt das 15,6 Prozent. Diesmal landeten sie zusammen bei 18,6 Prozent, also einem Plus von drei Prozentpunkten. So gesehen sind die Grünen auch was die Zuwächse angeht Sieger dieser Gemeinderatswahl, da sie 5,1 Prozent dazugewonnen haben. Ein Desaster hat auch die SPÖ zu verdauen.
Georg Willi: Der grüne Leuchtturmwärter aus dem Westen
Innsbruck – Neuer grüner Weg? Von wegen. Der Erfolg Georg Willis bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl fußt weder auf neuen Inhalten noch auf einer parteiinternen Verjüngungskur. Willi ist ein Urgestein der Partei und seit Mitte der 1990er-Jahre Berufspolitiker. Thematisch setzt er auf Sozial- und Verkehrspolitik.
Uganda: Entwicklungshilfe auf Gegenseitigkeit
Pleger ist kein naiver Weltverbesserer, sondern Kenner der Problemlage in Ostafrika. Er war 1994 während des Genozids als Berichterstatter in Ruanda, arbeitete für Ärzte ohne Grenzen in Somalia, dem Südsudan und anderen Ländern. KEC entstand 2008, um Aids-Waisen im ländlichen Uganda zu unterstützen. Heute ist es mit einem Spendenvolumen von 1,2 Millionen Euro jährlich die vermutlich größte ehrenamtliche NGO Österreichs. Genaue Zahlen dazu gibt es nicht.
Christine Oppitz-Plörer und ihre moderne Version der ÖVP
Innsbruck – Der Titel für die gewieftesten Wahlplakate ist ihr sicher. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer ließ ihre Stadt mit einem vierfarbigen "C" zupflastern. Was auf den ersten Blick an das Google-Chrome-Logo erinnert, soll die Farben der regierenden Viererkoalition aus Oppitz-Plörers Für Innsbruck (FI), den Grünen, der SPÖ sowie der ÖVP darstellen.
Georg Willi und der neue grüne Weg der Mitte in Innsbruck
Innsbruck – Man wähnt sich im falschen Film, angesichts des grünen Wahlkampfes in Innsbruck. Statt queerem Clubbing setzt Spitzenkandidaten Georg Willi auf die Innsbrucker Tanzlmusig mit dem Marsch "Die Ampel steht auf grün".
Rudi Federspiels finaler Anlauf auf Innsbrucks Bürgermeisteramt
Innsbruck – Blauer Rollkragenpulli mit Sakko und blau hinterlegtem Edelweiß am Revers. Rudi Federspiel bekennt Farbe. Seit 1989 prägt der Touristiker in Tirol das politische Geschehen mit. Mal auf der Liste der FPÖ, die ihn einst wegen Kritik an Jörg Haider aus der Partei geworfen hat, mal auf jener der ÖVP oder auf seiner eigenen Namensliste. Er gilt als personifizierte Schnittmenge zwischen Blau und Schwarz. Federspiels Wahlziel sind über 20 Prozent für die FPÖ und mindestens zwei Stadtsenatssitze.
Rechtsstreit um leichteren Heimweg für Behinderten: UN-Kritik an Republik
Dazu ist anzumerken, dass besagter Nachbar, der das Grundstück mitsamt darauf befindlichem Gartenhaus geerbt hatte, kein Baurecht besaß. Erst später widmete die Gemeinde Vomp die Fläche in Bauland um. Bezeichnend ist zudem, dass der Nachbar Jahre später, als es um Sanierungsarbeiten am Weg ging, vor Gericht behauptete, dass er diesen Zugang ohnehin nicht nutze. Er weigerte sich, die Sanierung mitzutragen. Die Kosten blieben an Familie Bacher hängen. Doch zurück zur Überdachung.
Das Spiel auf Zeit gegen die Heimopfer
Obwohl die ersten Fälle des Heimopferskandals vorrund zehn Jahren bekannt wurden, kam man mancherorts noch kaum vom Fleck, was die Aufarbeitung betrifft. In Wien warten die Opfer aus dem Pavillon 15 am Steinhof etwa bis heute darauf, überhaupt Anspruch auf Entschädigung zu erhalten, wie das Morgenjournal am Mittwoch berichtete. Das liegt vor allem daran, dass man es in Österreich von Beginn an verabsäumt hat, eine zentrale Anlaufstelle einzurichten.
Innsbruck wählt neue Regierung und Stadtoberhaupt
Zwölf Listen kandidieren für Gemeinderat, neun Personen für Bürgermeisteramt. Oppitz-Plörer als Favoritin, Grüne und FPÖ als Herausforderer.Innsbruck – Am 22. April wählt die Tiroler Landeshauptstadt. Insgesamt zwölf Listen kämpfen um die 40 Plätze im Gemeinderat, und neun Personen kandidieren für das Bürgermeisteramt, das ebenfalls direkt gewählt wird.
Zu späte Gerechtigkeit für Heimopfer
Ein bahnbrechendes Urteil des Landesgerichts Innsbruck lässt hoffen, dass der Verantwortungsföderalismus gegenüber Missbrauchsopfern von einst endlich ein Ende hatDas Landesgericht Innsbruck hat einer Frau, die in ihrer Kindheit Opfer von Medikamentenversuchen auf der Kinderpsychiatrie wurde, Anspruch auf die Heimopferrente zuerkannt. Ein überraschendes Urteil, denn noch immer warten hunderte ehemalige Opfer aus Krankenanstalten oder privaten Kinderheimen auf diese späte Gerechtigkeit.
Überraschendes Urteil pro Heimkinder in Innsbruck
Innsbruck – Sie ist froh, dass nun endlich alles vorbei ist. In Innsbruck wurde einer Frau, die in ihrer Kindheit Opfer der berüchtigten Kinderpsychiaterin Maria Nowak-Vogl wurde, rückwirkend die Heimopferrente zuerkannt. Ein richtungsweisendes Urteil des Landesgerichtes, an dem sich die Betroffene gegen die Ablehnung ihres Rentenansuchens durch die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) zur Wehr setzte.
Neue Vorwürfe gegen ehemalige Heimleitung in Neustift
Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise, das mehrere ehemalige Neustift-Schüler aus dieser Ära Suizid begangen haben. Ob und wie das in Zusammenhang mit möglichen Erfahrungen in der ehemaligen Skihauptschule steht, ist derzeit noch nicht bekannt. Doch die immer neuen Hinweise zeigen, dass offenbar noch nicht alles publik wurde, was damals im Internat passiert ist. Werdenigg unterstützt die SPÖ-Forderung nach zentralen Anlaufstellen.
Tiroler Regierung als politisches Gegengewicht im Westen
Innsbruck – Pragmatismus auf der einen, Kontinuität auf der anderen Seite. Die Neuauflage der schwarz-grünen Koalition in Tirol ist nicht von Euphorie und Aufbruchsstimmung begleitet wie noch vor fünf Jahren. Die Grünen hätten sich als "stabiler Partner" erwiesen, sagte Landeshauptmann Günther Platter (VP) am Donnerstag anlässlich der Präsentation der neuen alten Regierung in Innsbruck. Und: Er wolle in seinem Land keine Experimente.
Phänomen Ekel: Was ist ein Graus?
Heimerdinger hat sich mit einer Gruppe Studenten im Rahmen eines Buchprojektes dem komplexen Thema Ekel verschrieben. Ekel gilt als Primäreffekt oder Basisemotion, das heißt er ist ein elementarer Grundbaustein des menschlichen Gefühlslebens. Als solcher wird Ekel auch als Affekt klassifiziert. Denn in ekelhaften Situationen verlieren wir praktisch die Kontrolle über unseren Körper. Es dreht uns sprichwörtlich den Magen um.
Tiroler Grüne stimmen über erneute Regierungsbeteiligung ab
Am Mittwochabend berät die grüne Landesversammlung Tirols über den mit der Volkspartei ausgehandelten Koalitionspakt. Der Artikel wird laufend aktualisiertInnsbruck – Es geht um die Zukunft. Der Saal in der Villa Blanka über den Dächern Innsbrucks ist mit über 100 Besuchern gut gefüllt, die Tiroler Grünen haben zur Landesversammlung geladen. Die Basis soll über den neuen Koalitionspakt zwischen Volkspartei und den Grünen abstimmen.
Kira Grünberg: "Die Idee hatte nicht ich, sondern Sebastian Kurz"
Grünberg: Ich war früher immer Wechselwählerin. Ich habe mich nie an Parteien, sondern an Personen orientiert. Die Idee, zur ÖVP zu gehen, hatte ja eigentlich nicht ich, sondern Sebastian Kurz, den ich nach meinem Unfall kennengelernt habe. Er hat gefragt, ob ich mich politisch engagieren will. Grünberg: Die persönliche Assistenz in allen Bereichen, auch in der Freizeit. Und das Thema Sport und Behinderung. Denn es fehlt in Österreich an Breitensportangeboten für Menschen mit Behinderung.
Neuauflage für Schwarz-Grün in Tirol ist besiegelt
Innsbruck – Einer Neuauflage der schwarz-grünen Regierungskoalition in Tirol können nur mehr die Parteigremien der beiden Partner einen Strich durch die Rechnung machen. Am Mittwochabend tagen der VP-Landesparteivorstand und die grüne Landesversammlung, um jeweils das in den vergangenen elf Tagen ausverhandelte Regierungsübereinkommen abzusegnen. Es ist zumindest bei der VP davon auszugehen, dass es kaum Widerstand geben wird.
Lärmbetroffene sind in Österreich "praktisch rechtlos"
Mils/Wien – Den Garten nutzt er kaum noch. Denn um am Biotop oder auf der Sonnenterrasse auszuruhen, ist es ganz einfach zu laut. "Hier ist keine Erholung mehr möglich", erklärt Rainer Cernin. Der Frust über die Situation ist ihm anzuhören. Die einst verschlafene Landesstraße, an der Cernins Haus im Örtchen Mils in Tirol steht, wurde im Lauf der Jahrzehnte zu einer vielbefahrenen Route für Individual-, aber auch Schwerverkehr.
Schwarz-Grün in Tirol praktisch fix, FPÖ lässt Wahlergebnis prüfen
Der Neuauflage der Koalition dürfte nichts mehr im Wege stehen. Die Freiheitlichen haben die Hoffnung auf ein sechstes Mandat noch nicht aufgegebenInnsbruck – Die Koalitionsgespräche zwischen der Tiroler Volkspartei (VP) unter Landeshauptmann Günther Platter und den Grünen unter Landessprecherin Ingrid Felipe scheinen kurz vor einem positiven Abschluss zu stehen.
Einsatz der Fremdenpolizei in Tirol wirft Fragen auf
Schwaz – Elisabeth S. will eine Erklärung. Am Nachmittag des 24. Jänner, die 62-Jährige war mit ihren zwei und vier Jahre alten Enkerln vom Skifahren nach Hause gekommen, fuhren drei Polizeiautos in ihrer Einfahrt auf. Sechs Beamte "stürmten", so ihre Erinnerung, auf die Frau zu und wollten forsch wissen, "wo die Asylanten sind". Nachdem sie es nicht sagen konnte, hätte die Polizei ohne ihre Erlaubnis das Haus betreten, um drei bei S. gemeldete Asylberechtigte zu suchen.
Die hart erkämpfte Freiheit der Frauen auf zwei Rädern
Das löste zwar einen regelrechten Boom des Radfahrens aus, doch Pionierinnen wie Flendrofsky mussten dennoch in unzweckmäßiger Kleidung die ersten Rennen bestreiten. Überhaupt ist die Emanzipation im Radrennsport nur sehr langsam vorangekommen. "Eine These dazu wäre: je älter die Disziplin, umso stärker hat sie sich als Männerdomäne etabliert", sagt Historikerin Sturm. So fand erst 1990 die erste offizielle Straßenradmeisterschaft für Frauen in Österreich statt.
Tiroler Koalitionssuche: SPÖ nimmt sich selbst aus dem Rennen
Wer dahintersteckt, wird offiziell nicht gesagt. Auch von einem internen Konflikt will man bei der SPÖ nichts wissen. Wobei aus Parteikreisen hinter vorgehaltener Hand zu erfahren ist, dass "die Buben jetzt endlich Ruhe geben sollten". Gemeint ist damit die Runde um Dornauer. Auch in Wien sei man "not amused" über das Verhalten Dornauers, der offenbar mit allen Mitteln in die Regierung mit der VP drängt. Von einem Konflikt will sie aber nichts wissen.
Tiroler Farbenspiele: Platter will Sondierungsgespräche nächste Woche fortsetzen
Deren Obmann Markus Abwerzger hat zu dem Termin neben dem Innsbrucker FP-Kandidaten und langjährigen Landtagsabgeordneten Rudi Federspiel auch seinen Vorgänger als Landesparteichef, Gerald Hauser, mitgenommen. Das darf als Zeichen an die VP gewertet werden, dass man in der FPÖ auch regierungstaugliches Personal habe. Hauser gilt als gemäßigter und verlässlicher Politiker. Unter seiner Ägide wurden allerdings hochrangige Funktionäre, wie etwa Patrick Haslwanter, aus der Partei ausgeschlossen.
Tiroler Regierungsbildung: Brautschau in den Bergen
Vier Kandidatinnen biedern sich Platter mehr oder weniger unterwürfig als Koalitionspartner anEr ist der begehrteste politische Junggeselle im Alpenraum. Tirols Landeshauptmann Günther Platter wird nach dem Wahlsieg vom Sonntag heiß umworben. Selbst Bundeskanzler Sebastian Kurz war gekommen, um sich im Schein des Tiroler Triumphators zu sonnen.Nach dem Feiern steht nun die Brautschau an.
Sondierungsgespräche starten: Tiroler VP sucht nach willfährigem Partner
Innsbruck – In der Innsbrucker Fallmerayerstraße herrscht Zufriedenheit. In der Parteizentrale der Tiroler Volkspartei tagte am Morgen nach der Wahl das Vorstandsgremium, um das weitere Vorgehen in Sachen Koalitionsfindung zu besprechen. Wahlsieger und Landeshauptmann Günther Platter sitzt nach dem Triumph vom Sonntag, wo er seine Partei mit 44,3 Prozent zurück zu alter Stärke geführt hat, fest im Sattel. Er hat nun die Wahl zwischen insgesamt fünf möglichen Partnern.
Tiroler Ergebnisse im Detail: Roter Heimvorteil, blaues Wachstum und grüne Stadtflucht
Die auf Platz zwei gelandeten Sozialdemokraten verstanden es offenbar, in ihren Heimatgemeinden Wähler zu mobilisieren. Denn das beste SPÖ-Ergebnis lieferte mit 41,6 Prozent Sellrain, wo der Listenzweite Georg Dornauer das Bürgermeisteramt bekleidet. Dornauer schaffte es durch das satte Plus von 17,4 Prozent sogar, die ÖVP in seiner Gemeinde auf Platz zwei zu verweisen.
ÖVP triumphiert in Tirol, SPÖ klar vor FPÖ auf Platz zwei
Innsbruck – Günther Platter hat geliefert. Der Tiroler Landeshauptmann führt die Volkspartei mit 44,3 Prozent der Stimmen wieder deutlich über die 40er-Marke und bügelt damit das historische Tief aus dem Jahr 2013, als er bei nur 39,4 Prozent landete, aus. Platter beweist damit, dass man auch als schwarze Volkspartei – er hatte sich geweigert, die Parteifarbe in Tirol auf Türkis zu wechseln – Wahlen gewinnen kann.
Tirols Wahlsieger Günther Platter: Der Parteisoldat wird zum starken Mann
Die neue Rolle in Tirol überforderte ihn anfangs. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder tappte als wenig farbloser Landeschef in mehrere politische Fettnäpfchen. Und prompt hätte ihn fünf Jahre später beinahe dasselbe Schicksal ereilte wie van Staa. Die VP-Abspaltung Vorwärts Tirol schickte sich 2013 an, den Landeshauptmann abzusägen. Hätten sich die Abtrünnigen nicht noch vor der Wahl hoffnungslos intern zerstritten, wäre ihnen dies wohl auch gelungen.
Brennerpass: Erst der Stillstand würde das Ende bedeuten
Sie erinnern vom Aussehen her an eingelegte, von runzeliger Haut überzogene Hundstrümmerln. Wie lange wohl die große rote Konservendose, in der die undefinierbaren Würstel schwimmen, schon geöffnet in der Vitrine steht? Über diese Frage lächelt Paolo charmant hinweg. Er selbst steht seit über 30 Jahren hinterm Tresen des kleinen, familiengeführten Lebensmittelladens Zanella am Brenner. "Das ist eine Spezialität aus dem Veneto.
Tiroler Landtagswahl: Kein Platz für Spinner
Tirol wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Dem ging in den vergangenen Wochen ein fader Wahlkampf ohne wirkliche Aufreger voran. Und genau das tut in Zeiten wie diesen so gut. Allein die FPÖ erfüllte ihre Problemkind-Rolle wieder mit Bravour und bescherte dem beschaulichen Provinzpolittheater mit jenseitigen Trommlerinszenierungen, dem Firmen-Plakat-Gate sowie dem ORF-Skandal, für den sie ausnahmsweise nichts konnte, internationale Schlagzeilen.
Impuls-Tirol-Spitzenkandidat Josef Schett beantwortete User-Fragen
Im Interview mit dieser Zeitung hat Schett bereits die Positionen seiner Liste umrissen. So setzt er inhaltlich vor allem auf die Themen Verkehr, Landflucht, Tourismus und Bildung. Allerdings fiel Impuls Tirol in den vergangenen fünf Jahren vor allem durch Streitigkeiten mit der einstigen Mutterpartei Vorwärts Tirol auf. Darauf wird Schett auch in der folgenden Diskussion näher eingehen.
Strache "will sofort Volksabstimmungen", aber ÖVP sei dagegen
Der Vizekanzler will das Volk "im Paket" über Rauchen, Tempo 160, ORF-Gebühren, Ceta/TTIP und eine "Schuldenunion" abstimmen lassen. Der Koalitionspartner verhindere dasInnsbruck – Bei einer Pressekonferenz anlässlich der Tiroler Landtagswahl erklärte Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), dass er keineswegs gegen eine Volksabstimmung vor 2021 sei, wie das berichtet wurde. "Ich wünsche mir schon heute eine Volksabstimmung, wenn es nach mir ginge, sofort", sagte der FPÖ-Chef.
Wo in Österreich Poller vor Terror schützen sollen
In Wien-Döbling ist die FPÖ besorgt wegen des im Sommer stattfindenden Neustifter Kirtags. Für vier Tage wird die Heurigengegend jeweils zum Kirtagsgelände – und zur Fußgängerzone. Mehr als 100.000 Besucher pro Tag kamen in den vergangenen Jahren zum vom Weinbauverein Neustift am Walde und Salmannsdorf veranstalteten Event.
Adlerrunde findet Wahlkampf zu weich und will türkisen Stil auch in Tirol
Unternehmerverband fordert Entbürokratisierung der Verwaltung und mehr Visionen der Politik. Eine Neuauflage von Schwarz-Grün wollen sie nicht, dafür Wirtschaftspolitik wie im BundInnsbruck – Aus Sicht der Wirtschaftstreibenden sei der Tiroler Landtagswahlkampf eine zu kuschelige Angelegenheit ohne viele Ecken und Kanten gewesen, erklärt Ingeborg Freudenthaler.
Tiroler Sozialvereine warnen: "Arme nicht gegen Ärmste ausspielen"
Denn Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat bereits angekündigt, dass Tirol bei einer bundesweit einheitlichen Lösung mitziehen würde. "Doch auf Bundesebene denkt man ein Modell wie in Ober- oder Niederösterreichs an – das sind keine großen Vorbilder", so Hennermann.
Tiroler Kulturszene fühlt sich im Wahlkampf nicht wahrgenommen
Innsbruck – Das Interview mit FPÖ Landesparteiobmann Markus Abwerzger von vergangener Woche im STANDARD sorgt in Tirols Kulturszene für Unmut. "Da ist ein ziemlicher Aufschrei durch die Reihen gegangen", sagt Ingeborg Erhart von der Tiroler Künstlerschaft. Abwerzger hat sich kategorisch gegen Förderungen für feministische und queere Kunst ausgesprochen. Zudem will er eine Institution einrichten, die gegen Mehrfachförderungen vorgeht.
Massive Bedenken gegen Arbeitspflicht für deutsche Jungärzte
Innsbruck – In der vergangenen Woche sorgte der Tiroler FPÖ-Obmann Markus Abwerzger im STANDARD-Interview für Aufsehen, als er eine Arbeitspflicht für deutsche Jungärzte, die ihr Studium in Österreich absolviert haben, forderte. Die ÖVP wiederum setzt im Landtagswahlkampf weiter auf ihre Idee einer Medical School als Lösung für den Ärztemangel im ländlichen Raum. Doch was ist aus fachlicher Sicht von derlei Wahlkampfrhetorik zu halten?
Tirols Landeshauptmann Platter lässt sich von Kurz "nicht viel dreinreden"
Platter: Herr Hofer ist bereits zurückgerudert und hat seine Aussage korrigiert. Er will mit mir gemeinsam dafür kämpfen, um Obergrenzen zu erreichen. Das ist für mich so vorerst akzeptabel, denn ich brauche ja mit dem Verkehrsminister einen verlässlichen Partner. All diese Punkte haben wir schon bei meinem ersten Besuch in Wien vereinbart, und ich gehe davon aus, dass er Wort hält. Platter: Wir haben in den letzten fünf Jahren viel weitergebracht, auch was die Wasserkraft angeht.
12 Uhr: Neos-Tirol-Spitzenkandidat Dominik Oberhofer in der Livediskussion
Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Tiroler Landtagswahl stellen sich der Livediskussion mit den Usern. Heute um 12 Uhr steht Ihnen Neos-Listenführer Dominik Oberhofer zur VerfügungInnsbruck – Am 25. Februar 2018 wählt Tirol einen neuen Landtag. Dabei wollen die Neos erstmals den Einzug schaffen. Spitzenkandidat ist der Stubaier Hotelier Dominik Oberhofer.
Family-Tirol Spitzenkandidatin Andrea Krumschnabel in der Live-Diksussion
Innsbruck – Am 25. Februar 2018 wählt Tirol einen neuen Landtag. Andrea Krumschnabel ist seit 2013 Abgeordnete und übte ihr Mandat zuletzt als Freie aus. Nun will die Kufsteinerin den Einzug erneut schaffen und hat dazu die Liste Family gegründet. Inhaltlich will sie ihre Politik an den Bedürfnissen der Familien orientieren. Sie können jetzt Ihre Fragen im Forum unter diesem Artikel posten. Im Interview mit dem STANDARD hat Krumschnabel Teile Ihres Programmes dargelegt.
Impuls Tirol-Spitzenkandidat: "Sind nicht der oppositionelle Reißwolf"
Schett: Das sieht man unterschiedlich, je nachdem, aus welcher Tiroler Region man kommt. Bei mir in Osttirol ist der Streit nicht so präsent gewesen, sondern meine politische Arbeit. Wir haben mehr als 200 Anträge in der letzten Legislaturperiode eingebracht. Schett: Wir sind in die Irre geführt worden. Das Land Tirol hatte zwei Experten beauftragt, die uns die Auskunft gaben, dass wir keine Antragslegitimation besaßen. Das ist, wie wenn ich von den Schützen austrete und zur Musikkapelle gehe.
Tiroler FPÖ-Chef Abwerzger zum Wahlkampf: "Wir wissen immer genau, was wir tun"
Abwerzger: Um hier ein STANDARD -Zitat zu verwenden: Wir wissen immer genau, was wir tun. Im Wahlkampf ist es auch Ziel, aufzufallen, um im Spiel zu bleiben. Wir haben bei den Firmenplakaten reagiert, um Streit zu vermeiden. Aber wir würden es wieder machen. Und was die Trommler betrifft, das ist dieser Reflex, der mir nicht passt, wenn sich hier einige an dunkle Zeiten erinnert fühlen. Darum habe ich das Fairnessabkommen nicht unterschrieben, weil die Grünen und die ÖVP es als Erste gebrochen haben.
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