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Articles by Thomas Daller
Stadtwerke Dorfen expandieren nach Langenpreising
Die Gemeindewerke Langenpreising verkaufen ihr Stromnetz zum 1. Januar 2027 an die Stadtwerke Dorfen. Sowohl der Aufsichtsrat der Gemeindewerke als auch der Gemeinderat haben zugestimmt, der Vertrag mit den Stadtwerken ist bereits unterschrieben. Die Entwicklungen und Rahmenbedingungen für den weiteren Betrieb des Stromnetzes kleinerer Unternehmen hätten sich in den vergangenen Jahren „dramatisch verschlechtert“, teilen die Gemeindewerke mit.
Landkreis Erding ehrt Ensembles aus Finsing und Fraunberg mit seinem Kulturpreis
Der Erdinger Kreisausschuss für Bildung und Kultur hat sich in der vergangenen Sitzung mit den eingereichten Vorschlägen für den Kulturpreis befasst und sich für zwei überregional bekannte Kapellen entschieden: Es handelt sich um den Orchesterverein Fraunberg und um die Blaskapelle Finsing. Beide bereicherten das kulturelle Leben im Landkreis Erding maßgeblich, heißt es in der Laudatio des Kreisausschusses. Der Kulturpreis sei hochverdient.
Dorfener Freibad soll für 15 Millionen Euro saniert werden
Das Dorfener Freibad ist 62 Jahre alt und der jahrzehntelange Sanierungsstau ist offensichtlich. Es wurde immer nur das Notwendigste repariert und zuletzt 2008 eine neue Folie aufgebracht, als das Becken leckte. Grund für diese Vernachlässigung war ein politischer Streit: Der langjährige Bürgermeister Heinz Grundner und seine CSU wollten das Freibad zusammen mit anderen innerstädtischen Sportflächen an den Stadtrand verlegen und nicht mehr in den alten Standort investieren.
Die Dorfen Märkte werden weniger
Die Markttradition in Dorfen verkümmert. Bereits vor zwei Jahren schaffte die Stadt Dorfen drei der zehn Veranstaltungen ab, die seit 800 Jahren Bestand hatten. In der vergangenen Stadtratssitzung wurde nun ein vierter unwiederbringlich aufgegeben: der Lichtmessmarkt, der Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar im Marktkalender stand. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Situation der Standbetreiber, von denen viele am Existenzminimum kratzen.
Das Deutsche Museum baut in Aufhausen ein neues Lager für seine Schätze
Das Deutsche Museum, größtes Technikmuseum der Welt, stellt lediglich zehn Prozent seiner Exponate am Standort München aus. 90 Prozent lagern in acht Notdepots, in Lagerhallen rund um München und in Ingolstadt. Den Großteil dieser Depots will das Museum nun auflösen und nach Erding-Aufhausen in ein künftiges Sammlungszentrum umziehen. Vor sieben Monaten hat das Museum die Pläne in Erding vorgestellt, nun wurde der Spatenstich gefeiert. Bereits in zwei Jahren soll der Bau fertig sein.
Erding: Bäume und Hopfen gegen die Hitze im Klassenzimmer
30 Grad im Klassenzimmer sind keine Seltenheit. Im Sommer 2026 wurden häufig sogar mehr als 35 Grad gemessen. Hitze erschwert die Konzentration und kann für Kinder auch gesundheitlich problematisch werden. Doch viele Schulen sind auf hohe Temperaturen nicht ausreichend vorbereitet. Der Landkreis Erding entwickelt daher ein umfassendes Hitzeschutzkonzept für die landkreiseigenen Schulen und das Klinikum.
Suizid-Symposium in Taufkirchen: „Schweigen tötet“
Mehr als 10.000 Menschen nehmen sich laut Statistischem Bundesamt jedes Jahr in Deutschland das Leben. Hinzukommen schätzungsweise weitere 100.000 Suizidversuche. Das sind deutlich mehr Betroffene als die Opfer von Mord und Totschlag, Verkehrsunfällen und illegalen Drogen zusammengenommen. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention hat das kbo-Klinikum im Wasserschloss Taufkirchen ein Symposium zu diesem Thema veranstaltet.
Tag des offenen Denkmals: Die spannendsten Führungen in der Region München
Filialkirche St. Michael in der Schwindau Die katholische Filialkirche St. Michael in der Schwindau bei St. Wolfgang entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie wurde 1753, nach anderen Angaben 1783, barockisiert. Bekannt ist die Kirche für das in der Region unübliche Satteldach des Kirchturms: Nach einem Blitzschlag 1783 wurde der ursprüngliche Spitzturm nicht wiedererrichtet, sondern durch das heutige Satteldach ersetzt.
Himolla schließt Endfertigung in Taufkirchen
Drei Monate hatte die Polstermöbelfirma Zeit, im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens eine Insolvenz abzuwenden. Diese Frist ist nun abgelaufen, seit 1. September läuft die Insolvenz in Eigenverwaltung und eine harte Sanierung steht bevor: Fest steht, dass die Endfertigung geschlossen und in das nicht ausgelastete Werk in Ungarn verlagert wird. „Das wird auch Auswirkungen auf andere Abteilungen haben“, sagte die Betriebsratsvorsitzende Claudia Klobensteiner.
15 Jahre Kulturprogramm im Dorfener Jakobmayer
„Pompöses Getöse“ heißt das Jubiläumsprogramm des Dorfener Kulturzentrums Jakobmayer, das von September bis Januar sein 15-jährige Bestehen feiert. „Wir hauen auf den Putz“, sagt Kulturmanagerin Birgitt Binder.
Landkreis Erding und südtiroler Bezirk unterzeichnen Partnerschaft
Mit ihrer Unterschrift auf Burg Karneid haben Landrat Martin Bayerstorfer und Bezirkspräsident Albin Kofler die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Erding und der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern offiziell besiegelt. Mit der Unterzeichnung der Urkunde verpflichten sich beide Partner im Namen ihrer Bevölkerung, dauernde freundschaftliche Verbindungen herzustellen.
Auktion in Dorfen: Verloren am Flughafen, versteigert im Bierzelt
Auktionator Alfred Mittermeier schärft den Volksfestbesuchern im Festzeit Dorfen gleich mal die Spielregeln ein, bevor es losgeht: „Ihr dürft jetzt auf keinen Fall mehr der Bedienung winken, denn sonst kann es sein, dass ihr damit einen Koffer ersteigert – und da ist gewiss keine frische Mass drin.“
Anbau am Alten Landratsamt Erding: „Bautechnische Königsklasse“
Der Dachstuhl steht, das Gebäude nimmt Form an: Das Widnmann-Palais in der Erdinger Altstadt mitsamt den neuen rückwärtigen Anbauten hat Richtfest gefeiert. Landrat Martin Bayerstorfer sprach von einem Meilenstein für ein Gebäude, das die Heimatgeschichte tief geprägt habe. „Bauen im Bestand, noch dazu ein historisches Palais unter strengem Denkmalschutz, kombiniert mit einem Neubau mitten in der Altstadt – das ist bautechnisch die Königsklasse“, sagte Bayerstorfer.
Dorfen ehrt den Schusterpoeten Dominiks Paulus
Dominikus Paulus wurde am 4. August 1802 in Dorfen als siebtes von elf Kindern in die Armut hineingeboren. Sein Vater war Gemeindediener, das Geld war knapp, Hunger begleitete ihn durch seine Kindheit. Ein Dichter, ein Poet, wollte er von klein auf werden. Aber er musste das ungeliebte Handwerk eines Schusters erlernen, um rasch für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können. Er hasste seine Leisten, wurde nie Meister, blieb arm und als ewiger Geselle einsam.
Erding: Richtfest für Seniorenwohnungen
Die Gebäudehülle der beiden benachbarten Neubauten steht, auch das Flachdach ist fertig: Die Fischers Wohltätigkeitsstiftung hat nun für ihren Erweiterungsbau in Erding Richtfest gefeiert. Auf dem Grundstück werden weitere 60 Wohnungen gebaut, die für betreutes Wohnen genutzt werden sollen. Für diese Wohnungen gibt es bereits eine lange Warteliste. Hinzu kommen noch zwölf Pflege- und 25 Tagespflegeplätze. Zusätzlich wird noch eine Tiefgarage für Mieter geschaffen.
Dorfen feiert Jubiläumswiesn
Vor 150 Jahren war Bayern noch eine völlig andere Welt: In München wurde die erste Kanalisation gebaut, um die Zahl der Typhus-Toten zu verringern, König Ludwig II. vollendete sein Märchenschloss Linderhof und der Wildschütz Jennerwein wurde hinterrücks erschossen. 1876 wurde in Dorfen auch ein Landwirtschaftsfest gefeiert, das als erstes Dorfener Volksfest gilt, daher feiert die Gemeinde im Landkreis Erding heuer eine Jubiläumswiesn.
Erding: OB Gotz präsentiert den neuen Herbstfestkrug
Es ist eine schöne Tradition des Herbstfestes in Erding, dass die Stadt alljährlich eine Sammleredition des Festkrugs herstellen lässt. Diese sind jeweils mit besonderen Motiven geschmückt. Angefangen hat es mit Motiven von Erdinger Malern wie Franz-Xaver Stahl, Benno Hauber oder Hiasl Mair. Der Volksfestbrauch schlief in den Nullerjahren vorübergehend ein, als sich der Festausschuss nicht mehr darum kümmerte. Doch als Max Gotz zum Oberbürgermeister gewählt wurde, ließ er den Brauch wieder aufleben.
Dorfen plant Klimakonzept für Grünflächen und Bäume
Ein Fachbüro überprüft derzeit im Auftrag der Stadt die klimatische Situation in Dorfen. Im Fokus: Kaltluftbahnen entlang der Flussläufe, Geotope und Landschaftsschutzgebiete. Innerstädtisch geht es insbesondere auch um den Erhalt von sogenannten Klimabäumen und Grünflächen. Kompliziert wird es, wenn es für die Grünflächen einen Bebauungsplan gibt und sie sich in Privatbesitz befinden. Wenn man diese dem Baurecht entzöge, würde dies Entschädigungsansprüche nach sich ziehen.
BR-Radltour kommt am 6. August nach Dorfen
Einen Tag vor Beginn des Dorfener Volksfestes, am Donnerstag, 6. August, kommt die BR-Radltour nach Dorfen. Tausend Teilnehmer sowie ein umfangreicher Begleittross feiern abends auf dem Volksfestparkplatz bei einem kostenlosen Open-Air-Konzert der Band Clock Clock, übernachten anschließend in den Turnhallen am Schulzentrum und setzen am nächsten Morgen ihre Fahrt zur Schlussetappe nach Bad Füssing fort.
Erding: Wie aus einer Bürgerwehr ein Sportverein wurde
Wenn die Stadt Erding dieser Tage an die Gründung des ältesten ihrer 400 Vereine erinnert, dann geht es dabei auch um blutige Schlachten, Massengräber, den Dreißigjährigen Krieg und den bayerischen Ochsenkrieg. Denn dass Erding vor 600 Jahren vor Massakern bewahrt blieb, verdankten die Menschen damals der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Erding. Mit einem Festakt im Weißbräu hat die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft ihr 600-jähriges Bestehen gefeiert.
Dorfen will fahrradfreundlicher werden
Zur warmen Jahreszeit fahren oft kleine Gruppen mit ihren E-Bikes durch Dorfen. Dabei handelt es sich um Tourenfahrer, erkennbar an den prall gefüllten Satteltaschen an den Gepäckträgern. „Wir sind eine Tourismusregion“, stellte deshalb der Dorfener Bürgermeister Claudius Siebert (ÜWG) in der vergangenen Sitzung des Umweltausschusses fest. Eine besondere Attraktion sei der „wunderbare Vilstalradweg“.
Landwirtschaft: Trockenheit verdirbt den Bauern in der Region München die Ernte
Am besten geht es noch dem Grünland im Süden Münchens. Knapp 31 000 Hektar werden im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen landwirtschaftlich genutzt, fast 28 000 davon als Grünland, um Viehfutter zu erzeugen. Fragt man Landwirt Peter Fichtner nach dem Stand der Dinge, sagt aber auch er sofort: „Es regnet zu wenig.“ Fichtner ist Kreisobmann des zuständigen Bauern-Kreisverbands Holzkirchen und bewirtschaftet einen Hof in Bad Heilbrunn im Nebenerwerb, Milchvieh und Grünland.
Dorfen: Ausstellung würdigt Georg Lohmeier
Georg Lohmeier, bekannt aus Funk und Fernsehen sowie durch seine Bücher, wäre am 9. Juli 100 Jahre alt geworden. Geboren wurde er 1926 im Weiler Loh bei Dorfen. Aus diesem Anlass hat der Historische Kreis Dorfen eine Ausstellung konzipiert, die an die Vielseitigkeit des originellen Schriftstellers, Regisseurs, Schauspielers, Historikers und bayerischen Patrioten sowie seinen Heimatbezug erinnert.
Erding: Klinikum auf dem Weg der Besserung
Das Klinikum Erding steckt wirtschaftlich gesehen seit Jahren in der Misere. Zuletzt wurde vor 17 Jahren ein finanzielles Plus erwirtschaftet. Von 2012 bis 2023 haben sich die Ausgleichszahlungen auf den enormen Gesamtbetrag von 72 Millionen Euro summiert, fast die Hälfte davon fiel allein in den Jahren 2022 und 2023 an. Danach ist jedoch eine Trendumkehr zu beobachten: Das Defizit steigt nicht mehr weiter an, sondern geht seither kontinuierlich zurück.
Dorfen: Aussichtsplattform für Wasserbüffel-Besucher
Seit September vergangenen Jahres grasen drei Wasserbüffel auf einer Feuchtwiese am Stadtrand von Dorfen. Ihre Aufgabe besteht darin, den Hutanger, eine zehn Hektar große Fläche mit mehreren Tümpeln zwischen der Isen und dem Mühlbach mit Suhlen und Trittlöchern, so umzugestalten, dass der Lebensraum von Insekten, Amphibien und Vögeln renaturiert wird.
Dorfen benötigt am künftigen Bahnhof ein Parkhaus
Stadtplanerin Martina Schneider hat im Stadtrat eine Untersuchung für das künftige Dorfener Bahnhofsumfeld vorgestellt. Eines der grundlegenden Ziele ist ein Bahnhof mit einem Parkdeck. Dieses basiert auf einer Prognose des MVV, der die aktuelle Anzahl von 462 Stellplätzen nach einer eigenen Erhebung für unzureichend hält. Längerfristig müssten es 700 werden.
Dorfen lässt kleine Ortsumfahrung prüfen
Dorfen ächzt unter dem Verkehr auf der B15, die in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt führt. Seit Eröffnung der Autobahn A94 im September 2019 hat der Verkehr noch einmal deutlich zugenommen. Vier Varianten für eine Ortsumfahrung sind schon seit Jahren in der Diskussion: zwei im Osten der Stadt und zwei im Westen. Der Bauausschuss hat dem Stadtrat empfohlen, eine der beiden Ostvarianten, den Mehlmühle-Bypass, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchen zu lassen.
Energiewende: Der Netzausbau hinkt der Photovoltaik her
Blauer Himmel, Sonnenstunden von morgens bis abends – die Solarenergie produziert mehr Strom, als wir nutzen und abtransportieren können. Bayern erzeugt rund 17 400 Gigawattstunden Solarenergie pro Jahr. 2025 mussten 2180 Gigawattstunden abgeregelt werden, doppelt so viele wie 2024. Die Kosten für den bundesweiten sogenannten Redispatch beliefen sich laut Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr auf 162 Millionen Euro, der Anteil Bayerns daran liegt bei 70 Prozent.
Energiewende: Sonnentage bringen Stromnetze ans Limit
Das Thermometer zeigt über Grad im Schatten, die Sonne brennt auf die Dächer. Und die Solarpaneele produzieren zur Mittagsstunde Strom im Überfluss. 2335 Kilowattstunden meldet der Energiemonitor der Stadtwerke Dorfen am 26. Juni. Damit stammten am vergangenen Freitag, dem bis dahin heißesten Tag des Jahres – der freilich vom Samstag und Sonntag noch übertroffen wurde – 78 Prozent des Stroms, den der regionale Versorger liefert, aus grüner Erzeugung.
Streit um Kosten und Zeitplan bei Sanierung des Erdinger Widnmann-Palais
Die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude gilt als teuer, kompliziert und oft schwer kalkulierbar. Das zeigt sich derzeit auch beim Widnmann-Palais in Erding. Ausgehend von einer groben Kostenschätzung über 13 Millionen Euro war der Landkreis Erding nach einem Jahr in einer ersten Berechnung bei 20,7 Millionen Euro und wenig später bei 27 Millionen Euro angelangt. Die ursprünglich kalkulierte Bauzeit ist bereits um eineinhalb Jahre überschritten.
Taufkirchen: Kunstprojekt Weidenkuppel wächst zu Rekordgröße heran
Aus Weiden kann man Körbe flechten und damit Ufer befestigen – aber auch natürliche Architekturstrukturen erschaffen? Es gibt eine Weidenkirche bei Pappenheim, einen Weidendom bei Rostock und eine Weidenkuppel in Taufkirchen an der Vils im Landkreis Erding. Dieses Kunstprojekt des Erdinger Künstlers Harry Seeholzer, genannt S-Amhain, hat einen Durchmesser von 22 Metern und ist mittlerweile neun Meter hoch.
Himolla beantragt Schutzschirm-Insolvenz
Die Möbelindustrie steckt in einer tiefen Krise: Die Konsumlaune ist zurückhaltend, die Bautätigkeit stockt und der Wettbewerb aus Niedriglohnländern hat zugenommen. Das hat auch Auswirkungen auf die Firma Himolla in Taufkirchen an der Vils. Die Geschäftsführung hat daraus Konsequenzen nun gezogen und beim Amtsgericht Landshut ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren beantragt, wie das Branchenmagazin Inside als Erstes berichtete. Himolla beschäftigt etwa 2000 Mitarbeiter.
Klassikstars im Jakobmayersaal in Dorfen
Mit den 3. Dorfener Festspielen erwartet Dorfen Ende Juni erneut ein kulturelles Highlight. „Die dritten Dorfener Festspiele versprechen zwei hochkarätige Konzertabende, die musikalische Exzellenz und künstlerische Leidenschaft auf eindrucksvolle Weise verbinden“, kündigt Intendant Andreas Begert an. Den Auftakt bildet am Samstag, 27. Juni um 19 Uhr das Eröffnungskonzert „Alphorn und Oper: Klassik zum Verlieben“.
Bund Naturschutz Erding: 50 Jahre Natur- und Umweltschutz
Vor 50 Jahren wurde die Kreisgruppe des Bund Naturschutz Erding gegründet. Damals startete sie mit 75 Mitgliedern, heute sind es 3740. Zu den Schwerpunkten der politischen Arbeit der vergangenen Jahrzehnte gehören der Kampf gegen die dritte Startbahn sowie gegen die Isentalautobahn. Am Samstag, 27. Juni, feiert die Kreisgruppe ihr Jubiläum mit einem Familien-Sommerfest am Nachmittag und einem abendlichen Empfang im Garten und Saal der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in Altenerding.
Dorfen: Wohnen im Sumpfhaus
In Dorfen entstehen derzeit 123 Appartements, die wochenweise oder auch für ein paar Monate gemietet werden können. Zielgruppe sind etwa Handwerker, die länger in der Region arbeiten. Die Appartements sind günstiger als ein Hotelzimmer und bieten allen Komfort. Ungewöhnlich jedoch die Bauweise: Die Einheiten werden in Modulbauweise in ein mehr als 100 Jahre altes Industriegebäude eingeschoben und dort montiert.
Klinikum Erding entfernt Nebenniere mit OP-Roboter Dexter
Seit Ende Februar setzt das Klinikum Erding das robotisch assistierte System „Dexter“ ein. Diese minimalinvasive Technologie dient als verlängerter Arm des Chirurgen und ermöglicht extrem feines Arbeiten auf engstem Raum. Dem chirurgischen Team ist es nun gelungen, damit eine Nebenniere erfolgreich zu entfernen. Die Klinik wertet diese Operation als medizinischen Meilenstein.
Dorfener Friedhof: Geschichte und Persönlichkeiten
Wolfgang Ambros hat dem Wiener Zentralfriedhof ein musikalisches Denkmal gesetzt und auf dem Pariser Friedhof Pere-Lachaise besuchen viele Touristen die Gräber von Jim Morrison und Oscar Wilde. Doch auch der Friedhof einer oberbayerischen Kleinstadt wie Dorfen ist einen Rundgang wert, wenn man die Geschichten der dort Beerdigten kennt, wie Wolfgang Lanzinger.
Förderverein für Dorfener Freibad gegründet
Das Dorfener Freibad wird neuerdings durch den „Förderverein Schwimmbad Dorfen“ unterstützt. Zu den zehn Gründungsmitgliedern zählen die stellvertretende Bürgermeisterin Michaela Meister (SPD) sowie mehrere ehemalige Stadträte, darunter die Vereinsvorsitzende Simone Jell-Huber. Der Förderverein will das Bad am bisherigen Standort erhalten und positioniert sich gegen eine Verlagerung an den Stadtrand. Zudem soll das Bad wieder attraktiver gestaltet werden. Das Freibad ist in Dorfen ein Politikum.
SZ-Serie: Waren Sie schon einmal in Pumpernudel?
Es komme durchaus vor, dass Menschen an seiner Ernsthaftigkeit zweifeln und das auch direkter formulierten, wenn er sich etwa am Telefon mit „Döllel, Pumpernudel“ melde, sagt Simon Döllel und grinst verschmitzt.
Archäologie: 1400 Jahre alte Siedlung bei Berglern entdeckt
Der Landkreis Erding mit seinen fruchtbaren Lössböden wurde früh von Menschen besiedelt. In der Archäologie gilt das Kletthamer Gräberfeld bei Erding mit seinen 2200 Reihengräbern als bedeutendster Fundort der Bajuwaren in Süddeutschland. Darüber hinaus wird derzeit in Mitterlern, das zur Gemeinde Berglern gehört, eine bajuwarische Siedlung ausgegraben, die weitere Einblicke in diese Zeit ermöglicht.
Elch bei Dorfen gesichtet
Ein Elch ist am Donnerstag in Rosenöd bei Dorfen aus nächster Nähe gesichtet worden. Gemächlich lief er auf einem Waldweg quer vor einem Auto über die Straße. Beobachtet, fotografiert und gefilmt hat ihn Maximilian Brandl, der im Wald joggen war, während seine Mutter und sein Hund beim Auto auf ihn warteten: „Ich habe das Tier gesehen, bin dann einen halben Kilometer zurück zum Auto, um das Handy zu holen und mit dem Auto zurückgefahren.
Hans Wiesmaier wird stellvertretender Erdinger Landrat
Der neue Erdinger Kreistag ist zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten – mit zahlreichen neuen Gesichtern und verschobenen Kräfteverhältnissen. 20 der 60 Mitglieder wurden erstmals vereidigt. Die CSU stellt mit 24 Mandaten die mit Abstand stärkste Fraktion, gefolgt von den Freien Wählern mit elf Sitzen. Zur drittstärksten Kraft rückt die AfD auf, die nun über acht Mandate verfügt und damit ihr Ergebnis von 2020 um drei Sitze steigerte. Die Linke konnte sich von einem auf zwei Sitze steigern.
Neues Lokal in Taufkirchen: Sissi zieht ins Wasserschloss
Historisch betrachtet lag das Erdinger Land fast 900 Jahre nicht nur nahe an, sondern sogar in Österreich. So lange war die Nachbarstadt Mühldorf Teil des Salzburger Erzstifts. Während der Bauernkriege mussten die Salzburger Domherren dort sogar Zuflucht suchen. Die Salzburger Zeit war erst vorüber, als Ende November 1802 bayerische Truppen Mühldorf besetzten.
Taufkirchen an der Vils: Die Urelefanten kehren zurück
Vor drei Jahren präsentierte Peter Kapustin, Leiter des Urzeitmuseums Taufkirchen, zusammen mit seinen Söhnen Alexander und Constantin, einen spektakulären Fund: die Knochen von drei Urzeitelefanten der Art Deinotherium Giganteum, die vor zehn bis zwölf Millionen Jahren auf der Erde lebten, als gerade Gebirge wie die Alpen entstanden. Mit mehr als vier Metern Schulterhöhe waren sie gigantisch groß. Den ersten Knochen hatten die Kinder in einem Fuchsbau bei Weipersheim im Landkreis Erding entdeckt.
Dorfens Kritik an den Planungen der Bahn wächst
Die Bahn hat ihre Planungen für den zweigleisigen Ausbau der Strecke im Abschnitt Dorfen abgeschlossen. Die Stadt und private Betroffene müssen bis 15. Mai ihre Einwendungen abgeben – andernfalls werden sie im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung zahlreiche Punkte kritisiert: von der Erschließung großer Baugebiete bis hin zu „monströsen“ Brückenbauwerken.
Der neue Dorfener Stadtrat konstituiert sich
Nach 18 Jahren Amtszeit von Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) hat Dorfen den Wechsel gewählt und mehrheitlich für Claudius Siebert (ÜWG) gestimmt. Der 50 Jahre alte Wirtschaftsanwalt wurde in der vergangenen Sitzung des Stadtrats vereidigt, ebenso die vier Stadtratsneulinge Lara Bacak, Christian Obermaier, Manuela Schulz und Anton Wastl.
Dorfen: Ausstellung mit Werken von Max Hertwig
Der Maler und Grafiker Max Hertwig (1881 bis 1975) zählt zu den prägendsten Künstlern der Stadt Dorfen. Der gebürtige Schlesier zog erst 1947 in die Isenstadt, davor war er einer der führenden deutschen Gebrauchsgrafiker, der unter anderem mit Mies van der Rohe und Walter Gropius arbeitete. In Dorfen begann er sich mehr und mehr der Malerei zu widmen. Hertwig hat Dorfen malerisch entdeckt, seine spezielle Darstellung eröffnete eine völlig neue Sichtweise auf eigentlich Bekanntes.
Taufkirchen: Waldbad wird zum Eventbad
Am 1. Mai wird die Badesaison im Taufkirchener Waldbad eröffnet. Es ist das größte im Landkreis Erding und gilt auch durch die Lage am Waldrand dort als schönstes Freibad. Das Einzugsgebiet der Badegäste reicht bis weit nach Niederbayern hinein, und immer mehr Veranstalter werden darauf aufmerksam. So fand im vergangenen Jahr ein Inklusionstag mit Behinderteneinrichtungen statt, der wissenschaftlich begleitet wurde. Das Ergebnis fiel so positiv aus, dass heuer vom 4. bis 7.
Taufkirchen beschließt Konzept zum Hochwasserschutz
Eigentlich ist der Seebach in Oberdorfen ein harmloses Bächlein – knöcheltief, kaum einen Meter breit. Doch am 29. August 2021 verwandelte er sich innerhalb weniger Stunden in eine Flut. Nach stundenlangem Starkregen überschwemmte er am folgenden Morgen die angrenzende Siedlung: 35 Häuser liefen voll, es entstanden Schäden in Millionenhöhe. Solche Ereignisse haben auch in Taufkirchen das Bewusstsein geschärft.
Taufkirchen an der Vils: Knappes Votum für Baugebiet Flaring
Beim Bürgerentscheid in Taufkirchen an der Vils hat sich eine knappe Mehrheit für das geplante Baugebiet Flaring ausgesprochen. 51,2 Prozent der 4002 Abstimmenden votierten dafür, 2,75 Hektar der Fläche zu bebauen. Die Bürgerinitiative „Stoppt die Planungen für das Baugebiet Flaring“ erreichte 48,8 Prozent.
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